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Thomas Meltzer

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  1. Abgesehen von den Devisenmärkten sind auch die großen Indizes gut über CFDs zu handeln. Ich erinnere hier nur an den DAX. Ich habe gelesen, dass der DAX einer der beliebtesten Indizes bei Tradern weltweit ist. Sogar in Australien handelt man lieber den DAX als den dortigen Haupt-Index. Irgendwie schon seltsam. Aber aufgrund der großen Nachfrage, um das mal so zu formulieren, eignet sich eben der DAX besonders fürs CFD Trading. Da die Liquidität groß ist, können Broker enge Spreads bieten. Zudem ist der DAX ja von 8:00 bis 22:00 Uhr handelbar. Es gibt sogar einen Broker, ich glaube es ist IG, bin mir aber nicht sicher, bei dem du den DAX 24 Stunden handeln kannst.
  2. Grundsätzlich kann man auch sagen, dass die Spreads umso geringer sind, je größer die Liquidität im jeweiligen Währungspaar vorhanden ist. Zum Beispiel ist beim Forex-Paar EUR/USD die Liquidität häufig am größten. Daher sollte dort der Spread vergleichsweise gering sein. Allerdings ist die Liquidität in einem Währungspaar nicht zu jeder Uhrzeit immer identisch. Währungspaare aus dem Asiatischen bzw. Australischen Raum sind insbesondere dann häufig nachgefragt, wenn die dortigen Händler und Banken aktiv sind. Das betrifft zum Beispiel die Devisenpaare AUD/JPY oder AUD/NZD oder NZD/JPY. Allerdings ist es in Deutschland Nacht, wenn dort die Haupthandelszeit stattfindet. EUR/USD ist besonderes ab dem zeitigen Nachmittag (in Deutschland) stark im Fokus der Devisenhändler. USD/JPY dann wieder ab dem späten Abend (aus deutscher Sicht).
  3. Hallo Walter, also es gibt Broker, bei denen kannst du schon ab 100 Euro einzahlen. Ja, es gibt auch Broker, bei denen es keine Mindesteinzahlung gibt, aber 100 Euro sind ja nun auch nicht sooo viel. Man muss aber auch sagen, dass du mit 100 Euro natürlich nicht wirklich effektiv handeln kannst. Klar, es ist für den Einstieg absolut ok. Vor allem als Anfänger rate ich dir, dass du zu Beginn auch gar nicht so viel Geld einzahlst. Und nimm bitte auch nur Kapital, auf welches du verzichten kannst. Es kann gut sein, dass du als Anfänger im Forex Handel die erste Einzahlung quasi “verlierst”. Um Profite zu erzielen, die sich auch “lohnen”, solltest du dagegen mindestens 500 Euro oder besser 1.000 Euro einzahlen. Aber wie gesagt, nimm bitte erst einmal nur Geld in die Hand, auf das du im Ernstfall verzichten kannst. Forex Broker bieten eigentlich auch immer ein kostenloses Demokonto an. Da kannst du zunächst ein wenig üben, bevor du echtes Geld investierst.
  4. Hi Anna, das, was Daniel sagte, ist absolut richtig. Aber, es ist auch gar nicht unbedingt nur der Hebel entscheidend. Viel wichtiger ist, wie viel Kapital man einsetzt. Und welchen Prozentsatz vom Tradingkapital man pro Trade investiert. Grundsätzlich gilt: Je geringer die Investition ist, desto größer darf der Hebel sein. Mal ein Beispiel: Ein Händler hat 10.000 Euro und er nutzt einen Hebel von 1:5, was ja im Vergleich recht wenig ist. Gehen wir mal davon aus, dass er einen CFD auf den DAX handelt. Der DAX steht - der Einfachheit halber - bei 10.000 Punkten. Der Händler investiert nun 5.000 Euro auf einen steigenden DAX bei einem Hebel von 1:5. Am Markt ist er nun mit 25.000 Euro investiert. Der DAX fällt nun aber um 5 Prozent, der Händler schließt die Position. Er hat nun einen realisierten Verlust von 1.250 Euro erlitten. Bezogen auf sein investiertes Kapital entspricht das 25 Prozent, bezogen auf das Gesamtkapital ergibt das 12,5 Prozent. Und das mit nur einem einzigen Trade! Stellen wir uns vor, der Händler investiert nun aber bei einem Hebel von 1:10, der Hebel ist also doppelt so hoch. Aber nun investiert er in die DAX-Long-Position nicht 5.000 Euro, sondern nur 1.000 Euro. Am Markt ist er aufgrund des Hebels mit 10.000 Euro investiert. Der DAX fällt wieder um 5 Prozent, worauf der Händler die Position schließt. Der Verlust beträgt nun 500 Euro. Zwar ist dieser Verlust aufgrund des höheren Hebels prozentual bezogen auf seine Investition doppelt so hoch wie bei Beispiel 1, nämlich 50 Prozent. Wenn man das jedoch auf das Gesamtkapital bezieht, dann „nur” noch 5 Prozent. Wobei ein Verlust von 5 Prozent mit nur einem Trade immer noch recht viel ist. Es wird sehr gut deutlich, dass ein höherer Hebel nicht zwangsläufig zu einem höheren Verlust oder Gewinn führt, sondern das vor allem die Höhe des investierten Kapitals entscheidend ist. Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte.
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