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Manfredo Trader

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  1. Hi Sam, hallo Ellen, also ich verstehe Sam durchaus so, dass er sich nicht ganz sicher ist, welchen ETF er kaufen soll. Also nicht nur so, wie du das interpretierst, Ellen, dass er bereits einen ETF auf den DAX meint, und nun nur noch wissen will, welcher Anbieter hier der beste ist, sondern welche ETFs man sich im Allgemeinen ins Depot legen sollte. Tja, Sam. Es kommt - wie immer im Leben - auf viele Dinge an. Also grundsätzlich musst du die Struktur deines Portfolios festlegen. Das musst du selbst machen, das kann kein anderer. Denn nur du selbst weißt, was du von dieser Investition erwartest. Zum Beispiel legen manche ihr Portfolio so fest: 100 - Lebensalter = Prozentualer Anteil an Aktien. Das Lebensalter entspricht dabei dem prozentualen Anteil an Anleihen. Der Gedanke dahinter: je jünger man ist, desto mehr kann und sollte man in Aktien investieren, da man ja auch noch deutlich mehr Zeit hat, mögliche Verlustperioden zu überstehen. Ein 90-Jähriger der mit 90 Jahren anfängt am Kapitalmarkt zu investieren, hat statistisch gesehen kaum noch Zeit, eine mögliche beginnende Baisse zu überleben. Das mag jetzt etwas martialisch klingen, aber nach der Mathematik ist das so. Die oben genannte Formel ist natürlich nur eine Faustformel. Keinesfalls solltest du dein Portfolio nun jährlich an exakt diesen Prozentsatz ausrichten. Aber im Laufe des Lebens kann es durchaus sinnvoll sein, sich danach zu richten. Insbesondere dann, wenn du keine großen Schwankungen mehr in deinem Portfolio haben möchtest. Andere Anleger wiederum kaufen zu 50 Prozent Anleihe-ETFs, zu 50 Prozent Aktien-ETFs bzw. ETFs auf Aktienindizes. Nach einem Jahr erfolgt dann ein Rebalancing, wobei wieder der ursprüngliche prozentuale Anteil hergestellt wird.
  2. Guten Tag allerseits, bei der Diskussion um die Höhe des Hebels sollte der Trader selbstverständlich auch die Höhe des Tradingkapitals berücksichtigen. Denn die reine Betrachtung der Höhe des Hebels sagt noch nichts aus über das Risiko, welches mit einem Trade eingegangen wird. Wie bereits erwähnt wurde, kann man bereits mit sehr kleinen Positionen in den Markt einsteigen, wie beispielsweise 0.01 Lot. Wer jetzt ein 100.000 Euro Konto hat und 0.01 Lot handelt, der kann auch einen Hebel von 1:1000 nutzen, ohne das sein Konto ernsthaft in Gefahr ist! Wer das dagegen mit einem 100 Euro Konto tut, der wird mit hoher Sicherheit sehr schnell ins Minus rutschen, sobald der Kurs gegen einen läuft. Des Weiteren ist auch der Stopp Loss zu berücksichtigen. Denn dieser gibt ja - vorausgesetzt, dass der Trade auch an diesem Punkt geschlossen wird - das maximale Risiko im Trade an. Je weiter weg der Stopp Loss gesetzt ist, desto größer das Risiko. Neben der Höhe des Hebels spielen demnach insbesondere diese beiden Faktoren bei der Beurteilung des Risikos eine wesentliche Rolle: Positionsgröße Abstand des Stopp Loss Beides muss dabei in Relation zum Handelskapital gesehen werden. Je kleiner das zur Verfügung stehende Kapital ist, desto vorsichtiger, sprich mit kleineren Positionsgrößen und engeren Stopps muss der Händler agieren. Das heißt natürlich nicht, dass man den Stopp Loss einfach nur so enger setzt. Das Stopp-Niveau muss schon Sinn ergeben. Aber wenn ein potenzieller Trade nur mit einem weiten Stopp zu handeln ist, dann sollte dieser Trade im Zweifel eben nicht eingegangen werden.
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