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Stephanie Clemens

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  1. Hallo Martha, was mir aufgefallen ist, dass häufig im Nachhinein begründet wird, warum der Markt oder die Aktien gefallen sind. Und ja, manchmal stimmt das vermutlich auch 😉 Aber eben nicht immer. Es gibt so einen Spruch, der lautet: Nicht die Nachrichten machen die Kurse, sondern die Kurse machen die Nachrichten. Also im Nachhinein wird geschaut, welche Nachricht wohl zu der Kursentwicklung passen könnte. Das ist vielleicht etwas übertrieben formuliert, teilweise stimmt das aber. Natürlich, wenn irgendwo eine Katastrophe eintritt, die keiner vorhergesehen hat, dann kann das dazu führen, die Märkte entsprechend zu beeinflussen, indem sie zum Beispiel fallen. Auch bei Corona sind die Kurse und Märkte stark eingebrochen. Hier würde ich schon davon ausgehen, dass die Maßnahmen der Staaten auf die Corona-Pandemie dazu führten, dass die Kurse einbrachen, eben weil eine derartige Unsicherheit vorhanden war. Sobald die Unsicherheit aber nicht mehr vorhanden war, explodierten die Kurse regelrecht von ihrem tiefen Niveau aus. Obwohl Corona & Co. damals noch längst nicht gelöst waren, stiegen die Kurse. Und dann wurde versucht, dafür einen Grund zu finden. Also, wenn Märkte fallen, dann schau nicht in die Nachrichten und suche da nach Schlagzeilen, warum die Aktienmärkte gefallen sind. Man muss sich schon recht intensiv und ständig mit den Märkten auseinandersetzen, wenn man die Ursachen herausfinden will. Die Frage ist aber: Willst du das überhaupt? Du kannst Aktienmärkte handeln, wenn sie fallen und wenn sie steigen. Warum sie steigen oder fallen, kann dir - überspitzt formuliert - aber herzlich egal sein. Handele oder trade einfach das, was du siehst!
  2. Hallo Jane, für einen Einsteiger kann es tatsächlich etwas verwirrend sein die ganzen Begriffe untereinander zu unterscheiden. Mal schauen, ob ich dir da ein wenig Licht ins Dunkel bringen kann 😉 Selbstverständlich solltest du schon die Grundlagen des Wertpapierhandels und der Börse kennen. Ansonsten beschäftige dich bitte zunächst damit 🙂 Fangen wir mit dem Investmentfonds an, das ist vielleicht am ehesten nachzuvollziehen. Investmentfonds sind aktiv gemanagt. Das bedeutet, dass es einen Manager oder ein Team von Managern gibt, die die Märkte überwachen und selber entscheiden, welche Wertpapiere sie in ihr Portfolio aufnehmen und welche nicht. Sie entscheiden auch, wann sie Positionen wieder verkaufen. Natürlich unterliegen Investmentfonds gewissen Regularien. Es gibt auch diverse Vorgaben, also zum Beispiel dürfen nur 60 Prozent in Aktien investiert werden, der Rest muss in Anleihen investiert sein. Das ist natürlich nur ein simples Beispiel. Manche Investmentfonds dürfen auch keine Aktien beinhalten, manche dagegen dürfen das gesamte Kapital der Anleger in Aktien investieren. Es kommt immer auf die Zielsetzung des Investmentfonds an. Also der entscheidende Punkt ist, dass ein Investmentfonds aktiv von einem Portfolio-Manager oder einem Team gemanagt wird. Im Gegenzug fallen auch Gebühren an, die von der Performance quasi abgezogen werden. Das Pendant dazu ist eine ETF. Ein ETF - ausgesprochen Exchange Traded Fund - ist ein börsengehandelter passiv gemanagter Fonds. Das heißt, hier gibt es keinen Manager der entscheidet, welche Wertpapiere in dem ETF enthalten sind. Ein ETF stellt nahezu 1:1 die Wertentwicklung eines Index dar, zum Beispiel den DAX. Man sagt dennoch passiv gemanagt, weil natürlich in regelmäßigen Abständen sich auch die Zusammensetzung des zugrunde liegenden Index ändert. Daher muss auch der ETF angepasst werden. Die Kosten liegen aber häufig nur im 0,x Prozent Bereich, also eine deutliche Ersparnis im Gegensatz zu aktiv gemanagten Investmentfonds. Ein Indexfonds ist in der Praxis fast das gleiche wie ein ETF. Der wesentliche Unterschied ist nur, dass ein Indexfonds nicht börsengehandelt ist. Der Handel ist wie beim Investmentfonds nur über die Börsengesellschaft möglich.
  3. Hallo Paul, naja, am besten fragst du Trader, deswegen gibt es ja dieses Portal hier: AskTraders 😉 Es ist ja tatsächlich die beste Möglichkeit um den Forexhandel zu lernen, indem du Trader fragst, die bereits erfolgreich sind mit dem was sie tun. Das ist ja ganz logisch. Das würdest du in jedem anderen Bereich deines Lebens ja auch machen. Wenn du Auto fahren lernen willst, fragst du niemanden, der noch nie ein Auto gesehen hat, sondern einen, der es perfekt kann. Und wenn du eine Sprache lernen willst, dann musst du auch jemanden fragen, der die Zielsprache beherrscht. Anders geht es nicht. Und das ist logischerweise beim Traden nicht anders. Auch beim Forex Handel gibt es dabei die Theorie und die Praxis. Die Theorie kannst du dir durch Lesen von Büchern, Foren, Artikel, durch das Ansehen von Videos usw. aneignen. Die Praxis kommt dann durch das eigene Handeln. Zu Beginn empfiehlt es sich entweder auf einem Demokonto zu handeln oder mit wenig Geld. Ich persönlich bevorzuge zweiteres, also mit wenig eigenem Geld zu starten. Es sei denn, du hast noch nie einen eigenen Trade abgesetzt. Dann übe das zunächst auf einem Demokonto, damit du weißt, welche Tasten und Klicks du betätigen musst, damit du auch nicht zu viel Geld investierst. Aber sobald du das weißt, würde ich schon ein Brokerkonto eröffnen und halt erstmal nur 100 oder 200 Euro einzahlen bzw. was für dich problemlos verkraftbar ist. Denn du lernst viel besser, wenn du sofort echtes Geld investierst. Das ist beim Sprache lernen auch so. Du lernst schneller, umso eher du mit Muttersprachlern sprichst und nicht nur darüber liest. Zahle aber nur so viel Geld beim Broker ein, auf das du im Ernstfall verzichten kannst. Den du musst damit rechnen, dass du zu Beginn Fehler machen wirst und das Geld verlierst. Auch hier wieder der Vergleich zum Sprachen lernen oder Auto fahren - du wirst Fehler machen!
  4. Hallöchen, sofern du einen EU-regulierten Broker nutzt, sind die Hebel sowieso relativ eingeschränkt. In diesem Rahmen kannst du fast nichts “verkehrt” machen. Für einen Einsteiger sind die Hebelgrößen eines EU-Brokers auch in Ordnung. Du könntest aber auch bei einem australischen Broker ein Konto eröffnen. Dort gibts Hebel bis 1:400 oder 1:500. Diese zu nutzen empfehle ich aber nur im Forex-Handel und bei entsprechend kleinen Positionen respektive einem großen Konto und kleinen Lot-Größen. Ansonsten ist dein Konto schneller geschrottet als du gucken kannst 😉 Aber wie auch bereits erwähnt wurde, spielt ja nicht nur die reine Höhe des Hebels eine Rolle, sondern auch wie viel du investierst. Aber es sollte dir klar sein, je größer der Hebel, desto geringer deine Investition und umso vorsichtiger solltest du agieren.
  5. Hallo Paul, Optionsbroker gibt es nicht so viele am Markt wie CFD oder Forex Broker. Das hat auch seinen Grund, auf den möchte ich an dieser Stelle aber nicht näher eingehen. Grundsätzlich kannst du immer einen Broker Vergleich nutzen. Da erhältst du zumindest schon mal einen Überblick, welche Unternehmen es so am Markt gibt. Optionsbroker bieten in der Regel auch den Aktienhandel an. Es ist also empfehlenswert, nach Aktien Broker zu suchen 😉 Meine Empfehlung für deutsche Optionsbroker sind CapTrader, Lynx und Degiro. Mit Lynx habe ich zwar selbst keine Erfahrungen gemacht, aber mit den anderen beiden. Obwohl ich persönlich sogar eher zu CapTrader tendiere. Es kommt aber darauf an, was für Optionen du konkret handeln möchtest. Degiro ist etwas preiswerter, aber da kannst du - zumindest ist das mein aktueller Wissensstand - keine Optionen auf US-Aktien handeln. Bei DEGIRO hast du auch keine Mindesteinzahlung, bei CapTrader 3.000 Euro. Aber ich glaube mit so ganz kleinen Beträgen wie 100 Euro braucht man den Optionshandel eh nicht anfangen, also von dem her... CapTrader und auch Lynx sind sogenannte Introducing-Anbieter für Interactive Brokers, dem größten Online-Broker der USA (vielleicht sogar der Welt?). Die Auswahl ist dort schier unendlich. Nicht nur an Optionen, sondern auch im Aktienbereich. Und da sind die Kosten konkurrenzlos günstig.
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