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Aktienanalyse Wirecard: Aufhebung des Leerverkaufsverbots

Am 18. April 2019 endet das Leerverkaufsverbot für die Wirecard-Aktie. Wie geht es dann für die Aktie des Zahlungsdienstleisters weiter? Die BaFin hatte am 18. Februar nach Bekanntwerden der möglichen Bilanzverstöße bei Wirecard in Singapur erstmals ein Verbot von Leerverkäufen für eine einzelne Aktie verhängt. Bislang wurden beispielsweise in der Finanzkrise vor zehn Jahren lediglich Leerverkäufe im Allgemeinen verboten, was jedoch bisher nicht auf ein einzelnes Unternehmen bezogen war. Nun endet das Verbot bald und die Schwankungen bei der Wirecard-Aktie könnten sich nach Ostern fortsetzen.

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Vorwürfe der „Financial Times“

Der Schritt der BaFin sollte die Aktie von Wirecard, die erst im letzten Jahr in den DAX aufgenommen wurde, stabilisieren. Vorangegangen war ein Bericht der „Financial Times“, in dem Ende Januar über Bilanzverstöße in Singapur informiert worden war. Danach kam es zu viel Unruhe an den Börsen sowie hohen Verlusten bei der Wirecard-Aktie.

Das Verbot der BaFin brachte jedoch keine dauerhafte Ruhe. Weitere Berichte der „Financial Times“ folgten. Die Wirecard-Aktie stabilisierte sich in den letzten Wochen zwischenzeitlich auf rund 109 Euro, dennoch verlor die Aktie seit Ende Januar insgesamt 35 Prozent und Milliarden Euro an Marktkapitalisierung gingen verloren.

Wirecard trat den Vorwürfen mit einer externen Untersuchung durch die Anwaltskanzlei Rajah & Tann entgegen. Der Bericht wurde kürzlich in Teilen veröffentlicht und habe laut Wirecard keine Beweise für eine Bilanzmanipulation ergeben. Konkret ging es um das sogenannte Round-Tripping, bei dem Scheinumsätze mit verschobenen Geldern erzeugt wurden, sowie um Korruption. Erkenntnisse zu strafbaren Aktivitäten der Zentrale in München lägen nicht vor. Allerdings musste Wirecard einräumen, dass möglicherweise einzelne Angestellte in Singapur eine Straftat nach dortigem Recht begangen haben könnten. Zudem stellte man bei der Untersuchung Fehlbuchungen in Höhe von 5,5 Millionen Euro fest, diese hätten sich jedoch nicht auf die Bilanz ausgewirkt. Insgesamt sieht sich Wirecard durch den Bericht entlastet und erwägt sogar eine Klage gegen die „Financial Times“, insbesondere den Journalisten Dan McCrum.

Wirecard Aktie Leerverkaufverbot

Wirecard-Aktie seit Ende Januar sehr volatil

Seit Ende Januar ist die Wirecard-Aktie sehr volatil und weist Schwankungen auf, wie sie bei DAX-Unternehmen sehr ungewöhnlich sind. Dies könnte auch in naher Zukunft weiter der Fall sein. Derzeit kann sich die Aktie nicht dauerhaft stabilisieren und somit auch die alten Höchststände nicht erreichen. Darüber hinaus erhebt die „Financial Times“ in Berichten immer wieder neue Vorwürfe gegen das Unternehmen.

Das Leerverkaufsverbot endet kurz vor den Osterfeiertagen. Damit könnte es direkt nach Ostern mit den Unsicherheiten weitergehen. Wie der Datendienstleister IHS Markit berichtet, sollen am 1. April weiter knapp zwölf Prozent der Marktkapitalisierung von Wirecard in Leihepositionen investiert gewesen sein. Dies könnte ein Signal für die Höhe der Leerverkaufspositionen sein. Anleger, die eine Short-Postition eingegangen sind, können nun ihre Netto-Leerverkaufspositionen erhöhen oder neue Netto-Leerverkaufspositionen eingehen. Weitere Shortattacken sind so möglich.

Möglicherweise entscheidet sich die BaFin auch dafür, das Leerverkaufsverbot für die Wirecard-Aktie zu verlängern. Dies wäre allerdings ein weiterer sehr ungewöhnlicher Schritt für die Finanzaufsicht, insbesondere, da bereits das ursprüngliche Verbot auch Kritik hervorgerufen hatte. Die BaFin hatte sich im Februar vor allem auf Aussagen von Wirecard selbst berufen, dass eine Shortattacke unmittelbar bevorstehe.

Ob es in der Tat zu einer Shortattacke kommt, ist nicht absehbar. Allerdings sind weiterhin starke Schwankungen durchaus zu befürchten. Viele Marktbeobachter gehen sogar davon aus und raten Anlegern daher, die Wirecard-Aktie nach den Osterfeiertagen genau zu beobachten, bevor sie sich für ein Investment entscheiden.

Wirecard Aktie Analyse

Bilanzpressekonferenz auf Ende April verschoben

Dazu kommt, dass Wirecard bislang lediglich Teile des Untersuchungsberichtes veröffentlicht hat, aber keine vollständige Transparenz zu den Vorgängen in Singapur ermöglichte. Daher sind wohl einige Anleger auch nicht davon überzeugt, dass die Vorwürfe, die von der „Financial Times“ erhoben wurden, vollständig entkräftet wurden. Dies erklärt, warum Anleger immer wieder nervös reagieren, sobald die „Financial Times“ über Wirecard berichtet.

Im Blick behalten sollten Anleger auch, dass Wirecard schon kurz nach Ende des Leerverkaufsverbots seine Bücher öffnen will. Der Termin für die Bilanzpressekonferenz wurde vom 4. auf den 25. April verschoben, da das Unternehmen die Ergebnisse der Untersuchung abwarten wollte und diese gegebenenfalls in die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Jahresfinanzberichts für das Geschäftsjahr 2018 einzubeziehen. In diesem Zusammenhang äußerten einige Marktexperten allerdings die Sorgen, dass die Wirtschaftsprüfer doch Bilanzmängel oder Fehler aufgedeckt haben könnten. Die nächsten beiden Wochen könnten für die Wirecard-Aktie damit entscheidend sein und über die weitere Entwicklung der Wirecard-Aktie entscheiden.

Wirecard war im letzten Jahr einer der Aufsteiger an der deutschen Börse und nahm im September 2018 den Platz der Commerzbank im DAX ein. Das Unternehmen mit Sitz in Aschheim bei München wurde schon 1999 unter dem Namen InfoGenie AG gegründet und 2005 in Wirecard umbenannt. Das Unternehmen erzielte 2017 einen Umsatz von fast 1,5 Milliarden Euro. Bekannt ist der Zahlungsdienstleister unter anderem für Lösungen im elektronischen Zahlungsverkehr und die Herausgabe von Kreditkarten. Die Wirecard Bank AG ist im Besitz einer Banklizenz.

Wirecard Aktie Chartanalyse

Immer wieder schwierige Phasen für Wirecard-Aktie

Das Vorgängerunternehmen InfoGenie AG war seit 2000 im Segment Neuer Markt an der Börse vertreten. Immer wieder musste das Unternehmen Rückschläge verkraften und geriet in Schwierigkeiten. So drohte 2002 nach hohen Kursverlusten der Ausschluss vom Neuen Markt durch die Deutsche Börse, was jedoch vor Gericht scheiterte. Wirecard ist seit der Umbenennung seit 2005 im Börsensegment Prime Standard gelistet.

2008 gab es Vorwürfe, das Unternehmen habe falsche bzw. irreführende Bilanzen erstellt. Damals entlastete ein Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young das Unternehmen. Die Vorwürfe wurden damals von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) erhoben. Später wurde bekannt, dass diese über Differenzkontrakte auf fallende Kurse bei Wirecard gesetzt hatte. Damals verlor die Aktie fast 70 Prozent.

Falschmeldungen beschäftigten das Unternehmen im Jahr 2010. Damals erlitt die Aktie durch Berichte des Nachrichtendienstes Goldman, Morgenstern & Partners Verluste in Höhe von 30 Prozent. Auch damals ermittelte die BaFin. Sechs Jahre später führte ein Bericht des damals unbekannten Analyse-Unternehmens Zatarra Research & Investigation zu Kursverlusten. Analysten warfen Wirecard illegale Praktiken vor, die als Versuch der Kursmanipulation betrachtet werden konnten.

Anfang dieses Jahres kam es dann zwischen dem 30. Januar und dem 8. Februar nach den ersten Berichten der „Financial Times“ zu einem Fall der Aktie von 167 Euro auf weniger als 86 Euro. Weiterhin ermittelt auch die Staatsanwaltschaft in München gegen Journalisten der „Financial Times“ aufgrund möglicher Verstöße gegen das Wertpapierhandelsgesetz. Als diese Ermittlungen bekannt wurden, ging es für den Aktienkurs zeitweise wieder nach oben.

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Wirecard Anfang Februar massiv unter Druck

Nachdem die Wirecard bis Anfang Februar knapp zehn Milliarden Euro seines Börsenwerts verloren hatte und der Aktienkurs massiv nach unten gegangen war, stand das Unternehmen unter großem Druck. Nachdem die Büros in Singapur von der Polizei durchsucht wurden, verlor die Aktie zeitweise mehr als 20 Prozent und musste innerhalb nur weniger Tage mehrfach einen hohen Kurseinbruch verkraften.

Mitte Februar versuchte Wirecard-Mitgründer Markus Braun, die Anleger zu beruhigen. Er schrieb auf Twitter, dass Wirecard ein starkes Unternehmen mit hervorragender Technologie sei, das noch stärker werde. Er verwies darauf, dass die Geschäftszahlen aus dem Januar auf ein Rekordquartal hindeuten und das man sich bei Wirecard auf ein erfolgreiches Jahr 2019 freue.

Vor Bekanntwerden der Vorwürfe aus Singapur wurden in der Tat starke vorläufige Geschäftszahlen für das Jahr 2018 vorgelegt. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei demnach um 38 Prozent auf rund 568 Millionen Euro angestiegen. Beim Umsatz erwartet man für das Geschäftsjahr 2018 eine Steigerung von 40 Prozent auf rund zwei Milliarden Euro.

Für das Schlussquartal 2018 konnte Wirecard einen vorläufigen konsolidierten Umsatz von 637,5 Millionen Euro vorlegen. Dies bedeutete einen Anstieg von 36 Prozent. Der operative Gewinn erhöhte sich um 37 Prozent auf knapp 173 Millionen Euro.

Eine weitere Maßnahme, um die Aktie zu stabilisieren, unternahmen Alexander von Knoop und Jan Marsalek, die im Vorstand von Wirecard sitzen. Sie kauften Anfang Februar Wirecard-Aktien in sechsstelliger Höhe.

Fazit:

Ende des Leerverkaufsverbots bei Wirecard erwartet

Nach den von der „Financial Times“ erhobenen Vorwürfen der Bilanzmanipulation hatte die BaFin vorübergehend ein Leerverkaufsverbot gegen die Wirecard-Aktie erhoben. Erstmal ergriff die Finanzaufsicht damit eine solche Maßnahme gegen ein einzelnes Unternehmen. Nun endet das Verbot am 18. April und damit kurz vor den Osterfeiertagen. Damit könnten die Schwankungen bei der Wirecard-Aktie direkt nach Ostern weitergehen. Am 25. April sollen zudem neue Geschäftszahlen vorgestellt werden. Die Bilanzpressekonferenz wurde vom 4. April auf den 2. April verschoben, um die Ergebnisse der bei der Kanzlei Rajah & Tann in Auftrag gegebenen Prüfung der Vorwürfe abzuwarten.

In den letzten Wochen hatte aber auch das Leerverkaufsverbot der BaFin keine Ruhe in die seit Bekanntwerden der Vorwürfe der Bilanzmanipulation in Singapur enorm schwankende Aktie gebracht. Die Wirecard-Aktie schwankt derzeit in einem Ausmaß, wie es für ein DAX-Unternehmen sehr ungewöhnlich ist. Noch im letzten Jahr war die Wirecard-Aktie, die erst seit September 2018 im DAX vertreten ist, einer der Überflieger an der Frankfurter Börse.

Im Bericht von Rajah & Tann sieht Wirecard eine vollständige Entlastung. Es seien keine Erkenntnisse zu strafbaren Handlungen der Unternehmenszentrale bei München aufgedeckt worden, allerdings könnten einzelne Mitarbeiter in Singapur gegen dortigen Gesetze verstoßen haben. Dennoch wurden Fehlbuchungen in Höhe von 5,5 Millionen Euro festgestellt, die jedoch keine Auswirkungen auf die Bilanz hätten. Beobachter zweifeln jedoch an der Transparenz von Wirecard. Zudem berichtet die „Financial Times“, gegen die Wirecard zwischenzeitlich eine Klage eingereicht hat, weiter über den Fall. Jeder neue Bericht führt erneut zu Unruhe im Umfeld der Wirecard-Aktie.