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TT-Händler

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  1. Moin Dennis, es ist gut, dass du dich mit solchen Fragestellungen auseinandersetzt. Damit meine ich, dass du Charttechnik verstehen willst. Und es gibt eben gewisse Muster, die zumindest in den Lehrbüchern so drin stehen, die häufig eine gewisse Bedeutung haben. Dennoch möchte ich an dieser Stelle zu einer gewissen Vorsicht raten. Das Traden von solchen Mustern ist keinesfalls ein Selbstläufer. Es gibt Basiswerte, da hat das Auftreten solcher Muster eine höhere Bedeutung als in anderen Märkten. Die Händler an der Wallstreet handeln im Allgemeinen den Morningstar zum Beispiel nicht. So etwas sollte dir bewusst sein. Aber wenn du damit gute Erfahrungen machst, warum nicht ?!
  2. Hi Martha, der Grund warum Aktien fallen oder steigen, liegt immer im Verhältnis Angebot-Nachfrage begründet. Manchmal sagt man vielleicht salopp, dass es mehr Verkäufer als Käufer gegeben hätte, wenn Aktien fallen. Aber das stimmt so nicht. Es gibt immer genauso viele Käufer wie Verkäufer, ganz egal wie sich die Aktienkurse entwickeln. Natürlich nicht buchstäblich in der Anzahl der direkten Käufer und Verkäufer, aber in der Anzahl der Stückzahlen. Es werden also IMMER genauso viele Aktien verkauft wie gekauft. Ansonsten würde gar kein Handel stattfinden. Stell dir einen Markt vor, auf dem Händler ihre Waren anbieten. Wenn es dort keine Käufer gibt, dann findet auch kein Handel statt, egal wie niedrig der Preis ist. Genauso ist es an der Börse. Der Grund warum Aktienpreise fallen ist also der, dass eben genau dieser (tiefere) Preis akzeptiert wird. Ähnlich wieder wie auf dem Marktplatz. Es gibt zwar potenzielle Käufer, aber die sind nur bereit die Waren der Verkäufer zu kaufen, wenn der Preis eben etwas tiefer liegt. Und die Verkäufer gehen dann entsprechend mit ihrem Preis runter - oder eben auch nicht. Wenn sie mit dem Preis heruntergehen, dann findet ein Handel statt, ansonsten nicht. Daher ist es ja auch so wichtig immer zu schauen, wie hoch das Marktvolumen ist. Große Preisschwankungen bei niedrigem Marktvolumen könnten zeigen, dass diese Tendenz oder ein Trend nicht nachhaltig ist, weil nicht die Masse der Marktteilnehmer diesen Trend unterstützt.
  3. Ja, wenn du möchtest kannst du auch nur mit Optionen handeln. Es gibt kein Gesetz welches dir das verbietet 😉 Grundsätzlich solltest du dich aber nicht nur mit Optionen auskennen, sondern auch mit Aktien, sofern du Aktien-Optionen handelst. Für den Anfang wäre das ohnehin besser, da Index-Optionen deutlich mehr Kapital erfordern. Man kann grundsätzlich schon mit rund 5.000 Euro nachhaltig gute Gewinne mit dem Optionshandel erzielen. Du kannst auch mit weniger anfangen, allerdings kannst du dann nicht so viele Trades tätigen. Im Gegensatz zum Forex-Handel kannst du aber nicht mit 100 Euro oder so anfangen. Im 4-stelligen Bereich muss dein Startkapital schon liegen.
  4. Backtesting ist, wenn du eine entwickelte Strategie hast und diese auf Basis von Daten aus der Vergangenheit testest. So kannst du feststellen, ob diese Strategie in der Vergangenheit profitabel gewesen ist. Natürlich stellst du nicht nur fest, OB sie profitabel war, sondern auch WIE und welche weiteren Faktoren wichtig sind. Zum Beispiel die Trefferquote, die Volatilität, den maximalen Drawdown usw. Sehr gut wäre beispielsweise, wenn du beim Backtesting auch eine Equity-Kurve sehen kannst, an der du siehst, wie sich dein Kapital entwickelt hätte. Das Optimum wäre, wenn sich die Kurve immer schön leicht nach oben bewegen würde ohne große Ausschläge.
  5. Das ist meiner Meinung nach auf Dauer unmöglich. Von dem Gedanken kannst du dich gleich verabschieden. Und glaube auch nicht Leuten, die behaupten, dass sie es schaffen. Und vertraue erst recht nicht dein Geld solchen Leuten an!
  6. Ja klar macht es einen Unterschied, mit welcher Kryptowährung du handeln willst. Es ist genauso, als würdest du Aktien traden. Das macht auch einen Unterschied, ob du Aktie A oder Aktie B kaufst. Der ganze Krypto-Markt ist natürlich deutlich spekulativer als der Aktienmarkt. Das heißt aber nicht, dass du dir die sogenannten fundamentalen Daten zu den einzelnen Coins nicht anschauen solltest. Das ist vor allem dann wichtig, wenn du vorhast, die Coins längerfristig im Depot zu halten. Denn häufig haben die Kryptowährungen nur deswegen einen Wert, weil man damit tradet. Im täglichen Leben spielen schätzungsweise 99 Prozent der Coins überhaupt keine Rolle. Obwohl Bitcoin eigentlich aus technischer Sicht nicht zu den besten Kryptowährungen gehört, nimmt dieser Coin aber eine Sonderrolle ein. Viele sehen es als eine Art virtuelles Gold. Solche Faktoren muss man beim Handel mit Kryptos wissen.
  7. Hi Sam, das kommt darauf an, was genau du mit dem Krypto-Handel bezweckst. Es wurden ja bereits ein paar gute Plattformen genannt. Dort kannst du die Coins direkt kaufen. Eine gute Idee ist das, wenn du die Coins direkt haben willst. Vielleicht, weil du damit bezahlen möchtest oder als langfristiges Investment. Für den regen Handel, wie beispielsweise Daytrading, könnten sich aber auch CFDs auf Kryptowährungen lohnen. Du solltest dich zumindest mal mit dem CFD Trading beschäftigen. Da fallen keine Gebühren an. Weil bei den Krypto-Plattformen musst du ja immer eine prozentuale Gebühr zahlen, plus Spread. Beim CFD Trading fällt nur der Spread an. Außerdem kannst du gehebelt traden. Obwohl es auch Plattformen gibt, die neben einer reinen Krypto Börse auch das CFD Trading bieten, ich glaube CEX.IO gehört dazu. Bei den CFD Brokern gefällt mir eToro gut. Dort kannst du dir “aussuchen”, ob du die Kryptowährung direkt kaufst oder als CFD. Ach noch was: mit CFDs kannst du auch auf fallende Kurse setzen 😉
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