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RubenW

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  1. Viele angehende Trader unterschätzen unserer Erfahrung nach die Bedeutung einer guten Handelsplattform. Denn in der Regel verbringt man jeden Tag viele Stunden damit, den Chart mit Hilfe der Trading Software zu analysieren. Bei dieser Tätigkeit ist es wichtig, dass man durch die Plattform beim Forex und CFD Handel möglichst optimal unterstützt wird. Bei den meisten Brokern hat man heutzutage die Wahl zwischen einer hauseigenen Plattform und der Software von Drittanbietern. Die bekannteste Software ist dabei nach wie vor der MetaTrader (MT). Insgesamt ist es empfehlenswert, die Handelsplattformen eines Brokers auszuprobieren, bevor man sich endgültig für einen bestimmten Anbieter entscheidet. Diesen Test kann man zum Beispiel im Rahmen eines kostenlosen Demokontos durchführen. So kann man bei den meisten Brokern ein solches Konto innerhalb weniger Minuten eröffnen und in der Regel für einen Zeitraum von 30 Tagen nutzen. Eine gute Handelsplattform sollte dabei folgende Kriterien erfüllen. Die Software sollte übersichtlich gestaltet sein und vor allem über die nötigen Funktionen für die technische Analyse verfügen. Zum einen sind dies Zeichenwerkzeuge, die man benötigt, um die Charts fundiert analysieren zu können. Wichtig sind in diesem Zusammenhang insbesondere Trendgeraden, Kanäle sowie Widerstands- und Unterstützungslinien. Außerdem nutzen viele Trader unserer Erfahrung nach auch gerne die Fibonacci Levels. Daher sollte einem die Trading Plattform auch dieses Tool zur Verfügung stellen. Zum anderen ist es wichtig, dass einem die Handelsplattform auch technische Indikatoren zur Verfügung stellt. Beliebt sind in diesem Zusammenhang beispielsweise Gleitende Durchschnitte, der RSI Indikator, der MACD Indikator und die Stochastik. Insgesamt eignen sich die genannten Indikatoren sehr gut dafür, um Signale für Einstiege und Ausstiege zu erhalten. Auch der MetaTrader verfügt über die genannten Tools und Funktionen. So ist die Handelsplattform bereits von Haus aus mit über 30 technischen Indikatoren ausgestattet. Allerdings haben gerade Einsteiger häufig Probleme damit, sich mit dem MT anzufreunden. Dies liegt vor allem daran, dass die Benutzeroberfläche vom Design her veraltet wirkt. Jedoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Denn in punkto Funktionsvielfalt ist der MetaTrader den meisten Broker eigene Plattformen überlegen. So ist es zum Beispiel einfach, den MT um zusätzliche Funktionen und Indikatoren zu erweitern. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Trading mit dem MetaTrader zu automatisieren. Dies ist vor allem für diejenigen Trader interessant, die sich nicht den ganzen Tag mit dem Forex und CFD Trading beschäftigen können. So kann man in diesem Fall seine Strategie einfach durch den MetaTrader handeln lassen. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch der StereoTrader. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung für den MetaTrader. Allerdings wird dadurch der MT massiv erweitert und es werden sehr viele sinnvolle Funktionen hinzugefügt. Daher wir der StereoTrader auch gerne von professionellen Händlern eingesetzt. Ob ein Broker einem diese Software zur Verfügung stellt, kann man mit einem Broker Vergleich herausfinden. Allerdings werden unserer Erfahrung nach auch die selbst entwickelten Plattformen der Broker zunehmend besser. Insgesamt ist es schwierig, darüber eine allgemeingültige Aussage zu treffen. Wie gesagt, ist es daher sinnvoll, sich die verschiedenen Plattformen der Broker einmal selbst anzusehen. Manche Broker versuchen sich auch mit speziellen Funktionen von ihren Mitbewerbern abzuheben. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang beispielsweise das immer beliebter werdende „Social Trading“: Dabei kann man anderen Tradern folgen und vor allem auch deren Trades kopieren. Im Idealfall besteht daher die Möglichkeit, von der Performance der anderen Händler zu profitieren. Manche Broker integrieren das Social Trading dabei sehr gut in die eigene Plattform und ermöglichen es einem zum Beispiel, sehr einfach nach konstant profitablen Tradern zu suchen. Insgesamt ist die Frage nach der besten Handelsplattform daher schwierig zu beantworten - mit dem angesprochenen MetaTrader macht man jedenfalls nichts verkehrt.
  2. Gerade Einsteiger fragen sich unserer Erfahrung nach häufig, welchen Hebel (Englisch „leverage“) man beim Forex und CFD Trading nutzen sollte. Der Hebel bestimmt darüber, über wie viel Kapital man auf seinem Handelskonto tatsächlich verfügen muss, um mit einem bestimmten Basiswert zu handeln. Mittlerweile sind die Hebel aufgrund von EU Regelungen bei allen Brokern begrenzt. Die höchsten Hebel erhält man dabei beim Handel mit Währungen (30 : 1) und beim Trading mit Aktienindices wie dem DAX oder dem Dow Jones Index (20 : 1). Wer dagegen vorhat, mit Kryptowährungen zu handeln, erhält nur noch einen maximalen Hebel von 2 : 1. Im Folgenden werden wir die Bedeutung und die Auswirkung des Hebels anhand eines Beispiels veranschaulichen. Dafür traden wir mit dem DAX und verwenden drei unterschiedliche Hebel. Wir verfügen dabei über ein Handelskapital von 10.000 € und nehmen an, dass der deutsche Leitindex bei 10.000 Punkten steht. Zunächst verwenden wir keinen Hebel, was bedeutet, dass wir für den Handel mit 1 DAX CFD wirklich über 10.000 € verfügen müssen. Insgesamt führen wir drei Trades aus. Der erste Trade verläuft erfolgreich und wir machen einen Gewinn von 20 Punkten. Beim zweiten Trade werden wir hingegen mit -10 Punkten ausgestoppt. Die dritte Position beschert uns dann wiederum einen Gewinn, dieses Mal sogar in Höhe von 50 Punkten. Daraus ergibt sich ein Gesamtgewinn von 60 Punkten. Beim Trading mit 1 DAX CFD führt dieser Gewinn zu einem Plus von 60 € auf unserem Handelskonto. Dies ist kein schlechtes Ergebnis, allerdings kann man auf diese Weise in der Regel noch nicht seinen Lebensunterhalt mit dem Börsenhandel bestreiten. Daher reizen wir den Hebel im Folgenden komplett aus und „hebeln“ unser Kapital mit dem Faktor 20 : 1. Daher können wir nunmehr mit 20 DAX CFD traden. Bei 60 Punkten Gewinn führt dies zu einem beachtlichen Plus von 1.200 € auf unseren Trading Account. Allerdings empfehlen wir, gerade als Anfänger kleinere Hebel zu verwenden. Denn jede Veränderung von einem Punkt wirkt sich bereits mit 20 € Gewinn bzw. Verlust aus. Schon ein kleiner Minus Trade mit 10 Punkten führt daher zu einem Verlust in Höhe von 200 €. Im Folgenden handeln wir daher mit einem „vernünftigeren“ Hebel, und zwar mit 5 : 1. Daher stehen uns nunmehr 5 DAX CFD zur Verfügung. Auf diese Weise belastet uns der Minus Trade von 10 Punkten nur noch mit einem Verlust von 50 €. Diese Summe ist bei einem Handelskapital von 10.000 € gut verschmerzbar. Insgesamt ergibt sich durch den Gewinn von 60 Punkten ein Plus von 300 € auf dem Handelskonto. Zwar wird man diesen Betrag nicht jeden Tag an der Börse erzielen können, allerdings ist es auf diese Weise möglich, seinen Lebensunterhalt mit Hilfe des Tradings zu verdienen. Man erkennt daher, dass der Hebel für den Trader eine sehr wichtige Rolle spielt. Allerdings ist es in der Regel nicht notwendig, einen zu großen Hebel zu verwenden. Alles in allem ermöglicht einem der Hebel beim CFD Handel, auch mit kleineren Handelskonten traden zu können. So kann man bei einem Hebel von 20 : 1 bereits mit 500 € ein DAX CFD handeln (bei einem DAX Kurs von 10.000 Punkten). Für den hier beschriebenen empfohlenen Hebel von 5 : 1 sind 2.000 € ausreichend. Insgesamt ist es ratsam, das Forex und CFD Trading zunächst mit sehr kleinen Hebeln zu beginnen. Sodann kann man die Hebelgröße schrittweise erhöhen. Testen kann man dies auch sehr gut auf einem kostenlosen Demokonto. Denn darauf handelt man mit virtuellem Kapital und kann auf diese Weise die Auswirkungen verschiedener Hebelgrößen ohne Risiko ausprobieren.
  3. Gerade Einsteiger fragen sich unserer Erfahrung nach häufig, welchen Hebel (Englisch „leverage“) man beim Forex und CFD Trading nutzen sollte. Der Hebel bestimmt darüber, über wie viel Kapital man auf seinem Handelskonto tatsächlich verfügen muss, um mit einem bestimmten Basiswert zu handeln. Mittlerweile sind die Hebel aufgrund von EU Regelungen bei allen Brokern begrenzt. Die höchsten Hebel erhält man dabei beim Handel mit Währungen (30 : 1) und beim Trading mit Aktienindices wie dem DAX oder dem Dow Jones Index (20 : 1). Wer dagegen vorhat, mit Kryptowährungen zu handeln, erhält nur noch einen maximalen Hebel von 2 : 1. Im Folgenden werden wir die Bedeutung und die Auswirkung des Hebels anhand eines Beispiels veranschaulichen. Dafür traden wir mit dem DAX und verwenden drei unterschiedliche Hebel. Wir verfügen dabei über ein Handelskapital von 10.000 € und nehmen an, dass der deutsche Leitindex bei 10.000 Punkten steht. Zunächst verwenden wir keinen Hebel, was bedeutet, dass wir für den Handel mit 1 DAX CFD wirklich über 10.000 € verfügen müssen. Insgesamt führen wir drei Trades aus. Der erste Trade verläuft erfolgreich und wir machen einen Gewinn von 20 Punkten. Beim zweiten Trade werden wir hingegen mit -10 Punkten ausgestoppt. Die dritte Position beschert uns dann wiederum einen Gewinn, dieses Mal sogar in Höhe von 50 Punkten. Daraus ergibt sich ein Gesamtgewinn von 60 Punkten. Beim Trading mit 1 DAX CFD führt dieser Gewinn zu einem Plus von 60 € auf unserem Handelskonto. Dies ist kein schlechtes Ergebnis, allerdings kann man auf diese Weise in der Regel noch nicht seinen Lebensunterhalt mit dem Börsenhandel bestreiten. Daher reizen wir den Hebel im Folgenden komplett aus und „hebeln“ unser Kapital mit dem Faktor 20 : 1. Daher können wir nunmehr mit 20 DAX CFD traden. Bei 60 Punkten Gewinn führt dies zu einem beachtlichen Plus von 1.200 € auf unseren Trading Account. Allerdings empfehlen wir, gerade als Anfänger kleinere Hebel zu verwenden. Denn jede Veränderung von einem Punkt wirkt sich bereits mit 20 € Gewinn bzw. Verlust aus. Schon ein kleiner Minus Trade mit 10 Punkten führt daher zu einem Verlust in Höhe von 200 €. Im Folgenden handeln wir daher mit einem „vernünftigeren“ Hebel, und zwar mit 5 : 1. Daher stehen uns nunmehr 5 DAX CFD zur Verfügung. Auf diese Weise belastet uns der Minus Trade von 10 Punkten nur noch mit einem Verlust von 50 €. Diese Summe ist bei einem Handelskapital von 10.000 € gut verschmerzbar. Insgesamt ergibt sich durch den Gewinn von 60 Punkten ein Plus von 300 € auf dem Handelskonto. Zwar wird man diesen Betrag nicht jeden Tag an der Börse erzielen können, allerdings ist es auf diese Weise möglich, seinen Lebensunterhalt mit Hilfe des Tradings zu verdienen. Man erkennt daher, dass der Hebel für den Trader eine sehr wichtige Rolle spielt. Allerdings ist es in der Regel nicht notwendig, einen zu großen Hebel zu verwenden. Alles in allem ermöglicht einem der Hebel beim CFD Handel, auch mit kleineren Handelskonten traden zu können. So kann man bei einem Hebel von 20 : 1 bereits mit 500 € ein DAX CFD handeln (bei einem DAX Kurs von 10.000 Punkten). Für den hier beschriebenen empfohlenen Hebel von 5 : 1 sind 2.000 € ausreichend. Insgesamt ist es ratsam, das Forex und CFD Trading zunächst mit sehr kleinen Hebeln zu beginnen. Sodann kann man die Hebelgröße schrittweise erhöhen. Testen kann man dies auch sehr gut auf einem kostenlosen Demokonto. Denn darauf handelt man mit virtuellem Kapital und kann auf diese Weise die Auswirkungen verschiedener Hebelgrößen ohne Risiko ausprobieren.
  4. Viele Broker werben damit, dass man bei ihnen mehrere tausend Basiswerte handeln kann. Ist es aber tatsächlich erforderlich, dass man als Trader auf so viele Forex Währungspaare und CFD zugreifen kann? So konzentrieren sich viele Händler unserer Erfahrung nach auf das Trading mit zwei oder drei Basiswerten: Besonders beliebt sind dabei der DAX, der Dow Jones Index und das Währungspaar Euro / US Dollar (EUR / USD). Allerdings kann es trotzdem sinnvoll sein, wenn einem ein Broker eine größere Auswahl bietet: So ist es generell eine gute Idee, sein Handelskonto zu diversifizieren, um sich damit breiter aufzustellen. So kann man bei vielen Brokern neben Währungen und Aktienindices auch häufig mit einzelnen Aktien, Rohstoffen (zum Beispiel Öl), Edelmetallen (zum Beispiel Gold) und neuerdings auch mit Kryptowährungen (beispielsweise Bitcoin) handeln. Je nach der persönlichen Situation kann es dabei durchaus Sinn machen, mit – zumindest hierzulande - etwas „exotischeren“ Basiswerten zu traden. Wer zum Beispiel tagsüber arbeiten muss, wird in der Regel nicht die Möglichkeit haben, mit dem DAX zu handeln. Denn der deutsche Leitindex wird hauptsächlich zwischen 9:00 und 17:30 Uhr gehandelt. In diesem Fall hat man als Trader zwei Möglichkeiten: Zum einen kann man zum Beispiel auf großen Zeiteinheiten (wie dem Tages Chart) traden. Denn in diesem Fall genügt es, wenn man nach Feierabend den Chart analysiert und seine Handelsentscheidungen trifft. Allerdings haben große Zeiteinheiten den Nachteil, dass man normalerweise relativ selten Signale erhält. Denn pro Tag entsteht ja nur eine einzige neue Kerze. Wer allerdings auf dem 10 Minuten oder dem 1 Stunden Chart traden möchte, muss zwangsläufig auch mehr Zeit für die Börse einplanen. So ist es beim Trading auf dem 10 Minuten Chart notwendig, auch mindestens alle 10 Minuten auf den Chart zu schauen. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung: Als Frühaufsteher besteht zum Beispiel die Möglichkeit, auf den australischen oder den asiatischen Finanzmärkten aktiv zu sein. Denn aufgrund der Zeitverschiebung wird zum Beispiel der japanische Nikkei Index zwischen 01:00 und 7:00 Uhr deutscher Zeit gehandelt. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch Währungspaare wie der US Dollar / Japanische Yen (USD / JPY), der US Dollar / Australische Dollar (USD / AUD) oder der Australische Dollar / Neuseeländische Dollar (NZD). Wer dagegen zum Beispiel nur vormittags arbeiten muss, sollte einen genaueren Blick auf die US-amerikanischen Märkte werfen. So wird beispielsweise der Dow Jones Index zwischen 15:30 und 22:00 Uhr deutscher Zeit gehandelt. Auch mit dem Währungspaar EUR / USD lässt sich während dieser Zeit unserer Erfahrung nach gut traden. Überhaupt kann man unter der Woche rund um die Uhr mit Währungen an der Forex spekulieren. Allerdings ist es zum Beispiel nicht empfehlenswert, mit dem Euro / US Dollar zur asiatischen Börsenzeit früh morgens zu handeln. Denn meistens ist der Markt in diesem Fall regelrecht „ausgetrocknet“ und man findet nur sehr kleine Kursbewegungen. Bevor man sich daher endgültig für einen bestimmten Broker entscheidet, sollte man in Erfahrung bringen, ob einem dort auch die benötigten Basiswerte für den Forex bzw. CFD Handel zur Verfügung stehen. Wie gezeigt, ist es in der Regel jedoch nicht erforderlich, dass einem ein Broker mehrere tausend Werte zur Verfügung stellt. Viel wichtiger ist es, dass man gute Handelskonditionen erhält (zum Beispiel niedrige Spreads) und auf eine gute Handelsplattform zugreifen kann. Außerdem sollte man auf einen guten Kundensupport und hilfreiche Schulungsangebote Wert legen. Gut ausprobieren lässt sich ein Broker in der Regel durch ein kostenloses Demokonto.
  5. Viele Broker werben damit, dass man bei ihnen mehrere tausend Basiswerte handeln kann. Ist es aber tatsächlich erforderlich, dass man als Trader auf so viele Forex Währungspaare und CFD zugreifen kann? So konzentrieren sich viele Händler unserer Erfahrung nach auf das Trading mit zwei oder drei Basiswerten: Besonders beliebt sind dabei der DAX, der Dow Jones Index und das Währungspaar Euro / US Dollar (EUR / USD). Allerdings kann es trotzdem sinnvoll sein, wenn einem ein Broker eine größere Auswahl bietet: So ist es generell eine gute Idee, sein Handelskonto zu diversifizieren, um sich damit breiter aufzustellen. So kann man bei vielen Brokern neben Währungen und Aktienindices auch häufig mit einzelnen Aktien, Rohstoffen (zum Beispiel Öl), Edelmetallen (zum Beispiel Gold) und neuerdings auch mit Kryptowährungen (beispielsweise Bitcoin) handeln. Je nach der persönlichen Situation kann es dabei durchaus Sinn machen, mit – zumindest hierzulande - etwas „exotischeren“ Basiswerten zu traden. Wer zum Beispiel tagsüber arbeiten muss, wird in der Regel nicht die Möglichkeit haben, mit dem DAX zu handeln. Denn der deutsche Leitindex wird hauptsächlich zwischen 9:00 und 17:30 Uhr gehandelt. In diesem Fall hat man als Trader zwei Möglichkeiten: Zum einen kann man zum Beispiel auf großen Zeiteinheiten (wie dem Tages Chart) traden. Denn in diesem Fall genügt es, wenn man nach Feierabend den Chart analysiert und seine Handelsentscheidungen trifft. Allerdings haben große Zeiteinheiten den Nachteil, dass man normalerweise relativ selten Signale erhält. Denn pro Tag entsteht ja nur eine einzige neue Kerze. Wer allerdings auf dem 10 Minuten oder dem 1 Stunden Chart traden möchte, muss zwangsläufig auch mehr Zeit für die Börse einplanen. So ist es beim Trading auf dem 10 Minuten Chart notwendig, auch mindestens alle 10 Minuten auf den Chart zu schauen. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung: Als Frühaufsteher besteht zum Beispiel die Möglichkeit, auf den australischen oder den asiatischen Finanzmärkten aktiv zu sein. Denn aufgrund der Zeitverschiebung wird zum Beispiel der japanische Nikkei Index zwischen 01:00 und 7:00 Uhr deutscher Zeit gehandelt. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch Währungspaare wie der US Dollar / Japanische Yen (USD / JPY), der US Dollar / Australische Dollar (USD / AUD) oder der Australische Dollar / Neuseeländische Dollar (NZD). Wer dagegen zum Beispiel nur vormittags arbeiten muss, sollte einen genaueren Blick auf die US-amerikanischen Märkte werfen. So wird beispielsweise der Dow Jones Index zwischen 15:30 und 22:00 Uhr deutscher Zeit gehandelt. Auch mit dem Währungspaar EUR / USD lässt sich während dieser Zeit unserer Erfahrung nach gut traden. Überhaupt kann man unter der Woche rund um die Uhr mit Währungen an der Forex spekulieren. Allerdings ist es zum Beispiel nicht empfehlenswert, mit dem Euro / US Dollar zur asiatischen Börsenzeit früh morgens zu handeln. Denn meistens ist der Markt in diesem Fall regelrecht „ausgetrocknet“ und man findet nur sehr kleine Kursbewegungen. Bevor man sich daher endgültig für einen bestimmten Broker entscheidet, sollte man in Erfahrung bringen, ob einem dort auch die benötigten Basiswerte für den Forex bzw. CFD Handel zur Verfügung stehen. Wie gezeigt, ist es in der Regel jedoch nicht erforderlich, dass einem ein Broker mehrere tausend Werte zur Verfügung stellt. Viel wichtiger ist es, dass man gute Handelskonditionen erhält (zum Beispiel niedrige Spreads) und auf eine gute Handelsplattform zugreifen kann. Außerdem sollte man auf einen guten Kundensupport und hilfreiche Schulungsangebote Wert legen. Gut ausprobieren lässt sich ein Broker in der Regel durch ein kostenloses Demokonto.
  6. Wer sich für das Forex Trading interessiert, stellt sich erfahrungsgemäß häufig die Frage, wie viel Kapital man für den Handel mit Währungen benötigt. So bieten einem viele Broker heutzutage die Möglichkeit, bereits mit 100 oder 200 € ein Handelskonto zu eröffnen. Bei einigen Anbietern sind sogar 10 oder 50 € ausreichend. Genügen allerdings solch niedrige Beträge tatsächlich, um mit dem Trading beginnen zu können? Wichtig ist in diesem Zusammenhang die sogenannte „Lot“ Größe: Damit bezeichnet man beim Währungshandel die gehandelte Geldmenge. So handelt man standardmäßig mit 100.000 €. Allerdings benötigt man aufgrund des „Forex Hebels“ weitaus weniger Kapital auf seinem Handelskonto. So bieten einem mittlerweile die meisten europäischen Broker beim Forex Handel einen Hebel von 1:30. Das bedeutet, dass für das Trading mit einem Standard Lot nicht 100.000 €, sondern nur 3.333 € erforderlich sind. Wer zum Beispiel mit dem beliebten Währungspaar Euro / US Dollar (EUR / USD) ein Lot handelt, wir feststellen, dass jede Kursveränderung von einem Pip zu einem Gewinn oder Verlust von 10 US Dollar auf dem Trading Account führt (die Bezeichnung Pip nutzt man beim Handel mit Währungen anstelle von Punkten). Wenn man daher vorhat, mit Standard Lot zu traden, sollte man mindestens über 3.333 € auf seinem Konto verfügen. Allerdings bieten mittlerweile viele Broker die Möglichkeit, auch mit sogenannten Mini Lot und Micro Lot zu handeln. So verringert sich die gehandelte Geldmenge bei einem Mini Lot auf 10.000 €. Auf diese Weise reduziert sich auch der Wert eines Pips auf 1 US Dollar und für das Trading mit einem Mini Lot benötigt man dann nur noch 333 €. Beim Handel mit Micro Lot reduzieren sich die genannten Beträge nochmals um den Faktor 10: Man handelt nur noch mit 1.000 € und benötigt daher lediglich 33 €, um mit einem solchen Micro Lot zu traden. Allerdings führt jede Kursbewegung von einem Pip in diesem Fall nur noch zu einem Gewinn oder Verlust von 0,10 US Dollar. Der Handel mit Micro Lot ist daher vor allem für Trading Neulinge interessant. Denn auf diese Art und Weise kann man sich mit an den Handel mit echtem Geld gewöhnen und die Verluste, aber auch die Gewinne bleiben überschaubar. Daher sollten gerade Trading Neulinge bei der Wahl ihres Brokers auch darauf achten, dass man nicht nur mit Standard Lot, sondern auch mit Mini oder Micro Lot traden kann. Über kurz oder lang sollte es allerdings das Ziel jedes Traders sein, mit Mini oder Standard Lot zu handeln. So steigen damit zwar die möglichen Verlustrisiken, allerdings nehmen auch die Chancen auf höhere Gewinne zu. Ohnehin sollte man beim Trading immer das Chance Risiko Verhältnis im Auge haben: So ist es empfehlenswert, dass bei jedem Trade die Chance größer ist, als das mögliche Risiko. Wer daher 10 € riskiert, sollte mit diesem Trade mindestens 10 €, besser sogar 20 oder 30 €, verdienen können. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die „Ein Prozent Regel“: Danach soll man bei jedem Trade maximal ein Prozent seines Trading Kapitals riskieren. Verfügt man daher zum Beispiel über 1.000 € auf dem Handelskonto des Brokers, so kann man bei jedem Trade 10 Euro riskieren. Der angestrebte Gewinn sollte dabei mindestens 20 oder 30 € betragen. Wie man sieht, besteht somit ein Zusammenhang zwischen den möglichen Gewinnen und der Höhe des Handelskapitals. Insgesamt kann man daher durchaus mit wenigen hundert Euro mit dem Handel an der Forex beginnen. Allerdings sollte man in diesem Fall nur mit Mini oder Micro Lot handeln, um ein strenges und absolut notwendiges Risk- und Moneymanagement einhalten zu können. Wie gesagt, ist dies eine gute Möglichkeit, um sich an den Währungshandel zu gewöhnen. Jedoch sind in diesem Fall auch die möglichen Gewinne in der Regel nicht allzu hoch.
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