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Mario Gerlach

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  1. Guten Abend Sam, ich rate dringend davon ab, Pennystocks als Investition zu sehen. Unter einer Investition versteht im Allgemeinen das langfristige Halten eines Wertpapiers, um dauerhaft von Kurssteigerungen sowie Dividenden zu profitieren. Das alles wirst du aber nur bei Unternehmen finden, die ein solides und Zukunftsfähiges Geschäftsmodell haben sowie auch entsprechend wirtschaften. Diese Unternehmen findest du wiederum aber zu 99 Prozent eben nicht bei den Pennystocks wider. Eine ganz seltene Ausnahme gibt es dann, wenn aus welchen Gründen auch immer, die Masse der Marktteilnehmer einen Penny Stock-Wert falsch einstuft. Mit Penny Stock-Werten sind ja schließlich eher Unternehmen gemeint, die eben nicht so solide arbeiten bzw. deren Wohl und Wehe eher vom Zufall abhängen. Wenn du natürlich aus irgendeinem Grund besser Bescheid weißt als der Rest der Marktteilnehmer, dann könnte es schon sein, dass ein Penny Stock aus eine sinnvolle Investition sein kann. ABER! Das findest du ja nicht durch Investitionsstrategien heraus, sondern eher durch Insiderwissen. Oder zumindest Wissen, welches anderen Marktteilnehmern nicht so ohne Weiteres zugänglich ist. Das wäre zum Beispiel dann der Fall, wenn du direkt bei dem Unternehmen arbeitest oder einen direkten Draht dahin hast. Aber wie gesagt, das sind nicht die klassischen Investitionsstrategien. Von dem her kannst du diese Strategien nicht auf Penny Stocks anwenden. Es kann sogar sein, dass du, mithilfe solcher Vorgehensweisen vermeintlich deutlich unterbewertete Unternehmen findest. Aber bedenke bitte immer, dass auch alle anderen Markteilnehmer diese Informationen haben. Aber warum greifen diese dann nicht zu? Es gibt keinen free lunch an der Börse, also kein geschenktes Geld.
  2. Hi Jane, du kannst mit mehreren Indikatoren handeln, indem du einfach die Indikatoren anzeigen lässt und dann munter drauf los handelst 😉 Spaß beiseite. Natürlich solltest du dir zuerst überlegen, welche Indikatoren du handeln willst. Es gibt eine meiner Meinung nach unzählbare Anzahl an Indikatoren. Ich finde, dass die meisten kaum eine Aussagekraft haben, wie sich der Kurs in der Zukunft entwickeln wird. Denn wenn es so einfach wäre, würde ja jeder gewisse Indikatoren nutzen und immer profitabel handeln. Es gibt wohl auch einen Unterschied zwischen Indikatoren und Oszillatoren. Einen Indikator der häufig von professionellen Tradern genutzt wird ist der gleitende Durchschnitt (in sämtlichen Formen). Vor allem die sogenannte 200-Tage Linie wird auch von größeren Marktteilnehmern beachtet, zumindest auf den höheren Zeitebenen. Zum Beispiel hat der 200-Tage gleitende Durchschnitt auf - wie der Name ja schon sagt - Tagesbasis eine starke Aussagekraft. Sich diesen Indikator anzeigen zu lassen wäre sicher nicht verkehrt. Eine Handelsstrategie daraus abzuleiten ist natürlich schon etwas schwieriger. Du könntest zum Beispiel diese Linie als Unterstützungs- und Widerstandslinie nutzen. Sobald der Kurs an diese Linie, also den Indikator, kommt, gehst du eine Short bzw. Long Position ein. Das soll jetzt nur exemplarisch dienen. Ich glaube kaum, dass diese Strategie gewinnbringend verläuft. Auf Tagesbasis wirst du in einem Währungspaar auch nur sehr selten ein Signal bekommen. Es kann dann durchaus sein, dass du mehrere Monate lang gar kein Signal erhältst. Daher nutzen Händler meist mindestens einen weiteren Indikator und bauen den gleitenden Durchschnitt nur mit als Ergänzung ein.
  3. Hallo Sam, eine interessante Frage die du stellst! Den meisten Anlegern ist es egal, wie viel Prozent sie in Finanzderivaten halten, Hauptsache sie machen Rendite. Man muss aber sagen, dass es - wie so oft im Leben - nicht die eine Antwort gibt auf deine Frage. Es kommt auch darauf an, um was für eine Art Finanzderivate es sich handelt. Und auch, innerhalb der Finanzderivate kann man verschiedene Risiken eingehen. Optionen sind beispielsweise auch Finanzderivate. Aber man kann nicht sagen, dass Optionen per se mit einem hohen Risiko behaftet sind. Du kannst sie ja auch als Absicherung nutzen. Ein CFD Händler muss zudem ein Großteil seines Kapitals in diesem Finanzderivat halten. Das heißt nicht, dass er permanent mit seinem Gesamtkapital investiert ist. Aber es liegt doch zumindest ein Großteil beim Broker. Vielleicht können wir als Faustregel festhalten, dass je weniger Wissen, Erfahrung und Können du hast, umso geringer der Anteil an Finanzderivaten sein soll. Wenn du zudem vorhast, längerfristig zu investieren, dann solltest du ebenfalls vor allem auf Aktien und ETFs zurückgreifen. Und das umso mehr, je weniger Zeit und/oder Lust du hast, dich mit der Materie zu beschäftigen.
  4. Moin Dennis, grundsätzlich brauchst du nur ein paar Euro um Pennystocks zu kaufen. Aber es wäre ja idiotisch nur 5 Euro zu investieren, wenn die Ordergebühren ebenfalls 5 Euro kosten. Aber du siehst, es gibt quasi keine Mindestinvestition bei Pennystocks. Sinnvollerweise solltest du zwar mindestens einen dreistelligen Betrag investieren. Aber die Höhe des Kapitals muss auch zu deinem Gesamtvermögen passen. Pennystocks sind riskant. Ja, du kannst schnell und viel Geld damit verdienen, aber ebenso auch verlieren. Daher nur wenig Kapital, bezogen auf dein gesamtes Investitionskapital, investieren. Wer 500.000 Euro zur Verfügung hat, kann natürlich ganz anders kalkulieren als jemand, der “nur” 10.000 Euro hat. Wichtig ist auch, einen Broker zu finden, bei dem du Pennystocks preiswert handeln kannst. In den USA gibt es viele Pennystocks. Aber mit einem Depot bei einer Filialbank zahlst du dich dumm und dämlich, wenn du an den US-Börsen Pennystocks kaufst. Zumal das ja auch keine langfristige Investition ist, sondern du vermutlich häufiger mal kaufst und verkaufst. CFDs auf Pennystocks gibt es meines Wissens nach auch eher wenig. Also brauchst du tatsächlich einen Broker, bei dem du geringe Kosten an US-Börsen hast.
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