Jump to content

Marci

Members
  • Content Count

    13
  • Joined

  • Last visited

Everything posted by Marci

  1. Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit wikifolio gemacht. Das finde ich ein sehr interessantes Konzept, auch wenn es nicht das klassische Copy Trading ist. Beim klassischen Copy Trading folgst du ja einem Forex oder CFD Händler. Bei wikifolio dagegen investierst du in ein Wertpapier, genaugenommen in ein Zertifikat. Das Zertifikat wiederum bildet strenggenommen eigentlich nur einen Index ab. Der Index wiederum bzw. die Berechnung des Index wird vom jeweiligen Trader oder Händler bestimmt. Der Händler handelt zum Beispiel Aktien oder Knock-Out-Zertifikate oder Anleihen oder andere Dinge und die Ergebnisse aus seinem Handel spiegeln den Wert des wikifolios ab. Vor allem Händler, die mit Aktien handeln, sind bei wikifolio gut aufgehoben. Da geht es gar nicht mal so sehr um den ganz schnellen Intraday Gewinn, sondern eher darum, mit dem klassischen Aktienhandel Gewinne einzufahren. Und da ist mir aufgefallen, dass es durchaus den ein oder anderen guten Händler gibt. Natürlich gibt es auch hier wiederum verschiedene Ansatzpunkte, wie die Händler agieren. Da eine wählt beispielsweise Aktien anhand von Fundamentaldaten aus. Da gibt es einen Händler, der sucht insbesondere im mittleren und kleineren Segment unterbewertete Aktien. Gerade in diesen Segmenten finden sich eben noch interessante Anlagemöglichkeiten. Das liegt einfach daran, dass die großen Big Player meist nur in den äußerst liquiden Aktien investieren können, die eben direkt im Dax oder in den großen Indizes vertreten sind. Wenn jedoch ein Unternehmen “nur” im SDAX vertreten ist, dann spielt es für viele Fonds und institutionelle Anleger schon gar keine Rolle mehr. Und genau hier ergeben sich für den privaten Anleger interessante Chancen. Natürlich erfordert das Zeit, die ein normaler Arbeitnehmer oder Selbständiger nicht hat. Deswegen ist es durchaus sinnvoll, hier einen Teil des Vermögens in wikifolios zu investieren. Selbstverständlich gibt es auch hier ein großes Angebot an wikifolios die nicht gut performen. Aber ich bin der Meinung, das ist es so wesentlich einfacher ist gute Händler zu finden als auf solchen Forex oder CFD Plattformen.
  2. Hallo Uwe, ein Krypto Token ist nicht das gleiche wie eine Kryptowährung an sich und auch nicht das gleiche wie ein Coin einer Kryptowährung. Ein Token repräsentiert gewissermaßen die Kryptowährung oder einen Anteil daran. Am ehesten zu vergleichen ist das mit Aktien oder Anleihen. Du bekommst virtuell gesehen eine Aktie und diese repräsentiert einen Anteil am Unternehmen. Gleichzeitig kannst du diese Aktie aber an der Börse jederzeit wieder verkaufen. Oder, um ein anderes Beispiel zu nennen, Anteilsscheine an einem Golddepotbestand. Es gibt zum Beispiel große Goldlager, an denen du dich beteiligen kannst. Das heißt, du kaufst einen bestimmten Anteil an diesem Goldbestand. Natürlich könntest du auch direkt die Goldmünzen oder Goldbarren kaufen. Allerdings hast du natürlich dann das Risiko, dass du zu Hause bestohlen werden kannst und dir jemand diesen Goldbarren oder diese Goldmünzen stiehlt. Außerdem ist es aufwändiger, erst in einen Laden zu gehen und dort Gold zu kaufen oder auch wieder die Goldmünzen zu verkaufen. Die Alternative dazu ist, dass du dich an einem Goldbestand beteiligst. Du kaufst beispielsweise für 1000 Euro Gold. Dafür bekommst du einen Anteilsschein. Dieser Anteilsschein repräsentiert, wie der Name ja bereits deutlich macht, einen gewissen Anteil an dem Goldbestand. Der große Vorteil ist nun, dass du das Gold nicht physisch bei dir zu Hause hast. Du kannst es über Börsen sofort wieder verkaufen. Und du musst dich auch nicht darum kümmern, dass Gold sicher zu verwahren. Ähnlich verhält es sich mit einem Krypto Token. Dieser Token repräsentiert zum Beispiel einen Coin dieser Währung. Er ist aber nicht gleichzeitig ein echter Coin. Der Vorteil von einem Token ist, dass du ihn einfach wieder verkaufen kannst ohne dafür erst eine Krypto-Transaktion tätigen zu müssen. Ein Token kann auch andere Rechte repräsentieren. Es muss nicht ein Coin einer Kryptowährung sein, sondern es kann auch ein bestimmtes Recht darstellen. Daher gibt es auch verschiedene Arten von Tokens. Selbst die Art der Regulierung ist unterschiedlich. Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem ersten Einblick ein wenig helfen.
  3. Hi Steve, es kommt auch an, welchen Wissensstand du aktuell hast. Es ist ein Unterschied, ob du “nur” im Forex Trading neu bist, oder im Online Trading generell. Wenn du dich zum Beispiel noch nie mit Aktien, Börse usw. auseinandergesetzt hast, dann betrittst du natürlich eine ganz neue Welt. Dann musst du zunächst die Grundlagen dafür schaffen. Und danach steigst du dann in den Forex Handel ein. Wenn du dich jedoch mit dem Aktien Handel schon gut auskennst, dann ist der Sprung zu den Forexmärkten nicht mehr allzu groß. Denn dort herrschen grundsätzliche dieselben Prinzipien. Solltest du bisher jedoch eher der “Sparer” gewesen sein, damit meine ich Sparbuch, Girokonto, Tagesgeld usw., dann musst du erstmal bei den Basics anfangen. Dazu gehört auch, wie überhaupt Preise am Markt gebildet werden. Denn es ist ja nicht so, dass es eine Behörde gibt, die die Preise festlegt. Sondern sie entstehen durch Angebot und Nachfrage. Und dann musst du wieder schauen, wer denn die Marktteilnehmer sind. Also, wer erzeugt Nachfrage und Angebot? Welchen Stellenwert haben die Marktteilnehmer? Welche Interessen verfolgen sie? Fakt ist auch, dass je mehr Geld ein Marktteilnehmer hat, umso mehr Einfluss kann er nehmen. Auf den Forexmärkten sind das vor allem die Notenbanken. Die Einflussfaktoren im Währungshandel sind jedoch ganz andere als im Aktienmarkt. All das sollte man im Vorfeld wissen. Dann solltest du dich auch damit beschäftigen, wie Forex technisch abgewickelt wird. Und zwar meist in Form von CFDs (aber nicht immer). Na ja, und die Chartanalyse spielt auch eine wichtige Rolle… Wow, das waren jetzt allerhand Dinge. Zu jedem einzelnen könnte man ein Studienfach belegen. Aber verzweifle nicht am Anfang. Du schaffst das schon!
  4. Hallo Steve, wenn du neu bist im Forex Handel, dann ist meine Empfehlung, dass du dich erstmal ein wenig einliest. Gibt ja hier genügend Infomaterial. Im Prinzip ist Forex Trading nichts anderes, als der Handel von Währungen. Denk mal an eBay. Da kannst du auch Dinge kaufen und für mehr Geld verkaufen. Das gleiche kannst du mit Währungen machen. Nur, dass das alles deutlich schneller geht und nichts muss versendet werden 😉 Ich persönlich bin ja auch eher der Typ, der das am besten gleich mit in der Praxis ausprobieren muss. Daher wäre es vielleicht ganz gut, ein Demokonto bei einem Forex Broker zu registrieren. Das kostet nichts und du erhältst ein wenig Spielgeld. Du musst also kein eigenes Geld einzahlen. Damit kannst du dann auf dem Demokonto ein wenig experimentieren. Da siehst du, was es so für Währungspaare gibt, wie das so aussieht usw. Demokonto bedeutet, dass du schon echte Live Kurse bekommst, aber eben kein echtes Geld investierst. Das funktioniert genauso wie ein Musterdepot mit Aktien. Das kennst du vielleicht. Für mich ist das häufig der beste Start. Theorie und Praxis zusammen. Denn, wenn man nur Bücher über Forex liest, dann hat man immer noch kein Gefühl wie das Ganze funktioniert. Und: so ein Demokonto ist in einer Minute eröffnet. Ansonsten halt parallel ein wenig belesen. Das gehört schon dazu! Ach ja, schaue dir auch mal die Risiken an. Also Forex Trading ist nichts, um schnell reich werden zu können. Also, das geht natürlich schon. Aber das ist nicht der klassische Weg 😉 Du kannst ja auch mit dem Verkauf von Käse zum Millionär werden, aber realistisch und einfach ist das nicht. Und genauso ist es mit Forex. Und zu guter Letzt: lass dich am Anfang nicht abschrecken von Begriffen oder Formulierungen, die du noch nicht kennst. Das wird alles schon im Laufe der Zeit. So kompliziert ist das nicht… Viel Erfolg!
  5. Hi Sam, keine Angst, Bollinger Bänder beißen nicht und tun dir auch sonst nichts Böses an 😄 Kleiner Spaß am Rande… 😉 Bollinger Bänder zeigen dir die zu erwartende maximale Volatilität. Je größer die Bänder sind, also je weiter auseinandergezogen sie sind, desto größer die Volatilität. Der Nachteil hierbei ist, dass sich die Berechnung der Bollinger Bänder auf Daten der Vergangenheit bezieht. Daher kann man eigentlich nicht wirklich sagen, dass die wahrscheinliche Volatilität in zum Beispiel einer Stunde um x-mal größer oder kleiner sein wird. Aber sie zeigt dir zumindest die Volatilität ziemlich aktuell, das muss man schon sagen. Der Kurs pendelt quasi immer zwischen den Bändern. Dabei gibt es einen gleitenden Durchschnitt in der Mitte. Manche nutzen die Bänder nun so, dass man Trades an den Extrempunkten eingeht, also wenn der Kurs das obere Band berührt oder das untere Band oder auch den gleitenden Durchschnitt in der Mitte. Aber ich glaube, man kann rein mit den Bändern keine Strategie fürs Forex Trading entwickeln, zumindest nicht nachhaltig. Das mag alles mal für eine kurze Zeit klappen und gut gehen, aber nicht auf Dauer. Es ist daher für mich eher so ein Hinweis, in welche Richtung es allgemein geht. Aber da brauche ich im Normalfall auch keine Bollinger Bänder dazu. Dennoch sind sie bei privaten Tradern im Allgemeinen sehr beliebt.
  6. Ergänzend zu meinem Kommentar von vor einigen Wochen möchte ich noch anfügen, dass es auch sehr hilfreich ist, monatlich in Aktien zu sparen. Natürlich wird man da nicht über Nacht zum Millionär. Und selbst mit einem Sparplan dauert es seine Zeit bis es so weit ist. Einige - möglicherweise sogar die meisten - werden trotz Sparplan auf Aktien niemals zum Millionär werden. Du brauchst nämlich eine sehr hohe Sparrate um dieses Ziel zu erreichen - oder ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Aktien 😉 Dennoch ist das eine der besten und effektivsten Möglichkeiten um auf recht einfache Art und Weise ein Vermögen nebenbei aufzubauen. Wichtig ist, dass du niemals auch nur einen Monat auslässt. Und was du dir einmal angespart hast, solltest du auch nicht anfassen!
  7. Hi Paul, hier musst du natürlich unterscheiden, ob du rein vom Aktienhandel lebst und parallel dazu Millionär werden willst. Oder ob du aus einer anderen Quelle heraus ein sicheres und ausreichendes Einkommen beziehst und du den Aktienhandel allein dafür nutzen kannst, um Millionär zu werden, sprich dein Vermögen aufzubauen. Ohne zu sehr in die Tiefe gehen zu wollen, kommt an dieser Stelle insbesondere der Zinseszinseffekt zum Tragen. Stell dir vor, du hast - sagen wir einfach mal - 100.000 Euro. Mit diesem Geld möchtest du Aktien handeln. Und wir gehen sogar davon aus, dass du bereits erfolgreich handelst. Wenn du mit diesem Kapital so Aktien handeln willst, dass du dein Lebensunterhalt davon bestreiten willst nebenbei noch Vermögen aufbauen willst, so wird das sehr, sehr schwer werden. Natürlich ist das davon abhängig, wie hoch deine Kosten im Monat sind. Aber selbst wenn sie nur 1.000 Euro betragen (was wirklich sehr niedrig angesetzt ist), bedeutet das, dass du jeden Monat 1 Prozent Rendite nur für deinen Lebensunterhalt brauchst. Auf’s Jahr hochgerechnet 12 Prozent. Und da hast du dein Kapital noch nicht vermehrt. Mal davon abgesehen, dass es psychologisch sehr schwer ist, wenn man darauf angewiesen ist, vom Aktienhandel leben zu “müssen”. Hast du dagegen ein festes Einkommen aus einer anderen Quelle, dann kannst du die komplette Rendite wieder reinvestieren und erreichst dein Ziel deutlich schneller. Google einfach mal einen Zinseszinsrechner und dann trägst du dort deine Werte ein.
  8. Nein, der Handel mit Kryptowährungen ist in den USA nicht illegal. Einige große Krypto-Börsen haben in den USA sogar ihren Sitz. Das hätten sie wohl nicht, wenn sie davon ausgehen müssten, dass der Krypto-Handel dort bald als illegal eingestuft werden würde. Es sind sogar Bestrebungen im Gange einen Bitcoin-ETF bzw. Krypto-ETF aufzulegen. Wenn ich mich recht entsinne, dann gibt es sogar schon einen Terminkontrakt auf Bitcoin. Es ist ohnehin sehr schwierig den handel mit Kryptowährungen zu unterbinden. Da der Handel ja eben ohne Staaten und Intermediäre erfolgt, müsste eine Regierung schon das Internet blocken. Zwar können sie immer einzelne Börsen vielleicht schließen oder den Zugang zu deren Webseite blockieren. Aber das sorgt nicht dafür, dass der Krypto-Handel unmöglich wird.
  9. Ich weiß auch gar nicht, ob Dayatrader so erstrebenswert ist. Es ist ein sehr anstrengender Job. Die meisten die ich kenne, sitzen nicht nur mindestens 12 Stunden am Tag vor dem PC, sondern es ist auch psychisch eine enorme Belastung. Du musst immer up to date sein. Selbst im Urlaub musst du immer die Nachrichten und das Depot checken. Überleg dir das, ob du das wirklich willst. Es gibt auch weniger stressige Varianten als Trader.
  10. Was das Schwierigste beim Forex-Trading ist? Nach dem Totalverlust wieder neues Geld aufzutreiben 😄 Spaß beiseite, aber es zeigt, worauf es ankommt: Keine Verluste machen. Das Problem bei uns Menschen ist aber, dass Verluste gleichzusetzen sind mit Versagen. Keiner möchte sich ein Versagen oder einen Fehler eingestehen. Deswegen ist es so schwierig keine Verluste zu machen. Aber genau das ist der Schlüssel zu dauerhaft erfolgreichem Forex Handel.
  11. Hi Katja, du hast recht, es gibt auch Broker, bei denen du mittlerweile kostenlos traden kannst. Aber wegen 10 Euro - selbst wenn ich keine Ordergebühren zahlen muss - fange ich nicht erst an! Selbst wenn man da 10% Gewinn macht, sind das gerade mal 1 Euro Gewinn. Also bitte! Und dann kommt ja noch hinzu, dass es einen Spread gibt. Und da muss man auch fairerweise sagen, dass die Spreads bei deinen genannten Anbietern nun nicht gerade klein sind. Irgendwie müssen die ja auch ihr Geld reinbekommen 😉 Deswegen sind 500 oder 1.000 Euro für mich eine Mindestgröße, bei der man auch einen Gewinn erzielen kann, der sich rechnet. Aber klar, muss letzten Endes jeder für sich selbst wissen, wie er das macht...
  12. Hallo Walter, nein, eigentlich gibt es keine Mindestinvestition für ETFs. Es kann sein, dass dein Broker dir eine Mindestinvestition vorschreibt oder zumindest dass man keine Bruchteile kaufen kann, sondern nur ganze Stücke. Auch die Börsen lassen in der Regel keine Bruchteilkäufe zu. Aber du kannst schon theoretisch ab wenigen Euros in ETFs investieren. Aus Sicht der Ordergebühren macht es natürlich wenig Sinn mit nur 5 oder 10 Euro zu starten. Sparpläne auf ETFs sind dagegen schon ab 25 Euro oder 50 Euro im Monat möglich. Für Einmalkäufe empfehle ich eine größere Summe, abhängig von den Ordergebühren zwischen 500 und 1.000 Euro.
  13. Ich muss zugeben, dass es gar nicht so einfach ist, mit Social Trading dauerhaft Geld zu verdienen. Plattformen gibt es ja einige. Und die meisten sind vom technischen Gesichtspunkt her auch ok. Aber klar, die Qualität steht und fällt letzten Endes mit den Tradern, die auf den Plattformen aktiv sind. Sind es Top Trader, die auf lange Sicht eine nachhaltige Rendite erzielen, dann herzlichen Glückwunsch. Aber häufig sind es Eintagsfliegen, die mal gute Ergebnisse produzieren, aber das Depot schnell an die Wand fahren. Natürlich wollen die Plattformen auch, dass sich dort nur gute Trader registrieren, aber sie können es natürlich auch nicht direkt beenflussen. Grundsätzlich sind die Social Trading Plattformen eToro, ZuluTrade und Ayondo aus meiner Sicht empfehlenswert. Aber wie gesagt, du musst schon aufpassen, dass du dort auch den richtigen Trader auswählst.
×
×
  • Create New...