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Stefan Eisert

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Everything posted by Stefan Eisert

  1. Hallo Tommy, ich persönlich habe keine Tesla Aktien. Ich habe mich bisher nicht ausgiebig genug mit dieser Firma auseinandergesetzt. Ich weiß natürlich was Tesla ist, also ein Elektroautobauer. Aber ich habe mich zu wenig mit Tesla beschäftigt als, dass ich voller Überzeugung darin investiert sein möchte. Daher kann ich dir keine Idee an sich geben, ob Tesla eine gute Investition wäre oder nicht. Allerdings kann ich dir einen allgemeingültigen Rat geben. Und zwar, wenn du der Meinung bist, dass du Tesla Aktien kaufen solltest, die Idee dahinter bezieht sich auf alle Aktien nicht nur auf Tesla, dann könntest du beispielsweise jetzt sofort einen gewissen Betrag in Tesla Aktien investieren. Wie hoch sollte dieser Betrag sein? Nun, das hängt davon ab, wie viel Geld du insgesamt in Tesla investieren möchtest. Bei der ersten Investitionen solltest du nur einen geringen Teil nehmen. Vielleicht ungefähr ein Drittel oder ein Viertel deines Kapitals, welches du insgesamt in Tesla investieren möchtest. Nicht deines gesamten Handelskapitals! Sondern nur, was du in Tesla anlegen willst. Der Vorteil ist, dass du bereits in Tesla investiert bist. Steigt der Kurs der Aktie weiter, so bist du sofort dabei und kannst dich über Buchgewinne freuen. Sollte die Aktie jedoch fallen, dann hast du noch genug Geld übrig, um bei niedrigeren Preisen einzusteigen. Dann brauchst du dich nicht zu ärgern, dass du zu teuer gekauft hast. Das ist das Prinzip dahinter. Denn mach dir auch klar, du wirst nicht den idealen Einstiegspunkt finden. Niemand weiß, wie sich die Tesla Aktie in den nächsten Tagen und Wochen entwickeln wird. Wenn ich das wüsste, würde ich ebenfalls mein gesamtes Kapital darauf setzen. Aber das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Deswegen der Tipp, ungefähr ein Viertel sofort investieren, und dann warten wie sich das weiterentwickelt, und dann erneut entscheiden, ob man wieder eine Tranche investieren möchte.
  2. Hallo Stefan, also ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das nicht ganz so einfach ist, wie es manchmal dargestellt wird. Insbesondere in Werbevideos oder gewissen Werbungen die man erhält, auch in YouTube Videos, wird es manchmal so dargestellt, als sei es ganz einfach Daytrading zu betreiben. Sicher, ein Konto bei einem Broker zu eröffnen, dort Geld einzuzahlen, einen Chart zu öffnen und dann einige Trades zu tätigen, das ist wirklich ganz einfach. Da gehört überhaupt nicht viel dazu. Aber dir geht es ja nicht darum, wie man einen Trade eröffnet, zumindest gehe ich jetzt mal davon aus, sondern wie man erfolgreich Daytrading betreibt. Obwohl es nicht ganz so einfach ist, wie es manchmal gezeigt wird, so muss ich auch sagen, dass es auch nicht unheimlich schwierig ist oder gar unmöglich. Wichtig ist, dass du diszipliniert bleibst, dich an deine vorgegebene Strategie hältst und ganz, ganz, ganz wichtig ist, dass du ein striktes Risiko- und Moneymanagement betreibst. Kapitalerhalt steht an oberster Stelle. Da gibt es überhaupt Nichts zu diskutieren. Das ist das A&O. Denn, wenn du kein Kapital mehr hast, dann kannst du kein Daytrading mehr betreiben. Und das ist das einzige, was du wirklich kontrollieren kannst. Aber abgesehen davon, brauchst du natürlich auch eine gewisse technische Ausrüstung. Na klar kann man Daytrading auch am Laptop betreiben. Aber ich empfehle dir einen richtigen PC. Ob es nun ein iMac ist oder ein All-in-One-Computer oder ein klassischer stationärer PC, das ist relativ egal. Gleichzeitig brauchst du auch einen großen Bildschirm, besser wären mehrere Bildschirme nebeneinander. Es kommt natürlich auch darauf an, in welchem Umfang du das betreiben möchtest. Daytrading heißt ja nur, dass du den Trade innerhalb eines Tages wieder schließt. Daytrading bedeutet ja nicht automatisch, dass du den ganzen Tag über tradest. Es kann ja auch sein, dass du nur nachmittags und abends ein paar Stunden handeln willst. Dann brauchst Du vielleicht nicht eine ganz so große Ausrüstung, wie als wenn du in Vollzeit Trader bist. Und ganz wichtig ist natürlich auch eine stabile und sehr gute Internetleitung. Und abgesehen von den technischen Dingen brauchst du auch eine Ausbildung. Du musst lernen, wie du im Daytrading agierst. Denn Daytrading ist etwas ganz anderes als langfristiges Investieren. Im Daytrading musst du vor allem auf technische Analyse zurückgreifen. Deswegen musst du technische Analyse lernen. Damit meine ich das Lesen und Interpretieren von Charts. Auch brauchst du eine Strategie, eine Vorgehensweise. Und am besten wäre auch ein Mentor, der dir das alles beibringt und dich auch auf die psychologischen Herausforderungen aufmerksam macht. Ich empfehle dir am Anfang nur auf einem Demokonto zu handeln oder nur mit sehr, sehr geringem Kapital. Denn du wirst am Anfang Fehler machen, du wirst am Anfang Geld verlieren und du bist nicht erfolgreich sein. Stell dich auf jeden Fall darauf ein. Aber wenn du dran bleibst, dann hast du die Chance erfolgreich Daytrading zu betreiben.
  3. Guten Tag Paul, um das vielleicht erstmal vorwegzunehmen. Es gibt nicht “den Open Range Breakout”. Es gibt eine Strategie, die sich Open Range Breakout nennt. Oder man kann auch sagen eine Vorgehen im Trading. Zwei Begriffe müssen wir hier näher beleuchten. Einmal “open range” und zum anderen “breakout”. Was ist einen open range? Dabei handelt es sich, einfach übersetzt, um eine Eröffnungszone. Damit ist gemeint, dass bei Eröffnung eines Marktes eine bestimmte Zeitperiode abgewartet wird. Dann wird geschaut, wo der Höchst- und der Tiefstkurs in diesem Zeitfenster waren. Das ist dann die open range. Also nehmen wir mal als Beispiel den DAX. Da schaut man im Zeitfenster von 9:00 Uhr bis 10:00 Uhr und notiert den Höchst- sowie Tiefstkurs. Ich nehme jetzt einfach mal ein paar Zahlen, die sich leicht rechnen können. Also, Höchstkurs bei 15.000 Punkten, Tiefstkurs bei 14.900 Punkten. So, damit hast du eine range oder eine Zone. Jetzt kommen wir zum zweiten Begriff, dem breakout, zu Deutsch Ausbruch. Ein Trade wird eingegangen, sobald der Kurs diese Zone verlässt, der Kurs sozusagen aus dieser range ausbricht. Bricht er nach oben aus, wird ein Long Trade eröffnet, bricht der Kurs dagegen nach unten aus der Zone aus, wird ein Short Trade eingegangen. Beispiel wieder von oben: Der Kurs geht irgendwann nach 10:00 Uhr über 15.000 Punkte. Es erfolgt ein Long Einstieg. Wäre der Kurs unter 14.900 Punkten gefallen, so wäre ein Short-Einstieg die Folge. Das ist erstmal die Grundlage der Open Range Breakout Strategie. Sie kommt natürlich nur im Daytrading zur Anwendung, weil der Trade sich lediglich auf eine Zeitspanne im Intradayhandel bezieht. Allerdings ist das natürlich noch keine fertige Strategie. Das ist erstmal nur die grobe Vorgehensweise. Nun müssen nämlich noch weitere Parameter geklärt werden. Zum Beispiel welche Zeitspanne man denn nimmt. Es muss ja nicht von 9 bis 10 Uhr sein. Man kann ja auch von 9 Uhr bis 9:45 Uhr nehmen. Oder bereits den vorbörslichen Handel mit einschließen. Stop Loss, Take Profit usw. muss alles noch geklärt werden.
  4. Hallo Sam, du hast zwar hier nicht wirklich eine Frage gestellt. Aber die Thematik ist ja dennoch offensichtlich 😉 Also ich gehe mal davon aus, dass du das aus der Sicht des Anlegers meinst, denn aus der Sicht des Traders sind “Copy Trading Strategien” ja wenig zielführend. Es sei denn, er handelt Aktien und hat eine Unmenge an Kapital, welches er verwaltet. Dann muss er entsprechend darauf achten, dass die Aktien auch eine gewisse Liquidität aufweisen. Aber du wirst das sicher aus der Sicht des Anlegers meinen. Ja, hier gelten die gleichen Regeln wie beim “normalen” Investieren auch. Du kannst die gleichen oder sagen wir mal ähnliche Strategien nutzen. Was du unbedingt vorher machen musst, also vor einer Strategie: Zuerst musst du eine Analyse machen. Im Aktien- oder Forexhandel unterscheidet man grob zwischen technischer und fundamentaler Analyse. So ähnlich kannst du das auch im Copy Trading machen. Natürlich nicht 1:1, weil du ja keine Unternehmenskennzahlen analysierst. Die Chartanalyse würde sich in dem Fall darauf beziehen, dass du die bisherige Performance des Top Traders analysiert. Darunter fällt dann auch, welche Dradowns und welche Volatilität der Trader hat. Bei der fundamentalen Analyse kannst du dir anschauen, welche Basiswerte er handelt, mit viel Prozent seines Kapitals er Trades tätigt, mit wie viel Prozent des Kapitals er gleichzeitig in einem Basiswert und in derselben Richtung investiert ist. Denn man sagt zwar, ca. 1% des Kapitals pro Trade investieren. Aber wenn er 50x Long im gleichen Basiswert ist, dann ist das auch extrem risikoreich! Das gilt auch für Basiswerte mit einer hohen Korrelation, wie Aktienindizes. Ein hohes Augenmerk solltest du dabei auf Risikokennzahlen legen. Wenn du das gemacht hast und dir ein paar Trader rausgesucht hast, die dir zusagen, dann kommt der zweite Schritt (auch hier wieder das Pendant zum “normalen” Investieren): Diversifizierung! Investiere nicht dein gesamtes Copy Trading Kapital in nur einen Trader, sondern verteile das auf mehrere! Dabei musst du auch darauf achten, dass die Trader nicht alle denselben Handelsstil haben, sonst ist es nur eine Schein-Diversifizierung. Wenn ich zum Beispiel 20 verschiedene Auto-Aktien kaufe, dann habe ich auch nicht wirklich diversifiziert!
  5. Hallo Brian, also das Portfolio des Robo Advisors selbst kannst du nicht anpassen. Das würde ja auch keinen Sinn machen, denn wenn du das Portfolio selbst anpassen würdest, dann bräuchtest du ja auch keinen Robo Advisor mehr. Also aus dem Blickpunkt heraus ist das ja auch unsinnig. Betrachte zunächst dein gesamtes Kapital als Portfolio. Einen Teil deines Geldes investierst du in einen Robo Advisor. Dein eigenes Portfolio kannst du also beeinflussen, also in dem Sinne, wie viel du in Robo Advisor investierst. Was du aber möglicherweise innerhalb eines Robo Advisors tun kannst, ist die Risikoklassifizierung zu bestimmen. Damit meine ich, wie viel Risiko eingegangen werden darf oder eben auch nicht. Es ist natürlich schwierig das während der laufenden Anlage anzupassen. Denn stell dir vor, du bist risikobewusst unterwegs und sagst dann, dann der Robo Advisor Risiko vermeiden soll. Dann müsste er sofort Aktien oder ETFs auf Aktienindizes verkaufen oder zumindest reduzieren. Das wiederum kann aber mit hohen Verlusten einhergehen, obwohl es so gar nicht in der Strategie vorgesehen war. Daher ist es gut, sich bereits im Vorfeld zu überlegen, welche Strategie für dich in Frage kommt. Du musst ja nicht dein gesamtes Kapital in die eine Strategie investieren. Mal abgesehen davon, dass das sowieso nicht sinnvoll wäre, egal bei welcher Geldanlage all in zu gehen, könntest du ja auch dein Geld in verschiedene Robo Advisor investieren. Also, das kann in der Regel schon bei ein und demselben Anbieter sein, aber eben in verschiedene Anlagestrategien. Da nimmst du eben eine, die etwas risikobewusster ist und eine andere, die eher darauf aus ist, Kapital zu erhalten. Dann musst du ja auch gar nicht mehr das Portfolio anpassen, denn dann hast du bereits für einen ausgewogenen Mix gesorgt.
  6. Guten Tag Dennis, um es gleich vorweg zu nehmen: Das maximale Risiko, welches du eingehst, ist, dass du deine komplette Investition verlierst! Das ist drastisch, aber das muss man an dieser Stelle sagen. Klar, das Risiko besteht ja bei so ziemlich jeder Geldanlage. Aber bei Pennystocks ist dieses Risiko eben nochmal deutlich höher als bei Blue Chip Aktien, also Aktien von großen internationalen Unternehmen. Denn Pennystocks an sich sind ja bereits Unternehmen, bei denen die Anleger im allgemeinen - zumindest aktuell - keine großen Erwartungen für die Zukunft haben. Pennystocks eignen sich daher eher für die Spekulation. Das heißt natürlich nicht, dass du zwangsläufig dein Geld verlieren wirst. Aber das Risiko ist da und sollte auch nicht negiert werden. Sicher, das Risiko besteht auch bei großen Blue Chips. Siehe das Beispiel Wirecard. Ein Unternehmen, welches im DAX gelistet war, aber die Anleger betrogen hatte. Aber die Wahrscheinlichkeit ist halt bei Blue Chips deutlich geringer! Auf der anderen Seite muss man auch sagen, dass du “nur” deine Investition verlieren kannst, aber nicht Geld darüber hinaus. Das heißt, es besteht keine Nachschusspflicht oder Ähnliches. Wenn du zum Beispiel Optionen oder Futures handelst, dann kann dein Verlust deine eingezahlten Mittel übersteigen! Das kann dir auch im CFD Handel passieren, wenn du bei einem Broker außerhalb der EU handelst oder du ein CFD Konto für professionelle Kunden hast. Dann kann dein Verlust deine Einlage ebenfalls übersteigen. Das kann dir beim Handel mit Pennystocks aber nicht passieren. Wenn man das natürlich im Vorfeld weiß, dann investiert man logischerweise immer nur kleine Beträge in einzelne Pennystocks. Du könntest zum Beispiel ein gewisses Risikokapital in die Hand nehmen und dies auf, sagen wir mal der Einfachheit halber, 10 verschiedene Pennystocks verteilen. Eine der Aktien gewinnt im Anschluss mehr als 1.000 Prozent, sie verzehnfacht sich (was bei Pennystocks durchaus passieren kann!). Selbst wenn du das Geld bei den anderen 9 komplett verlieren würdest, hättest du im Ergebnis einen Gewinn erzielt. Das wäre eine Strategie. Aber ob das in der Praxis auch klappt?
  7. Hallo Benjamin, tja, was denkst du wohl, von wem Robo Advisor bezahlt werden? Letzten Endes von dir natürlich… 😉 Von wem auch sonst? Es gibt verschiedene Kostenfaktoren aber auch verschiedene Gebührenmodelle. Häufig gibt es eine Art Grundgebühr. Die wird dir zum Beispiel in Form eines Prozentsatzes von deiner Anlage berechnet, beispielsweise 0,85 Prozent pro Jahr. Das heißt, je mehr Geld du dem Robo Advisor anvertraust, desto mehr Geld musst du auch bezahlen. In dem Fall wären das 0,85 Prozent deiner Einlage. Aber manchmal ist das auch eine Art Fixgebühr, sagen wir mal 2 Euro im Monat oder sowas. Ich bin mir nicht sicher, ob die Zahl jetzt realistisch ist, aber nur damit eine Vorstellung hast, was ich damit meine. Diese Gebühren wiederum könnten gestaffelt sein. Manchmal ist es so, dass je mehr Geld du einzahlst, der Prozentsatz geringer wird. Also mal angenommen, du zahlst nur 1000 Euro ein, dann liegt der Prozentsatz bei 0,85 Prozent. Und ab 10.000 Euro dann bei 0,65 Prozent und ab 25.000 Euro nur noch bei 0,45 Prozent. Sind nur Beispielzahlen, ja? Eine Transaktionsgebühr an sich fällt eigentlich nicht, also nicht das ich wüsste. Das müsste in aller Regel mit den Grundgebühren mit verrechnet sein. Teilweise gibt es dann noch eine Performance-Fee. Das bedeutet, dass der Robo Advisor eine extra Gebühr bekommt, also zusätzlich zur “Grundgebühr”, wenn er eine bestimmte Performance erreicht. Auch hier existieren wieder ganz verschiedene Gebührenmodelle, und es wäre müßig diese jetzt alle einzeln aufzulisten. Zudem kann es auch Kosten für Ein- und Auszahlungen geben. Da kann es beispielsweise vorkommen, dass eine Einzahlung im Monat gratis ist, alle weiteren kosten Geld usw. Und wie gesagt, es berechnet nicht jeder Robo Advisor sämtliche hier genannten Gebühren. Oft ist es ein Mix aus verschiedenen Kostenblöcken. Aber ich denke damit hast du bereits einen guten Überblick, über die Kosten, die in aller Regel bei einem Robo Advisor so anfallen.
  8. Guten Tag Jane, klar der Krypto Handel ist mit einem Risiko verbunden. Aber mal ehrlich: Börse oder Trading ist IMMER risikobehaftet. Wenn ich kein Risiko eingehen will, dann bekomme ich auch keine Rendite. So einfach ist das! Empfehlenswert ist, sich nicht nur auf eine Kryptowährung zu fokussieren, sondern ein Portfolio an Coins aufzubauen. Es kommt ja auch darauf an, was du unter “Handel” verstehst. Muss ja nicht immer direkt das Daytrading sein. Handel kann ja auch bedeuten, dass du Coins kaufst, im Wallet oder Depot liegen lässt und später, wenn der Kurs schön gestiegen ist, mit einer ordentlichen Rendite verkaufst. Ohne das du ein spezielles Zeitlimit dafür hast. Aus dieser Perspektive heraus lohnt es sich wirklich, ein Depot mit einer ganzen Reihe von Coins aufzubauen. Für manche Coins kannst du ja zudem noch eine Verzinsung bekommen. Das würde dein Einkommen aus Kryptowährungen nochmals steigern. Hier sei zu beachten, dass die Verzinsung in Form von Coins erfolgt, die du im Depot hast, nicht in Form von Euro oder sowas! Ich sehe Kryptowährungen als gute Beimischung zu meinem Aktienportfolio. Da habe ich auch eine ganze Reihe an Aktien und ETFs und eben nun auch diverse Coins. Das Risiko von Kryptowährungen sehe ich persönlich geringer an, als das von so manchen Anleihen - ganz ehrlich! Aber ich würde auch nicht alle Eier in nur einen Korb legen. Schön streuen… 🙂 Wenn du das so beherzigst, dann kannst du mit Kryptowährungen auch ein bisschen was verdienen. Du musst nur darauf achten, dass dein Broker bzw. die Krypto Börse nicht all zu hohe Gebühren für deinen Kauf und Verkauf fordert. Denn manchmal geht der Kurs schnell in die gewünschte Richtung und du willst schnell mal verkaufen. Dann aber willst du wieder kaufen. Und so geht das immer weiter. Da können schon mal paar Orders zusammenkommen. Daher auch immer schön auf die Gebühren achten 🙂
  9. Hallo Brian, du hast ja hier zwei Fragen gestellt, nämlich wie du online handelst und wie du dich vor Betrug schützen kannst. Die erste Frage ist eigentlich relativ schnell beantwortet: online handeln mit cfds ist - vom rein technischen Gesichtspunkt aus gesehen - recht einfach. Das sollte keine all zu große Herausforderung für dich darstellen. Wenn du das aber noch nie zuvor in deinem Leben gemacht hast, dann solltest du das zunächst erst einmal auf einem kostenlosen CFD Demokonto ausprobieren! ich gehe mal ganz stark davon aus, dass du Online Banking nutzt, also bei deiner Hausbank. Wenn dem so ist, dann sollte es dir nicht schwer fallen, ein CFD Konto zu eröffnen, bzw. erstmal ein Demokonto. Bei einem Demokonto musst du dich auch noch nicht einmal legitimieren. Das Ding ist in wenigen Minuten eröffnet. Und dann kannst du ein wenig probieren und testen wie der CFD Handel so abläuft. Also welche Buttons muss man klicken, wie eröffne ich und schließe ich eine Position, wie wähle ich den Hebel aus und so weiter. Das solltest du auf jeden Fall am Anfang machen. Wenn du bereits mal online Aktien gehandelt hast bei einem klassischen Aktiendepot Anbieter, dann wird dir der CFD Handel deutlich leichter fallen. Wie gesagt - ich spreche hier erstmal nur vom rein technischen Aspekt her wie man CFDs handelt! Damit Geld zu verdienen oder sogar seinen Lebensunterhalt davon zu bestreiten, ist nochmal eine ganz, ganz andere Hausnummer! Bei letzt genanntem sogar eine ganz andere Welt! Tja, und wie du dich vor Betrug schützen kannst? Ist eigentlich recht einfach. Eröffnen nur bei seriösen CFD Brokern ein Konto. Und seriöse CFD Broker erkennst du unter anderem an ihrer Lizenz. Klar, ein echter Betrüger könnte auf seiner Webseite auch einfach nur schreiben, dass er die und die Lizenzen besitzt. Recherchiere zu dem Broker, bei dem du ein Konto eröffnen willst! Auf Asktraders.com werden dir definitiv nur seriöse Broker empfohlen! Absolut vertrauenswürdig sind eToro, Plus500, XTB, Admiral Markets, Pepperstone und noch einige andere.
  10. Guten Tag Sam, CFDs sind nun nicht die klassische Methode um Hedging zu betreiben, auch wenn andere das manchmal so darstellen. Es ist schon richtig, dass CFDs Vorteile gegenüber den klassischen Hedging-Methoden wie Optionen bieten. Zum Beispiel kannst du mit CFDs recht genau und punktuell Hedging betreiben. Aber ist denn das überhaupt erforderlich? Du willst ja wohl in den allermeisten Fällen kein 1:1 Hedging betreiben. Denn das ergibt ja meistens keinen Sinn. Wenn du zum Beispiel 1 Euro Verlust mit einer Aktie machst und andererseits exakt diesen einen Euro absicherst, dann machst du zwar keine Verluste, aber im Gegenzug eben auch keine Gewinne. Denn sobald du mit der Aktie 1 Euro Gewinn machst, ist der Short-CFD (der ja als Absicherung dient) mit exakt einem Euro im Minus. Also eine Null-Nummer. Das kann man mal machen, um einen aktuellen Zustand gewissermaßen einzufrieren. Ein Hedging wird daher meist nur zum Teil genutzt, nie zu 100 Prozent. Aber CFDs kosten auch Geld, nämlich Finanzierungskosten. Also sollte dieser Zustand nicht allzu lange andauern. Es stimmt schon, dass CFDs meistens kein Ablaufdatum haben. Aber wie bereits erwähnt, fallen bei CFDs Finanzierungskosten an. Von dem her ist der Vergleich mit Optionen - dem klassischen Instrument für Hedging - nicht so einfach. Außerdem muss hier erwähnt werden, dass ein Hedging ja eine Versicherung gegen fallende Kurse ist bzw. gegen Verluste im Allgemeinen. Und eine Versicherung kostet immer Geld. Große Anleger würden zudem nicht über CFDs hedgen, da auch immer das Kontrahentenrisiko besteht. Bei Optionen ist das nicht gegeben. Zudem sind CFD Broker meist Market Maker, was für Anleger mit viel Kapital ebenfalls nicht infrage kommt. CFDs solltest du daher nur dann als Hedging Instrument einsetzen, wenn du ein relativ kleines Portfolio hast. Denn klar, bei Optionen musst du immer in 100er Aktienpaketen Optionen kaufen. Andererseits sollte die Absicherung nicht allzu lange dauern, da die Finanzierungskosten sich sonst zu sehr summieren.
  11. Finanzierungskosten fallen im CFD Handel als Gebühren nur dann an, wenn du a) mit einem Hebel handelst (was ja vermutlich bei dir immer der Fall sein wird) b) du eine offene Position über Nacht hältst, sprich länger als einen Tag Die Finanzierungskosten kommen dadurch zustande, dass du im CFD Trading einen Hebel benutzt. Der Hebel wiederum funktioniert so, dass der Broker dir sozusagen einen Kredit gibt. Als Anleger merkst du das natürlich so nicht. Du siehst nur, dass dein Gewinn oder Verlust halt stärker oder schwächer variiert. Aber in der Praxis kommt der Hebel halt durch den Kredit des Brokers zustande. Den Kredit bekommst du selbstverständlich nicht kostenfrei. Schließlich muss der Broker das Geld selbst ja auch am Kapitalmarkt aufnehmen. Die Finanzierungskosten - im Forex Handel wird das ganze Swap genannt - werden dir dabei täglich berechnet. Somit zahlst du wirklich nur die Finanzierungskosten, die auch wirklich anfallen. Wenn du Trades innerhalb eines Tages öffnest und wieder schließt, fallen im Übrigen keine Kosten an, denn Zinsen werden nur täglich berechnet. Jeder Broker hat da eine gewisse Uhrzeit, so gegen 22 Uhr bis 24 Uhr. Wenn du zu diesem Zeitpunkt eine Position offen hast, dann werden dir die Swapkosten berechnet. Das heißt also, dass du nicht buchstäblich eine Position 24 Stunden offen haben musst, sondern nur zu dieser bestimmten Zeit. CFD Trading eignet sich daher offensichtlich nicht für langfristige Kapitalanlagen. Ein paar Tage Haltedauer ist ok, aber länger würde ich das nicht betreiben. Eine Ausnahme gibt es, nämlich im Forex Handel, der ja bei Privatkunden in erster Linie auch über CFDs abgewickelt wird. Denn hier kann es sein, dass du anstatt Finanzierungskosten bezahlen musst, Zinsen gutgeschrieben bekommst. Das passiert bei sogenannten Carry Trades. Ein Carry Trade wäre zum Beispiel ein Short im EUR/ZAR (Euro gegen Südafrikanischen Rand). Bei diesem Trade verkaufst du Euro und legst das Geld in Südafrikanischen Rand an. Da es in Südafrika vergleichsweise hohe Zinsen gibt, bekommst du jeden Tag Zinsen gutgeschrieben.
  12. Hallo Sam, die Bewegungen an den Forexmärkten und Aktienmärkten sind sehr komplex und die Einflussfaktoren sowie Verbindungen zwischen beiden nicht einfach mit wenigen Worten beschrieben. Grundsätzlich würde ich nicht sagen, dass sich die Börsenmärkte auf die Forexmärkte auswirken. Bei einem Aktienmarkt betrachtest du Unternehmen, zum Beispiel die SAP Aktie, die BASF Aktie oder die Apple Aktie oder natürlich auch einen Aktienindex, wie den DAX oder Dow Jones. Im Forexhandel betrachtest du dagegen Währungsräume oder Länder wie EUR/USD oder USD/JPY. Die Einflussfaktoren auf die Kursentwicklung von Aktien und Währungen sind teilweise gleich, teilweise aber auch verschieden. Während bei der Betrachtung von Unternehmen überwiegend unternehmerische Kennzahlen im Vordergrund stehen, gibt es diese Kennzahlen ja nicht bei Währungen. Klar, da gibt es auch Kennzahlen, wie das Bruttoinlandsprodukt, die Arbeitslosenquote oder das Zinsniveau. Aber diese Kennzahlen betrachtet man bei einer Aktienanalyse eher weniger, vielleicht das Zinsniveau noch, aber das Bruttoinlandsprodukt? Aus diesem Blickwinkel heraus würde ich nicht daher nicht sagen, dass die Aktienmärkte Einfluss auf die Währungskurse nehmen. Was natürlich sein kann, sind Nachrichten, die sich auf beide Märkte nachhaltig auswirken. Nehmen wir mal ein aktuelles Beispiel: die Coronakrise: Stell dir vor - sehr vereinfacht das Ganze natürlich - dass in Europa bzw. der Euro-Zone die Infizierten- sowie Todeszahlen unerwartet in die Höhe schnellen. Die EU-Staaten reagieren darauf mit strengen Lockdowns, mit entsprechenden Folgen für die Wirtschaft. Gleichzeitig bessert sich die Situation in den USA merklich und die Wirtschaft kann an Fahrt aufnehmen. Was würde das für die Aktienmärkte bedeuten? In den EU-Ländern werden die Aktienmärkte tendenziell einbrechen. In den USA dagegen steigen oder zumindest stagnieren. Aber auf jeden Fall werden sie sich besser entwickeln als in Europa. Was wird mit dem Währungspaar EUR/USD passieren? Im ersten Augenblick wird es ebenfalls stark sinken, das heißt, der Euro wird schwächer und der Dollar stärker. Kann man jetzt aber sagen, dass die fallenden Aktienmärkte Einfluss auf das Währungspaar EUR/USD genommen haben? Oder auch andersherum? Würde ich nicht sagen. Meiner Meinung nach, gibt es einen Auslöser, eine Nachricht, die Einfluss auf beide Märkte nimmt. Im oben genannten Beispiel hat es die gleichen Folgen.
  13. Hallo Dennis, sehr gut, dass du diese Frage stellst, denn das Einzeichnen von Trendlinien ist essenziell in der Chartanalyse. Ohne dem korrekten Einzeichnen von Trendlinien, Unterstützungen, Widerständen usw. wirst du keinen Erfolg in der Charttechnik haben. Also das Einzeichnen von Trendlinien ist auf der einen Seite recht einfach, auf der anderen Seite aber auch anspruchsvoll. Ich will es dir gern erklären. Eine Trendlinie hast du bereits, wenn du mindestens zwei Punkte miteinander verbindest. Wenn du das so definierst, kannst du nahezu unendlich viele Trendlinien in einen Chart einzeichnen, denn du wirst immer zwei Punkte miteinander verbinden können. Aber die grundlegende Definition ist eben so. Daher möchte ich dir hier einen ganz praktischen Rat mit auf den Weg geben. Schau dir den Chart zunächst in Ruhe an, ohne das du irgendetwas da einzeichnest. Also keine Linien, keine Indikatoren, Oszillatoren oder sonst irgend etwas. Dann nutze einfach deinen gesunden Menschenverstand und schau, ob es einen deutlichen, sichtbaren Trend gibt, den das Währungspaar (oder jeder andere Basiswert natürlich auch) aufweist. Ein Trend ist dadurch gekennzeichnet, dass er - salopp gesagt, von links unten nach rechts oben verläuft (Aufwärtstrend), oder von links oben nach rechts unten (Abwärtstrend). Dann gibt es auch die sogenannten Seitwärtstrends, also ein Forex Paar, welches sich einfach nur seitwärts bewegt, ohne eine bestimmte Richtung. Am besten ist es, wenn du im Anschluss versuchst Punkte zu verbinden, die sich im vorherrschenden Trend befinden. Natürlich nicht irgendwelche Punkte, sondern solche, die markant sind. Das könnten beispielsweise Punkte sein, die den unteren Teil des Trends markieren oder den oberen Teil des Trends. Du kannst auch einfach eine Trendlinie einzeichnen, ohne bestimmte Punkte miteinander zu verbinden. Ganz einfach gesagt, könntest du eine Trendlinie von links unten nach rechts oben einzeichnen - bei einem vorherrschenden Aufwärtstrend. Du siehst, das Einzeichnen an sich ist recht einfach, aber die Schwierigkeit besteht darin, herauszufinden, was denn nun konkret zu dem Trend gehört und welche Punkte markant sind, sodass man sie für eine Trendbegrenzung nutzen könnte.
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