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Sam Button

Ist der Handel mit Aktien stressig?

Question

4 answers to this question

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Der Handel mit Aktien kann anstrengend sein, aber Sie können dies auf verschiedene Weise reduzieren. Der erste und vielleicht wichtigste Aspekt, nicht nur für Ihren Stresslevel, sondern auch für Ihre Langlebigkeit als Trader, ist es zu verstehen, dass Preisbewegungen keinen Bezug zu Ihnen als Individuum haben. Der Markt kennt Sie nicht und Sie haben keine Kontrolle über die Preisbewegungen. Beim Handel geht es darum, mitUnbestimmtheit umzugehen, und man muss sich der Unbestimmtheit stellen, um erfolgreich zu sein. Dieses Verständnis wird Ihnen gut tun, aber nur, wenn Sie die Verantwortung für Ihre Trades übernehmen und immer Ihre Hausaufgaben machen, bevor Sie sie platzieren. Jeder einzelne Trade muss logisch sein und es muss einen konkreten Grund geben, warum Sie jeden Trade platzieren. Wenn Sie einen logischen Grund für die Platzierung eines Geschäfts haben und das Unternehmen später eine Gewinnwarnung und die Vorratstanks ankündigt, haben Sie keinen Grund, sich selbst fertig zu machen. Sie haben den Handel basierend auf soliden Informationen platziert. Sie haben einen Verlust, der jedoch auf die inhärente Unsicherheit des Marktes zurückzuführen ist. Sie werden feststellen, dass Sie am meisten gestresst sind, wenn Sie aus keinem guten Grund einen Verlust haben. Dies sind die Trades, die Sie eingeben, ohne gründlich zu recherchieren. Trades aus einem guten Gefühl gemacht oder weil jemand anderes sagt, dass es ein guter Trade ist. Solange Sie einen Plan haben und mit Ihrem Plan handeln, sollten Sie nicht zu viel Stress erfahren. Natürlich erleben Sie Stress, wenn Sie Geld verlieren, aber wenn Sie Ihre Arbeit als Trader erledigt haben, sollten Sie in der Lage sein, mit diesem Stress fertig zu werden und zum nächsten Trade überzugehen. Wenn Sie anfangen, Trades dauerhaft zu verlieren, könnte Ihr Stresslevel steigen, denken Sie jedoch daran, dass es nicht ungewöhnlich ist, Pechsträhnen zu haben. Wenn Sie weiter recherchieren und logisch handeln, sollten Sie bald jegliche Pechsträhne überkommen. Wenn Sie die Unbestimmtheiten, mit denen Sie sich als Trader auseinandersetzen, nicht verstehen können und Sie beim Handel ständig immense Belastung verspüren, ist der Trade möglicherweise nicht für Sie. Ständiger Stress belastet Ihre Gesundheit, und damit sollten Sie nicht spielen. Wenn der Stress zu groß wird, müssen Sie vielleicht mit dem Trading aufhören.

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Hi Sam,

 

ob der Handel mit Aktien stressig ist, kommt vor allem darauf an, was für einen Handelsstil du bevorzugst. Als Faustregel gilt: je kurzfristiger du handelst, also je häufiger du Aktien kaufst und verkaufst, desto stressiger ist der Aktienhandel. Wenn du dagegen einen langen Zeithorizont bevorzugst, sprich von ein paar Jahren, dann sollte sich der Stress legen. Ich persönlich favorisiere es eher ein Depot aufzubauen, in dem du Aktien “für die Ewigkeit” kaufst. Damit meine ich, dass du dir einmal die Mühe machst und Unternehmen suchst, in die du Geld investieren möchtest. Entweder als Einmalanlage oder per Sparplan oder beides kombiniert. Diese Aktien möchtest du aber im besten Fall eigentlich nie wieder verkaufen, sondern auf Sicht von vielen Jahren von der Wertentwicklung und den Dividendenzahlungen profitieren. Wenn du diese Vorgehensweise nutzt, dann ist der Aktienhandel nicht wirklich stressig. 

 

Wenn es dir aber gar nicht auf das Unternehmen an sich ankommt, sondern du von Kursschwankungen profitieren möchtest (durch kurzfristiges Kaufen und Verkaufen), dann ist der Stresslevel schon deutlich höher.

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Also ich kann nicht behaupten, dass der Handel mit Aktien stressig ist. Stressig finde ich eher andere Trading-Arten. Am besten ist das monatliche Sparen in Aktien. Das ist 0 Stress 🙂 Da richtest du einen automatischen Dauerauftrag ein, dass die Bank jeden Monat einen bestimmten Betrag in Aktien investiert. Alles automatisiert, du brauchst nichts machen. Und die Dividenden bekommst du auch automatisch auf dein Konto 🙂

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Hallo Sam,

 

du sprichst einen wichtigen Punkt an. Stress. Das vernachlässigen viele Anleger, vor allem Einsteiger. Sie denken, sie brauchen nur die perfekte Strategie, setzen ein paar Trades ab und los geht’s. In der Theorie mag das vielleicht wirklich nicht so kompliziert sein, aber in der Praxis stellt es viele Händler vor ein großes Problem. Stressig ist nicht das Eingeben der Order an sich. Stressig ist, das Konto mal im Plus, mal im Minus zu sehen. Die Ungewissheit wie sich ein Trade entwickeln wird. Und auch die Situation, in der es einen in den Fingern juckt eine Order abzugeben, aber die Zeit dafür eigentlich nicht da ist.

 

So kann sich der Stress im Aktienhandel äußern. Deswegen muss man ganz klar sagen, dass Trading nicht für jeden geeignet ist. Der eine kommt besser damit klar, der andere weniger. Sicher, man kann es schon lernen. Aber auch hier gilt, dass es für den einen Anleger einfacher zu lernen ist als für den anderen.

 

Das regelmäßige Kaufen von Aktien, was hier bereits angesprochen wurde, ist tatsächlich für viele kein Stress. Es kann aber zu Stress führen, wenn man sich dennoch täglich mit seinem Depot auseinandersetzt, vor allem in Drawdown Phasen, das heißt, wenn die Kurse nachgeben.

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