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Martin

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  1. Hi, wie wäre es denn mit folgender Idee: Den Großteil des Depots bestückt man mit ETFs. Dabei achtet man darauf, dass man eine ausgewogene Diversifizierung erreicht. Was man jetzt konkret unter “ausgewogener Diversifizierung” versteht, ist natürlich ein wenig individuell. Allerdings sollten es auf jeden Fall verschiedene Branchen und Währungsräume bzw. Länder sein. Einen kleineren Teil des Depots kann man anschließend mit Einzelaktien bestücken. Diese Aktien wiederum sollten natürlich keine soliden Dividendenzahler sein, die wenig Kurspotenzial aufweisen, sondern eher für das Depot einen Boost ermöglichen. Denn die Stabilität im Depot sowie mögliche regelmäßige Auszahlungen sollten die ETFs ermöglichen. Und um das Ganze ein wenig attraktiver zu machen und einen Renditeschub für das Depot zu ermöglichen, könnten Einzelaktien mit aufgenommen werden. Dabei kann es sich um potenzielle Kurs-Vervielfacher handeln. Aber grundsätzlich sollte gerade zu Beginn das Depot eine Stabilität erhalten. Das heißt, dass das Depot zunächst mit ETFs bespart wird. Und erst wenn dort eine solide Grundlage gelegt worden ist, kann Geld in die Hand genommen werden, um Aktien mit hohem Kurspotenzial zu kaufen. Möglicherweise wäre es sogar gut, getrennte Depots zuführen. Gerade für Anleger, die gerne ein wenig spekulieren, bietet sich sowas an. Die Basis bildet hierbei wieder das Investment-Depot. In diesem Depot verwaltet der Anleger seine soliden Werte, eben oben genannte ETFs oder Aktien die sich fast wie ein ETF verhalten. In diesem Depot sollte keine reine Spekulation erfolgen. Ein zweites Depot dient dann zum Trading. Dort kann der Anleger entweder sehr spekulative Aktien aufnehmen oder direkt sogar Trading betreiben. Selbstverständlich kann man das noch weiterführen. Indem man beispielsweise mehrere Depots anlegt. Ein Depot dient hier wieder als Basisinvestment. Ein anderes Depot für interessante Einzelaktien und ein drittes Depot für das reine Trading oder sogar Daytrading. Der letztgenannte Vorschlag ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn der Anleger auch Interesse AN Trading hat. Für die allermeisten Anleger wird wahrscheinlich nur ein Depot ausreichend sein oder vielleicht noch ein zusätzliches Depot. Die meisten Anleger möchten sich nicht ständig mit Börse und Aktien beschäftigen. Ihnen ist es wichtig sich auf ihr normales Geschäft zu konzentrieren oder ihre Arbeit und das Geld einfach zu investieren ohne groß darüber nachdenken zu müssen.
  2. Hi Paul, bei einem Signalanbieter bekommst du gegen Bezahlung Signale bereitgestellt, nach denen du dann traden kannst. Bei den Signalen kann es sich um alles Mögliche handeln, Forex Signale, Signale für Aktientrading und so weiter. Häufig sieht das so aus, dass du eine Mail oder eine Nachricht über WhatsApp, Telegram usw. bekommst und dann kannst du entscheiden, ob du den Trade auch in deinem Depot ausführen willst oder nicht. Der Vorteil von einem Signalanbieter ist, dass du völlig autark bleibst. Damit meine ich, dass du weiterhin völlig selbstständig handeln kannst. Du hast weiterhin die volle Kontrolle über dein Geld. Denn du entscheidest ja selbst, ob du dem Signal folgst oder nicht. Das ist ein wenig anders beim Copy Trading, bei dem die Trades automatisch ausgeführt werden. Der Nachteil bei Signalanbietern ist, dass sie häufig Signale versenden, die bereits eingetreten sind. Und je nachdem wann du das dann liest, ist der Kurs vielleicht schon deutlich weiter in die “richtige” Richtung gegangen. Dann steigst du sozusagen zu spät ein, sofern es sich dann überhaupt noch lohnt. Daher solltest du darauf achten, dass die Signalanbieter auch nicht zu kurzfristig handeln. Denn du kommst da einfach nicht hinterher. Vor allem, wenn sie nur kleinste Bewegungen mitnehmen. Da hast du dann gar keine Chance mehr, diese ebenfalls zu erwischen. Besser sind dagegen sogenannte Swing Trades bei denen die Signale für ein paar Tage ausgelegt sind. Das sollte in aller Regel reichen, um den Signalen im eigenen Depot zu folgen. Die Kosten für Signalanbieter schwanken und sind auch abhängig vom Erfolg des Signalanbieters. In der Regel liegen sie zwischen 30 und 70 Euro pro Monat, selten darüber und selten darunter. Höchstens mal zum Kennenlernen sind die Kosten reduziert, ansonsten eher nicht.
  3. Hallo Benjamin, zunächst einmal muss ich sagen, dass der Handel von Nachrichten am Forexmarkt gute Marktkenntnisse und Know-how der Materie erfordert. Was praktisch nicht wirklich funktioniert ist, auf eine News zu warten und dann schnell mal einen Trade in die eine oder andere Richtung abzusetzen. Das kann zwar mal im Einzelfall gut gehen, aber nicht auf Dauer. Die großen Marktteilnehmer sind dir da um Lichtjahre voraus, da hast du keine Chance. Es bringt auch nichts, im Vorfeld zu spekulieren und sich bereits vor Bekanntgabe der News zu positionieren. Du weißt ja auch nie, wie weit sich der Kurs dann entwickeln wird. Manchmal kommt eine News raus und der Devisenkurs zuckt sich fast gar nicht. Was dagegen eher möglich ist - für uns Privat-Trader - ist die “langfristige” Interpretation von Nachrichten auf einen Devisenkurs. Langfristig natürlich nicht im Sinne von 10 Jahren, aber vielleicht über viele Wochen oder Monate hinweg. Allerdings musst du da Zusammenhänge erkennen und dich schon mit der Materie auskennen. Also, es kann lukrativ sein, aber eher die zweite Variante.
  4. Mir ist aufgefallen, dass die Spreads bei eToro sehr hoch sind. Und das obwohl es sich teilweise um die sogenannten Majors handelt. EUR/USD hat dort glaube ich einen Spread von 3 Pips, was ja absoluter Wahnsinn ist! Dann habe ich mal genauer recherchiert und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass eToro deshalb einen hohen Spread hat, weil darüber die Kosten des Social Tradings abgedeckt werden! Es fallen also keine extra Gebühren für das Social Trading an! Warum schreibe ich das? Nicht weil ich eToro in Schutz nehmen möchte, sondern um zu zeigen, dass es vielleicht einen Grund dafür gibt, dass manche Broker einen höheren Spread haben. Möglicherweise würde der eine oder andere Trader das in Kauf nehmen, wenn er im Gegenzug eben andere Vorteile erhält, wie beispielsweise bei eToro. Das sollte man vielleicht immer erstmal vorher recherchieren, bevor man einen Broker wegen zu hohen Spreads ablehnt.
  5. Hallo Benjamin, das ist eine gute Frage. Der Großteil der Broker hat eigentlich ein ausreichendes Angebot an Basiswerten für den CFD und Forex Handel. In erster Linie hängt das natürlich davon ab, was du konkret für Basiswerte handelst. Es nützt ja nichts, wenn der Broker ein umfangreiches Repertoire an Underlyings bietet, du diese aber nicht nutzt. So offerieren einige Anbieter zum Beispiel mehrere Tausend CFDs. Aber das sind natürlich vor allem CFDs auf Aktien. Aber mal ehrlich: Wer handelt denn Tausende von Aktien-CFDs? Ich glaube kaum, dass die meisten Trader überhaupt Aktien-CFDs handeln, und wenn, dann doch bestimmt nur die großen Aktien wie Amazon, Apple, Facebook, Google usw. Aber bestimmt nicht die kleinen Aktien aus dem SDAX. Genauso verhält es sich im Forex Handel. Ich habe mal gelesen, dass es einen Broker gibt, der über 100 Währungspaare im Angebot hat. Ist zwar schön und gut, aber handelst du zum Beispiel Ungarischer Forint gegen Simbabwe Dollar? Wohl kaum, schon allein der Spread wäre ja gigantisch hoch. Zumal man ja auch kaum die Expertise hat, um hier eine verlässliche Einschätzung für den weiteren Kursverlauf abgeben zu können. In der Regel handeln Trader die Major-Währungspaare wie EUR/USD, USD/JPY, EUR/JPY usw. sowie die großen Indizes DAX, NASDAQ, S&P500 und Dow Jones. Dazu noch die wichtigsten Rohstoffe und Edelmetalle. Mittlerweile haben auch fast alle Broker ein paar Kryptowährungen im Angebot wie Bitcoin, Ethereum & Co. Sagen wir mal 50 Währungspaare, 10-15 Indizes, Gold, Silber, Öl, ein paar Rohstoffe sowie ca. 100 Aktien-CFDs und 5-10 Kryptowährungen ist ein gutes Standard-Angebot eines Brokers, was für 99 % der CFD-Händler ausreichend sein sollte.
  6. Hi Anna, also es steht schon mal außer Frage, dass du überhaupt einen Hebel nutzen solltest. Denn ansonsten müsstest du zu viel Geld einzahlen bzw. Kapital binden. Wenn du bei einem EU-regulierten Broker handelst, dann ist die Höhe des Hebels recht weit eingeschränkt. Im Forex Bereich kannst du maximal einen Hebel von 1:30 nutzen, im CFD Handel maximal 1:20, aber auch nur bei Gold und bei großen Indizes wie dem DAX. Bei Aktien und Kryptowährungen ist der maximale Hebel entsprechend kleiner. Da du aber vermutlich sowieso vor allem Forex und Indizes handeln wirst, denke ich, dass das ausreichend ist. Klar bei Brokern aus Übersee gibt es Hebel bis zu 1:400 oder sogar 1:500. Doch die Hebel-Angabe sagt im Prinzip nur aus, dass du weniger Kapital binden musst. Das Risiko ist durch einen höheren Hebel nicht unbedingt automatisch auch höher. Entscheidend ist eher, wie viel Prozent du von deinem Kapital pro Trade investierst und wie weit dein Stop Loss vom aktuellen Kurs entfernt ist. Also meiner Meinung nach kannst du aber die maximalen Hebel bei EU-Brokern ruhig nutzen. Eine Nachschusspflicht gibt es ja ebenfalls nicht.
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