Robo Advisor Stiftung Warentest: Die „Robos“ im Test

Auch bei der Geldanlage sind mittlerweile Roboter zu finden. Bereits seit einigen Jahren können Investoren ihr Kapital digital über das Internet verwalten lassen. Die Programme sind unter der Beschreibung „Robo Advisor“ (kurz: Robo) bekannt. Im August 2018 nahm die Stiftung Warentest die Angebote von 14 Robo Advisors unter die Lupe, die eine Vermögensverwaltung auf Fondsbasis anbieten. Benotet wurde die Qualität der Anlageempfehlungen. Dabei schnitten zwei Anbieter gut ab, sechs Robo Advisors befriedigend und je drei Robos ausreichend und mangelhaft. Auf welche Kriterien bei einem Robo Advisor Stiftung Warentest Wert legte, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

  • Stiftung Warentest unterzog 14 Robo Advisors einem Qualitätstest (08/2018).
  • Nur zwei Anbieter erhielten die Note „Gut“.
  • Neben der Beratung wurden unter anderem die Portfolio-Zusammenstellung und die transparente Darstellung der Gebühren bewertet.
  • Warentest berücksichtigte auch, dass viele Anbieter in kostengünstige ETFs investieren, um die Kosten für die Kunden niedrig zu halten.
 Highlights

Was ist ein Robo Advisor?

Robo Advisors, die auch als „automatisierte Vermögensverwaltung“ beschrieben werden, sollen die bessere Alternative zu klassischen Bankberatern darstellen. Wer fürs Alter Geld anlegen wollte, ging vormals dafür immer zu einem Bankberater. Dieser empfiehlt Zertifikate und Fonds, mit denen er selbst gute Provisionen verdient, die dem Investor aber meist keine guten Renditen einbringen. Ein Robo Advisor entscheidet dagegen automatisch auf Grundlage mathematischer Modelle, wie das Kapital auf diverse Anlagen aufgeteilt wird. Das Ziel besteht darin, dem Anleger eine renditestarke Geldanlage zu geringen Kosten zu ermöglichen.

Ein für die Verwaltung von Kapital konzipiertes Computerprogramm

Übersetzt, bedeutet „Advisor“ schlicht „Berater“. Deshalb kann die Beschreibung „Robo Advisor“ zunächst verwirrend sein. Denn bei diesem handelt es sich natürlich nicht um einen Roboter in Beratergestalt. Vielmehr ist ein Robo Advisor ein Computerprogramm, das für die Verwaltung von Anlegerkapital konzipiert wurde. Es arbeitet nach einem bestimmten Standard, nach speziell vorgegebenen Algorithmen und auf Fondsbasis. Der Vorteil: Für einen Anleger entfällt damit der Gang zur Bankfiliale.

Die Funktionsweise der Robo Advisors

Nachdem der Robo Advisor die finanziellen Verhältnisse, die Risikobereitschaft, den Kenntnisstand des Kunden sowie den Anlagewunsch abgefragt hat, schlägt er ein Portfolio vor. Wenn der Anleger mit dem Vorschlag des Robos einverstanden ist, kann er mit diesem einen Vermögensverwaltungsvertrag abschließen. Der Robo Advisor verwaltet dann das Portfolio des Kunden. Das Geld wird zunächst so angelegt wie vorgeschlagen. Bei späteren Umschichtungen agiert der Robo selbstständig, ohne sich mit dem Anleger noch einmal darüber abzustimmen.

Robo Advisor im Test: Was bringt die Vermögensverwaltung?

Wie hat Stiftung Warentest die Robo Advisors getestet? Die Finanztest-Tabelle aus dem Robo Advisor Test Stiftung Warentest zeigt Qualitätsurteile für Anlageempfehlungen von 14 Anbietern, welche die digitale Finanzportfolioverwaltung anbieten. Sowohl die Vertragsbedingungen als auch die vorgeschlagenen Portfolios wurden auf Mängel hin überprüft. Bei gravierenden Mängeln gab es bei der Gesamtnote Abzug.

Robos sind erst seit kurzem am Markt

Nicht getestet wurde, ob die Vermögensverwaltung langfristig funktioniert. Denn dafür seien die Robo Advisors noch nicht lange genug am Markt aktiv. Einige Anbieter bieten ihre Dienstleistung erst seit etwa vier Jahren an. Viele haben noch später angefangen. Erst in einigen Jahren ist zu sehen, wie erfolgreich die Strategien sind und ob sich die digitale Vermögensverwaltung gegen die manuelle durchsetzen kann. Wie lange ein Robo bereits am Markt tätig ist, lässt sich ganz einfach über einen Robo Advisor Vergleich herausfinden.

Große Qualitätsunterschiede

Die Qualität einer Anlageempfehlung ist nicht nur darauf zurückzuführen, wie gut der Robo Advisor das Portfolio zusammenstellt. Die Kosten dafür spielen eine ebenso große Rolle. Zwischen den einzelnen Anbietern gibt es deutliche Unterschiede. So müssen Anleger für die preiswertesten Anbieter pro Jahr etwa 0,6 Prozent des Anlagebetrages entrichten. In dieser Gebühr sind die Robo-Kosten und die laufenden Fondskosten enthalten. Der teuerste Anbieter nimmt etwa dreimal soviel. In die Beurteilung spielte außerdem mit ein, wie die Dienstleister die Anleger informieren. Ein Robo Advisor sollte zum Beispiel erklären, wie sich das Depot aufbaut, möglichst genaue Produkte nennen und die voraussichtliche Entwicklung des Anlageportfolios darstellen.

Finanztest Robo Advisor: Nur Finanzportfolioverwalter mit Fonds

Robo Advisor Stiftung Warentest: In diesem Test (08/2018) wurden ausschließlich Robo Advisors berücksichtigt, die von der Finanzaufsichtsbehörde (BaFin) überwacht werden und eine digitale Finanzportfolioverwaltung anbieten – also die sogenannten Full-Service-Robos. Insgesamt wurden insgesamt 14 Robos untersucht.

Keine Half-Service-Robos und Self-Service-Robos im Test

Im Test wurden einige Robo Advisors nicht getestet, die in der vorherigen Untersuchung (Robo Advisor Test Stiftung Warentest: Bericht aus Finanztest 1/2017) vorkamen. Der frühere Testbericht lässt sich auf der Webseite von Stiftung Warentest als PDF-Dokument downloaden. Zu den Anbietern, die bei dem aktuellen Test nicht berücksichtigt wurden, zählen Robos, die als Finanzanlagenvermittler zugelassen sind – sogenannte Half-Service-Robos. Der Unterschied zu den Full-Service-Robos besteht darin, dass die Anleger hier zustimmen müssen, wenn ihr Depot umgeschichtet werden soll. Einige Anbieter, die zuvor als Vermittler tätig waren, bieten mittlerweile ebenfalls die Finanzportfolioverwaltung an und wurden im Test somit ebenfalls berücksichtigt. Auch Self-Service-Robos wurden nicht untersucht. Diese unterbreiten ihren Kunden lediglich Anlagevorschläge. Die Geldanlage bleibt allein Aufgabe des Anlegers.

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Full-Service-Robo: Der Robo übernimmt sämtliche Aufgaben für den Anleger. Dieser erhält eine vollständige Vermögensverwaltung.

Half-Service-Robo: Der Anleger gibt seine Geldanlage in diesem Fall nicht vollständig in die Hände des Robos. Der Anbieter übermittelt Anlagevorschläge und fragt den Anleger, bevor Änderungen am Depot vorgenommen werden.

Self-Service-Robo: In diesem Fall übermittelt der Robo lediglich Anlage-Vorschläge. Um die Geldanlage muss sich der Anleger selbst kümmern.

So hat Stiftung Warentest getestet: Qualitätskriterien

Um die 14 Robo Advisors zu testen, gab Stiftung Warentest jeweils die Daten eines Musterkunden ein: Die 51-jährige Person sollte über einen Zeitraum von zehn Jahren 51.000 Euro anlegen. Die Risiken sollten sich im mittleren Bereich bewegen. Von den Robos wurde somit ein Vorschlag erwartet, der mindestens 30 Prozent sichere Anlagen enthielt. Ein breit gestreutes Portfolio, das sich hauptsächlich aus börsengehandelten Indexfonds (ETFs) zusammensetzt, fand dabei besonders großes Gefallen. Auch die Kosten der Robos sollten sich möglichst in einem moderaten Rahmen bewegen, damit die Anbieter gut abschneiden.

Kosten pro Jahr

Für das für den Musterkunden angebotene Portfolio wurden die Kosten ermittelt. Diese bestanden aus den Gebühren für die Vermögensverwaltung des Robo Advisors sowie den Fondskosten. Berücksichtigt wurden außerdem erfolgsabhängige Kosten sowie Kickbacks (Rückerstattungen von Provisionen). Anbieter mit Kosten von weniger als 0,6 Prozent pro Jahr erhielten die Note „Sehr gut“. Wenn die Kosten bei über 1,27 Prozent lagen, vergab Stiftung Warentest die Note „Mangelhaft“.

Ermittlung des Kundenstatus

Die Robos mussten bei Vertragsabschluss den Status des Musterkunden ermitteln. Hierzu waren Fragen

  • zur Anlagesumme und zur Anlagedauer,
  • zum Anlagezweck oder -ziel,
  • zu den Verbindlichkeiten,
  • zur Einkommensquelle,
  • zum frei verfügbaren Einkommen und zum Vermögen
  • sowie zu den Kenntnissen und Erfahrungen zum Thema Geldanlage

zu stellen. Weiterhin wichtig: Die Risikobereitschaft des Anlegers ist für die Struktur des Depots ausschlaggebend. Dem Nutzer sollten neben der Selbsteinschätzung auch Fragen zu den Präferenzen von Ertrags- und Verlustkombinationen sowie zum Verhalten bei kurzfristigen Verlusten gestellt werden.

Robo Advisor Stiftung Warentest: Weitere Testkriterien

Besonderes Augenmerk legte die Stiftung Warentest zudem auf Punkte, über welche die Robos die Anleger im Prozess der Anmeldung noch vor der persönlichen Identifikation informieren sollten.

Dazu zählen:

  • Depotstruktur: Hierbei handelt es sich um den Aufbau des Depots. Der Robo Advisor sollte auch konkrete Produkte angeben (ohne Berücksichtigung der ISIN), über die geplante Anlagedauer informieren sowie Erläuterungen mit Nennung der Einzahlungssummen, dem möglichen Endbetrag sowie der sich hieraus ergebenden Rendite geben.
  • Kosten: Eine transparente Darstellung der Kosten für die Produkte, die Vermögensverwaltung und weitere Ausgaben ist grundsätzlich wichtig. Die Robos mussten auch darlegen, ob die Ertragsvorschau mit Kosten verbunden ist.
  • Risikokennzahlen: Von Bedeutung war auch die Angabe der Volatilität pro Jahr und des historisch abgeleiteten höchsten Verlustes.
  • Regelmäßige Informationen zum Portfolio: Der Anleger muss während der Vermögensverwaltung stetig Informationen zu seinem Depot erfragen können. Hierzu zählen Strukturanalysen des Anlageportfolios, der Wert der Anlagen sowie der aktuelle Kontostand, das Risiko und historische Renditen, das voraussichtliche Risiko und Abweichungen von der geplanten Portfolio-Zusammensetzung.

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Was führte zu negativen Bewertungen?

Stiftung Warentest bewertete es negativ, wenn das vorgeschlagene Portfolio zu wenige sichere Bausteine enthielt, wenn es im Aktienanteil große Abweichungen von marktbreiten Portfolios gab und wenn kaum oder nicht in ETFs investiert wurde (Mängel des Portfolios). Des Weiteren wurden die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) der Robo Advisors sowie die Verträge juristisch überprüft (Mängel Vertragsbedingungen).

Robo Finanztest: Warum wurden die Renditen nicht berücksichtigt?

Um herauszufinden, wer bester Robo Advisor ist, führen Anleger häufig einen Vergleich der Konditionen der einzelnen Anbieter durch. Auffällig ist, dass die Stiftung Warentest in ihrem Test die Renditen der Robo Advisors nicht verglichen hat.

Viele Robos sind nicht lange genug am Markt

Die Erklärung dafür ist schnell gefunden: Die meisten Anbieter sind dazu noch nicht lange genug am Markt aktiv. Der Anlageerfolg lässt sich über mehrere Marktphasen und Jahre hinweg besser beurteilen. So ging die Stiftung Warentest nach eigener Aussage auch in ihrem Fonds-Test vor. Es werden nur Punkte-Bewertungen für Fonds vorgenommen, die mindestens fünf Jahre alt sind. Darüber hinaus ist es wenig sinnvoll, nur die Renditen zu betrachten. Wichtig ist in erster Linie, dass das Verhältnis von Risiko und Rendite-Chancen stimmt. So hätte ein Portfolio, das ausschließlich Aktien aus dem Technologiebereich enthält, zuletzt zwar gut funktioniert, es wäre aber auch sehr riskant gewesen. Ein Portfolio kann man auch beurteilen, wenn die Zusammensetzung bekannt ist. Wenn das Verhältnis aus sicheren und riskanten Anlagen passt, stellt dies eine gute Voraussetzung für einen dauerhaften Anlage-Erfolg dar.

[Info_box]Robo Advisor Stiftung Warentest – Hinweis zu Abwertungen: Diese hatten zur Folge, dass sich Produktmängel auf das Qualitätsurteil verstärkt auswirkten. Wurden zum Beispiel die jährlichen Kosten mit der Note „Mangelhaft“ bewertet, wurde das Finanztest-Qualitätsurteil um eine Note abgewertet. Bei eindeutigen Mängeln in den Vertragsbedingungen oder im Portfolio wurde das Urteil um eine halbe Note abgewertet. Bei sehr großen Mängeln gab es eine Abwertung um eine ganze Note.[/Info_box]

Geld anlegen mit einem Robo Advisor: Sicherheit und Nachhaltigkeit

Viele Anleger haben zum Thema digitale Vermögensverwaltung ganz spezielle Fragen. So spielen zum Beispiel die Themen Sicherheit und Nachhaltigkeit eine immer größer werdende Rolle.

Ist mein Kapital bei einem Robo Advisor sicher angelegt?

Ja, für die entsprechende Sicherheit sorgen gesetzliche Regelungen. Die von Stiftung Warentest überprüften Robo Advisors werden zum Beispiel von der deutschen BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) beaufsichtigt. Diese kümmert sich darum, dass die Robos gesetzeskonform arbeiten. Des Weiteren wird das Geld getrennt vom Kapital der Anbieter bei einer Depotbank verwahrt. Ein dritter wichtiger Punkt: Das Kapital wird größtenteils in Fonds investiert. Sollte die Fondsgesellschaft Insolvenz anmelden, wäre es dennoch vor dem Zugriff der Insolvenzverwalter geschützt. Geld, das sich auf Verrechnungskonten befindet, unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung. Die Höhe hängt von der jeweiligen Bank ab, die die Konten führt.

[Info_box]Aber Achtung: Vor Kursschwankungen sind die Anlagen nicht geschützt. Es ist möglich, mit Wertpapieren – insbesondere mit Aktien – hohe Kursverluste zu erleiden.

Ist es möglich, Kapital auch nachhaltig bei einem Robo Advisor anzulegen?

Das ist möglich. Anleger bekommen bereits vollständige Öko-Portfolios. Die sogenannten „Greenfolios“ bestehen, anders als die im Test bewerteten Portfolio-Vorschläge der Anbieter, aber nicht nur aus ETFs, sondern ebenso aus gemanagten Fonds. Aus diesem Grund sind sie teurer als das Portfolio des Musterkunden im Test und die Note kann somit nicht übertragen werden. Welche Anbieter bereits Greenfolios anbieten, können Sie mit einem Broker Vergleich herausfinden.

Aktiv gemanagte Fonds vs. ETFs: Was sagt Stiftung Warentest?

Häufig stellen sich Anleger die Frage, ob es tatsächlich vorteilhaft ist, wenn Robo Advisors nur börsengehandelte Indexfonds (ETFs) für die Vermögensverwaltung verwenden. Bedeutet dies auch, dass aktiv gemanagte Fonds generell schlechter sind als ETFs? Stiftung Warentest verneint dies, führt aber weiter aus, dass börsengehandelte Fonds in Bezug auf eine Vermögensverwaltung durchaus einige Vorteile mitbringen:

  • Breite Streuung: In der Regel sind ETFs sehr breit gestreut. So kann ein Index mehr als 1.000 Titel aus vielen Ländern enthalten. Aktiv gemanagte Fonds investieren zumeist in weit weniger Titel.
  • Lange, stabile Zeiträume: Für Indizes liegen häufig lange Zeitreihen vor. Aus diesem Grund eigenen sich ETFs in der Regel besser zur Analyse und Steuerung der Portfolios. Bei den aktiv gemanagten Fonds beeinflussen häufig spezielle Manager-Entscheidungen die langfristigen Wertentwicklungen.

Der Verzicht auf börsengehandelte Indexfonds allein führte in dem Test allerdings nicht zu einer schlechteren Bewertung der Anbieter. Es wurden viele weitere Kriterien dazu betrachtet, wie zum Beispiel die Kosten.

Hinweis zu den Kosten im Test: Die Kosten des Robo Advisors, die Kosten des Portfolios sowie die Kostenstruktur müssen nicht zusammengerechnet werden. Die Kosten des Portfolios und des Robo Advisors beziehen sich auf den getesteten Vorschlag für ein Anlage-Portfolio. Bei der Kostenstruktur handelt es sich um eine allgemeine Angabe.[Info_box]

Kurz erklärt: Was sind börsengehandelte Indexfonds (ETFs)?

Wie bereits erwähnt, investieren viele Robo Advisors in Exchange Traded Funds (ETFs). Dabei handelt es sich um börsengehandelte Indexfonds, die die Wertentwicklung eines Indexes, wie zum Beispiel des DAX, abbilden. ETFs vereinen damit im Prinzip die Vorteile von Fonds und Aktien in einem Produkt. Anleger erhalten durch die ETFs die Möglichkeit, kostengünstig mit einem Wertpapier in ganze Märkte zu investieren. Neben einer Investition in Aktien können dafür viele weitere Anlageklassen gewählt werden. Aufgrund der großen Vielfalt eignen sich ETFs als gute Basis für die private Geldanlage. Sie bilden einen Index im Verhältnis 1:1 nach und lassen sich, wie Aktien, jederzeit an einer Börse handeln.

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Die Besonderheiten von Indexfonds

Die Anbieter von Indexfonds sorgen dafür, dass diese den Referenzindex so exakt wie möglich abbildet. Die Investments eines Indexfonds werden von dem Index vorgegeben (Titel, Gewichtung). Indexfonds haben den Vorteil, dass die Anleger jederzeit wissen, in welche Produkte sie investieren. Denn die Zusammensetzung des zugrundeliegenden Index sind bekannt. So beinhaltet der DAX (Deutscher Aktienindex) zum Beispiel die Aktien der 30 größten deutschen Unternehmen, gemessen an ihrer Streubesitz-Marktkapitalisierung. Bei ETFs sind durch die Indexnachbildung keine aufwendigen Analysen bezüglich der Titelauswahl nötig (im Vergleich zu aktiven Fonds). Deshalb bekommt der ETF-Anbieter für seinen Service eine vergleichsweise geringe jährliche Gebühr.

Fazit:

Robo Advisor Stiftung Warentest: Deutliches Verbesserungspotenzial

Ein Robo Advisor zu einer automatisierten Geldanlage soll die Kosten für den Anleger so gering wie möglich halten. Aber gerade in diesem Punkt hat die Stiftung Warentest in einem Produkttest (Robo Advisor Stiftung Warentest 08/2018) deutliche Mängel festgestellt. Einige Robo Advisors wurden abgewertet. Unter insgesamt 14 Robo Advisors, die insbesondere Fonds einsetzen, wurde in der Kategorie „Jährliche Kosten“ in drei Fällen die Note „Ausreichend“ und in vier Fällen die Note „Mangelhaft“ vergeben. Dennoch wurde festgestellt, dass die digitale Vermögensverwaltung vielfach günstiger ist als die herkömmliche. Ob sich eine solche Anlage lohnt, hängt letztlich von der Portfolio-Zusammensetzung sowie den daraus resultierenden Ertragschancen ab. Stiftung Warentest bemängelte im Abschnitt „Informationen zu Produkt und Kosten“ zum Beispiel einige Produkte. So fehlte es bei einigen Anbietern etwa an der Kostentransparenz, an Informationen zur Laufzeit oder es fehlten Ertragsvorschauen für die Kunden. Die Entwicklung der Portfolios (Rendite) wurde hingegen nicht getestet. Laut Stiftung Warentest sind die Robo Advisor dafür noch nicht lange genug am Markt tätig. Ein abschließender Hinweis der Finanzexperten: Künftige Anleger, die Portale zur Vermögensverwaltung im Internet verwenden möchten, sollten auch auf Kündigungsklauseln achten. Denn wenn die Vermögensverwaltung endet, hören bei einigen Anbietern auch die Fondsanlagen auf. Es kommt zu einem Zwangsverkauf und die Anleger erhalten das Geld ausgezahlt. Das Ergebnis der 14 Robo Advisors ist sehr unterschiedlich: Nur zwei Anbieter waren „Gut“. Sechs Robos erhielten die Note „Befriedigend“. Je drei Robo Advisors erhielten lediglich ein „Ausreichend“ und „Mangelhaft“. Es gibt also ein deutliches Verbesserungspotenzial.

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