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Andre

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  1. Die Ressourcen, die dir für das Copy Trading zur Verfügung stehen, sind sehr stark vom Anbieter abhängig. Je nachdem, welche Tools und Möglichkeiten dir der Copy Trading Broker zur Verfügung stellt, hast du eben bessere oder schlechtere Ressourcen. Was du eigentlich immer zur Verfügung hast, ist ein Ranking der verschiedenen Trader. Da kannst du einstellen, welche Trader die höchste Rendite erwirtschaftet haben. In der Regel kannst du auch diverse Filter nutzen. Dazu gehört zum Beispiel wie lange der Trader bereits am Markt ist, welchen Drawdown er gemacht hat und welche Märkte er besonders häufig handelt. Meistens hast du auch, ähnlich wie bei einem Aktienkurs, einen Chart wie der Handel des Händlers bisher aussah. Anhand dieser Filtermöglichkeiten kannst du dir dein Team an Top-Tradern zusammenstellen. Empfehlenswert ist es natürlich, wenn du Trader findest, die schon seit Längerem am Markt aktiv sind. Selbstverständlich ist es interessant die höchste Rendite zu erzielen, aber achte auch immer darauf, mit welchem Risiko dies erkauft wurde. Einige Broker, wie beispielsweise eToro, fügten zusätzliche Risikoparameter ein. Zum Beispiel kannst du anhand einer Skala erkennen, wie risikoreich ein Investment in diesen Copy Trader ist. Das gibt dir natürlich keine absolute Sicherheit. Aber es sind zumindest Anhaltspunkte für dein Investment. Auch beim Copy Trading gilt, dass du gut diversifiziert sein solltest. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich niemanden kenne, der mit Copy Trading wirklich viel Geld verdient hat. Bis jetzt kenne ich eigentlich nur Personen die damit negative Erfahrungen gemacht haben. Aber bei eToro scheint es doch den einen oder anderen Trader zu geben, der gute Arbeit leistet. Ich kann das allerdings nicht komplett einschätzen.
  2. Hallo Uwe, herzlich willkommen in unserer Community. Ja, diese Frage haben viele Anleger, wie sie Kryptowährungen besteuern sollen. Oder wie Kryptowährungen im Allgemeinen besteuert werden. Ich muss vorweg gleich eines sagen, ich bin kein Steuerberater und niemand hier in diesem Forum kann dir eine rechtsverbindliche Auskunft dazu geben. Wir können höchstens Erfahrungen teilen oder Wissen was wir uns irgendwo angeeignet haben. Wenn du es hier doch wirklich genau haben willst, dann musst du zu einem spezialisierten Steuerberater gehen oder bei deinem Finanzamt nachfragen. Obwohl ich mir sicher bin, dass selbst die Finanzbehörden nicht immer genau wissen wie das gehandhabt wird. Deswegen auch gleich der Hinweis, dass du zu einem spezialisierten Steuerberater gehen sollst. Denn viele Steuerberater wissen auch nicht wie Gewinne aus Kryptowährungen besteuert werden. Vielleicht möchte ich dir denn noch einige persönliche Erfahrungen mitteilen. Wie gesagt, das hat keinen Anspruch auf eine rechtliche Verbindlichkeit. Zunächst einmal werden nicht Kryptowährungen an sich besteuert, sondern nur Gewinne aus Kryptowährungen. Hier gibt es zwei Arten von Gewinnen. Erstens Kursgewinne. Du kaufst also eine Kryptowährung, lässt sie liegen und verkaufst sie zu einem höheren Kurs. Gehen wir mal davon aus, dass du das in Euro tust, dann hast du einen Kursgewinn erzählt. Diese werden entsprechend besteuert. Dann kannst du ja auch Gewinne aus Kryptowährungen erzielen, indem du laufende Erträge bekommst. Das sind ähnlich wie Zinsen auf eine Geldeinlage. Auch diese Erträge müssten unter Umständen versteuert werden. Was ich dir allerdings nicht sagen kann ist, ob Gewinne aus Kryptowährungen besteuert werden, wenn du nur zwischen Kryptowährungen handelst, also nicht zwischen beispielsweise Euro und Bitcoin, sondern beispielsweise zwischen Bitcoin und Ripple. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es eine Haltedauer gibt, nachdem du Kryptowährungen steuerfrei verkaufen kannst. So etwas Ähnliches gibt es ja z.b. bei Immobilien. Oder auch bei anderen Dingen. Wenn du zum Beispiel physisches Gold länger als eine bestimmte Zeit hältst, dann sind die Kursgewinne daraus steuerfrei. Und wie ebenfalls erwähnt, bin ich mir auch nicht sicher, wie Erträge im Kryptowährung, also in den entsprechenden Coins, besteuert werden. Also angenommen, du bekommst eine Art Zinsen in Bitcoin. Du lässt diese Bitcoins aber nicht in Euro umtauschen, sondern lässt sie einfach auf deinem Wallet. Jetzt weiß ich nicht, ob du diese Zinsen auch versteuern musst oder ob das erst gültig wäre, wenn du diese in Euro umtauschen würdest. Daher eben noch mal der Hinweis, dass es gut ist, sich an einen spezialisierten Steuerberater zu wenden. Denn das wissen viele Steuerberater nicht. Auch Finanzämter können dir häufig nicht wirklich weiterhelfen. Wichtig ist aber, dass du dich darum kümmerst und Gewinne versteuern lässt. Du kannst das ja auch einfach in die Steuererklärung eintragen und schauen welche Entscheidung das Finanzamt dann trifft.
  3. Hallo Ivan, ich denke am Anfang ist es wirklich das beste, wie bereits gesagt wurde, wenn du vorher immer genau überlegst, ob du den Trade wirklich eingehen solltest. Also keine Hau-Ruck Aktionen, sondern immer überlegt vorgehen. Das ist gar nicht so einfach, wie es klingt. Am Anfang hat mir auch geholfen, so zu tun, als ob mein Handelskapital deutlich größer wäre. Also wenn du zum Beispiel 200 Euro eingezahlt hast - was für mich persönlich nun nicht gerade viel Geld ist - dann tue einfach so, als wären es 20.000 Euro. Und wen du 5.000 Euro eingezahlt hast, dann tue so, als ob es 50.000 Euro oder 500.000 Euro wären. Und dann überlege dir, wenn du dann beispielsweise mit 200 von den 5.000 Euro eine Position eröffnest, ob du das mit 20.000 Euro auch machen würdest. Da kommt man schon ins Grübeln! Und dann wird man sozusagen gezwungen genauer darüber nachzudenken. Also das hat mir am Anfang geholfen. In diesem Zusammenhang übrigens auch noch der Tipp, nur Geld beim Broker einzuzahlen, welches du nicht brauchst und du quasi schon abgeschrieben hast. Dann hast du nämlich keinen Druck, dass du keine Verluste machen darfst oder Profite erwirtschaften musst usw. Das ist auch ganz wichtig. Tja, uns ansonsten eben auch die Stop Loss Marken setzen. Die musst du dir ja auch vorher überlegen. Und natürlich auch nicht einfach so irgendwelche Kursmarken dahin ballern, sondern die sollten schon Sinn ergeben, warum gerade an dieser Stelle deine ursprüngliche Spekulation dann nicht mehr gegeben ist. Du siehst, es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, damit du dich im Vorfeld bereits mit dem Ganzen auseinandersetzen musst, sozusagen. Und allein das wird dir helfen, die Verluste einzudämmen. Wenn du das nämlich alles nicht tust, und du einfach so drauf los tradest, dann ist das der beste Weg, dein Geld zu verbrennen.
  4. Hallo Ben, die Frage nach der besten Plattform für den Handel mit Forex geht teilweise einher mit der Frage, wer der beste Forex Broker ist. Denn beides muss ja auch irgendwo Hand in Hand gehen. Also die allermeisten Broker bieten eine eigene Handelsplattform, manchmal natürlich nur auf Basis einer White-Label Lösung, also eine Plattform, die der Broker von einem Anbieter kauft und halt mit seinem eigenen Logo und einigen eigenen Funktionen versieht. Daher kommt es auch, dass die meisten Handelsplattformen sich ziemlich ähneln. Das ist an und für sich aber nichts Schlimmes, solange die Plattform für den Forex Handel gut geeignet ist. Dann gibt es noch Broker-unabhängige Plattformen, wie den MetaTrader. Viele Broker bieten eine Anbindung an den MetaTrader. Es gibt den MetaTrader 4 (MT4), der zwar nicht mehr weiterentwickelt wird, aber dennoch die beliebteste Handelsplattform für den Handel mit Währungen ist. Und zudem existiert auch der MetaTrader 5 (MT5), die Weiterentwicklung. Für mich persönlich ist der MetaTrader die beste Plattform für den Forex Handel. Insbesondere, weil man da mehrere Brokerkonten anbinden und recht einfach zwischen den Forex Konten wechseln kann. Außerdem gibt es eine mobile App. Von der Nutzerfreundlichkeit und der Optik her sind allerdings manche Broker Plattformen besser, das muss ich schon sagen. Aber da ich mich einmal in den MetaTrader eingearbeitet habe, muss ich mich da nun nicht mehr umstellen. Dann gibt es noch die Trader Work Station (TWS), aber die finde ich für den Forex Handel viel zu kompliziert. Ich bin mir auch nicht sicher, ob diese Plattform für den kurzfristigen Handel von Währungen überhaupt gedacht oder gut geeignet ist. Es geht eher darum, wenn du Währungen tauschen musst, weil du vielleicht eine Aktie in US-Dollar kaufen willst und zuvor deine Euro tauschen musst. Also als Fazit bleibt festzuhalten, dass für mich der MetaTrader die beste Plattform für den Forex Handel ist. Und auch die meisten Brokerplattformen kann ich von Handling her empfehlen.
  5. Hallo Sam, eine andere Möglichkeit möchte ich hier noch ansprechen. Und zwar, dass du quasi einen normalen ETF kaufst, der aber in sich verschiedene Derivate nutzt, um einen Hebel zu erzeugen. Oder du investierst bewusst in einen ETF, der wiederum Unternehmen enthält, die selbst sozusagen gehebelt unterwegs sind. Es gibt eine ganze Reihe von Firmen, zum Beispiel im Immobiliensektor, die eine Menge Fremdkapital aufnehmen und dadurch mit einem enormen Hebel arbeiten. Oder nehmen wir ein anderes Beispiel: Minenaktien. Aktien auf Minenunternehmen sind eine Art Hebel auf den Gold- oder Silberpreis bzw. des Rohstoffes, den das Unternehmen fördert. Natürlich kann man nicht sagen, dass sobald der Goldpreis um 5 Prozent steigt, die Minenaktie um den Faktor X zulegt. Wie in jedem Unternehmen spielen auch hier andere Faktoren eine Rolle. Aber häufig kann man schon sagen, dass die Kurse der Minenaktien sehr sensibel auf den zugrundeliegenden Rohstoff reagieren, eben mit einer Art Hebel. Und wenn du nun einen ETF auf Goldminen-Aktien kaufst, dann hast du ein gehebelten ETF auf den Goldpreis. Zwar nicht mit einem festen Faktor, aber tendenziell gesehen eben mit deutlich größeren prozentualen Bewegungen als der Goldpreis selbst liefert.
  6. Im Optionshandel muss man unbedingt den Unterschied zwischen einer Call- und einer Put-Option kennen! Eine Call-Option beinhaltet das Recht oder die Verpflichtung (je nachdem, ob du der Käufer oder Verkäufer einer solchen Option bist), einen bestimmten Basiswert zu einem festgelegten Termin zum Preis von X zu kaufen oder zu verkaufen. Nehmen wir ein Beispiel, damit es etwas einfacher zu verstehen ist: Du kaufst eine Call-Option auf Aktie A. Dann hast du das Recht, die Aktie A (bzw. 100 Stück davon) am 30.12. (ich habe ein willkürliches Datum genommen, die richtigen Termine legt die Terminbörse fest) zum Preis von 10,- € pro Aktie zu kaufen. Wenn du dagegen der Verkäufer einer Call-Option bist, dann hast du die Verpflichtung, die Aktien zum Preis von 10,-€/Aktie zu verkaufen - sofern der Käufer von seinem Recht Gebrauch macht. Bei einer Put-Option ist es genau andersherum. Als Käufer hast du das Recht, den Basiswert am Tag X zum Preis von Y zu verkaufen. Und der Verkäufer hat die Verpflichtung dir den Basiswert zum vereinbarten Preis abzukaufen, sofern du als Käufer der Put-Option von deinem Recht Gebrauch machst. Das sind die 4 Möglichkeiten, die es im Optionshandel gibt. Und daraus kann man wiederum Strategien ableiten und man erhält Handelsmöglichkeiten.
  7. Ich kann nicht bestätigen, dass es eine häufig gestellte Frage ist, wie viele Aktien man gleichzeitig handeln kann. Diese Frage ergibt auch wenig Sinn für mich. Man kann so viele Aktien gleichzeitig handeln, wie das Budget hergibt… Wer sehr viel kapital zur Verfügung hat, kann vielleicht bei kleinen Firmen nicht so viele Aktien kaufen wie er will, aber bei den großen Werten wird vermutlich niemand an das finanzielle Limit geraten.
  8. Eine Limit-Order ist das Gegenteil von einer unlimitierten Order. Bei einer unlimitierten Order gibst du deinen Kauf- oder Verkaufsauftrag einfach an die Börse. Die Börse führt dann deinen Auftrag zum nächst verfügbaren Kurs aus. Meist ist das innerhalb von Bruchteilen von Sekunden erledigt. Wenn du eine Limit-Order eingibst, dann schreibst du der Börse vor, zu welchem maximalen Kurs du das Wertpapier kaufen bereit bist bzw. zu welchen minimalen Kurs du das Wertpapier verkaufen willst. Die Börse führt dann den Auftrag für dich erst aus, wenn der jeweilige Kurs erreicht ist.
  9. Für das Daytrading kann ich aus eigener Erfahrung vor allem Forex und CFD Broker empfehlen. Klassische Online Broker wie comdirect oder ING sind nicht geeignet, da die Provision je Order einfach zu hoch ist. Außerdem kannst du dort nicht gehebelt handeln, was bedeutet, dass du immer das volle Kapital einsetzen musst. Bei CFD und Forex Brokern kannst du einen Hebel nutzen und setzt lediglich einen Bruchteil des Kapitals ein. Mal abgesehen davon, dass das Handling bei den CFD Brokern oft viel einfacher ist, da sie ja auch auf Daytrader ausgerichtet sind.
  10. Ich war bisher bei Plus500, eToro, AvaTrade, Admiral Markets und Skilling. Waren alle ok. Mit Skilling war ich insoweit unzufrieden als das die App nicht richtig ging. Da musste ich mich bei jedem mal neu einloggen und die Touch-Login-Funktion ging nicht. Außerdem sind die Spreads zu hoch. Sehr gut fand ich Plus500. Einfache Bedienung, enge Spreads, auf das Wesentliche konzentriert. Ich brauche keinen Schnickschnack ringsum. eToro muss man ein wenig separat betrachten, da es hier ein Social Trading Broker ist.
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