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Was ist ein Signalanbieter?


Paul Beck
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Ein Signalanbieter ist eine Person oder Firma, die Händlern automatisierte Handelsberatung (Signale) anbietet. In den Anfangsjahrengab es Signale hauptsächlich für Devisenmärkte, aber in jüngster Zeit haben sie sich drastisch ausgeweitet und umfassen neben Rohstoffe, Aktien und Anleihen auch andere Anlagewerte. Dies ist eine Reaktion auf das Wachstum von Sozialhandelsdienstleistungen wie Zulutrade und eToro. Diese neuen Signalanbieter ist in den meisten Fällen nichts anderes als einzelne Händler. Sie registrieren sich auf den Social Trading Seiten, um Signalanbieter zu werden und nach erfolgter Genehmigung bietenweitere Händler ihren Dienstleistungen an. Dieser Vorgangwird auch als Spiegelhandel oder Kopierhandel bezeichnet, entspricht aber weitgehend Händlern, die ihre Signale zuvor per E-Mail oder SMS erhalten haben. Im Allgemeinen werden Sie feststellen, dass Signalanbieter drei Strategien oder Kombinationen der drei Grundstrategien verfolgen. Diese sind wie folgt: Technische Indikatoren - Die Signalanbieter verwenden Indikatoren, um ihnen mitzuteilen, wann ein Vermögenswert überkauft oder überverkauft ist und auf welchen Niveaus es am besten ist zu kaufen bzw. zu verkaufen ist. Zu den üblichen und beliebten technischen Indikatoren gehören gleitende Durchschnitte, Indikatoren für die relative Stärke, MACD, Fibonacci-Werte und andere. Ein Signalanbieter, der technische Indikatoren verwendet, kann dies programmgesteuert tun, indem er eintechnisches Analyseprogramm erstellt, das automatisch handelt. Fundamentalanalyse - Diese Signalanbieter verwenden Nachrichten, um Vorhersagen zu erstellen. Dies können wirtschaftliche oder politische Nachrichten sein. Signalanbieter, die fundamentale Analysen verwenden, haben in der Regel einen viel längeren Zeithorizont, da Nachrichten längerfristige Auswirkungen auf den Preis von Vermögenswerten haben können. Einige markante Beispiele für Nachrichten, die von Fundamentalanalysten verwendet werden, sind Zinsänderungen der Zentralbanken oder Veränderungen in der Handelspolitik. Preisbewegung - Ein Signalanbieter, der Preisbewegungenverwendet, befasst sich nicht mit technischen Indikatoren oder ist an Nachrichten interessiert, die Einfluss auf den Markt haben. Solche Anbieter vertreten die Auffassung, dass alles, was sie über Preisbewegungen wissen müssen, bereits in der aktuellen Preisaktion des Vermögenswertes enthalten ist. Die Preisbewegungen auf Tages-, Wochen- und Monatsbasis geben also Hinweise auf zukünftige Preisbewegungen. Das Gute an diesen verschiedenen Methoden zur Analyse des Marktes und zur Bereitstellung von Signalen für Händler ist, dass Sie die von Ihnen verwendeten Signale variieren können, indem Sie Signalanbieter auswählen, die verschiedene Methoden zur Erzeugung ihrer Signale verwenden. Vielleicht sind Sie am Devisenhandel interessiert. Indem Sie sich bei Signalanbietern anmelden, die technische, fundamentale und preisliche Maßnahmen nutzen, können Sie die Signale der drei Anbietertypen vergleichen und Ihre Trades entsprechend abstimmen, wenn zwei oder alle drei übereinstimmen und so Ihre Erfolgsaussichten erhöhen.
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Hi Paul,

 

bei einem Signalanbieter bekommst du gegen Bezahlung Signale bereitgestellt, nach denen du dann traden kannst. Bei den Signalen kann es sich um alles Mögliche handeln, Forex Signale, Signale für Aktientrading und so weiter.

 

Häufig sieht das so aus, dass du eine Mail oder eine Nachricht über WhatsApp, Telegram usw. bekommst und dann kannst du entscheiden, ob du den Trade auch in deinem Depot ausführen willst oder nicht.

 

Der Vorteil von einem Signalanbieter ist, dass du völlig autark bleibst. Damit meine ich, dass du weiterhin völlig selbstständig handeln kannst. Du hast weiterhin die volle Kontrolle über dein Geld. Denn du entscheidest ja selbst, ob du dem Signal folgst oder nicht. Das ist ein wenig anders beim Copy Trading, bei dem die Trades automatisch ausgeführt werden.

 

Der Nachteil bei Signalanbietern ist, dass sie häufig Signale versenden, die bereits eingetreten sind. Und je nachdem wann du das dann liest, ist der Kurs vielleicht schon deutlich weiter in die “richtige” Richtung gegangen. Dann steigst du sozusagen zu spät ein, sofern es sich dann überhaupt noch lohnt. Daher solltest du darauf achten, dass die Signalanbieter auch nicht zu kurzfristig handeln. Denn du kommst da einfach nicht hinterher. Vor allem, wenn sie nur kleinste Bewegungen mitnehmen. Da hast du dann gar keine Chance mehr, diese ebenfalls zu erwischen.

 

Besser sind dagegen sogenannte Swing Trades bei denen die Signale für ein paar Tage ausgelegt sind. Das sollte in aller Regel reichen, um den Signalen im eigenen Depot zu folgen.

 

Die Kosten für Signalanbieter schwanken und sind auch abhängig vom Erfolg des Signalanbieters. In der Regel liegen sie zwischen 30 und 70 Euro pro Monat, selten darüber und selten darunter. Höchstens mal zum Kennenlernen sind die Kosten reduziert, ansonsten eher nicht.

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Wer einen Signalanbieter abonniert und nutzt, sollte darauf achten, dass er auch tagsüber erreichbar ist, also man selbst meine ich. Und man sollte auch die Möglichkeit haben, die Trades auf dem Handy eingeben zu können. Wer den ganzen Tag auf Arbeit ist und dort nicht die Möglichkeit hat, seine Mails oder Nachrichten abzurufen sowie die Trades dann einzugeben, wird es schwer haben. Für den lohnt sich dann eher Copy Trading.

Es gibt im Übrigen eine ganze Reihe von schwarzen Schafen da draußen. Klar, sie haben keine Kontrolle über dein Geld, aber die Signale die du bekommst sind oft wertlos. Die Statistiken sind teilweise auch gefälscht. Aber das soll nicht heißen, dass da nur Betrüger unterwegs sind! es gibt auch seriöse Anbieter.

Aber auf keinen Fall solltest du denken, dass das der heilige Gral ist, so als ob du nur den Signalen folgen brauchst und nie wieder musst du arbeiten gehen. So einfach ist es leider nicht. Sonst hätten wir vermutlich ein paar mehr Millionäre im Land. Denn früher oder später wird jeder Signalgeber auch mal eine Drawdown Phase durchleben. Und wenn die Kunden dann im Vorfeld nicht entsprechend Kapital rausgezogen haben - von den im Optimalfall Gewinnen - dann kann es dumm ausgehen. oder man trifft plötzlich eigene Entscheidungen und verlässt sich nicht mehr auf den Signalgeber.

Aber sie haben durchaus ihre Berechtigung, das muss ich an dieser Stelle auch betonen! Und man kann von manchen Signalgebern ja auch was lernen. Dazu muss man zwar analysieren, wie und welche Trades sie tätigen, aber das kann einem später ja auch mal selbst weiterhelfen.

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