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Ronny Holzberger

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  1. Also es kommt vor allem darauf an, was du von einem Finanzberater erwartest. Wenn es dir lediglich um die Vermögensverwaltung geht, dann könnte ein Robo Advisor eine gute Alternative darstellen. Möchtest du jedoch einen gesamtheitlichen Ansatz verfolgen, wie bereits besprochen, damit meine ich, dass dein Finanzberater dein Girokonto, deine kurzfristigen Liquiditätsreserven, deinen Dispokredit, deinen Autokredit, deine Versicherungen, deine Zukunftspläne und so weiter alles im Blick hat, dann solltest Du eben auf einen Finanzberater zurückgreifen und nicht auf einen Robo-Advisor. Bei einem Finanzberater musst du halt sehr auf die Qualität des Beraters achten bzw. auch auf die Bank, bei der er arbeitet. Denn vieles steht und fällt mit dem Finanzberater. Natürlich ist das bei einem Robo-Advisor ähnlich, da dieser aber programmiert wurde, kannst Du grundsätzlich davon ausgehen, dass er vernünftige Entscheidungen trifft. Ein Finanzberater kann auch vor allem auf seine Provisionen achten. Eine Bank wird dir nur Produkte anbieten, bei denen sie auch eine Provision erhält. Viele Banken arbeiten daher mit Kooperationspartnern zusammen. Eine Alternative dazu sind unabhängige Vermögensverwalter. Aber auch hier leben diese natürlich nicht von Luft, sondern auch oft von einer Provision, die sie durch den Verkauf der Finanzprodukte erhalten. Eine dritte Möglichkeit, einen guten Finanzberater zu finden, sind Finanzberater, die ausschließlich auf Honorarbasis arbeiten. Hier gibt es verschiedene Variante. Du bezahlst zum Beispiel einen Stundenlohn für die Beratung, musst im Anschluss allerdings alles selbst umsetzen. Oder, du bezahlst wieder einen Stundenlohn, der Berater setzt für dich alles um, du bekommst im Gegenzug aber alle Provisionen weitergeleitet. Das heißt du bekommst im Anschluss eine Gutschrift der Provision und Erträge, die der Berater sonst erhalten würde. Das ist meiner Meinung nach die beste Variante. Denn hier zahlst du wirklich rein für die Beratung. Und der Berater, der auf von Honorarbasis arbeitet, hat kein Interesse daran eine möglichst hohe Provision zu erhalten durch den Verkauf der Finanzprodukte. Allerdings eignet sich diese Art der Vermögensberatung nur für Kunden, die etwas mehr Vermögen haben. Dann eine Beratung auf Honorarbasis ist relativ teuer. Für den Standard-Kunden, um das jetzt mal so auszudrücken, ohne das abwertend zu meinen, eignet sich auch ein Robo-Advisor oder ein einfacher Finanzberater.
  2. Guten Tag Curtis, also man kann jetzt nicht hergehen und sagen, dass dieser und jener Punkt automatisch ein guter Einstiegskurs für einen Trade im Daytrading ist. Es gibt ja so viele verschiedene Variablen, die dabei eine Rolle spielen. Auch bin ich der Meinung, dass man nicht eine bestimmte Uhrzeit als Einstieg präferieren kann. Also, wenn das im Rahmen der Strategie so vorgesehen ist, dann natürlich schon. Aber nicht pauschal. Man kann nicht einfach sagen. Jeden Tag um 10:30 Uhr solltest du beim DAX einen Trade im Daytrading eröffnen. Das ergibt keinen Sinn. Außer eben, es gehört speziell zu deiner Strategie. Das einzige, was man in puncto Uhrzeiten beachten sollte, ist, zu welcher Zeit viel Liquidität im Markt ist. Zum Beispiel im EUR/USD Forex Handel wäre das nun nicht unbedingt Nachts um 2 oder 3 Uhr morgens. Oder den DAX solltest du nicht zwangsweise Abends im nachbörslichen Handel um 21:00 Uhr noch traden. Es sei denn, auch an dieser Stelle wieder der Hinweis, es gehört gezielt zu deiner Strategie dazu. Aber abgesehen von diesen sehr allgemeinen Regeln, kann man keine generellen Einstiegszeitpunkte festmachen. Das ist ja unter anderem eben auch vom Basiswert abhängig. Grundlegend dabei ist immer deine gewählte Strategie. Darauf aufbauend müssen deine Trades erfolgen. Wenn deine Strategie es vorsieht, dass du zu einer bestimmten Uhrzeit handelst, oder nur innerhalb eines bestimmten Zeitfensters, dann ist ja gut. Aber im Allgemeinen wird sich eine Strategie im Daytrading eher an anderen Faktoren orientieren, wie zum Beispiel Chartanalyse. Damit meine ich Unterstützungen oder Widerstände oder gleitende Durchschnitte usw. Vielleicht noch einen anderen wichtigen Hinweis in diesem Zusammenhang: Zu jeden Einstieg brauchst du bereits einen Ausstieg. Und zwar mindestens einen, bei dem du im schlimmsten Fall aussteigst. Das heißt, du solltest beim Einstieg in einen Trade bereits einen Stop Loss setzen. Einen Take Profit musst du nicht unbedingt setzen, du solltest aber zumindest im Fokus haben, bis wohin der Trade laufen sollte. Du solltest also wenigstens ein Ziel haben.
  3. Guten Tag Walter, um als CFD Händler oder im CFD Handel erfolgreich zu sein ist Durchhaltevermögen wichtig. Auch die Bereitschaft Verluste zu akzeptieren, Risiken zu begrenzen und Fehler einzugestehen. Klingt recht einfach, oder? Aber das ist unheimlich schwer. Insbesondere dann ist es schwer, wenn man keinen Mentor hat oder einen anderen Trader, der bereits erfolgreich ist und den man mal befragen kann. Denn Fehler einzugestehen ist das eine, aber man muss diese Fehler ja auch erstmal entdecken. Viele denken ja immer, das die Strategie das Wichtigste ist. Tja, wenn es so einfach wäre, gäbe es wohl deutlich mehr erfolgreicher Händler. Denn dann müsste man ja nur das machen, was die Strategie sagt. Ist schon richtig, dass die Strategie und Vorgehensweise ebenfalls wichtig sind. Aber der mentale Effekt darf keinesfalls ausgeklammert werden. Denn mit jeder Strategie wirst du Verluste einfahren. Und zwar nicht nur mal so kleine Verluste zwischendurch, sondern auch mal einen ganzen Monat lang oder sogar mehrere Monate hintereinander! Und das macht es mental schwierig das zu akzeptieren. Dann wird die Strategie hinterfragt und verworfen. Aber vielleicht war die Vorgehensweise durchaus richtig?! Und das ist eben so schwierig, das allein herauszufinden. Risiken müssen strikt begrenzt werden, damit das Kapital so weit wie möglich erhalten bleibt. Allerdings darf man natürlich nicht sofort den Trade schließen, sobald er ins Minus rutscht. Hier ist Augenmaß erforderlich. Auch das will gelernt sein. Schwierig ist ja auch, dass man nicht gleichmäßig viel Geld mit dem CFD Handel verdient. Mal ist es mehr, mal ist es weniger. Auch das mag für den einen oder anderen schwierig sein. Eine große Herausforderung ist es vor allem, wenn man darauf angewiesen ist Gewinne einzufahren. Dann wird der CFD Handel besonders schwierig, weil man unter Druck steht, dass die Trades erfolgreich sein müssen. Und daran ist schon so mancher psychisch zerbrochen.
  4. Hi Ben, einige werden es nie schaffen, professionelle oder erfolgreiche Day Trader zu werden. Selbst mit einer super Ausbildung kann es sein, dass so mancher es einfach nicht schaffen wird. Das liegt nicht an der Ausbildung an sich oder dass das Daytrading zu schwer ist, sondern an der jeweiligen Person. Denn es ist einfach so, dass Daytrading nicht für jeden geeignet ist. Also, es ist schon so, dass vermutlich die meisten Anleger es prinzipiell schaffen KÖNNTEN. Denn das hat ja das Experiment der Turtle Trader gezeigt. Dort wurden ja auch verschiedene Personen aus verschiedenen gesellschaftlichen Hintergründen genommen, wobei keiner von ihnen Erfahrung mit Trading oder Daytrading hatte. Dennoch waren sie letzten Endes erfolgreich. Warum? Einfach nur, weil sie sich stur an die Regeln gehalten haben. Genauso wichtig ist es auch im Daytrading sich an Regeln zu halten. Eigentlich macht es das doch auch einfacher. Man muss weniger Denken und kann die Verantwortung ein Stück weit abgeben. Sicher, es nützt nichts, wenn ich die Verantwortung an ein System oder an Regeln abgebe, ich aber unter dem Strich dennoch Verluste mache. Denn ich kann ja kein System zur Rechenschaft ziehen. Zumindest nicht in dem Sinne, dass es mir für den Schaden aufkommt. Aber wenn ich sicher bin, dass das System an sich funktioniert und gut ist, dann kann ich mich darauf verlassen. Aber genau das ist auch die größte Herausforderung. Der ständige Kampf, das ständige sich Hinterfragen, ob denn das System auch wirklich so gut ist. Ständig möchte man irgendwas optimieren und es schwingt eine permanente Unsicherheit im Daytrading mit. Da die meisten Personen, wenn sie eigenes Geld investieren, aber eben nicht stur nach einem System handeln können, sind die meisten Trader auch nicht erfolgreich. Das ist das ganze Geheimnis dahinter, ob man im Daytrading erfolgreich ist oder nicht.
  5. Guten Tag, mal noch ein anderes Risiko auf das man im CFD Handel durchaus Acht geben sollte und das man kennen sollte: Das Ausfallrisiko des Brokers. Ich glaube das Risiko haben die meisten Trader gar nicht auf dem Schirm. Aber es kann nämlich auch passieren, dass der CFD Broker pleite geht. Und dann kann man noch so gut traden und Gewinne eingefahren haben. Wenn man die sich nicht vorher erfolgreich hat auszahlen lassen, dann sind die Gewinne und das eingezahlte Geld vermutlich für immer weg. Denn die Wahrscheinlichkeit hier wieder an sein Kapital zu gelangen, sind doch sehr gering. Aber es gibt doch eine Einlagensicherung, wird sicher der eine oder andere an dieser Stelle einwenden wollen. Stimmt, es gibt für EU-regulierte Broker (und sicher auch für ein paar andere CFD Broker außerhalb der EU ebenfalls) eine Einlagensicherung. ABER! Und das wissen nur die allerwenigsten: die Einlagensicherung gilt nur für NICHT investiertes Geld. Also das Kapital, welches auf dem Verrechnungskonto liegt. Gelder, die zum Zeitpunkt der Insolvenz im CFD Handel stecken, sind nicht über die Einlagensicherung abgedeckt, da der CFD Handel ein Vertrag mit dem Broker entspricht. Und wer zahlt schon Geld bei einem CFD Broker ein, um es dann nicht zu investieren? Also es wird in den meisten Fällen wohl so sein, dass bei einer CFD Broker Pleite das meiste Geld im CFD Trading steckt. Außerdem liegt die Einlagensicherung bei “nur” 20.000 Euro. Was darüber liegt, ist ebenfalls nicht abgedeckt. Na gut, das betrifft nicht alle Trader. Ich habe zwar keine Statistik im Kopf, aber ich vermute mal, dass viele Händler nicht mehr als 20.000 Euro bei einem Broker einzahlen. Gibt es auch, ohne Frage, aber es sind eben nicht die meisten. Wenn es denn so wäre, würden viele Broker die Mindesteinzahlung ja auch nicht bei 100 Euro oder 200 Euro ansetzen, sondern wesentlich höher.
  6. Guten Tag Paul, du fragst ja gezielt nach den Risiken des CFD Handels. Hier kommt es zunächst einmal darauf an, bei welchem Broker du ein CFD Konto eröffnet hast. Bei einem CFD Broker, der im EU-Raum reguliert ist, sind die Risiken etwas anders zu bewerten als außerhalb. Danach kommt es darauf an, ob du als Privatanleger oder als professioneller Kunde eingestuft wirst. Da du aber nach den Risiken fragst, kannst du schon mal nicht als professioneller Anleger eingestuft werden, denn dem wären die Risiken vollumfänglich bewusst. Also: das größte Risiko (bei einem EU-regulierten Broker) im CFD Trading besteht im Totalverlust des eingezahlten - nicht investierten! - Kapitals. Warum schreibe ich eingezahlt und nicht investiert? Weil du beim CFD Trading beispielsweise 1000 Euro beim Broker einzahlen, davon dann nur 500 Euro investieren und du dennoch die 1.000 Euro verlieren kannst. Das ist das größte Risiko! In dem Fall natürlich nur, wenn du einen Hebel nutzt, was aber in 99 Prozent der Fälle der Fall sein wird, denn ansonsten müsstest du ja kein CFD Konto eröffnen. Denn der Hebel wird ja de facto durch einen Kredit ermöglicht. Hast du dein Konto bei einem CFD Broker außerhalb der EU, dann KANN dein finanzielles Risiko sogar deine Einzahlung übersteigen !! Hier muss man aber genau schauen, was der Broker in seinen Bedingungen schreibt. In Fachkreisen spricht man von einem Schutz vor negativen Kontoständen (“negative balance protection”). Das heißt, du kannst nicht mehr verlieren als du eingezahlt hast. Sollte der Broker dir das nicht ausdrücklich bieten, dann kann es vorkommen, dass deine Verluste deine Einzahlungen übersteigen. In dem Fall musst du dann Geld nachschießen, der worst case sozusagen. Natürlich wollen Broker das auch vermeiden. Daher bekommst du zunächst eine Warnung, sobald dein Kontostand immer kleiner wird, man spricht hier vom Margin Call. Du müsstest dann entweder selbst die Position schließen oder Geld beim Broker einzahlen. Reagierst du nicht, warum auch immer, dann schließt der Broker die Position selbst automatisch ab einem gewissen Punkt. Es kann dann aber eben sein, dass dein Konto beim Broker im Minus ist und du das Konto ausgleichen musst. Bei privaten Anlegern bei einem EU-regulierten Brokern ist das aber nicht möglich. Der Ablauf ist zwar identisch, aber dein Risiko ist auf deine Einzahlung beschränkt. Demzufolge schließen die EU-Broker die Positionen auch deutlich schneller um ja keine Verluste zu machen.
  7. Ergänzung zum Thema Hebel bzw. Finanzierungskosten: Den Kredit bekommst du nicht gratis, es fallen Finanzierungskosten an. Die Finanzierungskosten werden dabei täglich berechnet. Handelst du intraday, also du eröffnest du schließt eine Position am selben Tag, dann fallen keine Zinsen an. Der Broker selbst muss ja auch keine Zinsen dafür bezahlen. Hältst du deine Position aber über Nacht, dann musst du pro Tag einen gewissen Zins bezahlen. Die Höhe des Zinssatzes und der daraus resultierenden Kosten hängt vom Basiswert ab. Bei Kryptowährungen beispielsweise ist der Zins teilweise exorbitant hoch. Zudem spielt natürlich auch die Höhe des Hebels eine wesentliche Rolle. Je höher der von dir gewählte Hebel, desto höher die Zinskosten. Das ist ja auch ganz logisch, da mit Zunahme des Hebels auch das Kreditvolumen steigt, welches dir der Broker zur Verfügung stellt. Handelst du 1.000 Euro mit einem Hebel von 5, gibt der Broker dir sozusagen 4.000 Euro Kredit. Handelst du 1.000 Euro mit einem Hebel von 20, gibt der Anbieter dir einen Kredit von 19.000 Euro und entsprechend fallen da mehr Zinsen an. Wir sprechen ja hier immer wieder von Kredit. Es ist aber nicht so, dass du eine Bonitätsprüfung machen musst oder sowas. Denn du bekommst den Kredit ja nicht auf dein Girokonto ausbezahlt und du musst das Geld ja auch nicht zurückzahlen. Sollte deine Position zu sehr ins Minus rutschen, dann schließt der Broker automatisch deine Position, bis du bei ungefähr plus/minus 0 bist, was für dich einem Totalverlust entspricht und der Broker zieht sein Geld raus. Beispiel: Du investierst 1.000 Euro mit einem Hebel von 10, du bist also mit 10.000 Euro am Markt investiert. Der Basiswert verliert nun 10 Prozent, was 1.000 Euro entspricht. Der Broker schließt die Position automatisch und zieht seine 9.000 Euro raus, du gehst leer aus, also Totalverlust. In der Praxis schließen Broker die Positionen bereits deutlich eher, nicht erst wenn es ganz knapp wird. Es war nur zur Verdeutlichung.
  8. Also ich habe in Sachen Kryptowährungen eine Art Sparplan eingerichtet. Da interessiert mich herzlich wenig, ob gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist, Kryptos zu kaufen. Erstens weiß ich das sowieso nicht. Das weißt du immer erst hinterher, also vielleicht sogar erst in ein paar Jahren. Und dann kannst du es ja sowieso nicht mehr ändern. Daher ist für mich quasi immer der richtige Zeitpunkt Kryptowährungen zu kaufen 🙂 Und zweitens will ich mich gar nicht damit auseinandersetzen, ob gestern, heute oder morgen ein geeigneter Zeitpunkt ist, in Bitcoin und Co einzusteigen. Wie gesagt, für mich ist heute immer der beste Zeitpunkt. Ich denke langfristig. Die Sparpläne habe ich bei eToro aufgesetzt. Da überweise ich jeden Monat 200 Euro hin und dann kaufe ich damit Coins. Das gute ist dort, dass ich dort die Coins direkt erwerbe, also keine CFDs. Denn mit CFDs will ich da nix zu tun haben. Mit 200 Euro kann ich mir da 8 verschiedene Coins im Monat kaufen, da die Mindestsumme 25 Euro beträgt. Echt gut. Und das läuft bei mir automatisiert. Ich brauche mich da um fast nichts kümmern. Das geht jeden Monat automatisch so. Genau das ist meine Art der Investition in Kryptowährungen. Also, anstatt das du dich ständig fragst, ob denn gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist: Kaufe heute und spare jeden Monat einen fixen Betrag in Kryptos. Da kannst du einfach nichts verkehrt machen. Übrigens kannst du bei eToro auch echte Aktien kaufen. Also, gleich noch einen Sparplan einrichten 🙂 Gebühren fallen da übrigens keine an...
  9. Mittlerweile gibt es ja auch ganz andere Anbieter, abseits vom klassischen Trading Broker mit Kryptowährungen. Da gibt es auch Unternehmen, bei denen du wie eine Art Geldanlage tätigst. Oder du kannst deine Euros in Bitcoin (oder welche Coins auch immer du magst) tauschen und dann bekommst du eine Kreditkarte, mit der du im Laden bezahlen kannst. Die Bezahlung erfolgt für den Händler natürlich in Euro, aber bei dir wird der entsprechende Betrag in Bitcoin abgebucht. Je nachdem, wie der aktuelle Bitcoin Euro Umrechnungskurs ist, kommst du dann besser oder schlechter weg. Es gibt sogar Plattformen, da kannst du deine Coins verleihen. Im Gegenzug bekommst du einen gewissen Prozentsatz - manchmal sogar täglich - ausbezahlt. Nicht schlecht diese Plattformen, das Ganze ist wohl auch recht sicher. Das funktioniert auch andersherum. Du hinterlegst deine Coins als Sicherheit und bekommst im Gegenzug einen Kredit in Euro. Entweder als klassischen Ratenkredit oder in einer Art Dispokredit oder Rahmenkredit. Klar, das sind jetzt alles keine direkten Möglichkeiten um mit den Kryptowährungen zu handeln oder zu spekulieren. Aber ich wollte mal aufzeigen, welche Möglichkeiten es generell noch gibt, mit Bitcoin & Co Geld zu verdienen. Ich denke es zeigt auch, in welche Richtung sich das alles in Zukunft entwickeln wird. Da wird bestimmt noch das eine oder andere auf uns zukommen. Bin mir auch ziemlich sicher, dass es sowieso noch mehr Möglichkeiten gibt mit Kryptowährungen Geld zu verdienen außer das, was ich bis jetzt hier geschrieben habe.
  10. Hallo Benjamin, ja, mit Ausbrüchen handeln, oder besser gesagt, man handelt Ausbrüche, so wäre es exakter formuliert, ist eine interessante Strategie. Die eignet sich insbesondere auch für Einsteiger. Zumindest, das Verständnis wie man Ausbrüche handelt, ist relativ simpel. Schwieriger wird es dann in der Praxis, aber das ist ja im Prinzip bei jeder Handelsstrategie so. Sehr vorteilhaft beim Handeln von Ausbrüchen finde ich zudem, dass du das sowohl bei Aktien, aber auch bei jedem anderen Asset traden kannst, sprich Forex, CFDs, Kryptowährungen usw. Der Grund ist, dass der Ausbruch von Ausbrüchen auf der Chartanalyse basiert. Ein Ausbruch findet demnach immer dann statt, wenn entweder ein Widerstand nach oben gebrochen wurde oder eine Trendlinie bzw. ein Trendkanal. Natürlich kann man auch Ausbrüchen “gen Süden” handeln, also wenn eine Unterstützungslinie oder -zone nach unten gebrochen wurde. Einfach ist die Strategie - obwohl es eher eine Vorgehensweise, weniger eine konkrete Strategie ist - eben deshalb, weil die Erklärung ja recht simpel ist. Wer sich bereits ein wenig mit Chartanalyse auskennt, der weiß nun was zu tun ist, und kann Ausbrüche handeln. Schwieriger ist es dagegen, dass dann in die Praxis umzusetzen. Denn dann entstehen Fragen wie: Ab wann handelt es sich um einen Ausbruch? Wo setze ich meinen Stop Loss? Wo setze ich meinen Take Profit? Wie viel Kapital sollte ich investieren? und so weiter und so fort. Diese Aspekte musst du aber ebenfalls im Vorfeld für dich abklären. Ansonsten droht die Gefahr, dass du Geld beim Trading verlierst.
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