EMA Crossing Strategie: einfaches System für Trader

Dieser Artikel befasst sich mit einer Strategie, die sich auch für Anfänger im Handel mit CFDs eignet. Gemeint ist EMA Crossing, das zu den weltweit beliebtesten Handelsstrategien zählt und zahlreiche Trader anwenden. Die Strategie möchten wir detailliert vorstellen und dabei auf zahlreiche Aspekte und alle Vor- und Nachteile eingehen. Dadurch ist ein Vergleich mit anderen Handelsstrategien möglich.

Eines vorweg: Generell empfehlen wir, beim Handel mit CFDs und anderen Finanzprodukten Strategien zu nutzen. Nur so ist es möglich, anhand eines bestimmten Musters zu agieren und Entscheidungen nicht allein aus einem Bauchgefühl heraus zu treffen.
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CFD Trading Strategie EMA Crossing kurz vorgestellt

Bevor wir die Trading Strategie im Detail betrachten, möchten wir sie in einem Kurzporträt allen Interessierten vorstellen. Bei EMA Crossing handelt es sich um eine der beliebtesten Strategien, die im Forexhandel beispielsweise mit allen Währungspaaren funktioniert. Warum die Strategie so beliebt ist? Diese Frage lässt sich in wenigen Sätzen beantworten.

So ist die CFD Handelsstrategie auch für Anfänger leicht anzuwenden, da lediglich zwei Indikatoren zum Einsatz kommen. Es handelt sich dabei um den schnellen und den langsamen Exponential Moving Average (kurz: EMA). Wie der Name der Strategie vermuten lässt, entsteht ein Handelssignal, sobald sich diese beiden Indikatoren kreuzen. In der Regel fällt es auch Anfängern nicht schwer, dieses Ereignis aus dem Chart herauszulesen. Zu beachten ist jedoch, dass eine einfach anwendbare Strategie nicht mit garantierten Gewinnen beim Trading gleichzusetzen ist. Hierbei spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle.

Zur Beliebtheit der Strategie trägt weiterhin der Umstand bei, dass die Indikatoren in beinahe ausnahmslos jeder Handelssoftware vorzufinden sind. Wie bekannt ist, findet das CFD Trading bei einem Broker stets über eine eigene Software statt. Diese muss entweder auf dem Rechner oder einem Mobilgerät installiert werden. Zu dieser Sorte gehört beispielsweise der MetaTrader von Metaquotes. Alternativ wird häufig auch der Zugang zur Handelsplattform über den Browser ermöglicht. In diesem Fall spricht man von einem Webtrader. Wenn Sie die hier vorgestellte Strategie anwenden möchten, sollten sie bei einem CFD Broker Vergleich unbedingt darauf achten, ob die Indikatoren beim Trading zur Auswahl stehen.

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Tradingwissen: Was sind Indikatoren?

Nach der kurzen Vorstellung der Handelsstrategie möchten wir diese nun detaillierter beleuchten. Im ersten Schritt erfolgt daher nun die Definition einiger zentraler Begriffe. Wie dargelegt, eignet sich die Strategie insbesondere auch für Einsteiger. Grund hierfür sind die Einfachheit der Anwendung sowie die Verfügbarkeit der Indikatoren in vielen Handelssoftwares.

An diesem Punkt möchten wir nun folgende Frage beantworten: „Was sind Indikatoren?“ Diese Frage dürfte sich an dieser Stelle der eine oder andere Einsteiger in das Thema stellen. Grundsätzlich ist es so, dass Indikatoren keine neuen Informationen bieten. Sie nutzen lediglich Informationen, die ein Chart zu einer bestimmten Zeitspanne bietet, und stellen diese grafisch dar. Hierzu werden beispielswiese folgende Informationen genutzt:

  • Höchstkurs
  • Tiefkurse
  • Eröffnungskurs
  • Schlusskurs
  • Handelsvolumen

Durch die Nutzung von Indikatoren müssen Trader nicht mehr zwingend auf ihr Bauchgefühl hören, wenn Kauf- oder Verkaufsentscheidungen zu treffen sind. Indikatoren nutzen komplexe mathematische Berechnungen zur grafischen Darstellung der Informationen. Zu unterscheiden ist nun noch zwischen zwei Arten von Indikatoren.

Zum einen gibt es lagging indicators, zu Deutsch „nachziehende Indikatoren“. Diese werden zur Bestätigung vorhandener Trendbewegungen eingesetzt und gelten als weniger fehleranfällig. Durch den Einsatz von leading indicators hingegen sollen Trends frühzeitig erkannt und die Renditechancen von Tradern dadurch optimiert werden. Im deutschen Sprachgebrauch sind diese als „führende Indikatoren“ bekannt.

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Unterschiede zwischen EMA, SMA und WMA

Nachdem nun geklärt sein dürfte, worum es sich beim Begriff „Indikatoren“ überhaupt handelt, können wir uns im Weiteren der EMA Crossing Strategie widmen. Die Abkürzung EMA steht dabei für Exponential Moving Average. Es handelt sich demnach um einen exponentiell gewichteten Mittelwert, bei dem jüngeren Kursdaten mehr Bedeutung zugemessen wird als älteren. Der EMA stellt eine Weiterentwicklung zum SMA (simple moving average) sowie WMA (weighted moving average) dar.

Wo liegen die Unterschiede dieser gleitenden Durchschnitte?

Per Definition berücksichtigen die Indikatoren Werte eines bestimmten Zeitraums und stellen diese grafisch in einer Durchschnittslinie dar. Es wird demnach ein Mittelwert gebildet, der extreme Ausschläge der Chartlinie nach oben und unten glättet. Diese Eigenschaft besitzen alle gleitenden Durchschnitte. Unterschiede bestehen jedoch in der Gewichtung der Daten und der Berücksichtigung von Kursdaten.

So ist es beim Simple Moving Average beispielsweise der Fall, dass sämtliche Kursdaten gleich gewichtet werden. Beim SMA handelt es sich um eine der ältesten Formen zur Durchschnittsberechnungen bei der Analyse von Aktienkursen. Es verwundert daher kaum, dass dieser mittlerweile einige Schwächen aufweist und über die Jahrzehnte fortlaufend weiterentwickelt wurde. Kommt hingegen der EMA innerhalb einer CFD Trading Strategie zum Einsatz, so wird jüngeren Kursdaten mehr Gewicht beigemessen.

In der Praxis bedeutet dies, dass sich der Indikator „40 EMA“ auf die vergangenen 40 Perioden bezieht. Zum Vergleich: die Indikatoren „40 SMA“ und „40 WMA“ beziehen sich lediglich auf die 40 letzten Schlusskurse.

EMA Crossing: Voraussetzungen zur Anwendung der Strategie

Auf der Suche nach geeigneten Handelsstrategien treffen Trader immer wieder auf die hier vorgestellte. Daher ist es nun interessant, zu erfahren, wie die Trading Strategie in der Praxis angewendet wird. Zunächst einmal benötigen Trader einen Broker, bei dem sie Forex, CFDs oder andere Finanzinstrumente handeln können. Erfahrene Trader sind meist seit Jahren bei einem bestimmten Broker angemeldet, wenn sie dort gute Erfahrungen gesammelt. Einsteiger in das Trading sollten sich zunächst die Frage stellen: „Wer ist bester CFD Broker?“, und auf dieser Grundlage einen intensiven Vergleich der Angebote vornehmen.

Nach der Installation der Handelssoftware stellt diese über einen Chart zahlreiche Informationen zu den gewählten Basiswerten zur Verfügung. Wenn der Broker keine Software zum Download anbietet, gelangen Anleger über den Webtrader zu den gesuchten Informationen. In der Regel kann der Chart durch den Nutzer beliebig konfiguriert werden, sodass er an seine Anforderungen angepasst ist. Von Broker zu Broker fallen die

Konfigurationsmöglichkeiten anders aus, zumeist können jedoch diese Einstellungen vorgenommen werden:

  • Auswahl des Chart-Typs: Kerzen, Balken, Linie
  • Einfügen von Indikatoren: gleitende Durchschnitte, MACD, Bollinger Bänder
  • Nutzung von Zeichentools: Kommentare, Fadenkreuze, Linien
  • Auswahl des Zeitraums: von wenigen Minuten bis zu Monaten und Jahren
  • Kauf und Verkauf: viele Broker bieten den Handel direkt aus der Chart an

Den gleitenden Durchschnitt dem Chart hinzufügen

Betrachten wir nun die Art und Weise, wie EMA Crossing in der Praxis angewendet wird. Hierzu benötigen Trader zunächst Zugang zu einem Chart, in den sie einen schnellen und einen langsamen EMA eintragen können. Studien dazu, welche Werte sich hierzu am besten eignen, existieren leider nicht. Für Trader kann es daher sinnvoll sein, mit verschiedenen Durchschnittslängen zu experimentieren und somit den persönlich besten Weg herauszufinden.

Für unser Beispiel wählen wir für den langsamen Durchschnitt den 200 EMA und für den schnellen den 20 EMA. Beim Handel auf unterschiedlichen Märkten ist es jedoch unerlässlich, diese Parameter von Zeit zu Zeit anzupassen und so auf deren Volatilität zu reagieren. Eine Standardeinstellung der CFD Trading Strategie, die für alle Märkte das optimale Ergebnis bereitstellt, existiert leider nicht.

Die Zahlen 20 und 200 geben an, wie viele der vergangenen Perioden zur Berechnung des Mittelwerts berücksichtigt werden. Wie eingangs erwähnt, wird jüngeren Werten dabei mehr Wert beigemessen als älteren. Im Unterschied zum simple moving average verhält es sich also nicht so, dass durch das Hinzufügen eines neuen Wertes ein alter entfernt wird.

Sofern die Konfigurationsmöglichkeiten des Charts es zulassen, empfehlen wir eine unterschiedliche Farbgebung für den langsamen und schnellen EMA. Auf das Ergebnis der Analyse nimmt dies natürlich keinen Einfluss. Dennoch hilft es gerade Anfängern, die beiden Indikatoren auch optisch voneinander zu unterscheiden und folglich keine vermeidbaren Fehler bei der Analyse zu begehen.

Wie wird die CFD Handelsstrategie angewandt?

Auf welche Art und Weise CFD Handelsstrategien funktionieren, ist vielen Anlegern nicht immer direkt ersichtlich. Gerade Anfänger haben oftmals Schwierigkeiten, die Indikatoren zunächst anzuwenden und anschließend die korrekten Schlüsse zu ziehen. Daher zeigen wir an einem Praxisbeispiel nur, wie die hier vorgestellte CFD Strategie angewendet werden kann.

Zunächst müssen die beiden Indikatoren 200 EMA und 20 EMA dem Chart hinzugefügt werden. Wie eben beschrieben, wählen wir zur besseren Unterscheidung unterschiedliche Farben. So ist stets ersichtlich, welcher der beiden der schnelle und welcher der langsame EMA ist. Im Chart befinden sich nun also zwei zusätzliche Linien, die sich an einem oder mehreren Punkten schneiden. Daher kommt auch der Name der Handelsstrategie. Diese Schnittpunkte sind die relevanten Signalgeber bei dieser Strategie.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn der schnelle EMA den langsamen EMA von unten nach oben kreuzt. Im umgekehrten Fall, also wenn der schnelle EMA den langsamen EMA von oben nach unten kreuzt, entsteht ein Verkaufssignal. Hier wird nochmals deutlich, weshalb wir für eine unterschiedliche Farbgebung der beiden Indikatorlinien plädieren. So könnte ein erheblicher finanzieller Schaden entstehen, wenn sich der Trader bei einem Verkaufssignal aufgrund einer Verwechslung für den Kauf eines Basiswertes entscheidet. Unsere Empfehlung richtet sich daher ausdrücklich nicht nur an Anfänger, auch erfahrenen Tradern können solche Fehler mitunter unterlaufen.

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Diese Orderarten können bei EMA Crossing genutzt werden

Broker stellen Anlegern über die Handelsplattformen stets verschiedene Orderarten zur Verfügung. Diese können eingesetzt werden, um eine Position bei Erreichen eines Kursziels automatisch zu schließen. So kann ein Gewinn erzielt werden, unabhängig davon, wie sich der Kurs in der Folge entwickelt. Außerdem können diverse Orders zur Begrenzung von Verlusten genutzt werden. Auch hier wird eine Position automatisch geschlossen, sobald ein definierter, unterer Grenzwert erreicht wurde.

Diverse Orders lassen sich auch bei der EMA Crossing CFD Strategie sinnvoll einsetzen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Stop Loss
  • Take Profit
  • Trailing Stop

Vor der Anmeldung bei einem Broker ist jedoch darauf zu achten, dass dieser die gewünschte Orderart auch tatsächlich anbietet.

Nachfolgend folgt eine Erklärung zum Einsatz dieser Orderarten. Bei der Chartdarstellung haben wir uns für Kerzen (engl. Candles) entschieden. Hat der Trader nun eine Long Position eröffnet, so empfiehlt sich eine Stop Loss Order auf den tiefsten Stand der Kerze, die vor der Kreuzung des schnellen und langsamen EMA aufgetreten ist. Umgekehrt, also bei Eröffnung einer Short Position, sollte für den Stop Loss der höchste Punkt dieser Kerze gewählt werden.

Durch diese Order lassen sich Verluste weitestgehend begrenzen. Die Position wird automatisch geschlossen, sobald ein bestimmter unterer Schwellenwert erreicht wurde. Da das Ziel jedes Traders jedoch ein möglichst hoher Gewinn ist, kann zusätzlich der Take Profit gesetzt werden. Als Richtwert wird hier das Zweifache von Stop Loss angenommen.

Die Vorteile dieser CFD Handelsstrategie

Einige der Vorteile von EMA Crossing wurde an verschiedenen Stellen bereits erörtert. Um einen detaillierten Überblick über die CFD Strategie bieten zu können, fassen wir diese nun nochmals zusammen. Wie bereits erwähnt wurde, handelt es sich um eine Strategie, die insbesondere für Einsteiger gut geeignet ist. Der Chart wird nach dem Einfügen der beiden Indikatoren nicht mit einer Fülle von Informationen geflutet, die zu Verwirrungen führen könnten.

Es werden lediglich zwei neue Trendlinien hinzugefügt, welche die ohnehin bereits bekannten Informationen auf neue Art und Weise darstellen. Trader sollten darauf achten, keine allzu kleinen Zeiträume zu wählen, um möglichst genaue Ergebnisse zu erhalten. Anschließend müssen sie lediglich nach Kreuzungen des schnellen und langsamen EMA suchen, die jeweils eindeutige Erkenntnisse liefern. Je nachdem, ob der schnelle EMA den langsamen von unten oder oben kreuzt, handelt es sich um ein Signal zum Kaufen oder zum Verkaufen. Zu Missverständnissen kann es lediglich kommen, wenn die beiden Linien verwechselt werden.

Durch die Nutzung verschiedener Orderarten kann das Trading mit dieser CFD Handelsstrategie optimiert werden. Stop Loss und Take Profit bieten sich hierzu an, wenn sich die Long- oder Short-Position bereits einige Punkte im Gewinn befindet, außerdem Trailing Stop. Zu beachten ist dabei, dass ein weiteres Kreuzen von schnellem und langsamem EMA einen weiteren Hinweis für Trader bereithält. Erfolgt dies vor Erreichen von Stop Loss oder Take Profit, so muss die Position umgehend wieder geschlossen werden, da mit einer Trendumkehr zu rechnen ist.

Gibt es Nachteile bei der Anwendung von EMA Crossing?

Wo es Vorteile gibt, existieren immer auch Nachteile. Die hier vorgestellte CFD Strategie bildet diesbezüglich keine Ausnahme. Damit ein sinnvoller Vergleich von Handelsstrategien stattfinden kann, möchten wir an dieser Stelle daher auf die Nachteile des Exponential Moving Average eingehen.

Es ist beispielsweise so, dass die Moving Average Cross Strategie in Seitwärtsmärkten kaum Aussagekraft besitzt. Zum einen kann es sein, dass in diesem Fall keine oder nur wenige Kreuzungen des langsamen und schnellen EMA auftreten. Außerdem haben diese kaum Aussagekraft, da sich der Kurs in einem Seitwärtsmarkt nicht nach oben oder unten bewegt, sondern eben seitwärts.

In der Definition der wichtigen Begriffe bei der Nutzung von Handelsstrategien wurden bereits die beiden Arten von Indikatoren erwähnt:

  • nachziehende Indikatoren, engl. lagging indicators
  • führende Indikatoren, engl. leading indicators

Gemeinhin zählen führende Indikatoren zu denjenigen, bei denen die höchste Gewinnerwartung vorherrscht. Sie deuten einen Trend an, noch bevor dieser im Chart erkennbar ist, und geben Anlegern somit die Gelegenheit zur frühzeitigen Reaktion. Allerdings handelt es sich bei EMA Crossing um einen lagging indicator. Trader, die diese Strategie nutzen, folgen also dem Trend. Oder anders formuliert: Dieser setzt zuerst ein, anschließend erhalten Anleger dann die Information darüber. Gegenüber dem simple moving average besteht zwar weiterhin ein Zeitvorteil, jedoch kann die Möglichkeit zur Geldanlage bereits wieder verschwunden sein, bis der Anleger reagieren konnte.

Demokonten bieten Möglichkeit zum risikofreien Testen

Die CFD Trading Strategie hat nun sicher das Interesse einiger Anleger geweckt, die diese anschließend selbst anwenden möchten. Damit stehen Sie keineswegs alleine da, schließlich gehört die Trading-Strategie Moving Average Cross, wie sie auch bezeichnet wird, zu einer der weltweit beliebtesten und wird von Tausenden Anlegern genutzt. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, die Strategie in der Praxis auszuprobieren.

Zum einen könnten sie sich einen Broker aussuchen, der keine oder nur eine geringe Mindesteinzahlung voraussetzt. So müssen Interessiere zunächst keine riesigen Summen investieren, um überhaupt zum Handel beim Broker zugelassen zu werden. Anschließend können sie das CFD Trading mit kleinen Beträgen betreiben und somit ein Gefühl für die Tradingstrategie gewinnen.

Unsere Empfehlung ist jedoch eine alternative Vorgehensweise. Mittlerweile bieten sämtliche CFD-, Forex- und Optionen-Broker kostenlose Demokonten mit virtuellem Startkapital an. Diese sind meist für einen gewissen Zeitraum, oftmals sogar unbegrenzt nutzbar. Einige Broker bieten sogar an, das Startkapital nach dem Aufbrauchen abermals aufzuladen. Da sich der Handel auf dem Demokonto meist nur in wenigen Punkten vom realen Handel unterscheidet, können Trader einen Eindruck von der Handelsstrategie gewinnen.

Der größte Vorteil ist jedoch die Tatsache, dass das eigene Kapital nicht riskiert wird. Der Trader kann das virtuelle Kapital des Brokers nutzen und mit diesen Positionen eröffnen und einen Handel abschließen. Gewinne entstehen dadurch nicht, dieser Punkt sollte bei der Bewertung der Tradingstrategie jedoch nicht berücksichtigt werden.

Fazit:

Für Anfänger dank klarer Signalgebung gut geeignet

Den Abschluss dieses Artikels zur CFD EMA Crossing Strategie bildet ein zusammenfassendes Fazit. In diesem möchten wir alle Eigenschaften, Vor- und Nachteile nochmals in wenigen Sätzen darstellen. So ist festzuhalten, dass sich die Strategie insbesondere für Einsteiger eignet. Der Chart bleibt auch nach dem Hinzufügen der Indikatoren übersichtlich und bietet klare Erkenntnisse. An den Stellen, an denen sich die Linien kreuzen, liegt entweder ein Signal zum Kaufen oder Verkaufen vor. Der Trader muss allerdings sichergehen, dass sich der Markt aktuell nicht in einem Seitwärtstrend befindet. Ansonsten besitzen die durch die CFD Handelsstrategie gewonnen Erkenntnisse wenig Aussagekraft.
Die Strategie ist auch deshalb so beliebt, weil sie auf nahezu allen Handelsplattformen eingesetzt werden kann. Indikatoren zu gleitenden Durchschnittswerten gehören zum Standard von Tradingplattformen, sodass die Nutzung von EMA Cross kein Problem darstellen sollte. Unsere abschließende Empfehlung lautet, die Strategie zunächst auf einem Demokonto zu testen. Ein solches wird bei nahezu jedem Broker kostenlos angeboten. Über dieses können Trader den Handel unter Realbedingungen nachvollziehen, ohne dass dabei ein Risiko für das eigene Kapital besteht.

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