TRADING-TERMINOLOGIE – wichtige Begriffe aus den Finanzmärkten von A bis Z

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aktualisiert: 05 September 2019

Aktien Eine Aktie ist ein Wertpapier. Aktien werden zumeist an der Börse gehandelt. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Anteile am Eigenkapital der Aktiengesellschaft.
Aktienanleihen Eine Aktienanleihe ist ein Finanzprodukt, das eine Aktie als Basiswert hat. Der Anleihenehmer erhält regelmäßige Zinszahlungen und die Rückzahlung erfolgt zum Nennwert oder mittels Aktien.
Aktienanalyse Um das Kurspotenzial einer Aktie ableiten zu können, kommt die Aktienanalyse zum Einsatz. Dabei kann die Fundamentalanalyse angewandt werden, sodass die Bewertung auf der Basis von Kennzahlen erfolgt.
Aktienhandel Der Aktienhandel ist für Privatanleger über einen Broker an allen wichtigen Börsenplätzen möglich. Beim Handel mit den Wertpapieren wird der Kauf oder Verkauf von Unternehmensaktien durchgeführt.
Aktienindex Die Zusammensetzung eines Aktienindex erfolgt aufgrund unterschiedlicher Kriterien. So sind in einem Branchen-Index beispielsweise Aktien einer bestimmten Branche enthalten. Ein Aktienindex dient als Kennzahl, die Einblick in die Entwicklung ausgewählter Aktienkurse gibt.
Aktienoptionen Aktienoptionen zählen zu den Derivaten. Aktien eines Unternehmens können zu einem festgelegten Preis gekauft oder verkauft werden.
Altcoin Bei Altcoins handelt es sich um sogenannte alternative Kryptowährungen. Dabei sind einige der Altcoins Forks von Bitcoin.
Anlageklassen Eine Anlageklasse (auch Assetklasse genannt) umfasst eine Gruppe von Anlagen, die gemeinsame Merkmale aufzeigen. Eine grobe Unterteilung erfolgt in vier Anlageklassen.
Ausführung Wenn eine Kaufs- oder Verkaufsorder abgeschlossen wird, ist die Rede von Ausführung.
Ausgabeaufschlag Beim Ausgabeaufschlag handelt es sich um eine Gebühr, die einmalig auf den Kauf von Fondsanteilen erhoben wird. Die prozentuale Gebühr entfällt auf das angelegte Kapital. Die Höhe des Ausgabeaufschlags wird von der jeweiligen Kapitalgesellschaft festgelegt.
Ausgabepreis Anteile an einem Investmentfond können zu einem Ausgabepreis gekauft werden.
Außerbörslicher Handel Der außerbörsliche Handel wird häufig auch als Direkthandel bezeichnet. Die Abwicklung von finanziellen Transaktionen erfolgt nicht über die Börse. Es sind drei Formen des Direkthandels zu unterscheiden.
Automatisierter Handel Beim automatischen Handel setzen Computerprogramme Trades um. Orders werden durch das Computerprogramm automatisch generiert und je nach Einstellung auch ausgeführt.

BaFin In Deutschland ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Aufsicht von Brokern, Versicherungen und Banken zuständig.
Balken-Chart Bei einem Balken-Chart handelt es sich um einen Charttyp, der durch seine grafische Darstellung relevante Informationen wie Höchst- und Tiefkurs sowie den Schlusskurs veranschaulicht.
Basiswährung Die zuerst genannte Währung eines Währungspaars ist die Basiswährung. Beim Währungspaar EUR/USD stellt der Euro die Basiswährung dar.
Basiswert Ein Basiswert wird häufig auch als Underlying bezeichnet und stellt bei Termingeschäften das zugrunde liegende Bezugsobjekt. Es kann sich hierbei zum Beispiel um eine Aktie handeln.
Bitcoin Bitcoin (BTC) ist eine digitale Währung, die auf der Blockchain-Technologie basiert. Die Abwicklung im Bitcoin-Netzwerk erfolgt Peer-to-Peer und unabhängig von Banken.
Bitcoin Cash Bitcoin Cash (BCH) ist eine alternative Kryptowährung. Es handelt sich um einen Hard Fork von Bitcoin. Die Abspaltung vom Bitcoin-Netzwerk fand im August 2017 statt.
Blockchain In einer Blockchain werden Transaktionen transparent verzeichnet. Die Blockchain-Technologie arbeitet dezentral.
Briefkurs Der Briefkurs (Ask) ist der Kurs, zu dem ein Verkäufer ein Wertpapier zu verkaufen bereit ist.
Broker Ein Broker ist ein Wertpapiermakler, über den private Anleger einen Trade platzieren lassen können. Der Handel mit Wertpapieren steht oft im Fokus, viele Broker stellen jedoch weitere Finanzinstrumente zur Verfügung oder haben sich auf ein anderes spezialisiert.
Börse Über die Börse werden Finanzinstrumente wie Aktien und Rohstoffe gehandelt. Der Preis für die handelbaren Wertpapiere wird über den Handelsplatz durch Angebot und Nachfrage gebildet.
Börse Frankfurt Privatanleger können an der Börse Frankfurt Wertpapiere von nationalen und internationalen Unternehmen kaufen und verkaufen. Die Börse Frankfurt wurde im Jahr 1585 gegründet und hat ihren Sitz in der Finanzmetropole Frankfurt am Main. Die Handelszeiten liegen börsentäglich zwischen 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
Börseneinführung Wenn Aktien eines Unternehmens zum ersten Mal an der Börse notiert werden, spricht man von der Börseneinführung.

Call Ein Call ist eine Kauf-Option, bei der der Trader darauf setzt, dass der Kurs des zugrunde liegenden Basiswertes steigt. Die Kauf-Option ist mit einer festgelegten Laufzeit versehen. Cash Flow Ein Cash Flow (Geldfluss) dient als Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens innerhalb einer Abrechnungsperiode. CFD Contracts for Differenz (CFDs) sind hochspekulative Derivate, mit denen der CFD-Handel realisiert wird. CFD-Handel Beim Handel mit Differenzkontrakten (CFDs) können Trader auf die Wertentwicklung eines Basiswertes setzen, beispielsweise Aktien, Rohstoffe oder Bitcoin. Trader sind hier jedoch nicht am Unternehmen beteiligt, sondern ausschließlich an der Kursentwicklung des jeweiligen Finanzinstruments. Mit CFDs ist es möglich, bei gleichem Geldeinsatz mehr Kapital am Markt zu bewegen als mit dem direkten Investment in ein Underlying. Chart Über einen Chart kann die historische Kursentwicklung, beispielsweise einer Aktie, eingesehen werden. In der Regel zeigt ein Chart mehrere wählbare Zeitintervalle auf. Chartanalyse Mithilfe der Chartanalyse werden bisherige Kursverläufe von Wertpapieren analysiert. Dabei wird versucht, Trends ausfindig zu machen. Cross-Währungspaare Der Handel mit Cross-Währungspaaren ist häufig nicht mit festen Spreads möglich. Der US-Dollar kommt bei Cross-Währungspaaren nicht vor. Jedoch erfolgt die Abrechnung in US-Dollar.

DAX Der Deutsche Aktienindex (DAX) ist ein Börsenindex. Der DAX wird auch als Leitindex bezeichnet, da dieser der wichtigste Aktienindex in Deutschland ist. Der DAX enthält die 30 größten deutschen Unternehmen, die an der Börse Frankfurt notiert sind.
Day Trading Beim Day Trading wird eine Position innerhalb eines Handelstages eröffnet und geschlossen. Der Handel mit Wertpapieren erfolgt kurzfristig.
Demokonto Über ein Demokonto kann die Handelsumgebung zumeist kostenfrei und ohne Risiko getestet werden. Der Handel über das Demokonto erfolgt mit virtuellen Beträgen und kann je nach Anbieter zeitlich begrenzt sein.
Depot Wer mit Wertpapieren handeln möchte, benötigt ein Depot. Im Depot werden die Wertpapiere aufbewahrt.
Depotführende Bank Die depotführende Bank ist die Bank, bei der das private Wertpapierdepot geführt wird.
Depotführungsgebühr Einige Depot Anbieter berechnen eine Gebühr für die Führung des Depots. Der Betrag kann monatlich, aber auch quartalsweise oder jährlich anfallen.
Derivate Ein Derivat ist ein Finanzprodukt, das Tradern die Möglichkeit bietet, auf die Wertentwicklung eines Basiswertes zu spekulieren. Zu den Derivaten zählen unter anderen Optionen und Futures.
Devisenhandel Beim Devisenhandel nehmen Trader aktiv am Devisenmarkt teil. Der Devisenmarkt zählt zu den liquidesten Märkten.
Direkter Marktzugang Über einen DMA-Broker können Trader den direkten Marktzugang erhalten. Orders werden direkt an den Handelsplatz weitergeleitet.
Diversifikation Durch Diversifikation kann das Risiko reduziert werden, da sich das Portfolio aus unterschiedlichen Investments zusammensetzt.
Dividende Bei der Dividende handelt es sich um den Gewinnanteil einer Aktie, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Über die Höhe der Dividende wird auf der Hauptversammlung entschieden.
Dow Jones Der Dow Jones ist der amerikanische Leitindex. Im Dow Jones Industrial sind 30 marktführende Unternehmen gelistet, die an der amerikanischen Börse vertreten sind.

Emittenten Der Herausgeber von Wertpapieren ist ein Emittent. Die Ausgabe erfolgt beispielsweise auf Kapitalmärkten. Handelt es sich um Aktien, stellt sich der Emittent durch ein Unternehmen dar.
ETF Ein Exchange Traded Funds (ETFs) ist ein börsengehandelter Fonds, der zumeist passiv verwaltet wird. Ein ETF bildet einen Index nach.
ETF-Sparplan Ein ETF-Sparplan kann dazu verwendet werden, um über die Einzahlung einer monatlichen Sparrate langfristig Vermögen aufzubauen.
Ethereum Ethereum (ETH) zählt zu den Altcoins, die auf der Blockchain-Technologie basieren. Die Währungseinheit im Ethereum-Netzwerk heißt Ether.
Eurex Die European Exchange (Eurex) ist eine Terminbörse für derivate Finanzprodukte. Die Eurex wurde 1998 als AG gegründet. Bei der Eurex handelt es sich um eine Computerbörse.
Exotische Währungspaare Exotische Währungen sind weniger häufig gehandelte Währungen, die zum sehr liquide sind. Zu den exotischen Währungen gehören neben anderen mexikanische Peso (MXN) und Singapur-Dollar (SGD).
EZB Die Europäische Zentralbank (EZB) ist eine Währungsbehörde, die ihren Sitz in Frankfurt am Main hat. Zusammen mit den nationalen Zentralbanken (NZB) bildet sie das Europäische System der Zentralbanken.

Fiatgeld Bei Euro und US-Dollar handelt es sich beispielweise um Fiatgeld.
Finanzprodukt Über Finanzprodukte können Anleger Geld und Kapital anlegen.
Fixer Spread Fixe Spreads zeigen sich in der Regel nicht abhängig von der Volatilität des Marktes und ändern sich daher nicht.
Forex Bei Foreign Exchange (Forex) oder kurz FX handelt es sich um den Devisenmarkt. Dieser ist der größte Finanzmarkt.
Forex-Broker Über Forex-Broker können private Anleger Devisen handeln.
Futures Futures (auch Terminkontrakte genannt) sind Termingeschäfte. Futures sind börsengehandelt und der Basiswert ist genau bestimmt.

Gegenwährung Ein Währungspaar setzt sich aus Basiswährung und Gegenwährung zusammen, wobei es sich bei der Gegenwährung um die zweitgenannte Währung handelt.
Geldkurs Der Geldkurs (Bid) ist der Kurs, zu dem ein Käufer Wertpapiere zu kaufen bereit ist.
Genesis Block Die Berechnung vom Genesis Block erfolgt nicht vom Netzwerk. Es handelt sich hierbei um den ersten Block der Bitcoin-Blockkette.
Gesamtkostenquote Die Gesamtkostenquote (auch Total Expense Ratio; kurz TER) gibt die jährlichen Kosten für einen Investmentfonds an. Die Gesamtkostenquote fällt zusätzlich zum Ausgabeaufschlag an, dieser ist in der TER nicht enthalten.

Handelsplattform Trader können den Online-Handel über eine Handelsplattform realisieren. Es gibt zahlreiche Softwares; einige Broker haben zudem eigene Lösungen entwickelt. Zu den beliebtesten Handelsplattformen im Forex- und CFD-Bereich zählt der MetaTrader 4.
Handelsplatzgebühr Die Höhe der Handelsplatzgebühr hängt vom jeweiligen Handelsplatz ab. Die Handelsplatzgebühr wird bei Orderausführung erhoben.
Handelszeiten An einer Börse können Wertpapiere zu den Handelszeiten gehandelt werden. Die Handelszeiten deutscher Handelsplätze unterscheiden sich mitunter.
Hard Fork Ein Hard Fork stellt eine Änderung des Protokolls in der jeweiligen Blockchain dar und ist nicht abwärtskompatibel. Bitcoin Cash ist beispielsweise ein Hard Fork von Bitcoin.
Hardware-Wallet In Hardware-Wallets kann Kryptowährung offline aufbewahrt werden.
Hebel Durch einen Hebel können größere Volumina mit kleineren Einsätzen bewegt werden.
Hedging Mit Hedging (auch: Sicherungsgeschäft) können Wertpapierpositionen durch ein Finanzgeschäft abgesichert werden.

Indikator Es gibt eine Vielzahl von Indikatoren, die für den Handel genutzt werden können. Mit dem richtigen Einsatz von technischen Indikatoren können Anleger einen günstigen Kauf- beziehungsweise Verkaufszeitpunkt finden.
Inhaberaktie Es sind die beiden Aktienarten Inhaberaktie und Namensaktien zu unterscheiden. Bei einer Inhaberaktien ist der jeweilige Inhaber als Aktionär anerkannt. Die Übertragung einer Inhaberaktien kann formlos geschehen, sodass der Vorgang schnell umgesetzt werden kann.
Internationale Wertpapierkennnummer Die Internationale Wertpapierkennnummer (ISIN) besteht aus einer zwölfstelligen Kombination aus Zahlen und Buchstaben. An der Börse gehandelte Wertpapiere können durch die ISIN identifiziert werden. Die ersten beiden Stellen der ISIN geben den Ländercode wieder.
Immobilienfonds Bei Immobilienfonds wird das Geld in Immobilien investiert. Dabei erfolgt die Bündelung des Kapitals mehrerer Anleger. Zu unterscheiden sind offener und geschlossener Immobilienfonds.

Kapitalerträge Wer Gewinn mit einer Kapitalanlage erzielt, erzielt einen Kapitalertrag. Dabei kann es sich zum Beispiel um Dividenden handeln.
Kapitalverlust Anleger erleiden einen Kapitalverlust, wenn der Verkauf zu einem niedrigeren Preis als der Kauf erfolgt.
Kauf-Order Durch eine Kauf-Order beauftrag der Trader einen Broker mit dem Kauf von bestimmten Wertpapieren.
Kerzen-Chart Der Kerzen-Chart (Candlestick-Chart) zeigt Informationen zu Eröffnung, Schlusskurs, Tageshoch und Tagestief auf.
Kommission Eine Kommission kann bei einem platzierten Trade fällig werden. Die Kommission kann sich durch eine feste Gebühr, zum Beispiel pro Standard Lot, darstellen. Bei ECN-Brokern können Kommission anfallen.
Krypto Börse Über eine Krypto Börse kann eine digitale Währung gekauft oder verkauft werden. Die „Order“ wird automatisch umgesetzt.
Krypto Marktplatz Über einen Krypto Marktplatz finden Teilnehmer selbst zusammen. Es können Kaufs- und Verkaufsangebote auf dem Marktplatz eingestellt werden.
Krypto Broker Über einen Krypto Broker kann der CFD-Handel mit einer Kryptowährung als Basiswert umgesetzt werden. Im Gegensatz zu einer Krypto-Börse können Digitalwährungen hier nicht direkt ge- oder verkauft werden. Das Handelsangebot umfasst in der Regel auch Basiswerte aus den Bereichen Aktien und weiteren Anlageklassen.
Kryptowährung Die Kryptowährung ist ein digitales Zahlungsmittel. Zum Aufbewahren, Senden und Empfangen wird eine entsprechende Wallet benötigt.
Kurse in Echtzeit Kurse in Echtzeit (Realtime-Kurse) werden nahezu ohne Verzögerung dargestellt.

Limit Order Es gibt unterschiedliche Orderarten für den Handel, zu diesen zählt auch die Limit Order. Mit einer Limit Order kann der maximale Preis für den Kauf oder der minimale Preis für den Verkauf festgelegt werden.
Linien-Chart Ein Linien-Chart zeigt die Schlusskurse eines Wertpapiers auf. Durch die Verbindung der Schlusskurse entsteht eine „Linie“.
Live-Konto Um mit dem Handel über einen Broker beginnen zu können, benötigen Trader ein Live-Konto bei dem jeweiligen Anbieter.
Litecoin Litecoin (LTC) ist eine Kryptowährung, die 2011 an den Start ging. Im Proof-of-Work Algorithmus von Litecoin kommt scrypt zur Anwendung.
Long-Position Die Spekulation auf steigende Kurse ist eine Long-Position.
Lot Lot ist eine Handelseinheit, die auch am Devisenmarkt eingesetzt wird.

Majors Majors sind häufig gehandelte Währungen. Zu den meistgehandelten Währungspaaren zählen unter anderen EUR/USD und GBP/USD.
Margin Beim CFD-Handel wird eine Sicherheitsleistung hinterlegt. Diese wird als Margin bezeichnet.
Margin Call Wenn die Position gegen den Trader läuft und die hinterlegte Sicherheitsleistung nicht ausreicht, erfolgt ein Margin-Call.
Market Maker Bei Market Makern handelt es sich häufig um Broker oder Banken. Geld- und Briefkurs werden durch den Market Maker gestellt.
Market Order Market Orders mit Kaufauftrag werden häufig durch „billigst“ und Verkaufsaufträge durch „bestens“ gekennzeichnet. Der Handel erfolgt direkt.
Mining Als Mining wird im Bereich der Kryptowährungen der Prozess bezeichnet, wie Coins „geschürft“ werden können.
Mining Pool Ein Mining-Pool stellt einen Zusammenschluss von mehreren Minern dar.
Mindestanlage Die Mindestanlage ist der Betrag, der mindestens in ein Finanzprodukt investiert werden muss.
Mindesteinzahlung Einige Broker fordern eine Mindesteinzahlung auf das Handelskonto, bevor der aktive Handel umgesetzt werden kann.
Mobiles Trading Mobiles Trading bezeichnet den Online-Handel über Smartphone und Tablet von unterwegs. Der Zugriff auf das Handelskonto erfolgt über eine Trading App oder via Webversion über den Browser der mobilen Endgeräte.
Money-Management Das Money Management stellt eine Strategie beim Trading dar. Einzelne Handelspositionen können auf eine bestimmte Größe festgelegt werden, um das Risiko des Portfolios zu managen.

Namensaktie Eine Namensaktie läuft auf den Namen des jeweiligen Aktionärs. Als vinkuliert wird eine Namensaktie bezeichnet, wenn die Übertragung dieser Namensaktie von der Zustimmung der anderen Gesellschafter abhängt.

Offene Position Beim Einstieg in den Markt wird eine Position eröffnet, die der Trade hält, solange diese nicht geschlossen wird.
One-cancels-the-other (OCO) Bei OCO handelt es sich um einen Limit-Zusatz, durch den eine Position abgesichert werden kann. Bei Ausführung eines Auftrags wird ein anderer Auftrag storniert.
Online-Wallet In einer Online-Wallet wird der private Schlüssel online verwahrt. Die schnelle Verfügbarkeit ist ein Vorteil von Online-Wallets.
Order Eine Order ist ein Auftrag zum Kauf oder Verkauf von einer bestimmten Menge von Wertpapieren.
Ordergebühr Ordergebühren fallen an, wenn der Trader einen Auftrag erteilt hat. Die Ordergebühr kann sich dabei durch einen fixen Betrag pro Transaktion darstellen oder durch eine prozentuale Gebühr, die auf die Einlage entfällt.
Over-the-Counter (OTC) OTC-Handel siehe außerbörslicher Handel.

Pip Beim Forex-Handel wird die Änderung des Preises eines Währungspaars in Pip angegeben.
Portfolio Wie sich ein Portfolio und damit die darin enthaltenen Vermögenswerte zusammensetzen, hängt vom Trader ab. Dabei kann das Portfolio auch durch unterschiedliche Vermögenswerte aufgebaut sein.
Postident-Verfahren Das Postident-Verfahren ist ein Verfahren zur Identifizierung. Dazu ist eine Filiale der Deutschen Post aufzusuchen. Für das Postident-Verfahren ist zur Prüfung der Identität ein gültiger Personalausweis oder Reisepass vorzulegen. Um ein Depot zu eröffnen, muss zuvor das Postident-Verfahren korrekt durchgeführt werden.
Privater Schlüssel Wer den privaten Schlüssel kennt, hat Zugriff auf die Coins in der Wallet.
Put Ein Put ist eine Verkaufs-Option. Gegensatz siehe Call-Option.

Regulierung Die Regulierung eines Brokers wird durch die zuständige Aufsichtsbehörde durchgeführt.
Ripple Ripple (XRP) ist eine Kryptowährung, die 2012 an den Start ging. Anders als Bitcoin funktioniert das Zahlungssystem ohne Blockchain-Technologie.
Rohstoff Rohstoffe sind Handelsprodukte. Dazu zählen unter anderen Öl, Gold und Silber. Neben Aktien, Anleihen und Währungen zählen auch Rohstoffe zu den Hauptanlageklassen.

Scalping Scalping kann beim CFD-Handel zum Einsatz kommen. Das schnelle Öffnen und Schließen einer Position zeichnet Scalping aus.
Short Mit der Eröffnung einer Short-Position versuchen Trader, durch sinkende Kurse, Gewinne zu realisieren. Es handelt sich bei einer Short-Position um eine Verkaufsposition.
Social Trading Social Trading wird über eine Social-Trading-Plattform umgesetzt. In der Communitiy können Trader die eigene Strategie für den Handel veröffentlichen und andere folgen dieser Strategie, wenn dies als sinnvoll erachtet wird.
Soft Fork Bei einem Soft Fork sind die Änderungen im Protokoll abwärtskompatibel.
Sparerpauschbetrag Kapitaleinkünfte von Singles sind durch den Sparerpauschbetrag bis zu einer Höhe von 801 Euro pro Jahr steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Personen liegt der Freibetrag pro Jahr bei bis zu 1.602 Euro.
Spread Als Spread wird die Spanne bezeichnet, die zwischen Geld- und Briefkurs liegt. Häufig können Majors zu einem vergleichsweise niedrigen Spread gehandelt werden. Die Spanne bei exotischen Währungspaaren kann hingegen größer ausfallen.
Stammaktie Mit dem Kauf einer Stammaktie erhält der Aktionär ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Die Dividende fällt bei Stammaktien häufig vergleichsweise niedrig aus.

Trade Trade (engl. Handel) wird sowohl als Bezeichnung für den Kauf als auch für den Verkauf von Wertpapieren genutzt. Wie sich dabei die Größe der Transaktion darlegt, ist nicht entscheidend.
Trendfolgestrategie Die Trendfolgestrategie zählt zu den bekanntesten Handelsstrategien. Dabei ist es wichtig, einen Trend möglichst frühzeitig zu erkennen. Anleger setzen unter Zuhilfenahme der Trendfolgestrategie auf Kurstrends. Je nach Anlageprodukt kann die Strategie sowohl auf fallende als auf steigende Kurse angewendet werden.

Variabler Spread Den Gegensatz zum variablen Spread stellt der fixe Spread dar. Variable Spreads verändern sich im Verlauf des Handelstages und hängen dabei in der Regel von Liquidität und Volatilität des Marktes ab.
Verfallstermin Bei einem Verfallstermin handelt es sich um das Ende der Laufzeit von Optionen. Wenn der Verfallstermin abgelaufen ist, sind die Optionsrechte wertlos.
Verifizierung Um ein Handelskonto bei einem Broker zu eröffnen, muss eine Verifizierung durchgeführt werden. Die Prüfung der Identität kann dabei über das Postident-Verfahren oder über das Video-Ident-Verfahren erfolgen. Trader benötigen ein gültiges Ausweisdokument wie Personalausweis oder Reisepass.
Volatilität Die Volatilität gibt die Preisschwankung beispielsweise einer Aktie innerhalb einer bestimmten Zeitspanne an. Eine hohe Volatilität zeigt der Bitcoin auf, aber auch andere Kryptowährungen mussten starke Preisschwankungen verzeichnen.
Volumen Das Volumen (auch Handelsvolumen) zeigt den wertmäßigen Betrag oder die Anzahl auf, die innerhalb eines Zeitraums an einem Börsenplatz gehandelt wurde.
Vorzugsaktie Bei einer Vorzugsaktie fallen die Dividenden in der Regel höher aus. Ein Stimmrecht besteht bei Halten einer Vorzugsaktie jedoch meistens nicht. Im Gegensatz siehe hier Stammaktie.

Wallet Eine Wallet ist eine digitale Geldbörse, in der Kryptowährung verwahrt werden kann. Für Bitcoin ist eine Bitcoin-Wallet zu erstellen. Multi-Wallets unterstützen unterschiedliche Kryptowährungen. Es gibt verschiedene Varianten von Wallets, darunter Online-, Hardware- und Paper-Wallets.
Wertpapierkennnummer Die Wertpapierkennnummer (WKN) setzt sich aus insgesamt sechs Ziffern und Buchstaben zusammen. Jedes an der Börse gehandelte Wertpapier besitzt eine WKN.

Xetra Exchange Electronic Trading (Xetra) ist ein vollelektronisches Börsenhandelssystem der Deutschen Börse. Mehr als 90 Prozent des Aktienhandels laufen an der Börse in Deutschland über Xetra.

Zwei-Faktor-Authentifizierung Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) kann ein Mittel darstellen, um den Zugang zur Wallet zusätzlich abzusichern. Dabei wird die 2FA in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Die Zugriffsberichtigung erfolgt erst, wenn beide Komponenten richtig eingegeben wurden.

Mit dem Glossar definiert AskTraders in aller Kürze die relevantesten Begriffe rund um das Trading. Ganz gleich, ob Sie bislang noch keine Handelserfahrung haben und sich gerade erst mit der Thematik auseinandersetzen oder ob Sie bereits ein wenig mit den Finanzmärkten vertraut sind: Sie werden feststellen, dass Ihnen einige Trading-Begriffe immer wieder begegnen werden.

Begrifflichkeiten wie „Spread“, „Ausgabepreis“, „Hard Fork“ oder „Hedging“ zählen nicht gerade zum Alltagsvokabular, sind je nach Finanzmarkt jedoch nicht aus dem Sprachgebrauch im Trader-Alltag wegzudenken. Daher erklären wir im Folgenden wichtige Trading-Begriffe in alphabetischer Reihenfolge.