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Trader007

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  1. Um zu messen, wie gut deine Forex Strategien sind, könntest du ein Programm für das Backtesting nutzen. Beim Backtesting gibst du quasi deine Strategie ein, und der Computer bzw. das Programm rechnet für dich aus, was du mit dieser Strategie in der Vergangenheit hättest verdient. Dort kannst du dann sehen, wie viele Trades du eingegangen wärst, wie hoch der maximale Verlust gewesen wäre, sprich der Drawdown und der Gewinn und so weiter und so fort. Denn vielleicht hast du dir eine Strategie überlegt, und hast vielleicht den Chart ein bisschen durchgeblättert und schaust dir an, wie die Strategie so funktioniert hätte und bist zu dem Entschluss gekommen, dass sie gut funktioniert. Das kann aber auch einfach nur Zufall gewesen sein, dass diese Strategie eben in diesem bestimmten Zeitraum gerade mal gut funktioniert hat. Wenn du dagegen schauen möchtest, ob eine Strategie für viele Jahre tauglich ist, also du möchtest sozusagen messen wie gut deine Forex Strategie ist, dann kommst du an einem guten Backtesting Programm nicht vorbei. Eine andere Möglichkeit besteht auch darin, ein Demokonto bei einem Forex Broker zu eröffnen und dort eine Zeit lang deine Strategie auf dem Demokonto zu handeln. Möglicherweise fallen dir dann auch noch einige Punkte auf wo du merkst, dass du dort Potenzial für Verbesserungen hast. Selbstverständlich muss auch der Handel auf einem Demokonto eine gewisse Zeit lang durchgeführt werden. Es bringt überhaupt nichts, eine Strategie lediglich für einige wenige Wochen zu testen. Das mag, wie bereits erwähnt wurde, vielleicht auch einfach nur zufällig gerade in diesem Zeitraum gut geklappt haben. Aber sobald du dann dein Geld einsetzt, sieht die Sache vielleicht schon wieder ganz anders aus. Am besten ist es auch, wenn du die Forex Strategie in verschiedenen Marktphasen testen und damit messen kannst. So siehst du, wie deine Forex Strategie zum Beispiel in Bullenmärkten, in Seitwärtsmärkten oder in Bärenmärkten funktioniert. Letzten Endes hängt natürlich alles von Gewinn ab. Auch das wurde hier ja schon erwähnt. Wenn deine Strategie keinen Gewinn abwirft, dann kann man natürlich versuchen sie zu optimieren. Aber möglicherweise wäre es dann sogar besser, eine neue Strategie zu entwerfen.
  2. Hallo zusammen, bevor man mit dem Forex-Handel beginnt, sollte man sich zunächst mit der Materie an sich etwas näher beschäftigen. Insbesondere die beiden Herangehensweisen, wie man Forex handeln kann, sollte man zumindest schon mal gehört haben. Auf der einen Seite steht natürlich die fundamentale Betrachtung einer Währung. Darunter versteht man die Volkswirtschaftlichen Daten und Interpretationen. Also zum Beispiel die Zinsen eines Währungsraumes oder die Höhe der Arbeitslosigkeit oder andere wichtiger wirtschaftliche Kennzahlen. Dabei geht es nun darum, diese Kennzahlen zu interpretieren und zu überlegen wie sich diese auf den Währungsraum auswirken können und damit auf den Währungskurs zu anderen Währungsräumen. Beispielsweise würde ein höherer Zins tendenziell zu steigenden Kursen für diese Währung führen. Dadurch, dass es eben höhere Zinsen gibt, wäre es für Anleger attraktiver dort Geld anzulegen. Gleichzeitig ist ein höherer Zins auch häufig ein Indikator dafür, dass eine Wirtschaft gut läuft und wächst. Denn Notenbanken möchten eine Überhitzung der Wirtschaft vermeiden und erhöhen daher die Zinsen. All das könnte zu einer höheren Nachfrage nach dieser Währung führen. Die andere Betrachtungsweise wäre die aus Sicht der Charttechnik. Bei der reinen Charttechnik blendet man fundamentale Daten aus und achtet bzw. interpretiert lediglich die Chartentwicklung. Anhand von Mustern, die ein Trader im Chart erkennt, leitet er sich Handlungsempfehlungen ab. So könnte ein vorhandener intakter Trend ihn dazu bringen, dass er einen Trade in Richtung dieses Trends absetzt. Warum allerdings dieser Trend vorhanden ist, ist einem Charttechniker völlig egal. Häufig ist es so, dass Trader beide Sichtweisen miteinander vermischen bzw. beide Sichtweisen berücksichtigen. Es gibt nur wenige Trader, dir rein auf der Charttechnik basierend handeln. Das käme höchstens im Daytrading oder im Scalping zum Tragen. Denn in dieser kleinen Zeiteinheit spielt es auch tatsächlich keine Rolle, welche fundamentalen Daten es für diesen Währungsraum gibt. Wer jedoch Währungen mit langfristigen Trades handelt, sollte sich unbedingt auch die fundamentale Seite anschauen. Es geht dabei nicht darum ein Experte in Volkswirtschaft zu werden, sondern die grundlegenden Zusammenhänge zu erkennen. Nehmen wir ein anderes Beispiel für fundamentale Daten. Währungen wie der kanadische Dollar oder der australische Dollar sind sehr stark an die Preise von Rohstoffen gekoppelt. Das liegt einfach daran, dass diese beiden Länder einen hohen Anteil ihres Bruttoinlandsprodukts im Rohstoffsektor haben. Sinken nun beispielsweise die Preise für Rohstoffe, zum Beispiel für Öl, so würde das tendenziell eher auf einen sinkenden kanadischen Dollar hinweisen, weil die Einnahmen nun geringer ausfallen. Das sind fundamentale Daten oder Zusammenhänge, die man beim Währungshandel unbedingt kennen und berücksichtigen sollte.
  3. Moin Ivan, also wie Sascha schon sagte, kannst du einerseits die Verluste minimieren, indem du die Anzahl der Verluste-Trades reduzierst. Am Anfang wird das durch eine Analyse aber vielleicht gar nicht so einfach sein. Versuche daher zu Beginn einfach Trades “aus dem Bauch heraus” zu vermeiden. Eröffne Positionen nur, wenn du eine konkrete Vorstellung davon hast, warum du das tust. Und, auch das wurde bereits empfohlen, notiere dir dazu, warum du den Trade tätigst. Dann kannst du später immer nochmal drauf schauen. Und die andere Möglichkeit ist, den Verlust pro Trade zu minimieren. Und das ist der Punkt, den du am ehesten noch in deiner Hand hast. Denn, sobald du eine Position eröffnet hast, hast du nur noch Einfluss darauf, wann du die Position wieder schließt. Im Vorfeld hast du es in der Hand, ob und wann du einsteigst oder eben auch nicht. Aber sobald du drin bist, hast du ja keine Kontrolle darüber, wohin sich der Kurs entwickelt. Wenn sich der Kurs entgegen deiner Erwartung entwickelt, dann kannst du den Verlust allerdings begrenzen. Das geht entweder “händisch”, indem du die Position einfach wieder schließt - im Verlust. Oder du kannst das automatisiert laufen lassen, indem du einen Zusatz zu deiner Order hinterlegst, den sogenannten “Stop Loss”. Dabei sagst du dem Broker, dass er deine Position automatisch liquidieren soll, sobald ein definiertes Kursniveau erreicht wurde. Also, an dem Punkt, an dem deine ursprüngliche Spekulation obsolet ist. Beispiel: Du steigst bei 20 Euro ein. Du hinterlegst einen Stop-Loss bei 18 Euro. Sobald der Kurs bei 18 Euro steht, schließt der Broker den Trade automatisch. Du musst dabei nicht am PC oder am Handy sein. Du kannst in Urlaub fahren, schlafen, essen, Sport machen oder sonst was. Deine Position, also dein maximaler Verlust, ist hier abgesichert. Würdest du das nicht tun, kann es passieren, dass der Kurs immer weiter ins Minus rutscht. Stell dir vor, der Kurs geht über Nacht auf 10 Euro runter (ist extrem, ich weiß, aber zur Verdeutlichung halt). Dann wäre dein Trade mit 50 Prozent im Minus.
  4. Es kommt ja auch darauf an, was du von deinem Broker erwartest. Willst du wirklich nur Forex handeln, nichts anderes als Währungen und das auch nur über CFDs? Ja, dann wäre ein reiner Forex Broker wohl das beste. Oder zumindest ein Anbieter, der einen Fokus auf den Handel mit Währungen legt. Willst du aber darüber hinaus auch mal was anderes ausprobieren, vielleicht auch mal im Krypto Handel aktiv werden oder einen Teil deines Geldes in echte Aktien investieren, dann kannst du dir auch einen Allround-Broker suchen. Hier musst du aber echt darauf achten, dass der Broker dir trotz des breiten Angebots auch gute Konditionen bietet. Denn es gibt eine ganze Reihe von sogenannten “Allround-Brokern”, die bei denen du zwar alles kaufen und handeln kannst, aber die Konditionen und das Angebot dann in keinem Bereich so richtig gut sind. XTB ist da eine der wenigen Ausnahmen. Da kannst du sowohl CFDs traden als auch richtige Aktien kaufen. Und dennoch ist sowohl das Angebot als auch das Gebührenmodell ausgewogen. eToro wird ja auch häufig genannt. Hier muss man aber sagen, dass eToro wirklich eine Unmenge im Angebot hat. Im Forex Handel sind die Spreads manchmal für meinen Geschmack etwas zu hoch. Dafür hast du im Aktienhandel keine Ordergebühren, das ist schon sehr gut. Und außerdem gibt es dort ja auch das Copy Trading, bei dem du anderen erfolgreichen Tradern folgen und ihre Trades in deinem eigenen Depot kopieren kannst. eToro bietet das alles gebührenfrei an, damit meine ich, es fallen keine Ordergebühren oder Kommissionen an. Dafür muss das Unternehmen natürlich an anderer Stelle wieder Gewinne machen und das ist dann eben über die Spreads. Es schadet ja - mal unter uns gesagt - auch nichts, wenn du mehrere Depots eröffnest. Das alles geht ja relativ fix. Dann tradest du eben Forex bei dem einen Anbieter und Aktien bei dem anderen Broker. So 3 Konten oder Depots kann man schon haben ohne jetzt den Überblick verloren zu haben.
  5. Hi Sam, es gibt mindestens zwei Möglichkeiten, wie du gehebelt mit ETFs handeln kannst. Der erste Gedanke ist der, den du vermutlich auch direkt ansprichst, dass du einen ETF kaufst, der in sich bereits einen Hebel enthält. Die andere Variante ist die, dass du einen klassischen ETF kaufst, den aber mit einem Hebel. Der Unterschied ist der, dass du bei der ersten Variante einen ETF kaufst, bei dem der Emittent bereits einen Hebel inkludiert hat. Also mal ein ganz einfaches Beispiel: Du kaufst einen ETF, der den DAX 2-fach hebelt. Die Schwankungen werden also doppelt so hoch ausfallen wie der originäre Index. Die zweite Möglichkeit ist, dass du einen CFD auf einen DAX-ETF handelst. Beim CFD Broker kannst du dann einen Hebel einstellen, meist zwischen 1:1 (also ohne Hebel) und 1:5 (abhängig ist das vom konkreten ETF). Ich empfehle dabei auf die zweite Variante zurückzugreifen, da dies in der praktischen Umsetzung deutlich einfacher ist. Zudem hast du ja sicher als Ziel, den ETF eher zu traden, als für viele Jahre oder Jahrzehnte im Depot zu behalten. Bei einem CFD Broker fallen in der Regel keine Ordergebühren an. Beim direkten Kauf eines ETFs an einer Börse musst du dagegen häufig Gebühren zahlen.
  6. Um diese Frage zu beantworten, musst Du Dich schon ein wenig mit der Materie auskennen. Ich setze das mal hier voraus und erkläre daher nicht alle Details von Beginn an. Der Unterschied zwischen innerem und äußerem Wert ist der, dass der innere Wert einer Option die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswertes und dem Strike-Preis angibt (kann maximal auf 0 fallen, also nicht ins Negative rutschen). Der äußere Wert einer Option gibt dagegen die Differenz zum tatsächlich gehandelten Preis einer Option an. Hier könnte man wieder sagen, die Differenz zwischen dem Marktpreis der Option und dem inneren Wert ergibt den äußeren Wert. Der äußere Wert wird auch als Zeitwert bezeichnet. Also: innerer Wert + äußerer Wert = Optionspreis Beispiel: Call-Option auf Aktie A mit Strike bei 100 Euro. Aktie notiert bei 110 Euro. Innerer Wert: 110 Euro - 100 Euro = 10 Euro. Die Option wird aber nicht zu 10 gehandelt, sondern beispielsweise zu 12 Euro. Die 2 Euro (12 - 10 Euro) sind der äußere Wert, sprich der Zeitwert. Also: 10 Euro innerer Wert + 2 Euro äußerer Wert = 12 Euro Optionspreis Wie Du siehst, ändert sich der Preis einer Option permanent, da sich auch der Preis des Basiswertes permanent ändert und dadurch der innere Wert. Der Zeitwert wird im Laufe der Zeit (wie das klingt 😉 ) immer weniger bis er auf 0 fällt. Am Ende der Laufzeit besteht der Optionswert nur aus dem inneren Wert.
  7. Kommt drauf an, wie hoch dein Startkapital ist. Wenn du genügend Kohle hast, die du gleich zu Beginn investieren kannst und außerdem einen guten Mentor, dann kann das schon was werden. Dauert vielleicht ein bisschen, aber es kann klappen. Was auf jeden Fall nicht geht, ist mit 100 Euro in wenigen Monaten zum Millionär werden 😉
  8. Das ist eine Art elektronisches Portemonnaie oder Girokonto. Du kannst ja die Coins nicht physisch besitzen und es gibt auch keine Bank bei der du ein Konto eröffnen kannst für die Coins. Das Wallet ist da eine Art Ersatz dafür. Für jedes Wallet bekommst du außerdem einen Schlüssel. Das ist vergleichbar mit der Kontonummer. Kennst du den Schlüssel eines anderen, kannst du ihm Coins schicken und er dir natürlich auch.
  9. Es gibt eine ganze Reihe von Unterschieden zwischen den Forex-Märkten und anderen Assets, wie Aktien, Indizes oder Rohstoffe. Zum Beispiel die Handelszeiten. Der Forex-Markt schläft quasi nie. Du kannst von Sonntagabend an bis Freitagabend ununterbrochen handeln. Die Kurse im Währungshandel können eigentlich auch nicht auf 0 fallen, höchstens dann, wenn die Währung wertlos wird. Du musst dir halt bewusst machen, dass du quasi Währungsräume handelst, keine Aktien oder Indizes, die ja auch Aktien bestehen (zumindest die meisten). Forex-Märkte sind auch nicht von einer Nachfrage abhängig wie bei Rohstoffen. Natürlich gibt es Rohstoffsensible Währungen, wie der Kanadische oder Australische Dollar. Aber es fließen noch viel mehr Faktoren in die Bewertung einer Währung ein. Hinzukommt, dass es sozusagen der liquideste Markt der Welt ist. Bei keiner anderen Assetklasse ist so viel Geld im Markt. Auch die Teilnehmer sind andere als an den Aktienmärkten. Dies alles gilt es zu berücksichtigen.
  10. Meiner Meinung nach eignet sich für einen Anfänger fast jeder Broker, der eine EU-Regulierung hat. Denn diese Broker zahlen immer aus und das ist das Wichtigste. Grundsätzlich handle ich aber gern bei australischen Brokern, vor allem bei IC Markets. Das ist der größte und beste CFD Broker der Welt. Zudem hast du dort einen Hebel von bis zu 1:500. Was natürlich nicht heißt, dass du das sofort nutzen solltest! Außerdem habe ich die MetaTrader 4 App auf meinem Handy und kann alle Trades bei IC Markets von unterwegs aus verfolgen. Bei VantageFX habe ich auch ein CFD Konto, ebenfalls ein australischer Broker, mit dem ich sehr zufrieden bin.
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