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KatjaO

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  1. KatjaO

    Tesla Aktie kaufen?

    Was mich persönlich an Thema Bitcoin kaufen bei Tesla interessieren würde ist, warum sie denn in Bitcoin investierten. Ich meinte gehört zu haben, dass Tesla nun als Zahlungsmethode Bitcoin akzeptiert. Das bedeutet, dass ein Kunde seinen Tesla in Bitcoin bezahlen kann. Dazu brauche ich aber nicht 1,5 Milliarden eigene Coins zu besitzen, denn es gibt ja kein Wechselgeld, welches Tesla bezahlen muss. Aus diesem Blickwinkel heraus ergibt es überhaupt keinen Sinn, in dieser Größenordnung Bitcoin zu kaufen, nur weil ich die Kryptowährung als Zahlungsmittel akzeptiere. Der andere Gedanke war, dass Tesla einen Teil seiner Bargeldbestände dafür nutzt, um sie in eine andere Anlageklasse zu investieren, um einer drohenden Geldentwertung zu entfliehen. Das könnte ich noch nachvollziehen. Dennoch finde ich es sehr gewagt, dann so viel Geld in eine solch volatile Anlageklasse zu investieren. Denn selbst wenn Bitcoin diesen diese Funktion erfüllen sollte, so heißt es ja nun nicht, dass das zu jeder Sekunde bzw. an jedem Tag sich im Kurs darstellt. Auch Gold spricht man ja diese Eigenschaft zu. Auf langfristige Sicht gesehen stimmt das ja auch. Aber bezogen auf eine deutlich kleinere Zeiteinheit muss das nicht immer der Fall sein. Wer sich den Goldpreis in den letzten 10 Jahre ansieht, der stellt fest, dass, abhängig natürlich vom Einstiegszeitpunkt, er nicht unbedingt einen Kursgewinn erzielt hat. Und auch das Tesla einen Teil seiner Bitcoins wieder verkauft hat, auch wenn das bezogen auf den die Kaufmenge ein vergleichsweise kleiner Anteil war, so zeigt es doch, dass es bei Tesla nicht nur darum geht, einer Geldentwertung zu entkommen, sondern Bitcoin ist für Tesla zumindest zum Teil, auch ein Spekulationsobjekt. Wenn ich als Aktionär in Tesla investiere, dann muss ich das wissen und mir das vergegenwärtigen. Wenn ich damit leben kann und ich finde das in Ordnung, dann steht einem Engagement in Tesla Aktien sicher nichts entgegen. Wer das aber kritisch sieht oder ein Unbehagen hat, der kann sein Geld auch in andere solide Unternehmen investieren.
  2. Es gibt auch noch einen weiteren Unterschied zwischen Coins und Token. Ein Coin nutzt immer seine eigene Blockchain. Als Beispiel sei hier Bitcoin zu nennen oder Ethereum oder NEO. Bei einem Token hingegen wird keine eigene Blockchain genutzt. Ein Token basiert auf einer bereits vorhandenen Blockchain bzw. einem Blockchain Netzwerk und ermöglicht das Erstellen von dezentralen Anwendungen. Das klingt jetzt vielleicht alles ein wenig technisch, ist aber wichtig bei der Unterscheidung. Für einen Anleger ist es wichtig zu wissen, dass sowohl Coins als auch Tokens in der Regel auf großen Krypto Börsen gehandelt werden können. Der Kurs von Coins oder Tokens richtet sich dabei nach dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Hier muss man jedoch auch berücksichtigen, dass viele Coins und Tokens und sogar auch einige Kryptobörsen kaum reguliert sind. Daher besteht hier das Risiko, dass einige Marktteilnehmer die Kurse manipulieren. Daher sollten sich Anleger bewusst sein, dass der Handel mit vor allem kleinen Coins und Tokens hochspekulativ ist. Vielleicht hast du auch schon den Begriff des Initial Coin Offering (ICO) gehört. dabei handelt es sich um eine Art Kapitaleinsammlung in einem frühen Stadium des Unternehmens. Anleger investieren ihr Geld das Blockchain Unternehmen und erhalten im Gegenzug Token. Wie ebenfalls hier schon erwähnt wurde, gibt es auch innerhalb der Welt der Toten große Unterschiede. Im Grunde genommen haben Token erst mit der Erschaffung von Kryptowährungen oder der Blockchain-Technologie wieder an Bedeutung gewonnen. Es handelt sich teilweise auch um neuartige Dinge. Daher gibt es wenig Regulierung. Das alles führt natürlich auch zu einem gewissen Risiko bei der Geldanlage. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen Utility Token, Security Token sowie Equity Token. Die meisten Token, die heute am Markt verfügbar sind, sind sogenannte Utility Token. Diese Token repräsentieren innerhalb der genutzten Blockchain einen Nutzen oder einen Wert sie sorgen dafür, dass die das Blockchain Netzwerk am Leben bleibt und funktioniert. Man kann z.b. Transaktionsgebühren in Form von Token zahlen oder Zugang zu gewissen Services bekommen. Einige vergleichen das auch mit einer Art digitalen Gutschein. Normalerweise sind Utility Token nicht als Investition gedacht. Wer z.b. damit eine Transaktionsgebühr zahlen will, will ja nicht damit handeln, sondern sie benutzen. Allerdings spekulieren halt viele Marktteilnehmer mit diesem Token. Hierbei gilt zu berücksichtigen, dass bei Utility Token kein Anteil am Unternehmen repräsentiert wird. Da gibt es auch kein Anspruch auf Auszahlungen wie Dividenden oder ein Stimmrecht. Ein Security Token dagegen verhält sich wie ein Wertpapier. Hier können wir davon sprechen, dass der Inhaber eines solchen Tokens auch ein Anteil am Unternehmen hat, sofern das bei diesem Token der Sinn und Zweck sein soll. Diese Art von Token sind auch häufiger einer Regulierung unterworfen. Sie kommen im Gegensatz zu den anderen Token weniger vor. Die dritte Form, die sogenannten Equity Token, sind eine Unterkategorie der Security-Token. Hierbei handelt es sich dann um echte Anteile am Unternehmen ähnlich wie bei einer Aktie. Der Inhaber von Equity Token hat demzufolge auch das Recht auf Dividende oder ein Stimmrecht. Die sind jedoch sehr im vergleichsweise wenig vertreten und richten sich daher an professionelle oder große private Investoren. Allerdings könnte ich mir persönlich vorstellen, dass insbesondere die letztgenannte Art von Token in Zukunft an den Börsen eine große Rolle spielen kann. Denn auch Aktien könnte man in Form von Token darstellen und an Börsen handeln.
  3. Wenn du keine IT-Kenntnisse in dieser Hinsicht hast, dann empfehle ich dir, einen Profi zu suchen, der sowas programmieren kann. Wie bereits erwähnt wurde, musst du natürlich in der Lage sein, exakte Parameter zu verwenden. Der Computer kann nicht denken wie du. Du musst ihm konkrete Anweisungen geben. Es gibt auch Programme oder Anbieter, mit denen du relativ einfach eigene Handelssysteme erstellen kannst. Aber das kostet natürlich eine gewisse Gebühr. Eine andere Möglichkeit den Devisenhandel zu automatisieren ist, CopyTrading zu nutzen. Achtung: Hier automatisierst du nicht deinen eigenen Devisenhandeln, sondern nur kopierst die Trades anderer erfolgreicher Devisenhändler. Aber da musst du nichts weiter tun, das geht automatisch. Das wäre auch eine Art des automatisierten Devisenhandels, wenngleich es sich nicht um deine Systeme handelt. Willst du aber deine eigenen Devisen Trading Systeme automatisieren, dann suche dir Personen, die das professionell machen. Denn da gibt es nämlich auch eine ganze Reihe von Hindernissen und Aspekte, an die du jetzt noch gar nicht denkst. Dann solltest du das auch erstmal eine Weile in der Praxis ausprobieren und später erst auf Echtgeld umstellen.
  4. Hallo Sam, du sprichst einen wichtigen Punkt an. Stress. Das vernachlässigen viele Anleger, vor allem Einsteiger. Sie denken, sie brauchen nur die perfekte Strategie, setzen ein paar Trades ab und los geht’s. In der Theorie mag das vielleicht wirklich nicht so kompliziert sein, aber in der Praxis stellt es viele Händler vor ein großes Problem. Stressig ist nicht das Eingeben der Order an sich. Stressig ist, das Konto mal im Plus, mal im Minus zu sehen. Die Ungewissheit wie sich ein Trade entwickeln wird. Und auch die Situation, in der es einen in den Fingern juckt eine Order abzugeben, aber die Zeit dafür eigentlich nicht da ist. So kann sich der Stress im Aktienhandel äußern. Deswegen muss man ganz klar sagen, dass Trading nicht für jeden geeignet ist. Der eine kommt besser damit klar, der andere weniger. Sicher, man kann es schon lernen. Aber auch hier gilt, dass es für den einen Anleger einfacher zu lernen ist als für den anderen. Das regelmäßige Kaufen von Aktien, was hier bereits angesprochen wurde, ist tatsächlich für viele kein Stress. Es kann aber zu Stress führen, wenn man sich dennoch täglich mit seinem Depot auseinandersetzt, vor allem in Drawdown Phasen, das heißt, wenn die Kurse nachgeben.
  5. Hallo Sam, hallo Community, ich persönlich gehe sehr stark davon aus, dass sich der Wert des Bitcoins wieder erholen wird. Aufgrund der Inflation die in den nächsten Jahren auf uns zukommen wird, werden alternative Geldanlagen immer beliebter. Zwar wirft Bitcoin keine Zinsen oder Dividenden ab, aber es kostet ja auch kein Geld, also keine Negativzinsen. Kryptowährungen wie der Bitcoin sind ähnlich wie Rohstoffe. Sie sind endlich. Daher wird ja auch oft der Vergleich mit Gold gezogen. Und das ist meiner Meinung nach ganz passend. Wenn die Mehrheit der Anleger merkt, dass sie ihr Geld umschichten müssen, vielleicht kommt ja auch schon recht zeitnah bereits die erste staatliche Kryptowährung, dann kommt ein Run auf den Bitcoin. Ich denke zwar nicht, dass Bitcoin in ferner Zukunft noch der Platzhirsch sein wird. Aber er ist der bekannteste Coin und daher strömt das Kapital zunächst dorthin. Zumal ja bis dato nicht wirklich viele Anleger überhaupt in Kryptowährungen investiert sind. Auch Vermögensverwaltungen, Pensionsfonds usw. werden früher oder später zumindest einen kleinen Teil in Kryptos anlegen und davon wird Bitcoin mit Sicherheit profitieren.
  6. Ein paar Namen wurden ja hier schon genannt. Ich möchte an dieser Stelle keinen konkreten Anbieter nennen, sondern nur als Anregung mit auf den Weg geben, dass es am besten ist, sich bei einem Broker bzw. einer Plattform zu registrieren, die bekannt und seriös ist. Denn gerade im Krypto-Handel gibt es doch einiges zu beachten. Mal ganz abgesehen von den sogenannten schwarzen Schafen, ist es auch unheimlich wichtig, dass der Betreiber ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Denn ansonsten können Hacker deine Coins oder deine Einzahlung von dort entwenden.
  7. Hallo Sam, Social Trading kannst du ausprobieren, indem du bei einem Social Trading Broker ein Demokonto eröffnest. Allerdings zeigt meine Erfahrung, dass es da gar nicht so viele Anbieter gibt, die dir das ermöglichen. Zwei Broker die mir spontan einfallen sind eToro und Ayondo (ich glaube die heißen jetzt ein wenig anders, bin mir aber nichts sicher wie). Zumindest bei eToro weiß ich, dass du dort ein Demokonto eröffnen kannst. Das kostet auch nichts. Du hast da auch kein zeitliches Limit. Und dort kannst du dann auf jeden Fall das Social Trading ausprobieren. Es gibt ein Startkapital und du kannst das den Händlern zuweisen. Natürlich kannst du auch selber traden, also auf dem Demokonto, aber du wolltest ja Social Trading testen 😉 Die Alternative ist, dass du gleich ein Echtgeldkonto eröffnest und nur wenig Geld zum probieren einzahlst. Vorteil ist, dass du gleich echte Gewinne machst und ein realistisches Gefühl bekommst. Nachteil ist, falls du falsche Entscheidungen triffst, verlierst du auch echtes Geld.
  8. Ja, das stimmt, das ist vielleicht das Schwierigste, die eigenen Emotionen zu beherrschen. Aber ich möchte an dieser Stelle auch sagen, dass eine gute Strategie ebenfalls sehr wichtig ist. Denn wer sich auf seine Strategie verlassen kann, der schaltet die Emotionen weitestgehend aus. Außerdem nützt es ja überhaupt nichts, wenn man die Emotionen im Griff hat, aber nur Fehltrades tätigt. Dann schließt man zwar jeden Trade relativ schnell mit nur wenig Verlust. Aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Diese kleinen Verluste werden sich summieren und am Ende kommt im besten Fall ein Nullsummenspiel heraus. Und das kann ja wohl kaum der eigene Anspruch sein. Daher denke ich, dass die Strategie mindestens genauso wichtig ist. Und vor allem: Die Strategie muss ich mehreren Marktphasen funktionieren, nicht nur in Bullen- oder Bärenmärkten. Das ist wirklich schwierig!
  9. Es gibt aber mittlerweile auch Anbieter wie Robinhood, Trade Republic oder 212trading wo du entweder nur ganz wenig oder sogar gar keine Gebühren zahlst. Da finde ich, kannst du auch mit weniger als 500 oder 1000 Euro starten!
  10. Hi Paul, ich nutze immer den MetaTrader 4. Die meisten Forex und CFD Broker sollten dir eine Anbindung an den MetaTrader bieten. Wenn nicht, dann kommt der Broker für mich nicht infrage - zumindest nicht für das Day- und Swingtrading, für langfristige Investitionen oder Social Trading braucht man ja keinen MetaTrader. Der Vorteil für mich ist, dass ich die Plattform kenne und sie sehr viele Funktionen bietet. Zudem kann ich im Internet eher Informationen zu MetaTrader finden, wenn ich Hilfe brauche, als zu den eigenen Brokerplattformen. Letzten Endes sind die Broker Plattformen auch irgendwie alle gleich. MetaTrader ist für mich aber das A und O.
  11. Hallo Ben, in Deutschland musst du aktuell Abgeltungssteuer auf deine Gewinne aus Börsengeschäften bezahlen. Das bezieht sich auch auf Spread Betting. Es gibt demnach keinen Unterschied der steuerlichen Behandlung von CFD Trades und Spread Betting. Da die Spread Betting Broker aber meist nicht in Deutschland sitzen, sondern in UK, führen die Anbieter keine Steuern an das deutsche Finanzamt ab. Das heißt also, dass du nicht nach jedem Gewinn-Trade Steuern zahlen musst - bzw. der Broker automatisch einbehält - sondern du kannst den kompletten Betrag fürs Trading wieder reinvestieren. Natürlich musst du dann im Folgejahr den Gewinn in deiner Steuererklärung angeben und entsprechend versteuern.
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