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Forex Ralle

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  1. Hi Jane, du hast die Frage zwar hier im CFD Bereich gestellt, ich weiß aber nicht, ob das ein Versehen von dir war?! CFDs und Optionen haben nicht sehr viel gemeinsam. Oder anders gesagt, es sind zwei verschiedene Finanzinstrumente. Es gibt zwar CFDs auf Optionen, aber wenn du direkt Optionen handeln willst, dann ist das schon was anderes. Wenn du CFDs auf Optionen handeln willst, dann musst du dir einen CFD Broker suchen, der dir auch derartige CFDs bietet. Denn nicht jeder CFD Broker hat auch CFDs auf Optionen im Angebot! Meiner Meinung nach sind das sogar die allerwenigsten. Da kommt mir spontan Plus500 oder IG in den Sinn. Obwohl ich mir bei IG nicht ganz sicher bin. Bei Plus500 weiß ich es ziemlich genau. Ist natürlich gut möglich, dass es auch noch viele andere Broker gibt. eToro hat auch sehr viel im Angebot, aber ob da auch CFDs auf Optionen enthalten sind, kann ich dir jetzt gar nicht sagen. Aber mal ganz davon abgesehen, bin ich mir noch nicht mal ganz sicher, ob CFDs auf Optionen das ganz große Ding ist! Man kann ja auch CFDs direkt auf Indizes oder Aktien handeln. Optionen sind ja letzten Endes auch nur Finanzinstrumente auf einen bestimmten Basiswert, wie eben Aktien oder Indizes. Oder natürlich auch Rohstoffe, Anleihen etc. Aber da kannst du ja gleich CFDs auf diese Basiswerte handeln. Wenn du aber direkt einen Optionenbroker suchst, wie es deine Frage suggeriert, dann kannst du zum Beispiel auf DEGIRO, Lynx oder CapTrader zurückgreifen. Das sind meiner Meinung nach die 3 besten Anbieter für den “normalen” Anleger, der im Optionshandel anfängt. Man kann Optionen auch bei comdirect oder der Consorsbank handeln, aber die Preise stehen da in keinem Verhältnis. Bin mir auch gar nicht sicher, ob du da nicht ein etwas größeres Startkapital benötigst.
  2. Hallo Dennis, ich möchte mal noch auf ein weiteres Risiko beim Handel mit Pennystocks eingehen. Also das größte Risiko ist tatsächlich, dass du deine gesamte Investition verlierst. Aber es gibt noch ein Risiko, welches auf den ersten Blick gar nicht so leicht erkennbar ist. Und zwar handelt es sich hier um das Liquiditätsrisiko. Damit ist nicht gemeint, dass du nicht mehr liquide bist, sondern dass die Aktie, also die Pennystock die du handelst, nicht ausreichend liquide ist. Du musst ja bedenken, dass du für jeden Kauf und Verkauf jeweils einen ich sage mal “Anleger” brauchst, der die Gegenseite übernimmt. Denn du handelst ja die Aktien nicht direkt mit der Börse oder mit der Firma, sondern die Börse ist ja de facto nur der Marktplatz dafür. Jetzt stell die mal vor, du hast eine ganze Reihe an Aktien eines Pennystock-Unternehmens gekauft. Nach einer gewissen Zeit steigt der Kurs dieser Aktie. Du möchtest nun deine Aktien verkaufen und den Gewinn mitnehmen. Jetzt kommt das Problem, oder das Risiko, dass es gar nicht genügend Liquidität am Markt gibt. Mit anderen Worten: Niemand ist bereit, dir diese Aktien zu diesem Preis abzukaufen! Da nützt es dir herzlich wenig, wenn zwar der offizielle Kurs nach oben ging, aber du für die Anzahl deiner Aktien nicht genügend Käufer findest! Das wäre das Gleiche als, wenn Ferrari zwar einen hohen Preis für ihre Autos verlangt und einige Käufer auch bereit sind das zu zahlen. Aber Ferrari könnte zu dem hohen Preis nur ganz wenige Autos verkaufen. Was nützt dann der hohe Preis, wenn man die Autos - oder in deinem Fall die Aktien - nicht verkauft bekommt? Du müsstest dann sozusagen mit dem Preis runtergehen. Aber dadurch sinkt natürlich auch dein Gewinn. Und wenn es sehr wenig Liquidität gibt, dann kann es sogar sein, dass es nicht genügend Käufer gibt, egal zu welchem Preis du verkaufen willst. Dieses Risiko ist insbesondere bei Pennystocks vorhanden! Bei großen Blue Chip Aktien gibt es das Risiko für dich als Privatanleger nicht. So viel Geld hast du gar nicht, um die alle zu kaufen. Aber bei den kleinen Pennystock Aktien schon. Du hast also nicht nur das Risiko, dein Geld zu verlieren, sondern auch das Risiko, deinen Gewinn nicht mitzunehmen! Das würde die Strategie, die im Beitrag vorher erwähnt wurde, total beeinträchtigen!
  3. Moin moin Dennis, noch ein Risiko, welches man immer einkalkulieren sollte ist das Anbieter-Risiko. Ja, der Anbieter des Robo Advisors kann auch pleitegehen! Das heißt zwar nicht, dass das zwangsläufig dein Geld komplett weg ist, aber Ärger hast du dennoch. Und außerdem wird das Geld, solange die Abwicklung dauert, nicht für dich arbeiten und nicht angelegt. Sicher, es ist nun nicht so extrem wahrscheinlich, dass nun ein Anbieter nach dem anderen umkippt. Und häufig läuft es so, dass das geordnet abläuft. Aber dennoch wird es dich einiges an Zeit, Nerven und auch Geld kosten! Und vielleicht noch ein Risiko, welches ebenfalls von den meisten Anlegern nicht als Risiko in dem Sinne wahrgenommen wird: Opportunitätskosten. Hier meine ich, entgangene Gewinne durch eine alternative Geldanlage. Beispiel: wir vergleichen einfach mal einen ETF auf den S&P500 mit einem gängigen Robo Advisor, der ausschließlich in Aktien bzw. Aktien-ETFs investiert. Es würde sich erst dann lohnen in den Robo Advisor zu investieren, wenn dieser nach einer angemessenen Zeitspanne eine höhere Rendite (nach Kosten) erwirtschaftet als der ETF auf den S&P500. Wenn es nicht so wäre, dann hättest du dein Geld auch in den ETF anlegen können. Hier muss man fairerweise noch die Volatilität bzw. den maximalen Drawdown berücksichtigen, um das Ganze auch vergleichbar zu machen. Wenn der Robo Advisor eine deutlich niedrigere Volatilität aufweist, ist das ein Pluspunkt. Aber letzten Endes willst du ja Geld verdienen! Und deswegen schauen die meisten Anleger nun mal auf die Renditen. Es könnte daher gut sein, dass du mit einem normalen ETF eine bessere Rendite einfährst als mit einem Robo Advisor. Aber die Werbung vergleicht dann nur den Robo Advisor zum Beispiel mit einem Sparbuch oder einem Tagesgeldkonto. Und dann sieht das Ergebnis nach einem positiven Jahr natürlich gut aus für den Robo Advisor. Das du aber mit einem einfachen ETF möglicherweise mehr verdient hättest, sagt dir keiner. Und in einem schlechten Jahr vergleicht die Werbung den Robo Advisor mit einem Aktienindex, der besonders schlecht lief - und du denkst dir “Was für ein Glück, dass ich den Robo Advisor habe”.... 😉
  4. Hallo Jane, das reine Trading unterscheidet nicht unbedingt danach, welchen Basiswert du handelst. Die Prinzipien für die Chartanalyse zum Beispiel sind immer die gleichen. Da spielt es dann tatsächlich keine Rolle - oder sagen wir mal eine untergeordnete Rolle - welche Kryptowährung du handelst. Generell solltest du dir nur klar machen, dass die Coins an sich mitunter gewisse Eigenheiten aufweisen. Einige Coins sind zum Beispiel vom Kurs her an andere Coins oder an Fiatwährung gekoppelt. Sollte das der Fall sein, so musst du natürlich in erster Linie die gekoppelte Währung analysieren und erst im zweiten Schritt die Kryptowährung. Denn es würde ja keinen Sinn ergeben, die Coins zu analysieren, wenn diese sich nur danach richten, wie sich die gekoppelte Währung entwickelt. Je kurzfristiger du tradest umso geringer wird allerdings die Bedeutung von “fundamentalen” Einflussfaktoren. Das gilt auch für Kryptowährungen. Einige Coins haben, wie zum Beispiel Bitcoin, ein maximales Ausgabelimit. Andere Coins dagegen beinhalten eine integrierte Inflationssteigerung. Wenn du kurzfristig tradest, dann spielt sowas weniger eine Rolle. Solltest du das aber als ein langfristiges Projekt ansehen, also du hältst die Coins langfristig, dann sind solche Informationen schon wichtig! Denn es macht einen großen Unterschied, ob die Menge an Coins endlich ist oder eben nicht. Auch als Geldanlage solltest du dir um die verschiedenen Coins Gedanken machen. bei einigen bekommst du eine Art Verzinsung, bei anderen nicht. So etwas könnte die Auswahl sicher beeinflussen. Wenn man alle diese Faktoren zusammennimmt, dann macht es also durchaus einen Unterschied, welche Kryptowährung du handelst. Wie gesagt, je kurzfristiger du tradest, umso wichtiger wird die Chartanalyse bzw. die Grundlagen, die du eben anwendest. Je länger du die Coins im Depot behalten willst, umso mehr solltest du dich auch mit den Hintergründen, also den Fundamentaldaten der Kryptowährung auseinandersetzen.
  5. Moin moin Sam, ja, Copy Trading gewinnt immer mehr an Beliebtheit, zumindest habe ich das Empfinden. Geht ja auch deutlich einfacher mittlerweile in den Zeiten des Internets. Also, ich habe früher auch so manchen Trader kopiert, daher kann ich dir ein wenig dabei helfen, worauf du bei der Auswahl des richtigen Traders im Copy Trading achten solltest. Bevor Fragen aufkommen: Heute trade ich selbst, daher “brauche” ich kein Copy Trading mehr. Denn der Nachteil vom Kopieren ist, dass man nicht mehr die absolute Kontrolle über sein Kapital hat. Aber zurück zu den Tipps und Hinweisen für dich und andere Leser. Das eine oder andere wird dir sicher auch schon bekannt vorkommen… 1. Weise nicht dein gesamtes Kapital dem CopyTrading zu, sondern nur einen Teil deines Kapitals. Einen Teil davon kannst du zum Beispiel auch direkt in Aktien anlegen oder selbst versuchen damit zu traden. Denn es kann vorkommen, dass du Verluste machst. Daher nicht alles ins Copy Trading stecken. 2. Sehe deine Investition als ein Portfolio an. Damit meine ich, dass du nicht nur einen Trader aussuchst, sondern mehrere. Achte aber darauf, dass nicht jeder Trader denselben Handelsstil hat. Es schadet auch nichts, wenn du auch darauf Acht gibst, dass die kopierten Trader sogar verschiedene Basiswerte handeln, obwohl das nicht der ausschlaggebende Aspekt ist. Es kann aber hilfreich sein. Denn ansonsten besteht das Risiko, dass mehrere Trader zum Beispiel den DAX handeln und alle gleichzeitig mehr oder weniger in dieselbe Richtung traden und alle Verluste einfahren. 3. Achte unbedingt bei der Auswahl der Trader im Copy Trading darauf, dass diese über eine ausreichend lange Historie verfügen. Also Fakt ist, dass die meisten nicht schon viele Jahre erfolgreich dabei sind. So etwas gibt es eher selten. Aber sie sollten zumindest 6 Monate, besser ein Jahr schon im Copy Trading arbeiten. Und anhand der Historie kannst du ja sehen, wie sie bisher gearbeitet haben.
  6. Hallo zusammen, hier mal meine 50 Cent dazu. Jo, du kannst vom CFD Handel leben. Du kannst auch vom Lottospielen leben. Also können geht fast alles 😉 Die Frage ist nur, wie wahrscheinlich ist das? Ok, vom CFD Handel zu leben ist wahrscheinlicher, als vom Lottospielen zu leben. Und die nächste Frage: Wie aufwendig ist das? Sowie: Ist das überhaupt “erstrebenswert”, also passt das überhaupt zu mir? CFD Trading ist nicht so, dass du mal 2 bis 3 Stunden am Tag vor dem PC sitzt, ein paar Trades machst und anschließend mit einem Cocktail in der Hand an den Strand läufst und den Rest des Tages Pause machst. Vom CFD Handel zu leben ist mental eine große Herausforderung! Einmal der Weg bis du soweit bist und andererseits wenn du es zwar geschafft hast, ist es dennoch sehr anstrengend. Dann kommt noch hinzu, warum du vom CFD Handel leben willst. Mache dir deine Beweggründe klar. Häufig sind es Gründe wie zeitlich und örtlich unabhängig sein. Keinen Chef zu haben, keine nervigen Kollegen usw. Das alles hast du tatsächlich nicht in dem Sinne. Und eine örtliche und gewisse zeitliche Unabhängigkeit hast du ebenfalls. Also du bist durchaus freier. Aber auch hier musst du häufig den ganzen Tag arbeiten. Du hast keine Sicherheit und wenn du dir nicht parallel dazu einen schönen finanziellen Puffer aufbaust, hast du im Alter keine Rente, oder kein passives Einkommen. Du musst dir also im Klaren sein, was du möchtest und ob du das in 10, 20 oder 30 Jahren immer noch möchtest. Abgesehen davon, dass du wie bereits erwähnt wurde, ja auch ein ansehnliches Startkapital benötigst.
  7. Gebühren im CFD oder Forex Handel könnten auch noch in Form einer Kommission anfallen. Dabei handelt es sich um eine Art Ordergebühr. Bei den meisten CFD Brokern ist der Handel gebührenfrei im Sinne der Ordergebühr. Oder man offeriert mehrere Kontoarten. Eine Kommission wird häufig dann als Alternative angeboten, wenn der Händler sehr hohe Volumina handelt. Im Gegenzug bekommt er bessere Konditionen beim Spread. Wenn du nur ein paar hundert Euro handelst, dann macht der Spread wenig aus und es lohnt sich eigentlich nicht, auf ein Kontomodell mit Kommission umzusteigen. Wenn du aber regelmäßig mehrere Lot’s handelst, dann könnte das Sinn machen für dich. In der Regel gibt es bei ECN Brokern eine Kommission, da diese Anbieter entweder gar nichts oder nur sehr wenig am Spread verdienen. Bei reinen ECN Brokern wird die Order nämlich einfach nur an einen Markt weitergegeben. Der Broker verdient dann nur an der Kommission Geld, na ja und maximal an den Finanzierungskosten noch. Weitere Gebühren - die dann aber nicht direkt etwas mit dem CFD Handel an sich zu tun haben - könnten Gebühren des Brokers sein, die er für seine Dienstleistungen in Rechnung stellt. Zum Beispiel könnte er Gebühren für eine Auszahlung verlangen. Häufig ist es so, dass zumindest eine bestimmte Anzahl an Auszahlungen pro Monat kostenfrei sind und danach Geld kosten. Oder es könnte auch sein, dass Gebühren für Einzahlungen erhoben werden, abhängig von der Einzahlmethode. Obwohl das eher untypisch ist, denn das könnte Kunden abhalten, beim Broker einzuzahlen. Geläufiger ist es dagegen, bei Auszahlungen den Kunden zur Kasse zu bitten. Und für diverse anderen Dienstleistungen könnten ebenfalls Gebühren anfallen, vielleicht für Weiterbildungen, bestimmte Software usw. Aber die letztgenannten Kostenpunkte haben nicht direkt etwas mit dem CFD Handel zu tun. Dennoch ist es wichtig, sich im Vorfeld zu informieren, was an Gebühren auch hier auf einen zukommen kann.
  8. Hallo Sam, die Ausführungen von Stefan sind bereits sehr gut finde ich. Vielleicht noch einen Aspekt, wann genau das Gegenteil bewirkt wird. Also ein Einflussfaktor, der negativ für den einen Markt, aber positiv für den anderen ist. Ich denke da spontan an eine unerwartet hohe Zinserhöhung in einem Währungsraum, sagen wir mal den Euro-Raum. Das könnte im ersten Moment für fallende Kurse an den europäischen Aktienmärkten sorgen. Warum? Weil die Unternehmen nun in Zukunft höhere Zinsen für ihre Kredite zahlen müssen, sie haben also höhere Finanzierungskosten. Für den EUR/USD dagegen wird es sich genau anders verhalten. Eine Geldanlage in Euro ist nun gegenüber dem US-Dollar attraktiver, da im Euro-Raum nun höhere Zinsen erhältlich sind. Das führt zu einer Nachfrage nach Euro, was den EUR/USD Kurs tendenziell beflügeln sollte. Das alles gilt natürlich nur in der Theorie und solange sich die anderen Einflussfaktoren nicht ändern. Denn man muss auch konstatieren, dass die EZB die Leitzinsen nur dann erhöht, wenn die Wirtschaftsleistung entsprechend stark ist. Wenn die Wirtschaft sowieso am Boden ist, wird sie wohl kaum die Zinsen anheben und so für die Unternehmen eine noch größere Last schaffen. Wenn aber die Wirtschaft so stark läuft, dass eine Notenbank die Zinsen anhebt, bedeutet das auch, dass die Aktienmärkte bereits gut laufen. Daher muss der Einbruch an den Aktienmärkten - wie ich oben beschrieben habe - gar nicht zwangsläufig kommen. Zumindest wäre er vermutlich nur von sehr kurzer Dauer. Du siehst also, es gibt sehr viele Faktoren, die alle miteinander zusammenhängen. Das eine wirkt sich auf den einen Markt so aus, auf den anderen so. Manche Faktoren haben auf Aktienmärkte einen größeren Einfluss, auf Forexmärkte dagegen weniger. Aber zu sagen, dass die Börse sich direkt auf den Forexhandel auswirkt, würde ich auch nicht sagen. Also wenn, dann sind es eher die Nachrichten dahinter, die sich auf beide Märkte auswirken.
  9. Eine weitere Idee ist auch, dass du mehrere Trends in ein Chartbild einzeichnest. Mal zur Verdeutlichung: Du nimmst einen Chart auf Tageschart-Basis. Das heißt, der Zeithorizont, den du auf dem Chart siehst, ist vielleicht ein oder mehrere Jahre. In diesem, sagen wir ruhig langfristigen Chart, kannst du einen Trend entdecken. Wenn du jetzt aber einen Ausschnitt auf 1-Stunden-Basis nimmst, wirst du ganz andere Trends entdecken. Daher ist es gut, bei einer umfassenden Chartanalyse, zunächst den übergeordneten Trend einzuzeichnen und sich dann von “oben nach unten” (im Sinne der Zeitebene) herunter zu arbeiten. Auch innerhalb eines langfristigen Trends wirst du in aller Regel feststellen, dass der Kurs des Währungspaars oder der Aktie oder des Rohstoffs etc. nicht stur linear in eine Richtung geht, sondern in Wellen. Daher gibt es beispielsweise einen langfristigen Aufwärtstrend, aber kurzfristig kann auch ein untergeordneter Abwärtstrend vorhanden sein. Diese Dinge erblickt man recht häufig bereits mit dem bloßen Anschauen eines Charts, ohne dem Einzeichnen von Trendlinien usw. Der Sinn und Zweck des Einzeichnens von Trendlinien besteht ja darin, dass du Anhaltspunkte bekommst, in welche Richtung sich ein Markt bewegt und/oder an welchen Stellen er drehen könnte. In einem bestehendem Aufwärtstrend sollten die überwiegenden Trades auch Long sein und nicht Short. Gelangt der Markt zum Beispiel in einem bestehenden Aufwärtstrend an einer unteren Trendlinie an, er konsolidiert also, dann könnte der Markt genau an dieser Stelle nun wieder gen Long drehen. Diesen Punkt könntest du also als Einstieg nutzen. Den Stop Loss solltest du etwas weiter unterhalb setzen. Lass aber ruhig genügend Platz, denn die Märkte bewegen sich ja nicht stur und punktuell nach solchen Trendlinien.
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