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Christian_Z

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  1. Ehrlich gesagt ist CFD Trading mit Sicherheit nicht für jedermann geeignet. Bestimmt gibt es einige die damit Geld verdienen, aber ich wäre immer vorsichtig bei solchen Aussagen. Wenn du auf die Webseiten der Broker gehst, dann siehst du ja immer die Angabe in Prozent, wie viele Kunden vom Broker nicht profitabel handeln. Man kann zwar auch nicht genau ablesen, wie viel Prozent der Kundschaft große Verluste macht, aber zumindest machen sie auch keinen Gewinne. Und bei dem anderen Teil, also diejenigen die Gewinne erwirtschaften, kann man ja auch nicht genau ersehen, wie viel Gewinne diese Kunden erwirtschaften. Ich bin mir sicher, dass es da schon gewisse Regeln gibt. Also ein Kunde, der vielleicht mit einem Cent im Plus ist, zählt vielleicht jetzt nicht unbedingt zu dieser Gruppe. Aber möglicherweise sind das halt Kunden, die zufälligerweise gerade mit ihren Positionen im Plus sind. Und dann gilt das als Kunde, der Gewinne erwirtschaftet. Aber im nächsten Quartal schon macht er wieder Verlust und würde quasi auf die andere Seite rutschen. Ich persönlich würde davon ausgehen, dass nur ungefähr 10 % der Kunden wirklich dauerhaft und nachhaltig eine Rendite erwirtschaftet. Das heißt aber auch noch nicht, dass man davon auch leben kann. Es geht ja erstmal nur darum, dass man mit CFD Trading Gewinne erwirtschaften kann.
  2. Also ich bin der Meinung, dass wir noch eine ganze Zeit lang unser jetziges Währungssystem beibehalten werden. Ich glaube nicht, dass so schnell ein Wechsel zu einer rein digitalen Währung kommen wird. Zumindest nicht global. Es kann schon sein, dass es vielleicht das eine oder andere Land gibt, indem es eine rein digitale Währung gibt. Aber in den großen entwickelten Ländern glaube ich das nicht. Zumindest eben nicht so schnell. Ich kann mir schon vorstellen, dass Regierungen von den Vorteilen überzeugt sind. Aber es ist auch technisch nicht so einfach, eine Kryptowährung als staatliches Zahlungsmittel umzusetzen. Nicht nur der Punkt Sicherheit spielt eine Rolle. Das ist natürlich ein ganz entscheidender Aspekt. Sondern auch das Geldsystem, wie wir es heute kennen, basiert ja auf ganz anderen Grundsätzen und Gedanken. Das müsste alles neu überdacht werden. Damit möchte ich nicht sagen, dass man diese Dinge nicht überdenken kann oder dass Regierungen diese Punkte nicht überdenken wollen. Sie tun das bestimmt. Aber es wird eben seine Zeit dauern. Vermutlich wird es so sein, dass es parallel zwei Arten gibt. Zum einen unser heutiges Papiergeld, wie wir es kennen, und dann später parallel dazu noch eine Kryptowährung. Für den Verbraucher oder den Bürger wie uns würde sich vielleicht gar nicht so viel ändern, wenn man einfach mit seiner Bankkarte oder seine Kreditkarte weiter bezahlen kann und anstatt Euro oder US-Dollar nun irgendeine elektronische Währung benutzt. Aber wie gesagt die Dinge im Hintergrund müssen noch geändert werden oder angepasst werden. Vielleicht wird es so sein, dass sobald eine Regierung, zumindest eine wichtige Regierungen auf der Welt, wie zum Beispiel China, einmal eine eigene Kryptowährung eingeführt hat, dass die anderen Länder dann schneller nachziehen. Man könnte sie ja von dort dann das eine oder andere angucken. Aber bis es so weit ist denke ich wird es noch eine Weile dauern. So schnell wird es nicht gehen.
  3. Also grundsätzlich finde ich die Idee dahinter schon richtig cool! Auch wenn die Leute aus dieser Gruppe manchmal ein wenig als dumm dargestellt wird, so wissen die Köpfe schon ganz genau, was sie tun. Sie haben ja die Gamestop Aktie nicht zufällig ausgewählt. Sondern sie haben genau geschaut, auf welche Aktie ein immenses Short-Engagement vorhanden ist. Gleichzeitig ist dieses Short-Engagement auch absolut nachvollziehbar, da das Unternehmen eher am Ende ihres Lebenszyklus ist. Und noch ein Aspekt: Das Engagement der Spekulanten auf Short ist größer gewesen, als was es überhaupt an Aktien zu kaufen gab. Bin mir nicht sicher, ob die Zahl stimmt, aber ich hörte 120 Prozent war Short. Also konnten 20 Prozent derjenigen gar keine Aktien kaufen - zumindest nicht, wenn alle gleichzeitig kaufen wollten. Allerdings wäre ich jetzt bei einem Einstieg in der Gamestop Aktie auch sehr, sehr vorsichtig. Ganz ehrlich: ich würde mich eher in dem Chat anmelden (WallStreet Bets heißen die glaube ich) und dann schauen, wo es als nächstes abgeht. Denn dann bist du von Beginn an dabei und hast die Chance auf die größten Gewinne. Denn ob die Gamestop Aktie nun nochmal um das 40-fache steigt, glaube ich nicht! Aber klar du hast immer das Risiko, dass du dein Geld verlieren wirst. Auch wenn du von Anfang an dabei bist. Denn es gibt ja keine Garantie, dass die Aktie steigen wird. Und selbst wenn sie steigt. Wo steigst du aus? Hältst du dich an die Absprachen? Ärgerst du dich, wenn du zu früh aussteigst und einen Großteil der Gewinne verpasst? Gier frisst Hirn heißt es. Daher: Pass auf!
  4. Moin moin Sam, ja klar kannst du auf dem Krypto Markt auch Copy Trading betreiben. Und das dann logischerweise wieder aus beiden Perspektiven heraus. Entweder du kopierst einen anderen Trader oder du stellst deine Trades für andere Anleger zur Verfügung. Im Krypto Handel ist das Copy Trading wahrscheinlich deshalb so beliebt, da Kryptowährungen im Mainstream ja noch relativ neu sind. Und zum anderen das Trading damit auch gar nicht so einfach ist, da sie sehr volatil sind. Zudem haben ja viele Personen auch gar keine Lust oder Ambitionen, sich selbst mit dem Trading auseinanderzusetzen. Sie möchten lieber die Trades anderer kopieren und die Renditen mitnehmen - was ja auch völlig legitim ist. Allerdings solltest du auch hier die Grundlagen des Copy Trading beachten. Also ich meine damit aus Sicht des Kopierers. Das heißt also, dass du mit Bedacht vorgehst und nicht “alle Eier in einen Korb legst”. Damit meine ich, dass du eine gute Auswahl an mehreren Tradern treffen solltest, denen du dein Geld anvertraust. Oder, wenn das nicht möglich ist und die Auswahl recht klein ist, du nicht zu viel Geld darin investierst. Denk niemals darüber nach, welche Gewinne dir entgangen sind, sondern immer nur, welche Verluste du vermieden hast. Das ist wichtig! Einige Trader erzielen vielleicht in recht kurzer Zeit eine sehr hohe Rendite. Aber lass dich dadurch nicht blenden! Das geht eine gewisse Zeit lang gut, aber früher oder später führt das ausnahmslos zu herben Verlusten! Setze daher besser auf Ausgewogenheit und Nachhaltigkeit. Besser eine etwas kleinere Rendite, diese dann aber “sicherer”. Bitte beachte, dass es natürlich im Krypto Trading und erst Recht im Copy Trading keine sicheren Renditen gibt.
  5. Guten Tag Benjamin, ich denke wir sollten auch noch kurz erwähnen, was denn im Hintergrund passiert, dass der Kurs an gewissen Marken wieder dreht. Der Grund ist nämlich immer, dass an diesen Zonen ein größeres Kauf- oder Verkaufsinteresse in den Markt kommt. Bei Unterstützungszonen werden Käufe aktiviert, an den Widerstandszonen dagegen eher Verkäufe. Warum gerade an diesen Stellen Käufer und Verkäufer vermehrt aktiv werden kann man natürlich pauschal nicht beantworten. Das kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Es kommt auch darauf an, um was für einen Basiswert es sich handelt und auch wer die Marktteilnehmer sind. Bei Rohstoffmärkten sind viele Marktteilnehmer aktiv, die den Rohstoff nicht deshalb handeln oder traden, weil sie mit aufgrund des Kursverlaufes Gewinne erzielen wollen, sondern weil sie entweder den Rohstoff direkt kaufen oder verkaufen wollen. So könnte es beispielsweise sein, dass ein Marktteilnehmer eine große Verkaufsorder platziert hat, die besagt, dass sobald der Preis für den Rohstoff ein bestimmtes Niveau erreicht, eine größere Menge dieses Rohstoffs verkauft werden soll. Damit versucht er unter anderem seine Einnahmen zu planen. Neben diesen fundamentalen Gründen, die man als privater Händler im Allgemeinen nicht herausfinden kann, gibt es auch sogenannte technische Gründe für diese Zonen. Zum Beispiel spielen bei vielen Tradern - sowohl bei privaten als auch bei institutionellen Händlern - gleitende Durchschnitte eine große Rolle. An dieser Stelle sei besonders der EMA-200 genannt. Sobald der Kurs den EMA-200 erreicht sehen wir häufig eine Gegenbewegung. Entweder prallt der Kurs nach oben ab, wenn er von dort kommt - dann fungiert der gleitende Durchschnitt als Unterstützung. Oder der Kurs prallt nach unten ab, wenn er zuvor stieg. In dem Fall war der gleitende Durchschnitt ein Widerstand. Es ist also wichtig zu wissen, in welchem Markt du aktiv bist und wer die Marktteilnehmer sind. Zudem solltest du die wichtigsten Charttechnisch relevanten Marken kennen. Nicht alle, nur die wichtigsten … 😉
  6. Hi Brian, ergänzend zu dem Kommentar von Bertram möchte ich an dieser Stelle noch hinzufügen, dass es gar nicht immer so einfach ist, diverse Unterstützungs- sowie Widerstandslinien zu identifizieren. Im Übrigen gehen Experten in den meisten Fällen sogar eher von einem Widerstandsbereich respektive einem Unterstützungsbereich aus. Denn nur in den seltensten Fällen wird es nur eine ganz bestimmte Kursmarke geben, die als Unterstützung bzw. Widerstand fungiert. Ein solcher Bereich wäre zum Beispiel 1,3020 - 13025, in dem Fall also 5 Pips. Man kann eher selten das nur auf einen Pip herunterbrechen. Zum Einzeichnen in den Chart ist das allerdings nicht verkehrt, wenn du nur eine Kursmarke nimmst. Du solltest dir aber eben nur bewusst sein, dass es auch mal ein paar Pips mehr sein können. Vielleicht noch ein Gedanke, was dir denn diese Linien bzw. Bereich überhaupt bringen. Zur Überlegung: Wenn der Kurs eine markante Widerstandslinie bricht, dann deutet das auf Kursstärke hin. In dem Fall kannst du davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass der Kurs weiter steigt. Wie gesagt, es handelt sich um Wahrscheinlichkeiten, das heißt nicht, dass es zu 100 Prozent so kommen wird. Das Gleiche gilt natürlich umgekehrt für das Durchbrechen einer Unterstützungslinie. Zudem kannst du diese Zonen als Stop-Loss sowie Take-Profit Punkte nutzen. Aber hier wieder der Hinweis, dass du deinen Stop-Loss nicht exakt an der Unterstützungs- bzw. Widerstandslinie setzt, sondern ein paar Pips weiter weg. Gern auch mehr als 5 Pips, denn es kann durchaus sein, dass der Kurs etwas überschießt.
  7. Guten Tag Walter, also meines Wissens gibt es bei ETFs keine steuerlichen Vorteile bei dem Kauf bzw. Halten dieser Wertpapiere. Vielleicht ist es so, dass der ETF an sich beim Umschichten der enthaltenen Wertpapiere, sofern es sich um einen physisch replizierenden ETF handelt, eine geringere Steuerlast hat, als wenn du die Wertpapiere kaufen und verkaufen müsstest, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass sich das großartig auf die Rendite in deinem Depot auswirken wird. Sobald du den ETF verkaufst und entsprechend im Gewinn bist, fällt Abgeltungssteuer an, wenn du deinen Freibetrag bereits ausgeschöpft hast. Das Gleiche gilt aber auch bei jedem anderen Wertpapier. Egal ob du Aktien, Anleihen, Zertifikate, ETFs oder sonst was kaufst. Bei Gewinnen fällt Abgeltungssteuer an. Verluste kannst du dagegen nur zum Teil gegenrechnen. Aber ich bin natürlich kein versierter Steuerberater, sondern das ist eine persönliche Einschätzung. Und wie auch schon hier geschrieben: Steuerliche Aspekte bei der Geldanlage berücksichtigen, ja, aber bitte nicht überbewerten.
  8. Hi Paul, die Frage ist relativ schnell beantwortet: Die Devisenmärkte sind von Sonntag Abend 23:00 Uhr bis Freitag Abend 23:00 Uhr geöffnet. Zumindest aus Sicht eines Mitteleuropäers. Die Uhrzeiten können aber je nach Sommer- und Winterzeit nochmals um je eine Stunde variieren. Mit anderen Worten: Du kannst unter der Woche rund um die Uhr Forex handeln. Am Wochenende ist Pause. Dann gibt es noch einige ganz wenige Feiertage, wie den 25.12 und den 01.01 an denen kein Devisenhandel stattfindet, sofern diese Tage auf einen Wochentag fallen. Ausnahme sind hier Kryptowährungen, die du 24 Stunden am Tag und das ganze Jahr über handeln kannst.
  9. Also einen Mentor zu haben ist in jedem Fall hilfreich. Ob du nun Aktien handelst oder Pennystocks oder Devisen oder Ziegelsteine oder sonst was. Wenn du jemanden kennst, der auf einem Gebiet, auf dem du auch tätig sein willst, schon sehr erfolgreich ist - unabhängig von Börse und Geldanlage - dann bitte ihn dir zu zeigen, wie er das geschafft hat. Du kannst nur lernen und gewinnen. Bei der Geldanlage in Aktien respektive Pennystocks ist es umso wichtiger, weil du ansonsten mit hoher Wahrscheinlichkeit dein Geld verlieren wirst. Es ist zwar nicht zwingend notwendig einen Mentor zu haben, aber das wird dir vielleicht viele Jahre Erfahrung verschaffen, die du ansonsten mühsam selbst erarbeiten müsstest. Wenn du niemanden persönlich kennst, der auf diesem Gebiet erfolgreich ist, dann recherchiere im Internet nach solchen Personen. Möglicherweise bieten sie ja sogar Kurse an oder du schaust dir genau an, was sie tun. Bestes Beispiel Warren Buffet. Er wird wohl nicht dein Mentor werden, aber du kannst anhand seiner Biografie und seiner Trades Rückschlüsse auf sein Handeln ziehen und dir dieses Wissen ebenfalls zu eigen machen.
  10. Hallo Dennis, die Kosten für den CFD-Handel sind recht übersichtlich. Ich führe mal zunächst zwei Dinge an, die (zumindest fast) immer anfallen: Spread Finanzierungskosten Der Spread ist die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Würdest du zum Beispiel 1 CFD kaufen und im nächsten Augenblick wieder verkaufen, ohne das sich der Kurs des Basiswertes bzw. des CFDs geändert hätte, würdest du einen ganz kleinen Verlust machen - den Spread. Dieser beträgt im Devisenhandel nur ein paar Cent oder sogar nur einen Bruchteil eines Cents. Je illiquider der Basiswert ist, umso höher der Spread. Finanzierungskosten entstehen, wenn du im CFD Handel mit Hebel arbeitest und die Position über Nacht hältst. Da du beim Handel mit Hebel einen Kredit des Brokers nutzt, fallen dafür Zinsen an, die dir täglich berechnet werden. Theoretisch kannst du im Devisenhandel auch Zinsgutschriften erhalten. Es kann sein, dass ein Broker noch eine Art Ordergebühr berechnet. Man spricht hier von einer Kommission. Im Gegensatz dazu sind dann meist die Spreads geringer oder gar nicht erst vorhanden. So, das waren mal die grundlegenden Kosten, die im CFD Handel auf dich zukommen 🙂
  11. Die Höhe des Zinses ist einer der wesentlichsten Faktoren bei der Frage, welche Währung Anleger kaufen und welche sie verkaufen. Natürlich ist das nicht der alles entscheidendste Faktor, aber er ist sehr wichtig. Insbesondere bei sogenannten Carry Trades, bei denen sich Anleger in einer Niedrigzinswährung verschulden, um das Geld in einer Hochzinswährung anzulegen, kommt dieser Punkt besonders zur Geltung. Das heißt also, dass grundsätzlich Währungen mit hohen Zinsen gekauft und Währungen mit niedrigen Zinsen verkauft. Natürlich gibt es nicht nur Anleger auf dem Devisenmarkt. Große und international agierende Unternehmen müssen auch einfach Währungen untereinander tauschen. Da spielt der Zins gar keine Rolle. Wenn sie eine bestimmte Währung benötigen, dann müssen sie diese einkaufen. Auch in besonders unsicheren und turbulenten Zeiten rückt der Zinssatz eher in den Hintergrund. Wenn die wirtschaftliche Aussicht eines Währungsraums plötzlich sehr unsicher wird, dann kann der Zins noch so hoch sein, Anleger werden diese Währung verkaufen. Gleichzeitig gibt es dann sogenannte Fluchtwährungen wie allen voran der US-Dollar, Japanische Yen oder Schweizer Franken. In unsicheren Zeiten werden diese Währungen gesucht, auch wenn es dort keine Zinsen gibt.
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