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MaxiTrader

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  1. Hallo Steve, es wird dich vielleicht etwas überraschen, aber in den allermeisten Fällen haben CFDs kein Ablaufdatum. Das heißt, du kannst die CFD Position so lange offen halten wie du möchtest. Ich schreibe deshalb “in den allermeisten Fällen”, weil es ganz, ganz wenige Ausnahmen gibt. Aber das müsste dir dann im Vorfeld auch angezeigt werden. Denk aber daran, dass CFDs ja quasi Handel auf Kredit ist. Das bedeutet, dass du ja beim CFD Trading einen Hebel nutzen kannst. Aber der Hebel kommt ja durch einen Kredit des Brokers zustande. So meine ich das mit dem Handel auf Kredit. Und wie das nun mal bei einem Kredit ist, musst du da Zinsen bezahlen. Daher rate ich dir, eine CFD Position nicht allzu lange offen zu haben. Denn für jeden Tag fallen Zinsen an. Deswegen kann es sogar passieren, dass der Broker die Position automatisch schließt, falls zu viele Zinsen angefallen sind und du die nicht mehr bezahlen kannst. Also, du musst die Zinsen nicht direkt bezahlen, so als ob dir was vom Konto abgebucht wird. Sondern du merkst das in der Performance deiner CFD Position. Da wird dir auch immer der “Swap” angezeigt. Das sind die Zinsen, die du bezahlen musst, bzw. die bisher angefallen sind. Die Zinsen werden dir täglich berechnet. Es kann nämlich sein, dass der Basiswert eher seitwärts tendiert, du also kaum Gewinn mit deiner CFD Position machst. Aber es fallen täglich Zinsen an und die Position ist im Minus, obwohl der Basiswert eher seitwärts oder leicht positiv ist.
  2. Moinsen, find ich cool, dass du auch mit dem Forex Handel starten willst 🙂 Was ich halt gut finde, ist, dass du absolut selbstständig handeln kannst. Du hast keinen Chef, keine nervigen Kollegen und musst nichts Verkaufen, keine Kundschaft usw. Es gibt keine festen Öffnungszeiten. Du kannst völlig frei entscheiden, wann, wo und wie viel du tradest. Der Forex Markt ist 24 Stunden von Sonntagabend bis Freitagabend geöffnet. Du kannst also, wenn du das unbedingt willst, auch Nachts traden 😉 Zudem bekommst du immer unmittelbares Feedback deiner Handlungen. Triffst du gute Entscheidungen, wirkt sich das positiv auf dein Konto aus. Triffst du schlechte Entscheidungen, wird sich das in Verlusten bemerkbar machen. Das Forex Trading bietet dir damit völlige Freiheit. Aber: Es hat eben auch eine Herausforderungen, die du bewältigen musst. Manche kann es stören - oder sagen wir mal, es fällt ihnen schwer - dass sie eigentlich immer nur allein vor dem PC sitzen. Einige brauchen Kollegen, mit denen man sich austauschen kann. Es gibt zwar Chats und Foren, aber das ist eben nicht für alle ausreichend. Und so manch einer kommt auch mit dem unmittelbaren Feedback nicht zurecht. Außerdem ist dein Einkommen an der Börse nicht garantiert. Es wird schwanken. Du wirst nie immer das gleiche Einkommen Monat für Monat erzielen. Es kann sogar sein, dass du mal mehrere Monate hintereinander Verluste machen wirst. Auch das muss man erstmal lernen. Aber, wie gesagt, für viele ist der Forex Handel eine Möglichkeit, sich selbstständig zu machen und davon zu leben. Man kann ja auch mal den Forex Handel als Nebenbeschäftigung ansehen. Ein Einkommen an der Börse muss man ja zu Beginn nicht sofort in der Höhe erzielen, dass man gleich davon leben muss. Nebenberuflich zum Trader werden ist sicher nicht das Verkehrteste. Je mehr Zeit du investierst, umso schneller geht das Ganze natürlich.
  3. Hey Sam, wie kommst du denn auf die Idee, dass der Handel mit Futures etwas für Anfänger ist? Also das ist dann schon eher die Königsdisziplin der Finanzinstrumente. Das allein schon deshalb, weil du da eine ganze Menge Startkapital brauchst. Das absolute Minimum sind da schon 25.000 Euro. Und da gehörst du dann doch eher zu den “kleinen Fischen”. Der Futures Handel ist natürlich das originäre Geschäft. Da handelst du quasi direkt den Basiswert. Ein Punkt Unterschied im DAX - nur mal als Beispiel - hat da einen Wert von 25 Euro. Wenn der DAX da zum Beispiel mal eine 100 Punkte Bewegung macht - was auf Tagessicht ja nun nichts Besonderes ist - dann ist das ein Unterschied von 2.500 Euro. Wenn du da lediglich die Mindestmargin hast, dann sind das gleich mal 10 Prozent. Falls du hier einsteigen willst, dann musst du den Basiswert gut kennen und auch warum da Bewegungen entstehen. Zum Beispiel werden ja Rohstoffe am Futures Markt gehandelt. Wenn du da nicht aufpasst, dann werden dir 100 Fässer Öl auch mal direkt nach Hause geliefert 😄 Ich empfehle dir daher zunächst CFDs zu traden. Da gibt es die gleichen Basiswerte. Aber dein Kapitaleinsatz ist wesentlich geringer und als Einsteiger zudem noch auf deine Einzahlung beschränkt. Das kann im Futures Handel nämlich anders sein. Da gibt es auch eine Nachschusspflicht, einen sogenannten Margin Call. Das kann dir beim Traden mit CFDs nicht passieren - zumindest nicht, wenn du ein “normales” CFD Konto hast.
  4. Hi Paul, ein Schulter-Kopf-Schulter-Muster stammt ja aus der Charttechnik. In der Chartanalyse kommen meistens Kerzencharts zum Einsatz. Aber grundsätzlich kannst du dieses Muster auch mit anderen Chartdarstellungen nutzen. Der Begriff Schulter-Kopf-Schulter zeigt bereits an, dass das Chartmuster eben selbigen ähnelt. Es gibt also 3 wichtige Punkte: - “links” ein Hoch, also dieser Punkt liegt am weitesten in der Vergangenheit (die linke Schulter) - nach einer gewissen Zeit ein noch höheres Hoch (der Kopf) - nach einer gewissen Zeit ein “tieferes Hoch” (die rechte Schulter) - gleichzeitig dürfen die Kurse zwischen Schulter und Kopf aber nicht zu weit nach unten tendieren, sodass sich eine Art Nackenlinie bildet Dieses Muster kann auch entgegengesetzt vorkommen. Dann sprechen Analysten von einer inversen Schulter-Kopf-Schulter Formation. Was bedeutet diese Formation aber überhaupt? Nun, man kann so argumentieren, dass das “Kopf-Hoch” nicht mehr durch das rechte “Schulter-Hoch” überschritten wurde, sondern darunter lag. Das bedeutet, dass die Käufer nachlassen. Sollte nun der Kurs die Nackenlinie unterschreiten, deutet das auf weiter fallende Kurse hin. Bei einer inversen Schulter-Kopf-Schulter Formation würde das logischerweise auf weiter steigende Kurse hindeuten. Natürlich heißt das nicht, dass das zwangsweise so kommen wird. Aber es ist eine Möglichkeit, an solchen Stellen Trades einzugehen. Wo setzt man den Stop-Loss? Am besten oberhalb der rechten Schulter. Denn sollte der Kurs wieder darüber laufen, so wäre die Trade-Idee hinfällig.
  5. Hallo Benjamin, das ist ja sehr kompliziert, was in dem Post über mir steht 😄 Also, zuerst solltest du wissen, was überhaupt gleitende Durchschnitte sind. Denn Moving Average bedeutet ja gleitender Durchschnitt. Aber ich vermute mal, dass du das bereits weißt? Sonst schau bitte nochmal nach. Nun gibt es ja die ganz verschiedensten Arten solche gleitenden Durchschnitte zu zeichnen. Du möchtest quasi den Unterschied zwischen dem einfachen (simple) und dem exponentiell gewichteten Durchschnitt (exponential) wissen. Beim einfachen Durchschnitt werden einfach die letzten 20, 50, 100 usw. (je nach Einstellung) Kursnotierungen genommen und entsprechend der Durchschnitt gebildet. Beim exponentiell gewichteten Durchschnitt, nimmt man auch die letzten 20, 50, 100 letzten Zeiteinheiten, aber nicht gleich gewichtet, wie beim einfachen Durchschnitt, sondern unterschiedlich gewichtet. Der Kursnotiz, die zeitlich gesehen am nächsten ist, wird eine höhere Bedeutung zugemessen, als der Kursnotiz die zeitlich gesehen am weitesten weg ist. Der exponentielle Durchschnitt ist daher dynamischer und passt sich schneller den aktuellen Gegebenheiten an. Deswegen wird dieser von vielen Tradern auch dem einfachen Durchschnitt gegenüber bevorzugt.
  6. Moin Walter, was genau verstehst du unter Finanzderivate? Hast du bestimmte Derivate im Sinn, die du gern ausprobieren möchtest? Ein Knock-Out Zertifikat ist genauso ein Derivat wie ein Optionsschein oder ein CFD. Aber alle drei unterscheiden sich wesentlich in ihrer Ausgestaltung. Grundsätzlich kannst du Finanzderivate auf einem sogenannten Demokonto oder Musterkonto bzw. Musterdepot ausprobieren. Nur die allerwenigsten Broker bieten jedoch die gesamte Palette an Finanzderivaten an. Die meisten haben sich auf ein paar fokussiert. Online Broker wie comdirect oder die Consorsbank bieten dir den Handel mit Zertifikaten und Optionsscheinen an, aber weniger mit CFDs (obwohl das meines Wissens nach auch geht). Aber im CFD Trading ist es besser auf Spezial-Broker zurückzugreifen. Bei den CFD-Brokern wiederum kannst du meist keine Zertifikate usw. handeln. Daher wäre es gut, wenn du dir im Vorfeld überlegst, welches Finanzderivat du grundsätzlich testen wills
  7. Moin Brian, ja, Forex-Roboter können funktionieren. Aber ich würde mal behaupten, dass 95 Prozent aller Forex-Roboter keinen Ertrag erwirtschaften. Sprich: 95 Prozent sind Schrott. Die genaue Zahl weiß ich natürlich nicht, aber gefühlt liegt es in dieser Region. Und ich würde an dieser Stelle mal noch eine Behauptung aufstellen: Es gibt keinen Forex-Roboter der auf lange Sicht (viele Jahre bzw. dauerhaft) eine positive Rendite erwirtschaftet, bei einem angemessenen Risiko. Außer man passt den Forex-Roboter immer wieder mal an. Aber ansonsten gibt es das nicht.
  8. In Deutschland ist Bitcoin absolut legal! Da brauchst du dir keine Gedanken machen. Außerdem: Wer soll denn das kontrollieren, ob du Bitcoins hast?
  9. Ich denke der Bitcoin wird nie wieder das Niveau erreichen, das er mal hatte. Dazu ist Bitcoin einfach viel zu schlecht im Vergleich zu den anderen Cryptos. Die Transaktionen sind zu teuer und dauern zu lange. Es gibt viel bessere Coins. Der Bitcoin wird früher oder später in der Bedeutungslosigkeit versinken. Vielleicht nicht sofort oder auch nicht dieses und nächstes Jahr. Aber die Tendenz ist doch schon vorhanden. Als er auf 20.000 Dollar stiegt, war das doch nur eine Blase, weiter nichts. Nix fundamentales, was es rechtfertigen würde, dass der Bitcoin so hoch steigt. Also, ich denke, der wird nie wieder bis dahin erholen.
  10. Wie schon erwähnt, kannst du bei den meisten Brokern mit nur 100 oder 200 Euro starten. Das ist sicher auch für den Anfang ok. Vor allem, wenn du noch keine Erfahrung im Devisenhandel hast. Dann solltest du auch auf keinen Fall viel Geld einzahlen. Und erst recht kein Geld, welches du nicht übrig hast. Aber empfehlenswerte Summen, um ein sinnvolles Money- und Risikomanagement zu betreiben und vor allem auch um Renditen zu erwirtschaften, die man auch mal im Portemonnaie bemerkt, beginnen meiner Meinung nach ab circa 5.000 Euro. Wer das Kapital zu Beginn noch nicht hat, kann ja darauf sparen.
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