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Christopher Matthes

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  1. Für den kurzfristigen Handel ist die Tesla-Aktie sicherlich sehr gut geeignet. Ich bin sogar der Meinung, dass man jetzt Tesla Aktien kaufen kann. Denn der Chart sieht so aus, als hätte der Kurs jetzt ein neues Long Signal generiert. Auch wenn man kurzfristig investiert sein möchte, dann kann man Tesla Aktien sicherlich kaufen. Die Firma wird bestimmt nicht von heute auf morgen untergehen. Für die langfristige Geldanlage halte ich Tesla dagegen weniger geeignet. Einige Punkte, die dagegen sprechen, wurden ja hier schon genannt. Ich sehe es auch so, dass letzten Endes Tesla natürlich sein Produkt verkaufen muss. Und wenn das nicht so läuft, wie es erwartet wird, dann ist Tesla keine gute Investition. Aus meiner Sicht sind Autoaktien im Allgemeinen keine guten Engagements. Zu hoch ist einfach der Kapitaleinsatz der Unternehmen. Damit meine ich, dass das Unternehmen an sich schon viel Geld in die Hand nehmen muss, um Fabriken aufzubauen, eine Infrastruktur, Personal einzustellen und so weiter. Das ist bei Firmen, die rein online agieren, ganz anders. Sie können von den sogenannten Skaleneffekten profitieren. Insbesondere die Technologieplattformen kennen diesen Effekt. Zum Beispiel steigen mit höheren Nutzerzahlen nicht automatisch auch die Kosten. ist die Plattform einmal eingerichtet und ob dann nur 100 Leute diese Angebote nutzen oder 100.000, spielt fast keine Rolle. Natürlich braucht man ein paar Serverkapazitäten mehr, aber das macht in der Gewinn und Verlustrechnung kaum etwas aus. Während hingegen bei einem Autowerk dieser Skaleneffekt so nicht vorhanden ist. Wenn dort bis sich deutlich mehr Bestellungen hereinkommen, dann müsste irgendwann auch ein neuer neues Werk errichtet werden. Zudem bin ich mir bei Tesla auch gar nicht so sicher, ob das originäre Geschäftsmodell tatsächlich Zukunft hat. Denn Tesla hat Bitcoin gekauft und jetzt vor einiger Zeit einen Teil wieder mit großem Gewinn verkauft. Mit diesem Gewinn sollte der Verlust aus dem operativen Geschäft minimiert werden. Mit anderen Worten, das Management sieht das eigene Unternehmen bzw. den originären Geschäftsgedanken als defizitär an und sucht nach Möglichkeiten, um diesen mit anderen Geschäften wieder auszugleichen, die überhaupt nichts mit ihrer eigentlichen Tätigkeit zu tun haben.
  2. Moin moin, also ich könnte mir gut vorstellen, dass der Bitcoin nun erstmal wieder etwas wieder zurückkommt von seinem Allzeithoch. Irgendwie erwartet doch jeder, dass der Kurs nur noch steigen kann. Kursziele von 100.000 Dollar je Bitcoin sind da ja sogar eher noch konservativ. Ich weiß nicht so recht, immer wenn alle der Meinung sind, dass es nur in eine Richtung gehen kann, wird es schwierig. Aus diesem Blickwinkel heraus wäre ich eben eher vorsichtig. Klar, aus Sicht der Charttechnik sieht es gut aus. Da gibt es momentan wenig, was für fallende Kurse sprechen würde. Höchstens eben der Punkt, dass der Bitcoin Kurs nun seit einigen Wochen nicht wirklich vom Fleck kommt und dort in seiner Range hängen bleibt. Aber das muss nun nicht zwangsweise ein negatives Signal sein. Das kann man ja auch positiv sehen. Je nach Betrachtungsweise bzw. wie man denn den Bitcoin Kurs gern hätte 😉 Von dem her ist es eher ein Bauchgefühl, warum ich vorsichtig wäre mit einem Investment. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Preis nochmal richtig nach unten kommt. Das soll natürlich nicht heißen, dass der Bitcoin Kurs jetzt auf 1.000 Dollar fällt und dann nie wieder steigt! Es kann gut sein, dass die bereits genannten Hochs erreicht werden. Gut möglich, dass auch 100.000 Dollar noch deutlich überschritten werden. Aber für den Moment kann ich mir es eben nur schwer vorstellen. Ich gehe eher davon aus, dass der Kurs erstmal etwas weiter nach unten kommt, bevor er zu neuen Höhenflügen ansetzt. Auf der anderen Seite gibt es ja auch den Spruch: “die Hausse nährt die Hausse”. Von dem her müsste der Aufwärtstrend weitergehen. Tja, und vielleicht tut er das ja auch… Die Strategie, die hier vorgestellt wurde, sofort einzusteigen mit einem Teilbetrag und den Rest dann auf weitere Zeitpunkte zu verlegen finde ich interessant. Ich denke so kann man vorgehen, wenn man eine längerfristige Position in Bitcoin aufbauen will. Für das kurzfristige Trading ist das aber eher weniger geeignet, bin ich der Meinung.
  3. Guten Tag Dennis, die Antwort auf die Frage, wie man Pennystock Aktien aus wird, ist gar nicht so einfach. Denn hier musst du berücksichtigen, dass es sich im Allgemeinen eher um Papiere handelt, die einer starken Volatilität unterliegen und insbesondere Spekulanten anziehen. Pennystock Aktien sind keinesfalls eine solide Investition, bei der man einmalig Geld investiert und sich dann zurücklehnt. Es werden auch keine Dividenden ausbezahlt. Um also die richtige Pennystock Aktie zu kaufen, musst du gut recherchieren und auch eine exzellente Fundamentalanalyse betreiben können. So könntest du Aktien finden, die tatsächlich einen gewissen Wert aufweisen. Damit meine ich jetzt natürlich weniger die Aktie an sich, sondern das Unternehmen dahinter. Denn als Aktionär bist du ja Eigentümer des Unternehmens. Eine andere Variante, wie du aussichtsreiche Pennystocks Aktien findest, ist einfach da zu schauen, wo die Musik am größten ist. Damit meine ich welche Pennystock Werte im Fokus von anderen Anlegern sind. Denn so kannst du versuchen herauszufinden, wo sich vielleicht Kurspotenzial geben könnte. Denn wenn diese Aktie im Fokus andere Anleger ist und gekauft wird, dann wird der Kurs automatisch nach oben gehen, denn die Liquidität bei diesen Werten ist im Allgemeinen sehr gering. Da dennoch immer ein großes Risiko besteht, die falsche Pennystock Aktie auszuwählen, musst du auf eine gute Diversifizierung achten. Das heißt also, dass du in viele Pennystock Aktien investieren musst, um einen erfolgreichen Treffer zu landen. Das wiederum bedeutet auch, dass du dein Kapital auf viele Aktien verteilen musst. Dementsprechend gering sind auch die Beträge, mit denen du Pennystock Aktien kaufst.
  4. Der Begriff Pennystock Aktien ist eigentlich eine Doppelung. Denn Stock heißt ja übersetzt Aktie. Aber bleiben wir mal bei dem Begriff Pennystock Aktien. Das sind Aktien, die sehr niedrig notiert sind. Bei uns im Euroraum und auch in Großbritannien spricht man von einem Pennystock, wenn die Aktie unter 1 Euro bzw. unter einem britischen Pfund notiert. In den USA spricht man von einem Pennystock, wenn die Aktie unter 5 US-Dollar notiert. Dort ist der Begriff also wesentlich weiter gefasst. Das liegt allerdings auch daran, dass dort deutlich mehr Aktien an der Börse notiert sind als hierzulande. Wenn Aktien in so einem niedrigen Bereich notieren, macht sie das für Spekulanten attraktiv. Denn häufig sind Aktien deswegen so niedrig notiert, weil sie vorher massiver eingebrochen sind. Denn im Normalfall gibt keine Firma bei einer Emission eine Aktie zu unter 1 Euro aus. Gemäß dieser Definition war zum Beispiel auch die Commerzbank Aktie eine Pennystock Aktie. Dann gab es hier doch eine Aktien Zusammenführung, das heißt, dass aus zehn Aktien eine gemacht wurden. Also das Gegenteil von einem Aktien Split. Damit war die Commerzbank-Aktie wieder über 1 Euro wert. Bei uns in Deutschland gibt es an den regulierten Börsen sehr selten Pennystock Werte. Im Freihandel allerdings kannst du durchaus die eine oder andere Pennystock Aktie handeln. Was ist ein weiterer Grund, warum Pennystock Werte für Spekulanten so attraktiv sind? Nun, stell dir vor, eine Aktie notiert bei nur 0,10 EUR. Und nun steigt der Kurs auf 0,20 EUR. Optisch sieht das sehr wenig aus. Allerdings handelt es sich hier um eine Verdopplung des Kurses. Da Pennystock Aktien auch wenig liquide sind, kommt es ja automatisch zu einer sehr großen Volatilität. Angenommen, die Pennystock Aktie steigt von 0,01 EUR auf 0,10 Euro. Das würde einer Verzehnfachung gleich kommen. Und das ist gar nicht mal so selten in diesem Segment. Allerdings, und hier muss man auch auf die Risiken eingehen, haben diese Firmen oft strukturelle Probleme. Entweder sind sie nur noch sogenannte Zocker-Papiere oder sie gehen mit dem Kurs quasi widerstandslos gegen null. Bekannte Unternehmen, die vorher relativ groß und als solide galten, dann allerdings auf Pennystock Niveau verramscht wurden, sind zum Beispiel die Steinhoff-Aktie oder die Wirecard-Aktie.
  5. Hallo Paul, es ist auf jeden Fall besser, wenn du einen Mentor hast. Oder zumindest hast du jemanden, das kann natürlich auch in einem Forum sein oder digital, das heißt du musst denjenigen nicht persönlich treffen, der dir das alles zeigt und beibringt. Du kannst zwar grundsätzlich auch von Personen lernen, die erfolgreich mit Aktien im Allgemeinen handeln. Allerdings sind Pennystock Aktien noch mal eine etwas andere Sache. Zwar sind das auch Aktien, aber die Voraussetzungen um hier erfolgreich zu sein sind schon ein paar andere. Zum Beispiel ist es ja auch wichtig, herauszufinden, wie solide und solvent das Unternehmen tatsächlich ist. Dazu gehört es auch, Bilanzen lesen zu können und sich ein Bild über das Unternehmen zu machen. Sicher ist es auch hilfreich die Charttechnik zu kennen, aber da der Handel bei Pennystock Aktien generell sehr illiquide ist, kannst du die Grundsätze der Chartanalyse hier nicht eins zu eins umsetzen. Bei Pennystock Aktien musst du auch viel Fundamentalanalyse betreiben. Da es im Gegensatz zu Bluechip Aktien nicht ganz so viel frei verfügbares Material gibt, ist es schwieriger hier eine fundierte Entscheidung zu treffen. Und wie du das trotzdem tun kannst, dabei kann dir ein Mentor sehr gut behilflich sein. Allerdings, muss ich auch sagen, dass es nicht unbedingt erforderlich ist, einen Mentor für den Pennystock Aktienhandel zu haben. Du schaffst das auch im Alleingang. Allerdings musst du dann mehr investieren, damit meine ich nicht unbedingt Geld, sondern vor allem Zeit und Recherche. Sicher musst du da insbesondere am Anfang auch etwas vorsichtiger agieren. Ich denke auch, dass es nicht so einfach sein wird, einen Mentor zu finden, der dir zeigt, wie man Pennystock Aktien erfolgreich tradet. Vor allem nicht im deutschsprachigen Bereich. Obwohl ich damit auch nicht sagen möchte, dass das nun unmöglich wäre.
  6. Hallo zusammen, ich verstehe, dass ihr darüber diskutiert, wie viele verschiedene Aktien in einem Depot vorhanden sein sollten. Doch das kann man ganz einfach lösen, indem man in einen ETF investiert. Je nach Auswahl des ETFs hast du gleich 30, 50, 100 oder noch mehr verschiedene Aktien in deinem Depot. Aus diesem Blickpunkt heraus würde ich immer die Investition in einen ETF der direkten Aktienanlage bevorzugen. Und selbst wenn man insbesondere auf eine Ausschüttung aus ist, so kann man auch in einen ETF investieren, der gezielt auf Dividenden-starke Aktien ausgerichtet ist. Diese ETFs Zahlen dabei ebenfalls meist vierteljährlich eine Ausschüttung. Abhängig davon in welchen ETF man investiert, so erhält man gleich automatisch eine gute Diversifizierung. Angenommen jemand investiert in einen ETF auf den MSCI World, so hat er gleich eine gute Diversifizierung über alle Industrieländer hinweg. Der MSCI World konzentriert sich zwar vorwiegend auf US-amerikanische Aktien, allerdings dort auch wieder auf verschiedene Branchen. Wenn man das so sieht, bräuchte man gar keine andere Investitionen mehr. Ich weiß natürlich, dass zum Beispiel auch Emerging Marktes in einem Depot vertreten sein sollte. Wer das möchte, der kann ja zusätzlich einen ETF auf Entwicklungsländer kaufen. Oder man investiert in einen ETF auf den reinen US-amerikanischen Markt und kauft sich ein paar andere ETFs mit dazu, die auf andere Regionen ausgerichtet sind. Wieder eine Alternative wäre, ETFs auf verschiedene Branchen zu kaufen, unabhängig vom Standort. Beispielsweise könnte man ETFs auf die Nahrungsmittebranche kaufen, auf It bzw. Technologie-Unternehmen, die Autoindustrie, einen Banken- und Versicherungs-ETF etc. Das waren jetzt nur einige Beispiele. Das soll nicht heißen, dass ich die oben genannte ETFs so empfehle. Der Vorteil bei ETFs ist, dass man sich nie Gedanken machen muss, ob man das Depot eventuell umschichten muss. Ob vielleicht ein Unternehmen nicht mehr so gut performt. Denn dieses Unternehmen würde entweder aus dem Index bzw. dem ETF fliegen oder es würde durch die Gewinne der anderen Unternehmen wieder aufgefangen. Für einen Einsteiger oder Personen die sich wenig mit Börse und Aktien beschäftigen, empfehle ich immer die Investition in ein ETF.
  7. Hallo Jane, ja klar gibt es Demokonten für Copy Trading. Also ich würde mal fast behaupten wollen, dass vielleicht 80 bis 90 Prozent Anbieter, wenn nicht sogar alle, ein Demokonto anbieten. Und das ist auch immer gebührenfrei. Also es sollte zumindest kostenlos sein. Was anderes habe ich auch noch nie gesehen. Und es ist auch empfehlenswert ein Demokonto fürs Copy Trading zu nutzen, falls du da bisher noch nie was damit zu tun hattest. Wenn du da allgemein bereits fit bist, dann brauchst du das nicht zwangsläufig. Ich bin der Meinung, wer bereits ein wenig Erfahrung mit CFD und Forex Brokern und auch mit Social Trading hat, der braucht nicht ein Demokonto zu eröffnen nur um die Plattform des Anbieters kennenzulernen. Es sei denn, die Plattform unterscheidet sich sehr stark von denen anderer Broker. Weil manchmal liest man das ja, dass man erstmal ein Demokonto eröffnen soll, um sich mit der Plattform vertraut zu machen, mit den Funktionen usw. Klar, wer das noch nie gesehen hat, für den ist das ganz hilfreich. Aber wenn du das bereits kennst, brauchst du da kein Demo Account. Fürs Copy Trading an sich ist es auch gut, einen Testaccount zu haben. Du kannst das ja parallel nebenher laufen lassen. Also damit meine ich, dass du ein Echtgeldkonto startest und nebenbei einen Testaccount am Laufen hast. Da kannst du immer ein wenig testen und probieren. Und wenn sich eine Strategie bewährt hat - auf dem Demokonto meine ich - dann kannst du das ins Echtgelddepot übertragen. So ein Copy Trading Demokonto ist auch sehr schnell eröffnet, das sollte lediglich ein paar Minuten dauern. Wenn überhaupt. Da du ja in den allermeisten Fällen da noch keine Legitimation brauchst, sondern bloß die Angabe einer E-Mail-Adresse und du einen Link in einer Mail bestätigen musst, ist das Ganze in unter einer Minute schon fertig.
  8. Guten Tag Walter, find ich super, dass du das zuerst ausprobieren willst! Meine Erfahrung ist, dass du zwei Arten von Demokonten brauchst. Einmal ein Demokonto für den CFD und Forex Handel und einmal ein Musterdepot für Wertpapiere. Logisch, wenn du nur CFD und Forex ausprobieren willst, dann brauchst du nur ersteres. Wenn du nur Wertpapiere handeln willst, dann nur ein Musterdepot. Auf einem Musterdepot - findest du beispielsweise bei der FAZ (ja, der Tageszeitung!), bei onvista, comdirect usw. - da gibts viele Anbieter - kannst du Wertpapiere mit Spielgeld handeln. Also Aktien, ETFs, Anleihen, Optionsscheine, Knock Out Zertifikate, Bonus- und Discount-Zertifikate etc. Also so ziemlich alles, was eben an deutschen Börsen gelistet ist. Da CFDs und Forex aber keine Wertpapiere sind, brauchst du dafür eben auch ein spezielles Konto. Manche Broker haben beides im Angebot. Zum Beispiel die comdirect bank. Da kannst du ein Wertpapierdepot eröffnen, aber auch ein CFD Konto. Es kann sogar sein, dass du dort auch ein CFD Demokonto anlegen kannst. Aber CFDs bei der comdirect zu handeln, kann ich dir NICHT empfehlen! Viel zu teuer! Da solltest du besser auf einen spezialisierten Anbieter zurückgreifen. Und die ganzen CFD Broker haben auch alle ein Demokonto mit im Angebot. Aber du hast ja auch gefragt, wie man das lernen kann. Also du kannst dich ja ein wenig belesen, zum Beispiel bei AskTraders 😉 Klar, gibt auch unendlich viel andere Materialien dazu. Wichtig ist, anzufangen! Entweder auf einem Demokonto oder Musterdepot oder eben mit kleinen Beträgen. Geh zu Beginn kein extrem hohes Risiko ein! Versuche kleine Brötchen zu backen. Überlege dir, was dein Ziel ist. Willst du eher langfristig anlegen und dir ein passives Einkommen aufbauen oder kurzfristig traden und Gewinne erwirtschaften? Beides ist legitim! Selbstverständlich kannst du auch mixen. Da kannst du zum Beispiel ein Wertpapierdepot anlegen und dort Wertpapiere kaufen für die Langfristanlage. Und für das kurzfristige Trading nutzt du einen CFD Broker. So kann man beide Welten für sich nutzen 🙂
  9. Guten Tag Justin, Robo Advisor waren vor einigen Jahren der neue Stern am Finanzhimmel. So zumindest habe ich das mitbekommen. Anstatt eines menschlichen Beraters, der dir Empfehlungen gibt wie du dein Geld anlegen sollst, gibt es seit einiger Zeit elektronische Berater, daher der Begriff Robo (kommt von Roboter) Advisor (zu deutsch “Berater”). Besser zu vergleichen sind Robo Advisor mit einem Vermögensmanagement. Also es werden dir nicht Empfehlungen in dem Sinne gegeben, die du dann selbst in deinem Depot umsetzen müsstest (oder auch nicht), sondern der Roboter verwaltet dein Geld selbstständig. Der Roboter legt dein Geld am Kapitalmarkt an. Er kauft und verkauft Wertpapiere. Diese Roboter oder Algorithmen, es ist ja nicht so, dass da buchstäblich ein Roboter vor einem Computer sitzt und Tasten drückt 😉 , werden natürlich von Menschen kreiert und fortlaufend überwacht. Gelegentlich erfolgt auch mal ein Update der Algorithmen oder eine andere Anpassung. Verkaufsargumente sind zum Beispiel, dass Algorithmen, oder Handelssysteme, nicht aus dem Bauch heraus entscheiden, sondern rein basierend auf Mathematik. Zudem sind sie kostengünstiger. Sie können außerdem jederzeit handeln und sind nicht an interne Öffnungszeiten gebunden, nur an Öffnungszeiten der jeweiligen Börsen. Du legst sozusagen dein Geld dort an und der Roboter verwaltet es. In den meisten Fällen kannst du im Vorfeld angeben, wie risikobereit du bist. Entsprechend defensiv oder offensiv wird dein Geld verwaltet. Ob es wirklich der “Heilsbringer” der Geldanlage ist wage ich zu bezweifeln. Aber für einige Kundengruppen mag das Ganze durchaus seine Berechtigung haben. Aber letzten Endes ist der Robo Advisor auch wieder nur so gut, wie sein Konstrukteur. Denn wenn die mathematischen Modelle dahinter schon nicht viel Wert sind, dann kann der Roboter natürlich auch nicht besser sein. Das muss dir bewusst sein. Häufig kaufen und verkaufen Robo Advisor einfach nur ETFs. Das könntest du auch selbst machen. ETFs sind ja an sich schon sehr breit gestreut. Und wenn du eher defensiv unterwegs bist, dann kaufst du dir halt verschiedene ETFs, muss ja nicht nur aus dem Aktienbereich sein, gehen ja auch Anleihen. Da sparst du dir schon fast den Robo Advisor.
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