Admiral Markets Gebühren – mit welchen Trading-Kosten sollten Sie 2018 rechnen?

Mit rund 90.000 aktiven Tradern zählt Admiral Markets zu den größten Brokern weltweit. Pro Monat wird dabei eine Summe von ungefähr 50 Milliarden US-Dollar gehandelt. Der Anbieter scheint vieles richtig zu machen, sonst hätte er wahrscheinlich nicht derart viele Kunden. Es ist daher sinnvoll, sich den Broker im Folgenden genauer anzuschauen, vor allem in Hinblick auf die Gebühren. Denn die Kosten und Gebühren sind wichtige Punkte bei der Auswahl eines Brokers. In diesem Zusammengang möchten wir auch auf unseren bereits erschienenen Broker Vergleich hinweisen, in dem unter anderem auch auf die verschiedenen Gebührenmodelle eingegangen wird.

  • Beim Konto „Admiral.Markets“ erhält man relativ niedrige variable Spreads.
  • Beim Konto „Admiral.Prime“ sind diese noch niedriger (ECN Spread), allerdings werden in diesem Fall Kommissionen erhoben.
  • Insgesamt kann eine sehr große Anzahl an Finanzprodukten gehandelt werden.
  • Es gibt ein kostenloses Demokonto, um Plattformen und Kontomodelle ausgiebig zu testen.
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Welche Kosten und Gebühren können beim Trading entstehen?

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Zunächst macht es Sinn, darauf einzugehen, welche Gebühren und Kosten überhaupt durch das Trading entstehen können. Grob kann man die möglichen Kosten dabei in vier Kategorien einteilen:

  • Kosten und Gebühren für das Trading selbst für den Kauf bzw. Verkauf
  • Finanzierungskosten
  • Kosten und Gebühren für Ein- und Auszahlungen
  • Mögliche weitere Kosten, beispielsweise für Inaktivität

Mögliche Gebühren durch Spreads

Sogenannte Spreads gehören für die meisten Trader zum Alltag dazu – denn diese sind in der Regel die Haupteinnahmequelle für den Broker: Als Spread werden jene Aufschläge bezeichnet, welche auf den tatsächlichen Kurs erhoben werden. Befindet sich beispielsweise der amerikanische Dow Jones Index auf 20.000 Punkten, wäre ein möglicher Spread 1 oder 2 Punkte. Kauft man dann ein Dow Jones CFD, würde man es zu einem Kurs von 20.001 bzw. 20.002 Punkten erhalten. Ein CFD steht in diesem Zusammenhang für „contract for difference“ und ist eines von vielen Finanzprodukten. Allerdings sind gerade CFDs für die meisten Trader sehr interessant, da sie diverse Vorteile bieten. Konstruiert werden CFDs dabei folgendermaßen: Das Geschäft findet nur zwischen dem Kunden und dem Broker statt. Erwirbt man daher beispielsweise ein Aktien CFD, erwirbt man keine reale Aktie. Allerdings ist dies im Ergebnis für den Trader egal. Denn wenn die Aktie steigt, erhält der Kunde seinen späteren Gewinn einfach von seinem Broker. CFDs bieten dabei vor allem den Vorteil, dass man bereits mit relativ wenig Kapital traden kann.

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Feste und variable Spreads

Wie der Name bereits zum Ausdruck bringt, sind feste Spreads dabei immer gleich hoch. Wie vorhin erwähnt, kann er beim Dow Jones Index 1, 2 oder auch mehrere Punkte betragen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass bei Währungen Kursveränderungen nicht in Punkten, sondern in sogenannten Pips (= points in percentage) angegeben werden. Anders als feste Spreads können variable bereits bei 0 Punkten oder Pips beginnen. Interessant ist dabei vor allem, wie hoch der durchschnittliche variable Spread ist. Sowohl feste als auch variable Spreads können Vor- und Nachteile bieten. Variable Spreads können problematisch sein, wenn sie sich bei einem unruhigen Markt stark ausweiten. Gerade für weniger erfahrene Trader ist deshalb ein fester (dafür generell höherer) Spread meist besser geeignet. Wer über Erfahrungen gesammelt hat, kann dann ggf. zum variablen Spread wechseln. Admiral Markets bietet nur variable Spreads an, doch es steht auch ein Modell mit Kommissionen zur Verfügung.

Kosten durch Kommissionen

Manche Broker bieten niedrige Spreads an, wenn man dafür pro Trade eine feste Gebühr in Euro oder US-Dollar an den Anbieter zahlt. Warum sollte man zusätzlich zum Spread noch eine weitere Gebührt zahlen, wenn es andere Anbieter gibt, die lediglich den Spread erheben? Der Grund: die bereits genannten niedrigen Spreads. So beginnen diese bei einigen Anbietern mit Kommissionsmodell bereits ab 0 Euro. Ein niedriger Spread ist dabei bei einigen Trading-Strategien sehr wichtig. Dies betrifft vor allem den kurzfristigen Handel, bei dem viele Trades eingegangen werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch unser Forex Broker Vergleich.

Admiral Markets Gebühren beim Währungshandel

In unserem Test hat sich gezeigt, dass die Spreads bei Admiral Markets in Bezug auf den Devisenhandel relativ günstig sind. So beträgt der durchschnittliche variable Spread beim beliebtesten Währungspaar Euro / US-Dollar 1,2 Pips. Diesen Spread erhält man als Kunde, wenn man ein „Admiral.Markets“ Konto hat. Entscheidet man sich hingegen für ein „Admiral.Prime“ Konto, beträgt der typische Spread nur 0,6 Pips. Allerdings fallen in diesem Fall zusätzlich Kommissionen an. Zur besseren Übersicht haben wir im Folgenden weitere Forex Währungspaare aufgelistet:

Devisenpaar Symbol Typischer Spread Admiral.Markets
Euro / US-Dollar EUR / USD 1,2 Pips
Australischer Dollar / Schweizer Franken AUD / CHF 4,6 Pips
Australischer Dollar / Kanadischer Dollar AUD / CAD 2,8 Pips
Australischer Dollar / Neuseeländischer Dollar AUD / NZD 3,1 Pips
Britisches Pfund / US-Dollar GBP / USD 1,7 Pips
Neuseeländischer Dollar / US-Dollar NZD / USD 1,5 Pips
US-Dollar / Kanadischer Dollar USD / CAD 1,3 Pips
US-Dollar / Japanischer Yen USD / JPY 1,4 Pips
US-Dollar / Schweizer Franken USD / CHF 2,9 Pips
Australischer Dollar / US-Dollar AUD / USD 1,7 Pips
Euro / Britisches Pfund EUR / GBP 1,7 Pips
Euro / Schweizer Franken EUR / CHF 3,8 Pips
Euro / Japanischer Yen EUR / JPY 1,8 Pips
Britisches Pfund / Japansicher Yen GBP / JPY 3,8 Pips
Euro / Australischer Dollar EUR / AUD 2,7 Pips
Euro / Kanadischer Dollar EUR / CAD 3,8 Pips
Australischer Dollar / Japansicher Yen AUD / JPY 2,2 Pips
Neuseeländischer Dollar / Kanadischer Dollar NZD / CAD 3,6 Pips
Neuseeländischer Dollar / Schweizer Franken NZD / CHF 5,9 Pips
Neuseeländischer Dollar / Japansicher Yen NZD / JPY 3,5 Pips
Kanadischer Dollar / Schweizer Franken CAD / CHF 5 Pips
Kanadischer Dollar / Japanischer Yen CAD / JPY 3,1 Pips
Schweizer Franken / Japanischer Yen CHF / JPY 6,3 Pips
US-Dollar / Rubel USD / RUB 390 Pips
Euro / Neuseeländischer Dollar EUR / NZD 5 Pips
Britisches Pfund / Australischer Dollar GBP / AUD 5,3 Pips
Britisches Pfund / Schweizer Franken GBP / CHF 5,6 Pips
Britisches Pfund / Neuseeländischer Dollar GBP / NZD 7,7 Pips

Admiral Markets Gebühren bei Indices

Auch bei Indices bietet der Broker Admiral Markets relativ niedrige Spreads an. So beträgt der typische Spread beim Deutschen Aktienindex Dax zum Beispiel 0,8 Punkte. Unserer Erfahrung nach betragen die Admiral Markets Gebühren für den amerikanischen S & P 500 Index typischerweise 0,4 Punkte. Insgesamt ist der Broker Admiral Markets deshalb auch in diesem Bereich empfehlenswert. Profitieren Sie in diesem Zusammenhang auch von unseren Admiral Markets Erfahrungen.

Admiral Markets Gebühren bei weiteren Finanzprodukten

Aber der Handel bei Admiral Markets erschöpft sich nicht nur in Währungen und Indices. Vielmehr können bei dem Broker auch noch weitere Finanzprodukte getradet werden: Rohstoffe, Kryptowährungen, Anleihen, Aktien und ETFs. Beim derzeit beliebten Bitcoin beträgt der Spread zum Beispiel 1 % (BTC / US-Dollar). Dies ist als marktüblich zu betrachten. Aufgrund der extremen Kursschwankungen bei den digitalen Währungen empfehlen wir aber gerade Einsteigern, auf diesen Handel zu verzichten.

Admiral Markets Gebühren: Finanzierungskosten

Auch bei Admiral Markets fallen Gebühren an, wenn man Positionen über Nacht hält. Wir empfehlen deshalb, Positionen schon bei Börsenschluss zu schließen, um diese Kosten zu vermeiden. Auf diese Weise wird man auch besser schlafen können, da man sich keine Sorgen darum machen muss, wie sich der Kurs während der Nacht entwickeln wird. Wie so oft beim Trading kann man aber natürlich auch diese Aussage nicht verallgemeinern. Denn es gibt auch sehr profitable Strategien, bei denen es erforderlich ist, Trades länger zu halten. Es kommt daher auf den Trader und dessen Strategie an.

Beitragsbilder Ratgeber Fees

Admiral Markets Gebühren für Ein- und Auszahlungen

Erfreulicherweise bietet der Broker seinen Kunden verschiedene Zahlungsmethoden an, um das Konto zu befüllen: Kreditkarten (MasterCard und Visa), Banküberweisungen, Sofortüberweisung, Skrill sowie Neteller. Für Auszahlungen steht unserer Erfahrung nach allerdings nur die Banküberweisung zur Verfügung. Der Broker Admiral Markets zeigt sich in diesem Bereich sehr kundenfreundlich, denn es fallen keine Gebühren für den Kunden an. Jedoch sollte man speziell bei Banküberweisungen darauf achten, dass die eigene Bank keine Gebühren für ihre Dienstleistungen erhebt. Gerade bei Auslandsüberweisungen ist es deshalb empfehlenswert, sich vorab zu informieren. Erwähnenswert ist zudem, dass Admiral Markets seinen Kunden einen hohen Bonus auf Einzahlungen gewährt. Dieser kann sich sogar auf bis zu 50 % des eingezahlten Betrags belaufen. Zahlt man zum Beispiel 10.000 Euro ein, so erhält man 5.000 Euro als Bonus.

Weitere Kosten bei Admiral Markets

Neben den genannten Gebühren können bei Admiral Markets noch weitere Kosten anfallen. Dies sind zum Beispiel Gebühren, falls das Konto über einen längeren Zeitraum nicht genutzt wird (Inaktivitätsgebühr). Allerdings greift diese Regelung bei Admiral Markets erst, wenn man sein Konto für mehr als 24 Monate nicht für das aktive Trading verwendet hat. Ab diesem Zeitpunkt berechnet Admiral Markets dann 10 Euro pro Monat. Wer allerdings als Trader für einen so langen Zeitraum sein Konto nicht benutzt hat, sollte sich ernsthaft überlegen, ob er das Konto überhaupt noch benötigt. In einem solchen Fall scheint es oftmals empfehlenswert, das Konto zu kündigen. Bei Bedarf kann es dann jederzeit wieder eröffnet werden.

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Fazit:

Admiral Markets Gebühren: variable Spreads mit und ohne Kommissionen

Insgesamt hat der Broker Admiral Markets in unserem Test auch im Hinblick auf die Kosten und Gebühren einen positiven Eindruck hinterlassen. Für den Kunden wichtig zu wissen ist, dass bei Admiral Markets keine festen, sondern nur variable Spreads angeboten werden. Allerdings hat der Kunde die Wahl zwischen den normalen variablen Spreads (Konto „Admiral.Markets“) und den sehr niedrigen Spreads (Konto „Admiral.Prime“), wobei in diesem Fall allerdings zusätzlich Kommissionen anfallen. Es ist gut, dass der Broker seinen Kunden diese Wahlmöglichkeit anbietet. Denn so kann man auch sehr kurzfristige Strategien realisieren, welche einen sehr kleinen Spread erfordern. Weiterhin ist uns bei unserem Test aufgefallen, dass man bei Admiral Markets eine große Anzahl von Finanzprodukten handeln kann. Der Anbieter hebt sich in diesem Bereich von Mitbewerbern ab. Positiv ist zudem, dass keine Gebühren für Ein- und Auszahlungen anfallen. Für Einzahlungen stehen dabei viele Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass der Broker Admiral Markets seinen Kunden einen hohen Bonus auf Einzahlungen anbietet. Dieser kann sogar bis zu 50 % betragen. Auch in diesem Punkt sticht der Anbieter deshalb aus der Masse der Broker heraus (siehe Forex Broker Vergleich). Alles in allem ist der Broker Admiral Markets daher empfehlenswert.

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