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Alex :)

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  1. Hallo Dominik, herzlich willkommen in der Welt des Forex. Anfänger stellen sich häufig die Frage, mit welchen Währungen bzw. mit welchen Währungspaaren sie die höchsten Gewinne einfahren können. Obwohl man das nicht so pauschal vorab sagen kann, gibt es tatsächlich einige Forex Paare, die für den Währungshandel besser geeignet sind als andere. Allerdings muss ich gleich vorwegsagen, dass die Rendite an sich weniger von der Auswahl des Forex Paars abhängt, als von deiner Art zu handeln oder deiner Strategie. Damit meine ich, dass du nicht einfach sagen kannst, dass ich jetzt das Währungspaar XY handel und dort automatisch einen höheren Profit erreiche als mit einem anderen Währungspaar. Bei der Auswahl solltest du Dinge beachten wie zum Beispiel die Liquidität, den Spread, die Volatilität und die allgemeine Situation der Währungsräume. Bei dem letztgenannten Aspekt meine ich insbesondere die fundamentalen Daten. Im Folgenden möchte ich dir nur einmal einen groben Überblick über dir verschiedene Kategorisierung von Währungspaaren geben. Dann kannst du besser einschätzen, welche Währungspaare für deinen Handel am besten geeignet sind. EUR/USD (Euro gegen US-Dollar) Der EUR/USD ist das größte Währungspaar der Welt. Wenn ich hier vom größten Währungspaar spreche, dann meine ich das liquideste Forex Paar, also das am meist gehandelte. Über ein Drittel des Gesamtvolumens am Währungsmarkt nimmt dieses Forex Paar ein. Aufgrund der extrem hohen Liquidität macht es den Handel mit EUR/USD sehr attraktiv. Zudem gibt es auch eine Fülle an Informationen über die beiden Währungsräume. USD/GBP (US-Dollar gegen Britisches Pfund) USD/GBP ist bei Forex Händlern ein sehr beliebtes Währungspaar zum Handeln. Im Allgemeinen bietet dieses Währungspaar eine hohe Volatilität, was insbesondere Tradern zugutekommt. Zudem gilt auch hier, dass, weil eben beide Währungsräume Englisch als Landessprache haben, es eine Vielzahl an Analyseinformationen gibt. Exoten Dann gibt es natürlich auch exotische Währungspaare. In der Regel kann man jedes Währungspaar gegen den US-Dollar handeln. Allerdings ist die Liquidität in einigen Währungspaaren nicht sehr groß. Das führt dann dazu, dass sie teilweise eine geringe Volatilität aufweisen, also eine geringe Handelsspanne. Auf der anderen Seite können große Kurssprünge vollzogen werden, sobald eine im Vergleich große Liquidität in den Markt kommt. Das könnte auf der einen Seite interessant sein, sobald man vielleicht nähere Informationen darüber weiß. Wer sich dort allerdings nicht auskennen sollte lieber die Finger davon lassen, da ansonsten hohe Verluste einhergehen.
  2. Hi, neben dem Risiko, dass du im Forex Handel an sich dein Geld verlierst, also durch Verlusttrades, kannst du auch Geld verlieren, wenn du den falschen Broker wählst. Und zwar meine ich damit unseriöse Broker oder Broker, die nicht reguliert sind. Die Sache ist die, dass seriöse Broker, also Broker mit einer EU- oder UK-Regulierung oder auch welche, die in Australien reguliert sind, durch eine Finanzbehörde überwacht werden. Bei unregulierten Brokern bzw. Brokern, die in Ländern firmieren, bei denen die Regulierung mehr Schein als Sein ist, besteht die Gefahr, dass diese vergleichsweise schnell Insolvenz anmelden müssen. Und dann kann es sein, dass du zwar mit deinen Trades gut im Plus bist, aber dein Geld dennoch weg ist. Man spricht hier auch vom Plattform-Risiko oder dem Emittenten- oder Anbieter-Risiko. Sicher kann es auch passieren, dass ein Forex Broker mit einer EU-Regulierung Insolvenz anmelden muss. Aber die Wahrscheinlichkeit ist erstens deutlich geringer, da diese ja laufend - ich glaube sogar täglich - Reporte weiterleiten müssen. Und außerdem ist ein Teil deines Kapitals durch eine Einlagensicherung geschützt. Zwar nur der Teil, der auf dem Verrechnungskonto liegt, also Kapital, welches du gerade nicht investiert hast. Aber dennoch gibt es eben eine Einlagensicherung. Und selbst bei einer Insolvenz eines EU-regulierten Brokers bedeutet das nicht, dass dein Kapital gleich weg ist. Die Gelder werden ja separat von den Broker-Konten verwaltet. Bei unseriösen Brokern dagegen, die irgendwo auf irgendwelchen Südsee-Inseln beheimatet sind, wird es schwierig, dein Geld wieder zurückzufordern.
  3. Hallo zusammen, nun ergibt sich mit Sicherheit auch die Frage, was man denn als Forex Händler mit den gleitenden Durchschnitten anfangen kann. Sie dienen einerseits zur Bestimmung des aktuellen Trends. Zwar kannst du das auch mit dem bloßen Auge erkennen, indem du dir ansiehst, wie der Kursverlauf ist. Aber manchmal täuschen einige Dinge. Eine glatte Linie ist da schon wesentlich hilfreicher. Zudem zeigt sie dir an, ob das Währungspaar, welches einen bestehenden Trend aufweist, noch in diesem Trend ist oder ein Trendbruch bevorsteht. Das erkennst du zum Beispiel am 200er Durchschnitt. Solange das Währungspaar unterhalb oder oberhalb, je nachdem, der 200er Tage Linie ist, ist der Trend meist noch intakt bzw. kann er als intakt angesehen werden. Erst wenn diese Linie nachhaltig gebrochen wurde, spricht man im Allgemeinem von einem Trendbruch. Die 200er Tage-Linie ist deshalb interessant, weil sie einerseits auch von den institutionellen Händlern beachtet wird und andererseits ungefähr den Durchschnitt des vergangenen Handelsjahres darstellt. Denn ein Jahr hat ja ungefähr 250 Arbeitstage. Klar da ist noch ein wenig Luft bis dahin, aber es ist schon ein guter Indikator. Das gilt natürlich nur, wenn du den Chart auch auf Tagesbasis eingestellt hast! Da fällt mir ein, dass ich das vielleicht nochmal ansprechen sollte. Wie bereits hier erwähnt wurde, zeigt der gleitende Durchschnitt den - wie der Begriff ja deutlich macht - den durchschnittlichen Kursverlauf der letzten x Perioden an. Und da kommt es eben auch darauf an, was du im Chart eingestellt hast. Wenn du den Tageschart nimmst, dann sind die letzten x Perioden, die letzten x Tage. Wenn du den 5 Minuten Chart hast, dann zeigt es dir die letzten x Perioden der letzten x 5 Minuten Kerzen an. Ein 200er Durchschnitt auf Basis des 5 Minuten Charts würde dir demnach den Durchschnitt der letzten 200 5 Minuten Kerzen zeigen.
  4. Hallo Jane, grundsätzlich sind Anlagen in Wertpapiere immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Das trifft auch auf ETFs zu. Daher unterliegen auch ETFs einem Risiko. Hier gibt es aber verschiedene Risiken, die du beachten solltest. Vor allem kommt es darauf an, in was für einen ETF du investierst. Als Faustregel kann man in etwa festhalten, dass das Risiko eines ETFs vor allem durch die Werte bestimmt wird, die in dem ETF enthalten sind. Das heißt also, dass das Risiko eines ETFs auf den DAX vor allem durch die DAX Werte bestimmt wird. Das Risiko eines ETFs auf Anleihen wird vor allem durch die Bonität der Schuldner bestimmt, die die Anleihen emittiert haben sowie des Zinsniveaus. Daher kann man keine Pauschalaussage treffen, dass ETFs soundso risikoreich sind. Ich bin der Meinung, dass man das Risiko nicht mal im Vergleich zu einer Aktie einstufen kann. Ok, grundlegend ist eine ETF weniger riskant als eine Aktie, da ein ETF ja eine mehr oder weniger umfangreiche Diversifizierung bietet. Aber meiner Meinung nach ist das Risiko eines ETFs auf Junkbonds größer als eine Investition in die Microsoft Aktie. Nur mal so als Vergleich… 😉 Als Einsteiger in den Aktienmarkt machst du aber sicher nichts verkehrt, wenn du zunächst in ETFs investierst, anstatt in Einzelaktien. Aus dieser Warte heraus sind ETFs weniger risikoreich als Einzelinvestments.
  5. Moin Moin, also für mich ist es auch schwierig immer dabei zu bleiben. Also nicht einfach nach einer gewissen Zeit aufzugeben, weil man vielleicht Rückschläge erlitten hat, sondern immer am Ball bleiben. Manchmal gibt es auch Zeiten, in denen ich keine lukrativen Trade Setup’s finde. Das ist auch furchtbar. Irgendwie hat man ja immer den Drang zu handeln, also Trades abzusetzen. Und da aber so beherrscht zu bleiben und eben nicht einfach irgendwelche sinnlosen Trades zu tätigen, finde ich auch ganz schwer. Zwar weiß ich das im Kopf, aber das dann in dir Praxis umzusetzen ist schon nochmal ne ganz andere Hausnummer.
  6. Support und Resistance Zonen, also Unterstützungs- und Widerstandszonen oder Linien, haben eine extrem wichtige Bedeutung! Ich würde sogar fast behaupten, dass sie bei der Analyse eines Charts die wichtigste Rolle einnehmen. Denn das sind die Marken an denen sich die großen Marktteilnehmer orientieren. Die großen Marktteilnehmer konzentrieren sich nicht auf irgendwelche Indikatoren oder Oszillatoren, maximal ein paar ganz ausgewählte und bekannte, wie dem EMA 200. Aber diese Zonen spielen eine sehr wichtige Rolle. Weil sie zeigen, wo die Marktteilnehmer zum Beispiel bereit sind zu kaufen oder zu verkaufen. Also bei welchem Niveau kommen wieder mehr Käufer in den Markt oder ab welchem Punkt verkaufen wieder mehr Marktteilnehmer. Du solltest dich sehr intensiv mit dieser Materie vertraut machen, falls du im kurzfristigen Trading aktiv sein möchtest.
  7. “Kaufe, wenn die Kanonen donnern” - Das ist ein Sprichwort, welches für die Börse gilt. Und ich würde das auch auf den Krypto-Markt übertragen. Aber nur bedingt. Denn im Gegensatz zu Aktien sind die meisten Coins ja nicht produktiv und haben keinen praktischen Nutzen im täglichen Leben. Ja, ich bin sogar der Meinung, dass die meisten Coins wieder verschwinden werden. Also in dem Fall solltest du nur dann in den Krypto-markt einsteigen, wenn du entweder vom Coin überzeugt bist oder nur kurzfristig handelst.
  8. Moin moin Thommy, ich glaube Bryan meinte das eher so, ob er als Follower mit Copy Trading ein passives Einkommen erzielt, nicht als Trader. Und da muss er ja selbst keine Trades tätigen, sondern das übernimmt ja quasi der Broker für ihn. Er kann sich entspannt in den Schaukelstuhl zurücklehnen 🙂 Aber was du sagst, stimmt auch hier: Man muss natürlich immer wieder schauen, welchen Tradern man folgen will. Es gibt wohl kaum einen, bei dem man einfach so jahrelang dabei bleiben kann. Hinzu kommt ja, dass die Renditen nicht jeden Monat exakt gleich hoch sind, sondern unterschiedlich hoch. Von dem her würde ich CopyTrading nur als eine von mehreren Möglichkeiten von passiven Einkommen sehen.
  9. Moin moin, Wenn du vom Forex-Handel leben willst und dir damit wirklich nebenbei etwas verdienen möchtest, dann solltest du schon mindestens 50.000 Euro auf der hohen Kante haben. Aber, wie die anderen auch sagten: Als Anfänger nicht einfach die 50k einzahlen und ab geht’s, sondern erstmal kleine Brötchen backen und dann nach und nach das Volumen erhöhen.
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