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FutureTrader

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  1. Hallo Paul, Stop-Loss Order können in vielen Fällen absolut sinnvoll sein. Auch im Futures-Handel. Ich muss aber dazu sagen, wenn du solch eine Frage stellst, kann es unter Umständen sein, dass du noch nicht bereit bist für den Futures-Handel. Dieser wird häufig als Königsdisziplin beschrieben. Ich empfehle dir daher, zunächst mit CFDs und/oder Aktien zu handeln. Dann könntest du auf Optionen umsteigen und danach auf Futures. Denn im Futures-Trading brauchst du auch ein ordentliches Mindestkapital, um am Handel mit teilnehmen zu dürfen und auch gewisse Vorerfahrungen. Stop-Loss Orders können im Futures-Handel sinnvoll sein, aber nicht immer. Manchmal ist es besser, einen gedanklichen Stop zu setzen, an welchem man die Position händisch schließt. Wenn die Futures-Position dagegen als Absicherungsposition für einen Wert dient, dann macht ein Stop-Loss wenig bis keinen Sinn.
  2. Du kannst so ziemlich alle Rohstoffe an den Futures-Märkten handeln. Alle Notierungen die vorhanden sind, kannst du auch handeln. Vorausgesetzt, du erfüllst die Vorgaben der Börse, um am Terminmarkt mit teilzunehmen. Man spricht hier von der Terminmarktfähigkeit. Abgesehen von einigem Fachwissen, welches du da mitbringen musst, ist auch ein gewisses Kapital vonnöten. Also keinesfalls solltest du als Einsteiger mit dem Futures-Handel beginnen. Beginne da lieber erstmal mit dem Aktien Trading oder dem CFD Handel. Im CFD Handel kannst du im Übrigen ja auch Rohstoffe traden. Das Ganze funktioniert da ja ähnlich wie auf dem Terminmarkt, mal abgesehen davon, dass du nicht die Verpflichtung eingehst bei Auslaufen des Kontrakts den Rohstoff auch physisch abnehmen oder liefern zu müssen.
  3. Naja, das kommt ganz darauf an, was genau du mit dem Optionshandel bezweckst und wie professionell du ihn betreiben willst. Die ganz einfachste Variante - und als Anfänger solltest du dich auch darauf beschränken - sind sogenannte Covered Calls. Voraussetzung dabei ist aber, dass du bereits mindestens 100 Aktien einer bestimmten Firma besitzt. Dann verkaufst du einen Call auf dieses Aktienpaket. Das “schlimmste”, was nun passieren kann, ist, dass die Aktien im Wert deutlich zulegen. Dann werden dir diese Aktien nämlich am Fälligkeitstag aus dem Depot gebucht - sofern du deine Position noch nicht glattgestellt hast. Aber zumindest hast du keinen Verlust realisiert. Zumindest nicht aus dem Optionshandel heraus.
  4. Der Forex Handel findet nicht an den Terminmärkten statt, also nicht über Futures. Schließlich haben Währungen bzw. Devisenpaare keinen Fälligkeitstag. Daher passt die Frage nicht hierher...
  5. Wie der Begriff “Terminkontrakt” ja schon deutlich macht, gibt es einen festgelegten Termin. An diesem Termin läuft der Kontrakt, sprich der Vertrag, aus und die Vertragsparteien müssen ihren Verpflichtungen nachkommen. Also entweder den Rohstoff liefern oder das Geld dafür bezahlen (oder nur ein Barausgleich bei Basiswerten wie Indizes). Nun hat aber nicht jeder die Absicht, den Vertrag einfach auslaufen zu lassen und entsprechend die damit einhergehende Verpflichtung zu erfüllen. Viele Marktteilnehmer wollen den Vertrag quasi verlängern. Um das zu erreichen, muss der aktuelle Kontrakt in einen Kontrakt mit einer längeren Laufzeit umgewandelt werden. Der Experte spricht hier vom “rollen”. Das geschieht zum Beispiel dadurch, dass der Anleger den aktuellen Vertrag noch rechtzeitig verkauft und das Kapital in den Kontrakt mit der nächst längeren Laufzeit investiert. Das war natürlich nur eine einfache Darstellung… 😉
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