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Lukas Neuhauser

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  1. Hi Sam, theoretisch gibt es bei der Rendite durch Copy Trading keine Grenze nach oben. Logisch, oder? ūüėČ Aber vermutlich wolltest du das nicht h√∂ren. Wahrscheinlich wolltest du wissen, welche Rendite im Copy Trading realistisch ist, oder? Das ist ganz schwer zu sagen, meiner Meinung nach zumindest. Aber auf jeden Fall sollte sie h√∂her sein, als die durchschnittliche Rendite am Aktienmarkt. Denn ansonsten k√∂nntest du dein Geld ja auch einfach in einem ETF anlegen. Oder zumindest sollte die Volatilit√§t geringer sein. Denn eins von beiden muss der Copy Trader schon als Vorteil mitbringen, sonst w√ľrde das ja keinen Mehrwert bieten. In der Regel achten Anleger im Copy Trading aber auf Rendite, und nicht auf den Drawdown oder √§hnliche Kennzahlen. Daher gehe ich mal darauf konkreter ein. Also es ist so, dass es Trader gibt, die 100 Prozent oder auch deutlich mehr pro Jahr schaffen. ABER! Das passiert vielleicht nur f√ľr eine kurze Zeit. H√§ufig sind es auch ‚Äúnur‚ÄĚ 100 Prozent hochgerechnet vom Monat aufs Jahr. Zum Beispiel erzielt der H√§ndler eine Rendite von 8 oder 9 Prozent pro Monat. Hochgerechnet auf das Jahr w√§ren das rund 100 Prozent. Jetzt k√∂nnte man denken, klasse, dem vertraue ich mein Geld an. Aber das schafft er vielleicht nur wenige Monate hintereinander. Und dann erleidet er pl√∂tzlich einen gro√üen Verlust - und du auch, wenn du ihm folgst. Realistisch sind eher Gr√∂√üenordnungen von 25 Prozent pro Jahr. Das w√§re schon sehr gut. Ja, es gibt auch Trader, die 50 Prozent pro Jahr schaffen und das auch mehrere Jahre hintereinander. Aber ob die nun ausgerechnet auf den Copy Trading Plattformen sind wei√ü ich nicht. Denn es ist auch von der Psyche her eine ganz andere Hausnummer, ob du f√ľr dich selbst handelst, oder wei√üt, dass viele Anleger dir Unsummen an Euros anvertraut haben.
  2. √úbrigens: Bei CFDs gibt es keinen Zeitwertverfall. Auch bei Knock-Out Zertifikaten gibt es so etwas nicht. Allerdings verf√§llt bei KO-Zertifikaten das Wertpapier wertlos, sobald der Kurs das Knock-Out Level ber√ľhrt. Das w√ľrde eben bei Optionen nicht passieren. Und CFDs haben einen ganz anderen Aufbau.
  3. Hallo Brian, jetzt fragst du dich vielleicht noch, was du mit diesem Wissen anfangen sollst. Manfredo hat schon einen Hinweis darauf geliefert, was die Doppel-Tops oder Doppel-Bottoms aussagen k√∂nnen. N√§mlich zun√§chst, dass dort eben kein Weiterkommen war. Entweder konnte der Kurs nicht mehr steigen, oder er fiel nicht mehr, je nachdem. Das wiederum kann auch mehrere Gr√ľnde haben. Entweder war der Druck der Verk√∂ufer an einem Hoch besonders gro√ü oder das Interesse der K√§ufer nahm an diesem Punkt besonders ab. Bei einem Bottom oder Doppel-Bottom wiederum kann es sein, dass an diesem Punkt ‚Äúpl√∂tzlich‚ÄĚ (nicht im w√∂rtlichen Sinne) das Interesse der K√§ufer zur√ľck in den Markt kommt, vielleicht weil man der Meinung ist, dass die Aktie oder der Index zu diesem Kurs interessant ist. Oder aber der Druck der Verk√§ufer l√§sst nach, weil der Kurs dann so weit gesunken ist, dass man dann auch nicht mehr verkaufen will. Es ist nat√ľrlich immer so, dass du ein Doppel-Top oder Doppel-Tief immer erst im Nachhinein erkennst. Du kannst nicht im Vorfeld sagen, dass an dem und dem Punkt ein solches mit Sicherheit entstehen wird. Bei sehr markanten Hochs oder Tiefs kannst du im Vorfeld absch√§tzen, dass dort zun√§chst eine Gegenbewegungen stattfinden wird. Aber es liegt nun mal in der Natur der Sache, dass du erst im Nachhinein Klarheit hast. Du kannst aber bereits bestehende Doppel-Tops oder Doppel-Tiefs zum Traden nutzen. Denn die Wahrscheinlichkeit steigt, dass an diesen Punkten auch in Zukunft eine - zumindest kurze - Gegenbewegung stattfinden wird. Daraus wiederum k√∂nnte sich sogar ein Tripple-Top oder Tripple-Bottom herauskristallisieren. Solche klaren Muster sind meist deutliche Hinweise auf eine Trendumkehr. Auch ein Doppel-Hoch oder Doppel-Tief kann das bereits sein. Auf ein Doppel-Hoch folgt nicht selten ein tempor√§rer Abw√§rtstrend. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass du das alles nat√ľrlich im Kontext betrachtest. Je gr√∂√üer deine gew√§hlte Zeiteinheit, desto aussagekr√§ftiger sind Hochs und Tiefs. Je kleiner die Zeiteinheit, umso geringer die Aussagekraft.
  4. Servus zusammen, genau, du musst die Risiken kennen, nur dann kannst du etwas dagegen tun, das ist schon klar. Zum Beispiel gibt es das Risiko des Totalverlustes. Was kannst du nun selber dagegen tun, dass das nicht passiert? Einerseits muss man hier differenzieren zwischen dem Totalverlust deines gesamten Handelskapitals und dem Totalverlust einer bestimmten Position. Was meine ich konkret damit? hier mal ein beispiel: Dein Handelskapital beträgt 5.000 Euro. Es besteht das Risiko, dieses Geld komplett in den Sand zu setzen, also zu verlieren. Aber nur wann? Wenn du es investierst. Stell dir vor, du investierst die gesamten 5.000 Euro in eine einzige CFD Position, egal ob Forex, Index, Aktie etc. Nehmen wir mal den DAX. Die komplette Kohle in einen DAX-CFD Hebel 1:20). Du spekulierst auf steigende Kurse. Nun gibt der DAX aber um 2,5 Prozent nach. Was passiert mit deiner Position? Sie wird automatisch liquidiert. Du erleidest einen Totalverlust deines gesamten Handelskapitals. Denn 2,5 Prozent Minus im DAX multipliziert mit den Faktor 20 des Hebels ergibt 100 Prozent. So, nun aber der Totalverlust deiner offenen Position. Wieder ein Beispiel: Du investierst anstatt der 5.000 Euro, nur 50 Euro von deinem Handelskapital in den DAX. Es läuft wieder gegen dich und du verlierst die 50 Euro. Also deine offene Position erleidet sozusagen einen Totalverlust. Aber bezogen auf dein gesamtes Handelskapital erleidest du lediglich einen Verlust von 1 Prozent! Das ist verschmerzbar. So könntest du zum Beispiel die 5.000 Euro auch in mehrere verschiedene Aktien-CFDs investieren, beispielsweise in 10 x 200 Euro, mit jeweils einem Hebel von 1:5. So bist du in jeder dieser 10 Aktien mit de facto 10 Aktien investiert. Es ist unwahrscheinlich (nicht unmöglich!!), dass alle 10 Aktien gleichzeitig stark entgegen deiner Position laufen. Innerhalb der Aktien kannst du ja wieder nach Branchen, Länder usw. differenzieren. So kannst du das Verlustrisiko im CFD Handel etwas senken.
  5. Hallo zusammen, der gr√∂√üte Vorteil des CFD Handels ist f√ľr mich, dass ich deutlich weniger Kapital einsetzen muss, um eine Position zu handeln. Insbesondere im Forex Handel wird dies sehr gut deutlich. Wenn ich da keinen Hebel nutzen k√∂nnte, dann m√ľsste ich derart viel Kapital binden, um anschauliche Renditen einzufahren, das ist gar nicht vorstellbar. Durch den Hebel kann ich also mein vorhandenes Tradingkapital deutlich besser streuen. Ich kann mehrere kleinere Positionen er√∂ffnen. Anstatt also den vollen Betrag zu investieren, muss ich durch den Hebel des Broker vielleicht nur ein Zehntel oder sogar nur ein Zwanzigstel als Margin hinterlegen. Ich wei√ü, bei EU-regulierten Brokern geht der Hebel hoch bis 1:30 f√ľr die gro√üen Forexpaare. Bei den au√üer-EU-Brokern sind sogar Hebel bis zu 1:500 m√∂glich. Wenn ich dort 5.000 Euro traden m√∂chte, muss ich demnach nur 10 Euro als Margin hinterlegen. Klar, sobald der Kurs dann gegen mich l√§uft, steigt die Margin, das ist mir schon klar. Es handelt sich ja nur um die anf√§ngliche Margin. Aber das zeigt einem ja schon, wie flexibel man mit einem Hebel im CFD Trading ist. Im CFD Trading will ich ja den Basiswert ja auch gar nicht physisch besitzen, sondern ich m√∂chte traden. Also von den kurzfristigen Kursbewegungen profitieren. Und da ist der Handel bei einem solchen Broker wesentlich einfacher als, wenn ich das bei meinem Aktienbroker handeln w√ľrde. Zudem fallen bei meinem Aktiendepot ja auch Ordergeb√ľhren an, etwas was mein CFD Broker nicht verlangt ūüėČ Also f√ľr das kurzfristige Traden, ist ein seri√∂ser CFD Broker deutlich besser geeignet als ein Aktienbroker. Das kann ich auch eigener Erfahrung nur immer wieder best√§tigen und auch so weiter empfehlen. Vorausgesetzt, man kennt sich mit der Materie aus und kennt auch die Risiken.
  6. Hi Anna, Manfredo hat die grundlegenden Funktionsweisen bereits gut erkl√§rt. Vielleicht noch als Hinweis, zur Aussage, dass der Broker dir die Differenz gutschreibt oder abbucht. Also es ist nicht so, dass jeder Broker nur dann Gewinn macht, wenn du Verlust machst, aber es kann durchaus sein. Verbreitet ist das bei den Market Makern, also bei den Brokern, bei denen du tats√§chlich direkt ‚Äúgegen‚ÄĚ den Anbieter spekulierst. Allerdings sichern die sich auch wieder am Markt ab, sie hedgen sich, hei√üt das im Fachjargon. Bei den ECN Brokern handelst du nicht gegen den Anbieter, hier wird die Order einfach nur an den Markt weitergegeben. Zudem finanzieren sich Broker auch √ľber den Spread und √ľber Finanzierungsgeb√ľhren. Wobei wir auch beim Thema Hebel w√§ren. Denn wenn es keinen Hebel g√§be, k√∂nntest du ja die Aktie oder den entsprechenden Basiswert auch selbst direkt an der B√∂rse kaufen und br√§uchtest nicht so ein Konstrukt mit CFDs und so was. Die Sache mit dem Hebel funktioniert dabei so: Du sagst dem Broker, mit welchem Hebel du handeln m√∂chtest. Du investierst dein Kapital und der Broker legt entsprechend deiner Hebelauswahl ein X-Faches oben drauf. Er gibt dir quasi einen Kredit zum Spekulieren. Beispiel: Du w√§hlst einen Hebel von 10. Du investierst selbst 500 Euro. Der Broker verzehnfacht deine Investition, was demnach 5.000 Euro w√§ren. Die 4.500 zus√§tzlichen Euro gibt der Broker dir als Kredit. Nun musst du aber den Kredit nicht abzahlen, sondern du spekulierst am Markt nun mit 5.000 Euro, anstatt nur mit 500 Euro. Gehen wir mal davon aus, du investierst √ľber einen CFD in eine Aktie und spekulierst auf steigende Kurse. Die Aktie gewinnt nun 1 Prozent. Das w√§ren bei einer Investition von 5.000 Euro demnach 50 Euro (denn du bist ja effektiv am Markt mit den 5k investiert). Schlie√üt du deine Position, schreibt der Broker die 550 Euro gut. Also deine 500 Euro Investition und 50 Euro Gewinn. Den Kredit nimmt er sich einfach wieder. 50 Euro von 500 Euro sind aber 10 Prozent. Das hei√üt, durch den Hebel ver-x-fachst du deine Investition am Markt und auch entsprechend deinen Gewinn oder aber auch Verlust (!!!). Und genau das muss dir klar sein!
  7. Hi Ben, nein der Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen ist in den USA nicht illegal. Wie ja schon beschrieben, haben dort einige der größten Krypto Firmen ihren Sitz. Auch aus historischen Gesichtspunkten heraus wäre ein Verbot von Bitcoin in den USA eher unwahrscheinlich. Da sieht es in der EU schon deutlich anders aus. Zwar sind wir hier von einem Verbot weit entfernt - und ich glaube auch nicht, dass sowas mal kommen wird - aber die Regulierung ist ja hierzulande deutlich ausgeprägter als in den USA.
  8. Hallo Ben, es ist in der Tat so, dass es f√ľr ein Land nat√ľrlich nur sehr schwer ist, Kryptow√§hrungen im Allgemeinen zu verbieten und das Verbot dann auch durchzusetzen. Klar kann man Bitcoin verbieten, aber was bringt einer Regierung das? Es wird zum Beispiel eine Kapitalflucht verhindert. Aber √ľberlegen wir einmal. Wenn die Menschen im Land der Meinung sind, dass sie ihr Kapital in Sicherheit bringen m√ľssten, indem sie es in Bitcoin oder andere Coins investieren, also aus der heimischen W√§hrung regelrecht fliehen, dann muss schon etwas gewaltig nicht stimmen in dem Land oder der W√§hrungsregion. Warum sollte ein Land sonst Bitcoin & Co. verbieten? In einigen L√§ndern, in denen eine krasse Wirtschaftskrise herrscht wie in Venezuela, geben Kryptow√§hrungen dort sogar eine gewisse Stabilit√§t. Denn die heimische W√§hrung ist de facto nichts mehr wert. Viele Venezolaner greifen auf Dash zur√ľck und bezahlen beim B√§cker eher mit dem Coin als mit dem heimischen Geld. Auch die Verk√§ufer akzeptieren eher Kryptow√§hrungen als den Venezolanischen Bolivar. Wenn ich mich recht entsinne hat die Regierung dort sogar mit dem Petro eine eigene staatliche Kryptow√§hrung erschaffen. Aber ich wei√ü, dass es zum Beispiel in China Bestrebungen gab, Bitcoin zu verbieten. Aber wie gesagt, das ist nur sehr schwer umzusetzen, da der Handel ja online im Internet stattfindet. Man kann den Kauf und Verkauf von Bitcoin sicherlich einschr√§nken durch ein Verbot, aber ganz verhindern? Das wage ich ernstlich zu bezweifeln...
  9. Hi Jane, abh√§ngig vom konkreten ETF, ist diese Anlagem√∂glichkeit innerhalb des klassischen Wertpapier- und B√∂rsenhandels eher mit einem geringeren Risiko zu bezeichnen. Selbstverst√§ndlich gibt es auch innerhalb der Anlageklasse ETF Unterschiede in Bezug auf das Risiko. ETFs mit einem Hebel oder ETFs die zus√§tzlich mit spekulativen Derivaten handeln, sind als deutlich risikobehafteter einzustufen. Hier solltest du aufpassen, diese ETFs nicht zu sehr im Portfolio zu gewichten, sofern du sie denn √ľberhaupt aufnehmen willst. Ich bin der Meinung, dass das eigentlich auch gar nicht sein muss. Wer unbedingt etwas Pepp im Depot ben√∂tigt, kann das ja auch anderweitig erzeugen. Ein ETF ist daher immer so risikoreich wie der zugrunde liegende Index. Ein ETF auf den brasilianischen Aktienindex w√ľrde ich daher mal pauschal als deutlich riskanter einstufen als einen ETF auf den S&P500 oder den MSCI World. Das ist der Gedanke dahinter. Das musst du verstehen. Dann kannst du das Risiko auch besser selbst einsch√§tzen. Na ja, und wenn jetzt bei dir die Frage aufkommt, woran man denn das Risiko eines Index bemisst, dann w√ľrde ich auch hier eine Faustregel nennen: je h√∂her die Volatilit√§t eines Index, desto risikoreicher. Was aber nicht hei√üt, dass ein Index, der in der Vergangenheit eine niedrige Volatilit√§t hat, automatisch eine todsichere Geldanlage ist ūüėČ So einfach ist das im Wertpapierhandel nun auch nicht. Aber als grobe Richtlinie kannst du das schon so nutzen. Also zun√§chst das Risiko des Index bemessen und dann schauen, ob der ETF diesen Index 1:1 abbildet oder mit einem Hebel oder andere Derivate nutzt. Wenn er den Index 1:1 abbildet, dann entspricht das Risiko des ETFs dem des Index.
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