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Thommy

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  1. Also ich denke schon, dass du Kryptowährungen auch langfristig im Depot halten solltest. Denn sieh mal, nur weil man etwas momentan nicht versteht, heißt es, nicht dass es grundsätzlich schlecht ist. Damals haben auch nur die allerwenigsten geahnt, wie Microsoft funktioniert oder welchen Aufschwung Amazon, Apple oder Netflix nehmen würde. Insbesondere bei Microsoft hätte doch niemand von uns gedacht, dass mal die Entwicklung zur Cloud hingehen würde. Auch Amazon hat einen unheimlichen Wandel vollzogen. Das Geschäft oder die Gewinne von Amazon kommen längst nicht mehr nur durch den Versandhandel zustande. Amazon ist ebenfalls einer der größten, wenn ich sogar der größte, Cloud-Anbieter der Welt. Anfänglich haben wahrscheinlich auch nur die wenigsten von uns die Funktionsweise bzw. die Möglichkeiten des Internets gesehen. Und dennoch haben Unternehmen, die dort investiert waren, gigantische Cash Maschinen geschaffen. Aber es ist natürlich auch Tatsache, dass es viele Unternehmen, die gerade anfänglich dabei waren, heute nicht mehr gibt. Auch das muss man selbstverständlich mit berücksichtigen. So ähnlich könnte es auch bei Kryptowährungen sein. Kryptowährungen die heute beliebt sind und die große Kursgewinne vorzeigen können, könnte es schon in einigen wenigen Jahren nicht mehr geben bzw. in der Bedeutungslosigkeit versinken. Daher ist es auch bei Kryptowährungen ganz wichtig, eine ausreichende Diversifizierung zu erreichen. Denn niemand kann mit Sicherheit heute sagen, welche Kryptowährung in Zukunft wichtig sein wird und welche weniger wichtig. Das ist ähnlich wie mit den Aktien des Neuen Marktes oder mit dem Boom des Internets. Auch dort gibt es viele Firmen nicht mehr, obwohl sie damals große Unternehmen waren. Als Beispiel möchte ich ja nur mal Nokia erwähnen. Selbstverständlich gibt es Nokia heute noch, aber es hat längst nicht mehr die Bedeutung wie damals.
  2. Hallo Marie, das größte Risiko hatte Jens ja schon angesprochen. Nämlich das du dein gesamtes Kapital verlieren kannst (theoretisch auch mehr als das, was du eingezahlt hast, aber das geht nur bei professionellen Händlern und bei Brokern, außerhalb einer EU-Regulierung). Aber sicher, du wirst auch mal Verluste machen. Entscheidend ist dabei aber nicht, dass du mal mit dem einen oder anderen Trade einen Verlust erleidet, sondern ob du in Summe eine positive Rendite erzielst - oder eben nicht. Daher gilt so als Faustregel, dass man die Verluste so weit wie möglich (oder auch sinnvoll) begrenzen sollte und die Gewinne maximieren sollte. Liest sich natürlich leichter als was es dann in der Praxis auch ist, ich weiß das auch eigener Erfahrung nur zu gut 😉 Daher musst du aufpassen, dass dir ein einziger Trade nicht zu große Verluste beschert. Am besten ist, du überlegst dir vorher, wo die Schmerzgrenze ist. Denke daran, dass du im Anschluss noch genügend Kapital haben solltest, um weiter zu traden. Eine andere Faustregel besagt, dass du pro Trade nur so 1 oder 2 Prozent deines Kapitals (welches du für das Trading hast) riskieren solltest. Hast du zum Beispiel 10.000 Euro auf dem Brokerkonto, dann wären das 100 bis 200 Euro pro Trade. Nicht mehr! Dir sollte natürlich auch klar sein, dass du nur Geld dafür investieren solltest, welches du nicht anderweitig benötigst. Also auf keinen Fall solltest du mit Geld spekulieren, welches du zum Beispiel für deine Miete oder für Kreditraten und so weiter brauchst. Auch solltest du dir keinen Kredit aufnehmen, um Forex zu handeln! Denn das birgt enorme Risiken! Stell dir mal vor, du nimmst einen Kredit auf und dann verlierst du das Geld. Dann hast du einen Kredit abzuzahlen, aber keinen Gegenwert mehr davon. Das klingt jetzt vielleicht alles ein wenig nach “lass bloß die Hände weg vom Forex Handel!”. Aber das meine ich damit nicht. Du hast ja auch nach den Risiken gefragt und die darf man nicht unter den Tisch kehren. Fakt ist ja auch, nur wenn dir die Risiken bewusst sind, kannst du aktiv dagegen steuern. Ein paar gute Tipps hast du ja bereits bekommen: Nur Geld investieren, auf was du verzichten kannst 1 bis 2 Prozent pro Trade Verluste akzeptieren Mit Bedacht und vorsichtig traden
  3. Guten Tag Walter, bei den gleitenden Durchschnitten handelt es sich um eine sehr vereinfachte Darstellung des historischen Kursverlaufes. Da siehst du dann nicht mehr die einzelnen Höchst- und Tiefstkurse, sondern aus sämtlichen Kursdaten wird ein Durchschnitt berechnet. Gleitend bedeutet, dass es sich hier nicht um einen einmaligen Durchschnitt handelt, sondern dieser permanent also laufend und hintereinander weg berechnet wird. Sehr häufig findest du im Forex Handel den gleitenden Durchschnitt mit der Einstellung 200. Das bedeutet, dass hier ein Durchschnitt aus den vergangenen 200 Kursdaten erstellt wird. Dadurch ergibt sich eine “gleitende” Linie, die im Chart angezeigt wird. Wenn du dir zusätzlich dazu noch die Kurse anzeigen lässt, wirst du feststellen, dass der Kursverlauf immer um diese 200-Tage Linie herum verläuft. Es kann auch passieren, dass der aktuelle Kurs für eine gewisse Zeit immer über oder unter dieser 200-Tage Linie ist. Dann kann man von einem starken Trend sprechen. Je kürzer du den Zeitraum einstellst, also zum Beispiel 100 oder 50, was ja kürzer ist als im Gegensatz zur Einstellung von 200 Tagen, desto volatiler verläuft im Allgemeinen diese Linie. Bei einer Einstellung von 1 würde es sich eigentlich nicht mehr um einen Durchschnitt handeln, da hier ja nur ein Kurs genutzt wird. Ein Durchschnitt muss ja mindestens aus zwei Kursdaten bestehen. Zudem gibt es noch verschiedene Formen der Berechnung und Darstellung. Es gibt einfache gleitende Durchschnitte und exponentiell gewichtete gleitende Durchschnitte. Häufig kommen bei Tradern gleitende Durchschnitte mit den Einstellungen 20, 50 sowie 200 zum Einsatz.
  4. Guten Tag Jane, wie hier schon erwähnt wurde, solltest du dich insbesondere bei einer langfristigen Haltedauer intensiver mit dem Coin beschäftigen. Was das technische angeht, also der Kauf und Verkauf an einer Exchange, macht es keinen Unterschied für welche Kryptowährung du dich entscheidest. Höchstens in dem Sinne, dass dein Wunsch-Coin nicht auf jeder Börse angeboten wird. Aber sofern du dich für die großen Coins entscheidest, wie Bitcoin, Ethereum & Co. ist es kein Unterschied - von der technischen Abwicklung her gesehen - für welche Währung du dich entscheidest.
  5. Absolut richtig! Jeder Markt hat so seine Eigenheiten. Und es ist gut, wenn du diese kennst. Zwar musst du im Daytrading nicht so sehr auf Fundamentales achten wie bei einer langfristigen Position. Dennoch solltest du über die Marktteilnehmer Bescheid wissen. Zum Beispiel sind in den Krypto-Märkte überwiegend Spekulanten aktiv. Daher eignen sich diese Märkte besonders für Daytrading anhand der Chartanalyse, weil dort “jeder” Händler so tradet. An anderen Märkten, wie beispielsweise den Rohstoffmärkten sind zwar auch Spekulanten aktiv, aber nicht nur. Schließlich gibt es auch Marktteilnehmer, die die Rohstoffe physisch erwerben möchten oder ihre Ernte absichern wollen usw. Dann gibt es auch saisonale Einflüsse zu berücksichtigen etc. In Regenarmen Zeiten kann es sein, dass manche Rohstoffe teurer werden. Auch wenn das sicher nicht im Rahmen des Daytradings passiert, so hilft dir dieses Wissen, den generellen Trend zu kennen. Du handelst im Daytrading ja nicht blind einfach nur im 5-Minuten Chart, sondern arbeitest dich ebenfalls von “oben nach unten” - bezogen auf die Timeframes.
  6. Ergänzend vielleicht noch dies: der DAX ist nur einer von unzähligen Aktienindizes. Es gibt viele verschiedene Aktienindizes auf der Welt. Auch die Zusammensetzung ist sehr verschieden. Der S&P500 aus den USA beispielsweise beinhaltet 500 verschiedene Aktien. Interessant ist hier, dass die 10 größten Aktien aber schätzungsweise 50 Prozent des Index ausmachen. Oder der MSCI World hat rund 1.600 Aktien im Portfolio. Manche Aktienindizes sind auch thematisch angelegt. Das heißt, dort sind zum Beispiel nur Aktien aus dem Finanzbereich enthalten, wie zum Beispiel der Euro Stoxx Banks Index. Oder bei anderen sind nur Unternehmen aus der Pharmabranche oder der Infrastruktur enthalten. Nun gibt es auf sehr viele solcher Indizes auch ETFs zum Kaufen. So könnte man ein individuelles Portfolio gestalten, indem man beispielsweise gezielt ETFs auf bestimmte Branchen-Aktienindizes kauft.
  7. Also ich kann nicht behaupten, dass der Handel mit Aktien stressig ist. Stressig finde ich eher andere Trading-Arten. Am besten ist das monatliche Sparen in Aktien. Das ist 0 Stress 🙂 Da richtest du einen automatischen Dauerauftrag ein, dass die Bank jeden Monat einen bestimmten Betrag in Aktien investiert. Alles automatisiert, du brauchst nichts machen. Und die Dividenden bekommst du auch automatisch auf dein Konto 🙂
  8. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Optionshandel zu lernen. Es gibt Online-Kurse oder auch Seminare, die du vor Ort besuchen kannst. Einzelcoachings, Webinare, Bücher und Videos sind weitere Möglichkeiten. Also es ist natürlich so, dass du nicht den Optionshandel lernen kannst, indem du ein Buch liest und ein paar Videos auf YouTube schaust. Am besten lernst du den Optionshandel, wenn du dir jemanden suchst, der selbst Optionen handelt, und das erfolgreich. Im deutschsprachigen Raum geht da an Jens Rabe fast kein Weg vorbei. Ich empfehle dir aber auch, dich zunächst einmal etwas mehr mit dem Aktienhandel bzw. dem Wertpapierhandel im Allgemeinen zu beschäftigen. Erst wenn du dort ein wenig in die Materie eingestiegen bist, solltest du dich dem Optionshandel widmen.
  9. Das ist unrealistisch Hoch 10! Vergiss es! Überleg dir mal, was das in der Praxis bedeutet: 2 Prozent Rendite am Tag! Selbst wenn du mit 100 Euro anfängst, wärst du nach kürzester Zeit Millionär. Klar, du kannst mal 2 oder 3 Prozent am Tag machen. Vielleicht schaffst du das auch mal ein paar Tage hintereinander weg. Aber niemals auf Dauer. Richtig gute Trader schaffen 2 bis 3 Prozent pro Monat! Und das hat auch gar nichts damit zu tun, ob es sich um Kryptowährungen oder Aktien oder sonst was handelt. Diese Renditen wirst du niemals auf Dauer erzielen!
  10. Ganz ehrlich Sam? Das kann dir NIEMAND seriös beantworten. Es sind immer Meinungen und Prognosen. Ich bin der Meinung, es kommt auch stark darauf an, wie sich die Weltwirtschaft und die gesellschaftlichen Verhältnisse entwickeln. Unsicherheit kann den Bitcoin Kurs fördern. Ich denke, du solltest dich auch gar nicht so darauf konzentrieren, ob der Bitcoin Preis jemals wieder dahin gelangt, wo er mal war, sondern generell das traden, was du aktuell siehst. Viel Erfolg!
  11. Zunächst einmal kommt es darauf an zu klären, was du unter “passives Einkommen” verstehst. Normalerweise ist das ein Einkommen, für das du nicht arbeiten musst. Zum Beispiel die Altersrente ist ein passives Einkommen. Du bekommst jeden Monat vom Staat Geld, ohne irgendetwas dafür tun zu müssen. Du brauchst dich um nichts zu kümmern. Ich würde Einnahmen aus Copy Trading nicht als passives Einkommen bezeichnen. Wieso nicht? Weil du etwas dafür tun musst. Mal zunächst ein paar andere Beispiele: Mieteinnahmen durch Immobilien kann man begrenzt als passives Einkommen bezeichnen. Grundsätzlich musst du dafür ja auch nichts tun. Aber du musst dich zumindest hin und wieder mal um die Immobilie und um andere Dinge kümmern. Es kann ja auch sein, dass der Mieter irgendwann mal auszieht oder sogar die Miete einfach nicht mehr bezahlt. Dividenden werden ebenfalls als passives Einkommen bezeichnet. Doch auch hier kann es sein, dass das Unternehmen die Dividende kürzt oder streicht und du musst dich nach einer anderen Aktie umschauen. Also ein passives Einkommen in der “reinsten Form” gibt es nur selten. Copy Trading gehört für mich aus dieser Blickwarte heraus überhaupt nicht zum passiven Einkommen. Schließlich musst du ja Trades tätigen und eine Rendite erzielen, damit dir Follower Geld zuweisen. Ich glaube kaum, dass du nur einmal ein Aktienportfolio erstellst und dich dann die nächsten Jahre zurücklehnen kannst und schaust, wie dein Portfolio wächst und wächst. Ich würde daher eher sagen, man kann mit Copy Trading ein Zusatzeinkommen oder ein Nebeneinkommen aufbauen. Von mir aus sogar ein Haupteinkommen, aber es ist nie passiv, da du permanent aktiv etwas dafür tun musst.
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