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Andre

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  1. Hallo Sam, eine andere Möglichkeit möchte ich hier noch ansprechen. Und zwar, dass du quasi einen normalen ETF kaufst, der aber in sich verschiedene Derivate nutzt, um einen Hebel zu erzeugen. Oder du investierst bewusst in einen ETF, der wiederum Unternehmen enthält, die selbst sozusagen gehebelt unterwegs sind. Es gibt eine ganze Reihe von Firmen, zum Beispiel im Immobiliensektor, die eine Menge Fremdkapital aufnehmen und dadurch mit einem enormen Hebel arbeiten. Oder nehmen wir ein anderes Beispiel: Minenaktien. Aktien auf Minenunternehmen sind eine Art Hebel auf den Gold- oder Silberpreis bzw. des Rohstoffes, den das Unternehmen fördert. Natürlich kann man nicht sagen, dass sobald der Goldpreis um 5 Prozent steigt, die Minenaktie um den Faktor X zulegt. Wie in jedem Unternehmen spielen auch hier andere Faktoren eine Rolle. Aber häufig kann man schon sagen, dass die Kurse der Minenaktien sehr sensibel auf den zugrundeliegenden Rohstoff reagieren, eben mit einer Art Hebel. Und wenn du nun einen ETF auf Goldminen-Aktien kaufst, dann hast du ein gehebelten ETF auf den Goldpreis. Zwar nicht mit einem festen Faktor, aber tendenziell gesehen eben mit deutlich größeren prozentualen Bewegungen als der Goldpreis selbst liefert.
  2. Im Optionshandel muss man unbedingt den Unterschied zwischen einer Call- und einer Put-Option kennen! Eine Call-Option beinhaltet das Recht oder die Verpflichtung (je nachdem, ob du der Käufer oder Verkäufer einer solchen Option bist), einen bestimmten Basiswert zu einem festgelegten Termin zum Preis von X zu kaufen oder zu verkaufen. Nehmen wir ein Beispiel, damit es etwas einfacher zu verstehen ist: Du kaufst eine Call-Option auf Aktie A. Dann hast du das Recht, die Aktie A (bzw. 100 Stück davon) am 30.12. (ich habe ein willkürliches Datum genommen, die richtigen Termine legt die Terminbörse fest) zum Preis von 10,- € pro Aktie zu kaufen. Wenn du dagegen der Verkäufer einer Call-Option bist, dann hast du die Verpflichtung, die Aktien zum Preis von 10,-€/Aktie zu verkaufen - sofern der Käufer von seinem Recht Gebrauch macht. Bei einer Put-Option ist es genau andersherum. Als Käufer hast du das Recht, den Basiswert am Tag X zum Preis von Y zu verkaufen. Und der Verkäufer hat die Verpflichtung dir den Basiswert zum vereinbarten Preis abzukaufen, sofern du als Käufer der Put-Option von deinem Recht Gebrauch machst. Das sind die 4 Möglichkeiten, die es im Optionshandel gibt. Und daraus kann man wiederum Strategien ableiten und man erhält Handelsmöglichkeiten.
  3. Ich kann nicht bestätigen, dass es eine häufig gestellte Frage ist, wie viele Aktien man gleichzeitig handeln kann. Diese Frage ergibt auch wenig Sinn für mich. Man kann so viele Aktien gleichzeitig handeln, wie das Budget hergibt… Wer sehr viel kapital zur Verfügung hat, kann vielleicht bei kleinen Firmen nicht so viele Aktien kaufen wie er will, aber bei den großen Werten wird vermutlich niemand an das finanzielle Limit geraten.
  4. Eine Limit-Order ist das Gegenteil von einer unlimitierten Order. Bei einer unlimitierten Order gibst du deinen Kauf- oder Verkaufsauftrag einfach an die Börse. Die Börse führt dann deinen Auftrag zum nächst verfügbaren Kurs aus. Meist ist das innerhalb von Bruchteilen von Sekunden erledigt. Wenn du eine Limit-Order eingibst, dann schreibst du der Börse vor, zu welchem maximalen Kurs du das Wertpapier kaufen bereit bist bzw. zu welchen minimalen Kurs du das Wertpapier verkaufen willst. Die Börse führt dann den Auftrag für dich erst aus, wenn der jeweilige Kurs erreicht ist.
  5. Für das Daytrading kann ich aus eigener Erfahrung vor allem Forex und CFD Broker empfehlen. Klassische Online Broker wie comdirect oder ING sind nicht geeignet, da die Provision je Order einfach zu hoch ist. Außerdem kannst du dort nicht gehebelt handeln, was bedeutet, dass du immer das volle Kapital einsetzen musst. Bei CFD und Forex Brokern kannst du einen Hebel nutzen und setzt lediglich einen Bruchteil des Kapitals ein. Mal abgesehen davon, dass das Handling bei den CFD Brokern oft viel einfacher ist, da sie ja auch auf Daytrader ausgerichtet sind.
  6. Ich war bisher bei Plus500, eToro, AvaTrade, Admiral Markets und Skilling. Waren alle ok. Mit Skilling war ich insoweit unzufrieden als das die App nicht richtig ging. Da musste ich mich bei jedem mal neu einloggen und die Touch-Login-Funktion ging nicht. Außerdem sind die Spreads zu hoch. Sehr gut fand ich Plus500. Einfache Bedienung, enge Spreads, auf das Wesentliche konzentriert. Ich brauche keinen Schnickschnack ringsum. eToro muss man ein wenig separat betrachten, da es hier ein Social Trading Broker ist.
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