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Thommy

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  1. Guten Tag Jane, wie hier schon erwähnt wurde, solltest du dich insbesondere bei einer langfristigen Haltedauer intensiver mit dem Coin beschäftigen. Was das technische angeht, also der Kauf und Verkauf an einer Exchange, macht es keinen Unterschied für welche Kryptowährung du dich entscheidest. Höchstens in dem Sinne, dass dein Wunsch-Coin nicht auf jeder Börse angeboten wird. Aber sofern du dich für die großen Coins entscheidest, wie Bitcoin, Ethereum & Co. ist es kein Unterschied - von der technischen Abwicklung her gesehen - für welche Währung du dich entscheidest.
  2. Absolut richtig! Jeder Markt hat so seine Eigenheiten. Und es ist gut, wenn du diese kennst. Zwar musst du im Daytrading nicht so sehr auf Fundamentales achten wie bei einer langfristigen Position. Dennoch solltest du über die Marktteilnehmer Bescheid wissen. Zum Beispiel sind in den Krypto-Märkte überwiegend Spekulanten aktiv. Daher eignen sich diese Märkte besonders für Daytrading anhand der Chartanalyse, weil dort “jeder” Händler so tradet. An anderen Märkten, wie beispielsweise den Rohstoffmärkten sind zwar auch Spekulanten aktiv, aber nicht nur. Schließlich gibt es auch Marktteilnehmer, die die Rohstoffe physisch erwerben möchten oder ihre Ernte absichern wollen usw. Dann gibt es auch saisonale Einflüsse zu berücksichtigen etc. In Regenarmen Zeiten kann es sein, dass manche Rohstoffe teurer werden. Auch wenn das sicher nicht im Rahmen des Daytradings passiert, so hilft dir dieses Wissen, den generellen Trend zu kennen. Du handelst im Daytrading ja nicht blind einfach nur im 5-Minuten Chart, sondern arbeitest dich ebenfalls von “oben nach unten” - bezogen auf die Timeframes.
  3. Ergänzend vielleicht noch dies: der DAX ist nur einer von unzähligen Aktienindizes. Es gibt viele verschiedene Aktienindizes auf der Welt. Auch die Zusammensetzung ist sehr verschieden. Der S&P500 aus den USA beispielsweise beinhaltet 500 verschiedene Aktien. Interessant ist hier, dass die 10 größten Aktien aber schätzungsweise 50 Prozent des Index ausmachen. Oder der MSCI World hat rund 1.600 Aktien im Portfolio. Manche Aktienindizes sind auch thematisch angelegt. Das heißt, dort sind zum Beispiel nur Aktien aus dem Finanzbereich enthalten, wie zum Beispiel der Euro Stoxx Banks Index. Oder bei anderen sind nur Unternehmen aus der Pharmabranche oder der Infrastruktur enthalten. Nun gibt es auf sehr viele solcher Indizes auch ETFs zum Kaufen. So könnte man ein individuelles Portfolio gestalten, indem man beispielsweise gezielt ETFs auf bestimmte Branchen-Aktienindizes kauft.
  4. Also ich kann nicht behaupten, dass der Handel mit Aktien stressig ist. Stressig finde ich eher andere Trading-Arten. Am besten ist das monatliche Sparen in Aktien. Das ist 0 Stress 🙂 Da richtest du einen automatischen Dauerauftrag ein, dass die Bank jeden Monat einen bestimmten Betrag in Aktien investiert. Alles automatisiert, du brauchst nichts machen. Und die Dividenden bekommst du auch automatisch auf dein Konto 🙂
  5. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Optionshandel zu lernen. Es gibt Online-Kurse oder auch Seminare, die du vor Ort besuchen kannst. Einzelcoachings, Webinare, Bücher und Videos sind weitere Möglichkeiten. Also es ist natürlich so, dass du nicht den Optionshandel lernen kannst, indem du ein Buch liest und ein paar Videos auf YouTube schaust. Am besten lernst du den Optionshandel, wenn du dir jemanden suchst, der selbst Optionen handelt, und das erfolgreich. Im deutschsprachigen Raum geht da an Jens Rabe fast kein Weg vorbei. Ich empfehle dir aber auch, dich zunächst einmal etwas mehr mit dem Aktienhandel bzw. dem Wertpapierhandel im Allgemeinen zu beschäftigen. Erst wenn du dort ein wenig in die Materie eingestiegen bist, solltest du dich dem Optionshandel widmen.
  6. Das ist unrealistisch Hoch 10! Vergiss es! Überleg dir mal, was das in der Praxis bedeutet: 2 Prozent Rendite am Tag! Selbst wenn du mit 100 Euro anfängst, wärst du nach kürzester Zeit Millionär. Klar, du kannst mal 2 oder 3 Prozent am Tag machen. Vielleicht schaffst du das auch mal ein paar Tage hintereinander weg. Aber niemals auf Dauer. Richtig gute Trader schaffen 2 bis 3 Prozent pro Monat! Und das hat auch gar nichts damit zu tun, ob es sich um Kryptowährungen oder Aktien oder sonst was handelt. Diese Renditen wirst du niemals auf Dauer erzielen!
  7. Ganz ehrlich Sam? Das kann dir NIEMAND seriös beantworten. Es sind immer Meinungen und Prognosen. Ich bin der Meinung, es kommt auch stark darauf an, wie sich die Weltwirtschaft und die gesellschaftlichen Verhältnisse entwickeln. Unsicherheit kann den Bitcoin Kurs fördern. Ich denke, du solltest dich auch gar nicht so darauf konzentrieren, ob der Bitcoin Preis jemals wieder dahin gelangt, wo er mal war, sondern generell das traden, was du aktuell siehst. Viel Erfolg!
  8. Zunächst einmal kommt es darauf an zu klären, was du unter “passives Einkommen” verstehst. Normalerweise ist das ein Einkommen, für das du nicht arbeiten musst. Zum Beispiel die Altersrente ist ein passives Einkommen. Du bekommst jeden Monat vom Staat Geld, ohne irgendetwas dafür tun zu müssen. Du brauchst dich um nichts zu kümmern. Ich würde Einnahmen aus Copy Trading nicht als passives Einkommen bezeichnen. Wieso nicht? Weil du etwas dafür tun musst. Mal zunächst ein paar andere Beispiele: Mieteinnahmen durch Immobilien kann man begrenzt als passives Einkommen bezeichnen. Grundsätzlich musst du dafür ja auch nichts tun. Aber du musst dich zumindest hin und wieder mal um die Immobilie und um andere Dinge kümmern. Es kann ja auch sein, dass der Mieter irgendwann mal auszieht oder sogar die Miete einfach nicht mehr bezahlt. Dividenden werden ebenfalls als passives Einkommen bezeichnet. Doch auch hier kann es sein, dass das Unternehmen die Dividende kürzt oder streicht und du musst dich nach einer anderen Aktie umschauen. Also ein passives Einkommen in der “reinsten Form” gibt es nur selten. Copy Trading gehört für mich aus dieser Blickwarte heraus überhaupt nicht zum passiven Einkommen. Schließlich musst du ja Trades tätigen und eine Rendite erzielen, damit dir Follower Geld zuweisen. Ich glaube kaum, dass du nur einmal ein Aktienportfolio erstellst und dich dann die nächsten Jahre zurücklehnen kannst und schaust, wie dein Portfolio wächst und wächst. Ich würde daher eher sagen, man kann mit Copy Trading ein Zusatzeinkommen oder ein Nebeneinkommen aufbauen. Von mir aus sogar ein Haupteinkommen, aber es ist nie passiv, da du permanent aktiv etwas dafür tun musst.
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