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Jane Goodwin

Wie viel Geld brauche ich, wenn ich Copy Trading betreiben möchte?

Question

2 answers to this question

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Beim Copy Trading werden Handelsentscheidungen von einem Signalanbieter getroffen. Auf einigen Plattformen, wie z.B. bei ZuluTrade, liefern der Signalanbieter und die Plattform nur die Handelsentscheidungen selbst. Die Infrastruktur, die benötigt wird, um Papiere zu halten und zu handeln, muss von Ihnen eingerichtet werden. Andere Copy-Trading-Plattformen wie eToro sind eine Lösung aus einer Hand. Sie bieten Ihnen ein Konto, auf dem Sie Geld einzahlen können. Es gibt daher potenziell zwei Parteien, die eine Mindestanforderung an den Kassenbestand stellen können. Die erste ist der Signalanbieter und die zweite die Plattform, auf der Sie Ihr Portfolio eingerichtet haben. Bei eToro sind die Dinge etwas einfacher aufzusetzen. Der Mindesteinzahlungsbetrag liegt zwischen 200 und 500 $ (außer für Israelis). Die Einrichtung von ZuluTrade erfordert, dass Sie festlegen, welcher von zwei Mindestbeträgen der größere ist. Der Mindestbetrag, der von den Signalanbietern verlangt wird, variiert von Händler zu Händler und kann bereits bei einem Dollar beginnen. ZuluTrades eigener Broker AAAFx verlangt hingegen von den Kontoinhabern, dass sie 250 € bzw. 300 US-Dollar einbringen. Wenn Sie neu im Copy-Trading sind, ist es eine gute Idee, das Handelsvolumen so klein wie möglich zu halten. Dies bedeutet zum einen, dass Sie mehreren Konten verfolgen können und damit Ihre Renditen normalisieren bzw. Ihr Risiko diversifizieren. Zum anderen nehmen Sie am Cash-Management-Prozess teil, der besonders wichtig für Copy Trader ist. Kein Trader hat eine 100%ige Gewinnquote. Eine besonders hohe Gewinnquote bedeutet sogar nicht unbedingt Rentabilität. Es könnte auch ein Zeichen dafür sein, dass der Trader keine Stop-Losses anwendet und die Positionen, die jetzt erhebliche Verluste darstellen, nicht geschlossen hat. Bleiben Sie bei der Idee der Gewinnraten und stellen Sie sich vor, Sie folgen einem Trader, dessen Strategie ausgefeilter ist. Die Gewinnquote liegt bei 60%, aber auf lange Sicht kann er immer noch auf eine Erfolgsbilanz bei der Erzielung von Gewinnen für seine Follower aufweisen. Wenn Sie anfangen, diesem Trader zu folgen, wenn gerade er eine Reihe von verlorenen Trades beginnt, dann brauchen Sie Geld, um sicherzustellen, dass Sie genügend Kapital haben, um lange genug dabei bleiben zu können, um von den gewinnenden Trades zu profitieren. In diesem Szenario benötigen Sie genügend Geld, um Ihr Konto kapitalisieren zu können, um den Trader genau zu spiegeln. Dies könnte durch große hinterlegte Summen erreicht werden. Alternativ kann durch die Einrichtung von sehr kleinen Erstgeschäften jede verbleibende Kapazität zur Vergrößerung der Handelsvolumen genutzt werden, falls der Signalanbieter dies tun sollte.

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Hallo Jane, 

 

 wie viel Geld du für das Copy Trading benötigst, hängt letzten Endes vom Broker ab. Jeder Anbieter hat eine andere Mindesteinzahlung vorgeschrieben. Bei eToro zum Beispiel kannst du bereits ab 200 Dollar einzahlen. Andere Broker setzen die Einzahlung etwas niedriger beispielsweise bei 100 Euro.

Wenn du dagegen selber Copy Trading betreiben möchtest, dann musst du natürlich auch hier gewisse monetäre Grenzen beachten. Allerdings liegen diese in den meisten Fällen deutlich höher. Das liegt daran, dass der Broker möchte, dass du mit deinem eigenen Geld investiert bist und das nicht zu knapp. Denn nur so kann der Broker einigermaßen sicherstellen, dass du versuchen wirst vernünftig zu handeln. Denn schließlich möchte niemand sein Geld absichtlich verlieren. 

Aber wenn du dagegen anderen Tradern folgen möchtest, so musst du in der Regel nicht so viel Geld einzahlen. Natürlich ist es so, dass du mit 200 Euro keine Riesen Gewinne erwirtschaften kannst. Du darfst auch nicht davon ausgehen, dass du vom Copy Trading deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst. Es ist vielmehr ein netter Nebenverdienst. 

Generell ist es empfehlenswert immer mehrere Standbeine bei der Einkommenserzielung aufzubauen. Copy Trading könnte eines dieser Standbeine sein. Darüber hinaus solltest du aber auch in der Lage sein, zumindest die Grundprinzipien des Tradings anzuwenden. Zudem ist es auch sinnvoll, sich parallel dazu ein Portfolio mit langfristig orientierten Wertpapieren aufzubauen. Dazu gehören zum Beispiel Aktien oder ETFs.

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