Aktienhandel Steuern 2018: Wie sind Aktienerträge zu versteuern?

Immer wieder suchen Menschen in Deutschland nach einer Möglichkeit, wie sie sich im Hinblick auf die schlechte Renten-Versicherungsstruktur zusätzlich im Rentenalter absichern können. Denn häufig reichen die eigenen Ersparnisse nicht aus. Eine Investition in bestimmte Finanzbereiche kann hilfreich sein, um auch später einen gewissen Lebensstandard halten zu können. Aktien werden als Kapitalanlage gesehen, mit der sich langfristig gute Erträge erzielen lassen. Allerdings muss das Finanzamt in Deutschland über alle Erträge informiert werden. Das heißt auch, dass von den Anlegern für den Aktienhandel Steuern gezahlt werden müssen.

  • Erträge aus Aktiengeschäften müssen in Deutschland versteuert werden.
  • Die Versteuerung von Aktiengewinnen erfolgt seit 2009 über die Abgeltungssteuer.
  • Der Steuerprozentsatz beträgt 25 Prozent, zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.
  • Steuerpflichtige können den jährlichen Steuerfreibetrag in Höhe von 801 Euro (Ehepaare 1.602 Euro) in Anspruch nehmen.
Aktien Highlights

Aktienhandel: Welche Steuer muss gezahlt werden?

Auch wenn eine Aktie nicht direkt einen Gewinn mit sich bringt, so müssen trotzdem sofort auf den Aktiengewinn Steuern gezahlt werden, wenn dieser eintritt. In Deutschland werden Gewinne nach deutschem Recht versteuert. Die Versteuerung des Aktiengewinns erfolgt seit 2009 unter der Abgeltungssteuer. Ziel der Steuer ist es, Aktiengewinne pauschal zu versteuern. Die Höhe der Abgeltungssteuer beläuft sich auf 25 Prozent. Dazu kommen noch der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer (falls zutreffend).

Vor- und Nachteile der Abgeltungssteuer

Von der Einführung der Abgeltungssteuer profitieren vor allem reichere Personen, wenn diese ihre Aktiengewinne versteuern müssen. Aufgrund der Pauschalisierung der Versteuerung (25 Prozent) können Aktionäre mit einem guten Einkommen mit ihren Aktien Steuern sparen bzw. Geld ansparen. Für den Einkommensbereich liegen die Höchstsätze derzeit bei 45 Prozent. Personen mit einem niedrigeren Einkommen haben das Wahlrecht. Wegen der geringeren Einkommenshöhe muss auf das Einkommen ein niedrigerer Zinssatz gezahlt werden. Damit bleibt es eine freie Entscheidung, ob die Gewinne aus den Aktien angegeben werden oder nicht. Auch gering-verdienende Personen haben keinen Nachteil durch die Versteuerung, wenn sie mit Aktien keine hohen Gewinne generieren. In der Regel werden die Aktien erworben, um das eigene Gehalt aufzubessern. Aktien, die vor 2009 gekauft wurden, müssen nicht versteuert werden. Sie sind bis heute steuerfrei.

Ratgeberbilder Artikel Buecher

Abgeltungssteuer: Direkte Abführung durch Bank oder Broker

Zunächst ist zu unterscheiden, welche Gewinne von Aktien versteuert werden. Generell muss beachtet werden, dass bei Aktien, welche ge- und verkauft wurden, keine Gebühren abgezogen werden müssen. In der Regel werden bei den Brokern Transaktionskosten erhoben, die bei dem Aktien-Erwerb entstehen. Diese Kosten ziehen sowohl die Broker als auch die Banken ein.

Banken und Broker führen die Abgeltungssteuer automatisch an das Finanzamt ab

Aber auch die Abgeltungssteuer wird von dem Broker oder der Bank direkt von den Erträgen abgezogen und an das Finanzamt übermittelt. Für die Aktionäre bedeutet dies, dass sie sich um die anfallenden Aktienhandel Steuern nicht weiter kümmern müssen. Die Abgeltungssteuer muss also bei der jährlichen Einkommenssteuererklärung nicht mehr berücksichtigt werden. Allerdings ist dies nicht der Fall, wenn die Bank die Kirchensteuer nicht automatisch abführt. In diesem Fall gibt es eine Meldepflicht, nach der die Kirchensteuer in der Einkommenserklärung abgeführt werden muss. Natürlich muss die Bank zuvor darüber informiert worden sein, welcher Konfession der jeweilige Bankkunde angehört. Die Angaben über die Kapitaleinnahmen im Rahmen der steuerlichen Erklärung sind lohnenswert für Anleger, wenn der Steuersatz unter 25 Prozent liegt. Somit kann der Aktien-Inhaber mit den Aktien Steuern sparen.

Top 3 Aktien Broker Vergleich

1
von 20 Aktien Broker DEGIRO
Gebühren national 2,00 € + 0,04%
Depotgebühr 0 €
Int. Ordergebühr 0,50 €
Einlagensicherung 20.000 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
2
von 20 Aktien Broker flatex
Gebühren national 5,90 € Flat
Depotgebühr 0 €
Int. Ordergebühr Ab 15,90 €
Einlagensicherung 100.000 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
3
von 20 Aktien Broker onvista
Gebühren national 5 € +1,50 €
Depotgebühr 0 €
Int. Ordergebühr 10 € + 2,50 €
Einlagensicherung 80.000.000 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
Einkommenssteuersatz unter 25 Prozent

Wenn der persönliche Steuersatz unter 25 Prozent liegt, ist es lohnenswert, die Veranlagung von Kapitaleinnahmen innerhalb der Einkommenssteuer zu tätigen. Hierfür ist in jedem Fall eine Einkommenssteuererklärung anzufertigen. Dafür steht die Anlage KAP zur Verfügung. Der zu hoch gezahlte Teil der Steuern wird dann im Rahmen der Einkommenssteuererklärung wieder zurückgezahlt.

Sparerpauschalbetrag: Der jährliche Steuerfreibetrag

Neben der Abführung der Abgeltungssteuer sollten Anleger beachten, dass sie einen Gewinn aus Aktien in Deutschland zwar versteuern müssen. Es gibt jedoch einen Aktien Steuerfreibetrag. Den sogenannten Sparerpauschalbetrag kann jeder Steuerpflichtige pro Jahr beantragen. Der Betrag beläuft sich pro Person auf 801 Euro und gilt für sämtliche Erträge aus Aktien und Anlagen, die national und international beansprucht wurden, sowie für Ersparnisse. Personen, die Depots bei verschiedenen Banken haben, müssen einen Antrag bei allen Banken stellen. Für den Fall, dass kein Antrag gestellt wird, können sich Investoren den Freibetrag über die Steuererklärung wieder zurückholen. Somit entstehen keine Nachteile.

Steuerfreibetrag für Eheleute

Der Steuerfreibetrag für Ehepaare beläuft sich auf 1.602 Euro. Eheleute hatten vor dem Jahr 2010 nicht die Wahl zu entscheiden, ob sie einen Freistellungsauftrag gemeinsam erteilen oder nicht. Mittlerweile kann sich jeder Ehepartner dafür oder dagegen aussprechen. Die neue Regelung greift dann, wenn die Partner getrennte Konten besitzen. Wenn ein Gemeinschaftskonto vorhanden ist, müssen sich jedoch beide einverstanden zeigen und den Freistellungsauftrag unterzeichnen. Somit werden die Aktiengewinne versteuert. Bei mehreren Depots oder Konten muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er den Freistellungsauftrag unterschreiben möchte.

Hinweis: Seit der Einführung der Abgeltungssteuer im Jahr 2009 können Werbungskosten nicht mehr geltend gemacht werden. Auch eventuelle Kosten für das Depot lassen sich von der Steuer nicht mehr absetzen. Die Gewinne und Verluste, die beim Kauf und Verkauf von Aktien entstanden sind, werden automatisch verrechnet. Besteuert wird schließlich die Differenz.

Wie gelingt der Einstieg in Aktien?

Wie gelingt der Einstieg in Aktien?

Aktien

Das Investment in Aktien ist eine Möglichkeit, bei denen Anleger schon mit wenig Kapital Anteile eines Unternehmens erwerben können. Doch wie kommen Kurse zustande und was sind Aktien eigentlich? [...]

Aktienhandel Steuern [yyyy]: Wie sind Aktienerträge zu versteuern?

Aktienhandel Steuern 2018: Wie sind Aktienerträge zu versteuern?

Aktien

Immer wieder suchen Menschen in Deutschland nach einer Möglichkeit, wie sie sich im Hinblick auf die schlechte Renten-Versicherungsstruktur zusätzlich im Rentenalter absichern können. Denn häuf [...]

Drei weitere Steuer-Sparmöglichkeiten im Überblick

Neben dem jährlichen Steuersparbetrag gibt es für Anleger weitere Möglichkeiten, um die Steuern auf Aktiengewinne zu reduzieren.

1. Der Grundfreibetrag

Jeder Mensch verfügt über einen Grundfreibetrag in Höhe von 9.000 Euro (Stand: Jahr 2018). Das heißt, dass bis zu dieser Einkommenshöhe keine Steuern gezahlt werden müssen. Wenn Sie ein Elternteil sind, sollte das Aktiendepot auf Ihr Kind laufen. Wenn Sie Student oder Schüler sind, so sollte das Depot auf Sie laufen. Die Kapitalertragssteuer würde in beiden Fällen erst ab einer Summe von 9.000 Euro fällig werden, wenn kein weiteres Einkommen vorhanden ist.

2. Die Nichtveranlagungsbescheinigung

Die sogenannte Nichtveranlagungsbescheinigung oder NV-Bescheinigung macht es dem Anleger möglich, dass die Kapitalertragssteuer beim Verkauf von Aktien erst gar nicht von seinem Depotkonto abgebucht wird. Mit der Bescheinigung wird dem Finanzamt mitgeteilt, dass das Einkommen durch andere Tätigkeiten zu niedrig ist und damit zunächst keine Steuern auf Aktiengewinne abgeführt werden müssen. Das Einreichen dieser Bescheinigung bei der Depotbank ist dann sinnvoll, wenn die Möglichkeit besteht, den Grundfreibetrag auszuschöpfen.

Ratgeberbilder Artikel Mensch mit-fragendem Gesichtsausdruck

3. Gleichmäßige Verteilung der Gewinne

Es ist ratsam, die Gewinne gleichmäßig auf die Jahre zu verteilen, um den Freistellungsauftrag in Höhe von 801 Euro immer auszuschöpfen; sowie im Idealfall auch den Grundfreibetrag in Höhe von 9.000 Euro. Die Gewinne sollten durch die direkte Veräußerung von Aktien spätestens im Dezember mitgenommen werden, falls diese Beträge noch nicht ausgeschöpft sind, um die Gewinne aus Aktien optimal zu versteuern.

Aktiengewinne optimal versteuern: Gewinne und Verluste miteinander verrechnen

Für steuerpflichtige Personen ist in Bezug auf die Steuern auf Aktiengewinne interessant, dass die Möglichkeit besteht, die Gewinne innerhalb eines Steuerjahres mit etwaigen Verlusten zu verrechnen. Es ist allerdings nur möglich, die Verluste aus den Aktiengeschäften mit den Gewinnen aus Aktiengeschäften zu verrechnen. Wird also eine Aktie mit Verlust veräußert, kann dieser nicht mit Erträgen aus einem Fonds oder Zertifikaten ausgeglichen werden. Üblicherweise gibt es drei Verlustverrechnungstöpfe, die die Banken hierzu halten. Neben einem allgemeinen gibt es auch noch den Topf für die Quellensteuer, die aus dem Ausland angerechnet werden kann, und einen Aktientopf.

1
von 24 Forex Broker GKFX
Währungspaare 50 Währungen
Max. Hebel 1:30
Positionsgröße Micro-Lot
Mindesteinzahlung 0 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
2
von 24 Forex Broker AxiTrader
Währungspaare 80 Währungen
Max. Hebel 1:30
Positionsgröße Micro-Lot
Mindesteinzahlung 200 $
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
3
von 24 Forex Broker XTB
Währungspaare 49 Währungen
Max. Hebel 1:30
Positionsgröße Mini-Lot
Mindesteinzahlung 0 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
4
von 24 Forex Broker Plus500
Währungspaare 50 Währungen
Max. Hebel 1:30
Positionsgröße Micro-Lot
Mindesteinzahlung 100 €
Zum Anbieter
CFD-Service. 80.6% verlieren Geld
5
von 24 Forex Broker Markets.com
Währungspaare 54 Währungen
Max. Hebel 1:30
Positionsgröße Mini-Lot
Mindesteinzahlung 100 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
1
von 20 ETF Broker Degiro
Vergünst. ETF 740
Depotgebühr 0 €
Konto ab 0 €
Handelskosten ab 0 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
2
von 20 ETF Broker Consorsbank
Vergünst. ETF 73
Depotgebühr 0 €
Konto ab 0 €
Handelskosten ab 9,95 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
3
von 20 ETF Broker Onvista Bank
Vergünst. ETF 1000
Depotgebühr 0 €
Konto ab 0 €
Handelskosten ab k. A.
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
4
von 20 ETF Broker Ing-DiBa
Vergünst. ETF 1000
Depotgebühr 0 €
Konto ab 0 €
Handelskosten ab 9,90 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
5
von 20 ETF Broker Fondssupermarkt
Vergünst. ETF 100
Depotgebühr variabel, ab 0,00 €
Konto ab 0 €
Handelskosten ab variabel
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
1
von 20 Aktien Broker DEGIRO
Gebühren national 2,00 € + 0,04%
Depotgebühr 0 €
Int. Ordergebühr 0,50 €
Einlagensicherung 20.000 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
2
von 20 Aktien Broker flatex
Gebühren national 5,90 € Flat
Depotgebühr 0 €
Int. Ordergebühr Ab 15,90 €
Einlagensicherung 100.000 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
3
von 20 Aktien Broker onvista
Gebühren national 5 € +1,50 €
Depotgebühr 0 €
Int. Ordergebühr 10 € + 2,50 €
Einlagensicherung 80.000.000 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
4
von 20 Aktien Broker Consorsbank
Gebühren national 9,95 €
Depotgebühr 0 €
Int. Ordergebühr 24,95 €
Einlagensicherung 120.000.000 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
5
von 20 Aktien Broker LYNX
Gebühren national Ab 5,80 €
Depotgebühr 0 €
Int. Ordergebühr Ab 5 $
Einlagensicherung 50.000 £
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
1
von 21 CFD Broker GKFX
Dax Spread 1.05 Points
Einlagensicherung 50000 £
Max. Hebel 1:30
Konto ab 100 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
2
von 21 CFD Broker AxiTrader
Dax Spread 0.5 Points
Einlagensicherung 50000 €
Max. Hebel 1:30
Konto ab 200 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
3
von 21 CFD Broker XTB
Dax Spread 0.8 Points
Einlagensicherung 20000 €
Max. Hebel 1:30
Konto ab 0 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
4
von 21 CFD Broker eToro
Dax Spread 1.5 Points
Einlagensicherung 20000 €
Max. Hebel 1:30
Konto ab 200 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
5
von 21 CFD Broker Markets.com
Dax Spread 1.2 Points
Einlagensicherung 20000 €
Max. Hebel 1:30
Konto ab 100 €
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
1
von 16 Krypto Broker IQ Option
Kryptowährungen 15
Max. Hebel 1:1
Konto ab 10 €
BTC-Spread variabel
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
2
von 16 Krypto Broker eToro
Kryptowährungen 9
Max. Hebel 1:2
Konto ab 200 $
BTC-Spread 1.50%
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
3
von 16 Krypto Broker Plus500
Kryptowährungen 7
Max. Hebel 1:2
Konto ab 100 €
BTC-Spread 0,86 Prozent
Zum Anbieter
CFD-Service. 80.6% verlieren Geld
4
von 16 Krypto Broker XTB
Kryptowährungen 5
Max. Hebel 1:2
Konto ab 0 €
BTC-Spread 1 Prozent
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
5
von 16 Krypto Broker Admiral Markets
Kryptowährungen 8
Max. Hebel 1:2
Konto ab 200 €
BTC-Spread 1 Prozent
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
1
von 10 Social Trading Broker eToro
Basiswerte 865
Einlagensicherung 20000
Konto ab 200 $
Max. Hebel 1:30
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
2
von 10 Social Trading Broker Tradeo
Basiswerte 122
Einlagensicherung 20000
Konto ab 250 $
Max. Hebel 1:30
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
3
von 10 Social Trading Broker ZuluTrade
Basiswerte 0
Einlagensicherung 0
Konto ab 0 €
Max. Hebel 1:1
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
4
von 10 Social Trading Broker ayondo
Basiswerte 195
Einlagensicherung 1000000
Konto ab 2000 €
Max. Hebel 1:30
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
5
von 10 Social Trading Broker wikifolio
Basiswerte 0
Einlagensicherung 0
Konto ab 0 $
Max. Hebel 1:1
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
1
von 10 Krypto Boersen Bitcoin.de
Kryptowährungen 3
Marktvolumen 2000000
Konto ab 0 €
Expresshandel Ja
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
2
von 10 Krypto Boersen Bitstamp
Kryptowährungen 5
Marktvolumen 200000000
Konto ab 0 €
Expresshandel Nein
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
3
von 10 Krypto Boersen CEX.io
Kryptowährungen 8
Marktvolumen 200000000
Konto ab 0 €
Expresshandel Nein
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
4
von 10 Krypto Boersen GDAX
Kryptowährungen 4
Marktvolumen 100000000
Konto ab 10 €
Expresshandel Ja
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB
5
von 10 Krypto Boersen Litebit.eu
Kryptowährungen 50
Marktvolumen 2000000
Konto ab 0 €
Expresshandel Nein
Zum Anbieter
Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein. Es gelten die AGB

Verlustverrechnungstopf für anrechenbare Quellensteuer

Verschiedene Länder erheben Steuern aus den im eigenen Land gehandelten Wertpapieren. Sie behalten Teile der ausgeschütteten Dividenden somit unmittelbar ein. Für den Fall, dass ein Anleger Aktien aus einem solchen Staat besitzt, werden im Normalfall die Quellensteuer (in Deutschland ist dies die Abgeltungssteuer) sowie der Solidaritätszuschlag und die eventuell anfallende Kirchensteuer auf die in Deutschland bestehende Steuerschuld angerechnet. Es gibt nur dann eine Ausnahme, wenn zwischen Deutschland und dem jeweiligen Land ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht.

Verlustrechnungstopf für Aktien

Der Verlustrechnungstopf für Aktien führt nur die Gewinne und Verluste, die aus den umgesetzten Aktiengeschäften stammen. Dabei kann eine Verrechnung zu Gunsten des Steuerpflichtigen erfolgen. Zum Vergleich: Der allgemeine Verlustrechnungstopf beinhaltet Gewinne und Verluste, die sich unter anderem aus Zertifikaten, Anleihen und Fonds ergeben. Die Behandlung der ETFs (Exchange Traded Funds) erfolgt bezüglich der Besteuerung dabei genauso wie die Behandlung der Fonds.

Verluste aus Aktiengeschäften in das nächste Jahr übertragen

Verluste können im Rahmen der Steuern auf Aktiengewinne in das kommende Jahr mitgenommen werden. Wenn für die Verrechnung noch keine Verluste zur Verfügung stehen, werden die Steuern auf Aktiengewinne von den Banken in voller Höhe abgezogen. Bei einem leeren Verlusttopf und wenn der Steuerpflichtige am Anfang des Jahres Gewinne aus Aktien realisiert, werden die anfallenden Steuern unmittelbar von dem Aktiengewinn abgezogen. Verkauft der Steuerpflichtige später im Jahr dann eine Aktie mit Verlust, so wird dieser von der Steuerpflicht wieder abgezogen und die Bank erstattet die Steuern wieder zurück.

Ratgeberbilder Artikel Junge Menschen

Verlustbescheinigung einholen

Steuerpflichtige sollten also beachten, dass auch dann, wenn es am Ende eines Jahres zu Verlusten kommt, diese in das nachfolgende Jahr mitgenommen werden können. Sollten also Depots bei mehreren Banken geführt werden, ist es wichtig, darauf zu achten, alle eventuellen Gewinne und Verluste miteinander verrechnen zu lassen. Allerdings muss sich der Steuerpflichtige selbst darum kümmern, von den jeweiligen Banken eine Verlustbescheinigung ausstellen zu lassen. Mit dieser ist es möglich, im Hinblick auf die Steuern auf Aktien eine Verrechnung mit Gewinnen (und Verlusten) bei anderen Banken zu bewirken. Hierbei ist es wichtig, rechtzeitig aktiv zu werden, um alles Notwendige mit der jeweiligen Bank zu klären.

Darum müssen „alte“ Aktien nicht versteuert werden

Zum 1. Januar 2009 wurde in Deutschland die Abgeltungssteuer eingeführt, wie wir bereits erfahren haben. Dabei handelt es sich um die Steuer, die für den Aktienhandel anfällt. Im Zusammenhang mit der Versteuerung von Aktiengewinnen gibt es allerdings eine Besonderheit. So müssen Aktien, die Anleger bis zum Ende des Jahres 2008 gekauft hatten, nicht versteuert werden. Bis heute können sie steuerfrei veräußert werden.

Das Prinzip „First in, first out“

Hierbei greift das Prinzip „First in, first out“, wenn es um die Versteuerung geht. Das bedeutet, dass die zuerst erworbenen Wertpapiere auch als ‚zuerst veräußert‘ gelten. Dies sollte ein Anleger in Bezug auf die Versteuerung von Aktien wissen. Hat ein Anleger zum Beispiel 100 Aktien in 2008 erworben und im Jahr 2009 noch einmal 100 Aktien gekauft, so werden, wenn er nun 150 seiner Aktien verkaufen möchte, 100 steuerfrei veräußert und 50 nach dem Abgeltungssteuersatz versteuert.

Tipp: Für eine bessere Abgrenzung der Wertpapierbestände, kann es sinnvoll sein, neue Anlagen in einem Zweitdepot zu verwahren. Dies empfiehlt sich vor allem für Händler, die sehr oft Wertpapiere kaufen und verkaufen. Somit lassen sich die Vorteile im Hinblick auf die Versteuerung der Aktiengewinne optimal nutzen. Darüber hinaus behält der Anleger eine bessere Übersicht über seine Anlagen.

Fazit:

Aktienhandel Steuern: Aktien richtig versteuern

Anleger sollten sich darüber im Klaren sein, dass für den Aktienhandel Steuern zu zahlen sind, und sich über die korrekte Versteuerung im Vorfeld informieren. Wie die richtige Versteuerung durchgeführt wird, muss individuell betrachtet werden, weil die Abgeltungssteuer nach gewissen Regeln angegeben werden muss. Diese soll sicherstellen, dass die Gewinne relativ im Rahmen gehalten werden. Der Steuersatz beläuft sich auf 25 Prozent. Zusammen mit dem Solidaritätszuschlag und der Kirchensteuer kann er bis auf 28 Prozent heraufgesetzt werden. Allerdings müssen sich Anleger nicht selbst um die Besteuerung kümmern. Der Broker oder die Bank führt die Steuer automatisch an das Finanzamt ab. Um Steuern zu sparen, können Anleger jährlich den Aktien Steuerfreibetrag beantragen. Dieser liegt für Alleinstehende bzw. pro Person bei 801 Euro im Jahr. Eheleute können pro Jahr gemeinsam 1.602 Euro Gewinne einbehalten, die nicht versteuert werden müssen. Um den Freibetrag zu erhalten, ist es notwendig, rechtzeitig einen Freistellungsauftrag bei seiner Bank oder dem Broker einzureichen. Gibt es mehrere Konten oder Depots bei verschiedenen Banken, muss entsprechend bei jeder Bank ein Antrag gestellt werden. Auch mit der Nutzung des Grundfreibetrages oder der Harmonisierung der Aktiengewinne lassen sich die Steuern reduzieren.

Ein abschließender Tipp: Eltern haben die Möglichkeit, auch für ihre Kinder Anlagen zu tätigen und die damit verbundenen Freibeträge zu nutzen. Dazu zählen sowohl der Sparer-Pauschbetrag als auch der Grundfreibetrag, so dass ein Steuerfreibetrag von insgesamt 9.801 Euro erreicht werden kann.