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Wie gehen Day Trader mit negativen Emotionen um?


Jane Goodwin
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Wenn Sie den Sprung in den Tageshandel machen, ist es allzu üblich, dass negative Emotionen wie Frustration und Selbstzweifel Sie plötzlich befallen, ganz zu schweigen von den größten Feinden des Tageshandels, Angst und Gier. Wie können Day Trader mit negativen Emotionen umgehen, damit die Trades nicht negativ beeinflusst werden? Der Schlüssel ist, Ihr Tages-Trading wie ein Geschäft zu behandeln. Sie müssen einen Plan haben und ihm folgen. Es sollte spezifische Ziele enthalten und tägliche Aktivitäten enthalten, die Sie davon abhalten, sich auf diese negativen Emotionen zu konzentrieren, wenn sie auftreten. Der Trader, der dies tut, ist weit weniger wahrscheinlich, auf Emotionen beruhende Entscheidungen zu treffen, und ist viel wahrscheinlicher erfolgreich zu werden.

Fünf Tipps zum Steuern negativer Emotionen

  1. Erhöhen Sie Ihr Handelswissen. Es gibt immer etwas Neues über das Trading zu lernen, und Sie sollten jede Woche Zeit einplanen, um einen Kurs über eine neue Handelsstrategie zu lernen, ein Buch über technische Indikatoren zu lesen oder Videos zu finden, die erklären, wie CreditSpreads gehandelt werden.
  2. In die Tiefe steigen und erforschen. In Märkten passiert fast immer etwas, das einer Erklärung bedarf. Wenn es keine guten Trades gibt, nimm die Zeit, um tief zu erforschen, warum sich die Märkte so verhalten, wie sie es tun.
  3. Papierhandel! Die einzige Möglichkeit, neue Indikatoren, Strategien und Ideen zu testen, besteht im Handel mit Papier. Auch wenn Sie bereits ein erfolgreicher Trader sind, können Sie immer noch mehr vom Papierhandel lernen. Und der Handel wird diese negativen Emotionen begraben.
  4. Schreiben Sie Ihren Handelsplan oder schreiben Sie ihn neu. Wenn Sie noch keinen haben, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um einen Handelsplan zu schreiben. Und wenn Sie eine haben, sollten Sie diesen jeden Monat aufgrund neuer Erkenntnisse oder Erfahrungen erneut besuchen und überarbeiten.
  5. Analysieren Sie einige völlig neue Diagramme. Vielleicht konzentrieren Sie sich auf Tech-Aktien. Das ist in Ordnung, aber die Diversifizierung ist gut. Wählen Sie einen anderen Sektor wie Energie aus, ziehen Sie einige Diagramme hoch und analysieren Sie diese sorgfältig. Dieses analytische Denken hilft ausgeglichen zu sein und Emotionen aus Ihrem Trading zu entfernen.
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Das ist eine sehr gute Frage und sehr wichtig, dass du die hier stellst. Man sagt ja, dass der Umgang mit Emotionen oder überhaupt das Thema Psychologie zu 90 Prozent den Erfolg als Trader ausmachen. Und das kann ich im Großen und Ganzen bestätigen. Zum Beispiel traden viele nur aus Langeweile oder weil sie den Nervenkitzel brauchen. Das kann ja nur schiefgehen.

 

Also, wie mit negativen Emotionen umgehen? Negative Emotionen entstehen ja meist aus Fehl-Trades heraus. Am besten du siehst das Ganze als eine Art Geschäft oder Unternehmen. Bei jedem Unternehmen hast du Ausgaben und Kosten. Es wäre zwar cool, wenn du keine Kosten hättest, aber das gibt es nun mal nicht. Genauso beim Trading. Sehe Verluste als Ausgaben, als Kosten an. Die müssen sein, damit dein Unternehmen weiterläuft. Und manchmal hast du Zeiten, in denen du mehr Ausgaben hast. Auch in einem Unternehmen ist das so. Betrachte daher die Verlust-Trades nicht als “Verlust”, denn das impliziert eine negative Betrachtungsweise, so als hättest du einen Fehler gemacht. Besser ist es, diese Trades einfach als Kosten anzusehen. Die sind einfach unvermeidbar.

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Eine Ergänzung vielleicht noch: Das soll natürlich nicht heißen, dass Verlust-Trades nie Fehler sind. Das kann durchaus sein. Daher ist es auch wichtig, jeden Trade (im Übrigen auch Gewinner-Trades) zu analysieren. Aber bleiben wir beim Beispiel der Kosten für ein Unternehmen:

 

Dort analysiert man auch die Kosten und Gewinne, ob man da nicht noch etwas optimieren könnte. Und genau so verhält es sich hier. Du analysiert, ob du deine Kosten optimieren könntest. In dem Fall schaust du, ob du einen individuellen Fehler gemacht hast. Vielleicht den Stopp Kurs zu nah oder zu weit weg gesetzt hast. Aber ganz vermeiden lassen sich Kosten nicht, da kannst du optimieren wie du willst. Das gleiche gilt dann auch für die Gewinne. Analysiere, ob du evtl. zu zeitig den Trade beendet hast. Das sind natürlich nur einfache Beispiele, zeigen dir aber, wie du damit psychisch besser umgehen kannst.

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Ich möchte das Thema mal noch aus einer anderen Warte heraus betrachten: Wenn du von vornherein gerade negative Emotionen hast, die nichts mit dem Trading zu tun haben, weil gerade privat irgendwas schief lief, dann lass das Trading an dem Tag sein! Du bist nicht fokussiert und die Gefahr, dass du Fehler machen wirst, ist sehr groß. Und diese Fehler wiederum führen zu noch mehr negativen Emotionen. Einige schreiben sogar ihre Emotionen bei der Analyse der Trades mit auf, sodass sie im Nachhinein feststellen können, warum evtl. ein Trade daneben ging. Wichtig ist dann eben auch entsprechend zu reagieren...

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