Abgeltungssteuer: Gewinne aus Aktien 2018 richtig versteuern

Grundsätzlich müssen alle Aktiengewinne versteuert werden. Dies gilt für Kursgewinne aus dem Aktienhandel ebenso wie für Dividendenerträge und Einkünfte aus Kapitalvermögen. Zur Erleichterung der Steuerabgabe hat man im Bereich der Kapitalertragssteuer ein neues System eingeführt. Die Spekulationssteuer findet seit 2009 keine Anwendung mehr im Aktien-Bereich. Aktien sowie die daraus erzielten Gewinne unterliegen der Abgeltungssteuer. Obwohl es das Ziel war, durch die Abschaffung des alten Systems mehr Transparenz in die Steuerpflicht zu bringen, bleibt das Steuerthema für viele undurchsichtig. Einsteiger wissen oft nicht, wie sie die Abgeltungssteuer berechnen können. Einen Überblick über die wichtigsten Punkte finden Sie in diesem Artikel.

    • Spekulationssteuer wurde 2009 durch die Abgeltungssteuer ersetzt
    • Abgeltungssteuer als Quellensteuer ist für alle Steuerpflichtigen gültig
    • Einheitlicher Steuersatz von 25 % für alle Steuerklassen
    • Über den Sparerpauschbetrag können Steuern gespart werden
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    Was ist die Abgeltungssteuer?

    Zum „Traden lernen“ zählt auch, sich damit zu beschäftigen, wie Gewinne versteuert werden müssen. Denn es gibt hierbei einiges zu beachten. Seit 2009 müssen Anleger auch im Bereich Aktien die sogenannte Abgeltungssteuer entrichten. Vor allem Anfänger können dies schnell übersehen. Hinzu kommt, dass die zuvor gültige Spekulationssteuer im Aktienbereich keine Anwendung mehr findet. Beginnen wir mit der Abgeltungssteuer Definition: Es handelt sich hierbei um eine Form der Kapitalertragssteuer. Bei Kapitalerträgen wird diese automatisch entrichtet. Zu den Erträgen, auf die die Abgeltungssteuer erhoben wird, zählen zum Beispiel:

    • Kursgewinne, die beim Aktien-Verkauf erzielt werden
    • Dividenden aus Aktien
    • Zinsgewinne, z. B. von Zertifikaten oder Wertpapieren
    • Zinsen aus Termingeld- oder Festgeldanlagen
    • Erträge aus Termingeschäften oder Investmentfonds
    Wichtige Steuerarten kurz erklärt

    Spekulationssteuer: Für Erträge aus Aktiengeschäften gilt seit 2009 die Abgeltungssteuer. Die Bezeichnung „Spekulationssteuer“ wird in der Umgangssprache häufig aber noch als Synonym für die Abgeltungssteuer eingesetzt.

    Kapitalertragssteuer: Hierbei handelt es sich um eine Erhebungsform der Einkommenssteuer. Diese wird bei privaten Anlegern seit 2009 für gewisse Kapitaleinkünfte als „Abgeltungssteuer“ abgeführt.

    Abgeltungssteuer: Diese gilt einheitlich seit 2009 für Gewinne aus Wertpapieren, Dividenden und Zinsen, jeweils in Höhe von 25 Prozent (zzgl. Solidaritätszuschlag und, wenn zutreffend, Kirchensteuer).

    Quellensteuer: Die Quellensteuer wird vom Kreditinstitut (wie auch die Abgeltungssteuer) an die zuständigen Finanzämter abgeführt. Mit dem Begriff wird die Einzugsart einer Steuer beschrieben.

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    Aktien- und Dividenden-Erträge dank Abgeltungssteuer leichter versteuern

    Seit 2009 gilt das Abgeltungssteuer Gesetz. Die Abgeltungssteuer stellt bei Aktien- und Wertpapieranlagen die wichtigste Steuerart dar. Gestaltet ist sie als sogenannte Quellensteuer. Das heißt, dass die Steuern unmittelbar vom Depot abgeführt werden. Dies erfolgt automatisch durch einen Anbieter, den Sie zum Beispiel über einen Broker Vergleich finden, oder über eine depotführende Bank. Zusätzliche Angaben über Kapitalvermögen oder Gewinne aus Anlagen müssen in der Steuererklärung nicht vorgenommen werden. Insgesamt betrachtet, kommt es für den Steuerzahler also zu einer Entlastung.

    Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer

    Die Steuer auf Dividenden und Aktiengewinne beinhaltet neben der Steuer selbst in Höhe von 25 Prozent auch noch einen Solidaritätszuschlag. Für Kirchenmitglieder wird außerdem die Kirchensteuer hinzugerechnet. Beides wird mit der Abgeltungssteuer prozentual verrechnet. Das bedeutet, dass die Steuerhöhe für alle Personen gleich ausfällt. Zu Unterschieden kommt es nur bei der Kirchensteuer in Bezug auf die jeweilige Konfession. Eine Einteilung nach der Steuer- bzw. Einkommensklasse gibt es nicht mehr.

    Sparerfreibetrag für Kleinanleger

    Ferner wurde ein Abgeltungssteuer Freibetrag eingeführt, um Kleinanlegern bei der Besteuerung Vorteile zu gewähren. Dieser Sparerfreibetrag erlaubt den Anlegern die Ausstellung eines „Freistellungsauftrages“, wodurch Gewinne aus Sparanlagen oder Aktien bis zu einem Wert von 801 Euro von der Steuer befreit sind.

    Gibt es eine Abgeltungssteuer Bitcoin?

    Bei Kryptowährungen wie Bitcoin kommt die Abgeltungssteuer nicht zum Einsatz, weil es sich bei Digitalwährungen nicht um Wertpapiere handelt. Sie werden steuerlich wie Fremdwährungen behandelt.

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    Abgeltungssteuer 2018: Anwendung in der Praxis

    Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei der Abgeltungssteuer um eine Quellensteuer. Das bedeutet, dass von einem Gewinn, der auf dem Depot gutgeschrieben wird, von der Depotbank unmittelbar der jeweilige Steuerbetrag abgeführt wird. Eine Ausnahme gibt es, wenn der Freibetrag noch nicht ausgeschöpft wurde. Vorteil Abgeltungssteuer Steuererklärung: Der Bankkunde muss nicht mehr selbst dafür Sorge tragen, dass in der Steuererklärung die entsprechenden Gewinnsummen angegeben werden.

    Beispiel einer Versteuerung

    Im Jahr 2009 wurde die Abgeltungssteuer Deutschland auf Kapitalerträge eingeführt. Der Steuersatz liegt bei 25 Prozent. Je nachdem, ob jemand einzeln als alleinstehende Person oder gemeinsam mit dem Ehepartner steuerlich veranlagt ist, beträgt der steuerfreie Pauschbetrag 801 Euro oder 1.602 Euro. Bei der Abgeltungssteuer spielen außerdem der Solidaritätszuschlag, der zurzeit bei 5,5 Prozent liegt, sowie eventuell die Kirchensteuer, die zwischen 8 und 9 Prozent je nach Bundesland beträgt, eine Rolle.

    Abgeltungssteuer Beispiel:

    Herr Schmidt, wohnhaft in Baden-Württemberg, erzielt im Jahr 2017 „Kapitalerträge vor Steuern“ in Höhe von 3.000 Euro. Er ist alleinstehend und erhält somit den steuer-entlastenden Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro. Wie lässt sich also die Steuerbelastung durch die Abgeltungssteuer berechnen? Unter Berücksichtigung des Sparer-Pauschbetrages (801 Euro), des Solidaritätszuschlages (5,5 %) und der Kirchensteuer (8 % in Baden-Württemberg) würde Herr Schmidt „Kapitaleinkünfte nach Steuern“ in Höhe von 2.388,28 Euro erzielen. Die Gesamtbelastung würde also bei 611,72 Euro liegen (Abgeltungssteuer 538,97 Euro, Solidaritätszuschlag 29,64 Euro, Kirchensteuer 43,11 Euro).

    Mit einem Abgeltungssteuer Rechner können Sie online problemlos ermitteln, welche Steuerlast auf Sie zukommen würde.

    Vorteile und Nachteile der Abgeltungssteuer

    Im Allgemeinen werden Steuerreformen von den Menschen immer kritisch betrachtet. Die Abgeltungssteuer, durch die sowohl Steuern auf Aktiengewinne als auch auf Erträge aus anderen Anlagebereichen erhoben werden, bietet zunächst aber tatsächlich verschiedene Vorteile. Dazu zählen:

    • Automatischer Einzug der Steuern auf Aktiengewinn.
    • Geringerer Bürokratie-Aufwand.
    • Für alle Einkommensklassen gilt ein einheitlicher Steuersatz.
    • Über die Steuerfreibeträge lassen sich Steuern sparen.
    • Verluste werden ebenfalls angerechnet.

    Allerdings bietet die Steuer nicht für jeden, der seine Aktiengewinne versteuert, ausschließlich Vorteile. Es gibt auch Anleger, die hiervon weniger profitieren und lieber die Abgeltungssteuer abschaffen würden. Insbesondere Anleger, die Geld mit langfristigen Aktiengeschäften erzielen, werden seit Einführung der neuen Steuer zur Kasse gebeten. Nur bei „schnellen“ Transaktionen gab es zuvor eine gewisse Gewinnsteuer, die in Form der sogenannten Spekulationssteuer erhoben wurde. Wurden die Wertpapiere innerhalb eines Jahres mit Gewinn veräußert, so musste der Inhaber Steuern für diesen Aktiengewinn bezahlen. Befanden sich die Wertpapiere aber länger als ein Jahr im Besitz eines Anlegers, so fielen beim Aktienverkauf keine Steuern an. Mit der Einführung der Abgeltungssteuer änderte sich dies. Denn nunmehr müssen alle Aktiengewinne versteuert werden, und zwar unabhängig von der Haltedauer.

    Verkaufsgewinne müssen ebenfalls versteuert werden!

    Nicht nur für laufende Gewinne müssen Steuern entrichtet werden, sondern auch, wenn Verkaufsgewinne erzielt werden. Das heißt, dass Wertsteigerungen durch Verkauf von Fondsanteilen oder Aktienverkäufen ebenfalls nicht steuerfrei sind.

    HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

    1. Wie hoch ist die Abgeltungssteuer?

    Die Abgeltungssteuer wurde vor allem deshalb eingeführt, weil die Versteuerung von Einkünften aus Kapitalvermögen erleichtert werden sollte. Der Abgeltungssteuersatz orientiert sich nicht an den Steuerklassen, sondern ist festgeschrieben. Der Steuersatz beträgt 25 Prozent. Der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer müssen ebenfalls hinzugerechnet werden. Der Steuersatz bewegt sich demnach zwischen 26 und 28 Prozent, je nach Kirchenzugehörigkeit (falls zutreffend). Wer die Abgeltungssteuer 2018 für sich berechnen möchte, muss also auch die Höhe der Kirchensteuer je nach Bundesland und Konfession in Erfahrung bringen, um das richtige Ergebnis zu bekommen. Anlegern stehen hierbei auch die zuständigen Finanzämter beratend zur Seite.

    Mit dem Freistellungsauftrag sparen

    Viele kennen den Freistellungsauftrag bereits aus dem Sparbereich. Bei Sparbüchern, Bausparverträgen oder Tagesgeldkonten erhalten Kunden häufig den Hinweis, dass sie doch einen Freistellungsauftrag erteilen könnten. Dieser lässt sich auch dafür verwenden, um bei Aktiengewinnen die zu zahlende Abgeltungssteuer zu senken. So hat jeder Steuerpflichtige die Möglichkeit, jährlich Sparerträge von bis zu 801 Euro unversteuert zu bekommen. Bei Ehepaaren beläuft sich der Sparerfreibetrag auf 1.602 Euro. Damit der Sparerpauschbetrag angerechnet werden kann, muss zuvor die Bank besagten Freistellungsauftrag erteilen. Anschließend werden bei Gewinngutschriften auf dem eigenen Depot keine Abzüge durch Abgeltungssteuer ausgeführt, bis der jeweilige Freibetrag erreicht ist. Der Freibetrag muss im Übrigen nicht in vollständiger Höhe für eine einzige Anlageform verwendet werden. Es ist auch möglich, ihn auf mehrere Anlagekonten oder Banken zu verteilen, zum Beispiel 600 Euro bei einem Depot-Konto und 201 Euro bei einem Festgeldkonto.

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    2. Gibt es bei der Abgeltungssteuer Ausnahmen?

    Die Abgeltungssteuer wird bei Gewinnen aus Aktien oder Sparzinsen erhoben. Dies gilt zunächst für jeden Steuerpflichtigen. Viele Anleger haben sich diesbezüglich aber bereits gefragt, ob man auch die Abgeltungssteuer umgehen kann. Unter Berücksichtigung einiger Punkte ist dies möglich.

    Der Anleger kann sich von der Abgeltungssteuer „befreien“ lassen

    Wenn Sie als Anleger einen Steuersatz von weniger als 25 Prozent haben, können Sie sich gewissermaßen von der Abgeltungssteuer befreien lassen. Hierzu ist es notwendig, eine sogenannte Nichtveranlagungsbescheinigung bei der Bank einzureichen. Das Finanzamt stellt die Bescheinigung zur Verfügung. Gleichermaßen sorgt das Amt dafür, dass die Abgeltungssteuer nicht mehr automatisch von der Bank einbehalten wird. Es müssen stattdessen in der Steuererklärung die entsprechenden Kapitaleinkünfte angegeben werden. Dementsprechend werden sie mit einem persönlichen und niedrigeren Steuersatz versteuert.

    Der Anleger kann eine „Günstiger-Prüfung“ durchführen lassen

    Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Abgeltungssteuer zunächst zu bezahlen und dies in der Steuererklärung entsprechend anzugeben. Anschließend wird vom Finanzamt geprüft, welche Versteuerungsart sich für Sie als Anleger besser eignet. Man spricht hierbei von der sogenannten „Günstiger-Prüfung“. Je nachdem, wie diese ausfällt, würden Sie eine Rückzahlung bei zu viel gezahlten Steuern erhalten. Der Freistellungsauftrag ist überdies eine Variante, um Teil-Einnahmen unversteuert zu lassen.

     

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    3. Wie werden bei Aktiengeschäften Verluste mit der Abgeltungssteuer verrechnet?

    Jeder Anleger, der sich mit dem Handel von Aktien beschäftigt, weiß, dass bei Aktienverkäufen auch Verluste dazugehören. Werden Verluste aber ebenfalls in die Abgeltungssteuer 2018 einbezogen? In diesem Fall verrechnet der Online-Broker oder die Depotbank die Verluste im Normalfall mit einem sogenannten Verlustverrechnungstopf. Einfacher ausgedrückt, werden die Verluste und die Gewinne gegengerechnet. Zu beachten sind dabei aber einige Einschränkungen. So ist es nur möglich, Verluste aus Aktien mit Gewinnen aus Aktien auszugleichen. Bei anderen Wertpapiergeschäften ist es wiederum möglich, Verluste auch mit anderen Anlagen, die der Abgeltungssteuer unterliegen, zu verrechnen.

    Anleger müssen Aktien-Verluste nicht selbst verrechnen

    Anleger müssen sich nicht selbst darum kümmern, die Gewinne und Verluste in der Steuererklärung zu erfassen. Der gewählte Broker kümmert sich nicht nur um die Abführung der Abgeltungssteuer automatisch, er übernimmt auch die Verrechnung der Verluste. Dementsprechend wird in dem Fall weniger Abgeltungssteuer abgezogen. Sollte es vorkommen, dass am Ende eines Jahres noch Verluste vorhanden sind, können diese in das nächste Geschäftsjahr importiert und erneut für den Ausgleich von Veräußerungsgewinnen verwendet werden. Eine alternative Möglichkeit besteht darin, dass der Broker eine Bescheinigung ausstellt, die es möglich macht, vom Finanzamt Erträge aus anderen Quellen mit den Verlusten gegenzurechnen.

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    Wie ist die Regelung für ausländische Kapitalerträge?

    Erzielt ein Anleger im Ausland Kapitalerträge, muss er diese ebenfalls versteuern. Dabei ist entscheidend, wie er die Erträge erlangt bzw. wie diese gelagert werden. Für den Fall, dass Veräußerungsgewinne von ausländischen Aktien auf ein inländisches Depotkonto fließen, zieht die Bank oder der Broker die Abgeltungssteuer automatisch ab. Befinden sich die Wertpapiere aber in einem ausländischen Depot, so muss der Anleger die entsprechenden Gewinne in der Einkommensteuererklärung selbst angeben. Sollte bereits eine ausländische Quellensteuer (zum Beispiel Abgeltungssteuer Österreich) auf die Gewinne erhoben worden sein, bestehen zudem Möglichkeiten, dass sich Anleger diese erstatten lassen.

    Aktien-Quellensteuer: Internationale Regelungen

    Mit der Einführung der Abgeltungssteuer in Form einer Quellensteuer wurde Deutschland auch internationaler. Denn in vielen anderen Ländern wird bereits für die Besteuerung von Aktiengewinnen die sogenannte Quellensteuer eingesetzt. Da viele Anleger auch international investieren, ist dies durchaus sinnvoll. Ein Problem, dass sich damit verbunden ergibt, ist der automatische Abzug der Quellensteuer, sodass es bei internationalen Aktienanlagen zu einer Doppelbesteuerung kommen kann. Allerdings haben Anleger hier die Möglichkeit, sich die doppelt gezahlten Steuern auf Aktiengewinne unter bestimmten Voraussetzungen zurückerstatten zu lassen. Dies trifft zum Beispiel auch auf die Abgeltungssteuer Schweiz zu. Die Quellensteuertarife sind hier im Übrigen kantonal unterschiedlich.

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    Fazit:

    Abgeltungssteuer: Aktien ganz einfach versteuern

    Im Jahr 2009 wurde das Steuerrecht umgestaltet, um die Steuerabgaben bei Kapitalerträgen für Anleger zu erleichtern. Die bis dahin gültige Kapitalertragssteuer, die auch als Zinsabschlagssteuer bezeichnet wird, wurde geändert und angepasst. Es wurde die Abgeltungssteuer in Form einer Quellensteuer eingeführt. „Quellensteuer“ bedeutet, dass die Abgeltungssteuer bei Gutschrift der erzielten Erträge dem jeweiligen Broker direkt abgezogen und an das Finanzamt abgeführt wird. Anders ausgedrückt, wird sie also unmittelbar an der Entstehungsquelle erhoben. Für Anleger ergibt sich hieraus der Vorteil, dass sie die Erträge nicht mehr selbst in der Steuererklärung erfassen sowie am Ende des Jahres versteuern müssen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Broker für den Aktien-Handel sind, empfiehlt sich hierzu ein Aktien Broker Vergleich. Achten Sie neben der Kundenfreundlichkeit stets auch auf das Leistungsangebot und die Konditionen.

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