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Paul Beck

Wie wähle ich einen guten Optionsbroker aus?

Question

3 answers to this question

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Wenn der Aktienhandel ein Bachelor-Abschluss ist, ist der Optionsmarkt definitiv eine Ausbildung auf Master-Niveau. Das heißt nicht, dass niemand den Handel mit Optionen erfolgreich erlernen kann, sondern nur, dass es die richtigen Werkzeuge, die richtigen Daten und ein wenig Zeit benötigt, um sie zu meistern. Ihre Broker-Wahl ist der Schlüssel, um die richtigen Tools und Daten zur Hand zu haben. Daher ist es wichtig, sorgfältig zu wählen. Die gute Nachricht ist, dass es keine unwiderrufliche Entscheidung ist - wählen Sie schlecht, können Sie einfach umschalten, bis Sie die perfekte Lösung gefunden haben. Hier sind einige Tipps für die richtige Auswahl.

Testen Sie die Plattform

Screenshots und Tutorials sind eine Sache, aber beim Handel mit Optionen müssen Sie sich wirklich mit der simulierten Handelsplattform beschäftigen. Achten Sie darauf, wie schwer es ist, die benötigten Informationen zu finden, ob das Dashboard intuitiv ist und ob die Handelsabwicklung unkompliziert ist. Sehen Sie sich Dinge wie Warnungen und die Möglichkeit an, ein Handelsticket vorab auszufüllen, um es später zu senden. Sie sollten auch darauf achten, wie schnell Ihre Trades ausgeführt werden. Wenn Sie wie die meisten Trader sind, ist eine mobile Plattform unerlässlich, und manchmal ist die mobile Version so eingeschränkt, dass sie praktisch unbrauchbar ist. Sie sollten auch die Premium-Plattformoptionen und deren Preis prüfen. Bei einigen Brokern zahlen Sie eine jährliche Gebühr. Sie können jedoch auf die Gebühr verzichten, wenn Sie eine bestimmte Anzahl von Geschäften ausführen oder ein Mindestkontoguthaben haben.

Grabe tief in die Forschungsinstrumente

Optionshändler benötigen viele aktuelle und qualitativ hochwertige Daten, um erfolgreich zu sein. Beginnen Sie mit dem Screener und den Diagrammwerkzeugen. Sie benötigen Indikatoren, um Ihre Einstiegs- und Ausstiegspunkte zeitlich festzulegen. Alarme sind auch ein Muss. Die analytischen Werkzeuge sind auch für den Optionshandel unerlässlich. Können Sie Trades modellieren? Der Rückvergleich von Handelsstrategien? Der Zugriff auf Echtzeitinformationen aus mehreren Quellen? Echtzeit-Zitate sind nicht nur ein Luxus. Wenn Ihr Broker eine Verzögerung von 20 Minuten bereitstellt, finden Sie heraus, welche Kosten für ein Upgrade auf Echtzeit erforderlich sind. Dies ist ein guter Ort, um die Bildungs- und Sozialwerkzeuge zu sammeln. Ein umfassendes Wissenszentrum ist die Mindestanforderung, aber Extras wie fortgeschrittene Handelskurse oder Webinare, der direkte Zugang zu einem Profi, wenn Sie Hilfe benötigen, und eine aktive Handelsgemeinschaft tragen zu Ihrem Erfolg bei.

Gebühren sind wichtig, aber nicht so viel

Manche Menschen beschäftigen sich zu sehr mit Gebühren, und obwohl sie wichtig sind und sich auf Ihr Endergebnis auswirken, sind sie weniger wichtig, als die Tools und Informationen die Sie haben, die Sie zum Durchführen von gewinnbringenden Transaktionen benötigen. Optionsgebühren bestehen im Allgemeinen aus zwei Komponenten: der Provision und der Vertragsgebühr. Die Handelsprovisionen liegen in der Regel zwischen 3 und 10 US-Dollar. Die Gebühren pro Vertrag beginnen bei 0,25 US-Dollar und können bis zu 1 US-Dollar oder mehr betragen. Diese Gebühren können separat aufgeführt oder in einer Pauschalgebühr zusammengefasst werden. Die meisten Optionsbroker verfügen über ein gestaffeltes Provisionssystem, das je nach Volumen abnimmt. Je nach Handelsvolumen erhalten Sie möglicherweise weitere Vergünstigungen. Es lohnt sich, die Gebühren für die benötigten Tools und Forschungsinformationen zu vergleichen, da hier der Wertunterschied zwischen den verschiedenen Options-Brokern liegt. Und wie immer gilt das alte Sprichwort besonders bei Optionsbrokern: Sie bekommen, wofür Sie bezahlen. Der billigste Broker wird wahrscheinlich eine nackte Knochen-Plattform und ein begrenztes Spektrum an Charting-, Analyse- und Research-Tools haben. Lohnt es sich wirklich, billig zu gehen, wenn Sie nicht die Informationen haben, die Sie für einen erfolgreichen Handel benötigen?

Kundenservice ist wichtig

Irgendwann braucht jeder Trader Kundensupport - und das gilt insbesondere für neue Optionshändler. Verfügt Ihr Broker über verschiedene Kontaktoptionen wie Chat, Telefon und E-Mail? Gibt es ein Live-Trading-Desk, das während der Handelszeiten voll besetzt ist? Nach Geschäftsschluss? Suchen Sie auch nach technischer Unterstützung rund um die Uhr. Benutzerbewertungen sind ein guter Ort, um Informationen über die Qualität des Kundenservice zu finden. Wenn es gut ist, wird es wahrscheinlich erwähnt. Wenn es schlecht ist, wird es definitiv erwähnt.

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Hallo Paul,

 

Optionsbroker gibt es nicht so viele am Markt wie CFD oder Forex Broker. Das hat auch seinen Grund, auf den möchte ich an dieser Stelle aber nicht näher eingehen. 

 

Grundsätzlich kannst du immer einen Broker Vergleich nutzen. Da erhältst du zumindest schon mal einen Überblick, welche Unternehmen es so am Markt gibt. Optionsbroker bieten in der Regel auch den Aktienhandel an. Es ist also empfehlenswert, nach Aktien Broker zu suchen 😉

 

Meine Empfehlung für deutsche Optionsbroker sind CapTrader, Lynx und Degiro. Mit Lynx habe ich zwar selbst keine Erfahrungen gemacht, aber mit den anderen beiden. Obwohl ich persönlich sogar eher zu CapTrader tendiere. Es kommt aber darauf an, was für Optionen du konkret handeln möchtest. Degiro ist etwas preiswerter, aber da kannst du - zumindest ist das mein aktueller Wissensstand - keine Optionen auf US-Aktien handeln. Bei DEGIRO hast du auch keine Mindesteinzahlung, bei CapTrader 3.000 Euro. Aber ich glaube mit so ganz kleinen Beträgen wie 100 Euro braucht man den Optionshandel eh nicht anfangen, also von dem her...

 

CapTrader und auch Lynx sind sogenannte Introducing-Anbieter für Interactive Brokers, dem größten Online-Broker der USA (vielleicht sogar der Welt?). Die Auswahl ist dort schier unendlich. Nicht nur an Optionen, sondern auch im Aktienbereich. Und da sind die Kosten konkurrenzlos günstig.

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Hallo Paul, 

bei einem Optionsbroker musst du natürlich darauf achten, dass er die Basiswerte anbietet, die du handeln möchtest. Du möchtest bei dem Optionsbroker natürlich Optionen handeln. Das heißt aber nicht, dass ein solcher Broker jede nur denkbare Option auch anbietet. 

Grundsätzlich liegt das Angebot die Börse fest, und nicht der Broker. Das ist ja beispielsweise bei einem CFD-Broker etwas anders. Ein CFD Broker kann CFDs auf Aktien anbieten, wenn er das möchte oder auch nicht. Das hat ja mit der Börse nichts zu tun.

Also musst du darauf achten, dass der Optionsbroker dir den Handel an gewissen Optionsbörsen ermöglicht, die die Optionen ermöglichen, die du Handeln möchtest. Ich hoffe das war jetzt nicht zu kompliziert formuliert. 😉

Vielleicht dazu mal ein Beispiel: du möchtest Optionen auf US-amerikanische Firmen handeln. Dazu brauchst du einen Broker, der dir die Möglichkeit gibt, an den entsprechenden US-Optionsbörsen zu handeln. 

Das ist beispielsweise bei DEGIRO nicht immer der Fall. Zumindest war das bei mir damals nicht immer möglich. Deswegen musste ich zu einem anderen Broker umsteigen. 

Der zweite wichtige Aspekt ist, dass du auch auf die Gebühren im Optionshandel achtest. Hier kommt es natürlich auch darauf an, wie oft du Optionen handeln möchtest. Wenn du nur sehr selten, vielleicht nur einmal oder zweimal im Monat, Optionen handeln willst, dann spielen die Gebühren natürlich nicht eine ganz so wesentliche Rolle. 

Aber wenn du häufiger Optionen kaufst und verkaufst, dann können sich die Kosten für den Optionshandel ganz schön summieren. 

Und zu guter Letzt solltest du natürlich auch auf die generelle Qualität bzw. das Renommee des Brokers achten. Hier wurden ja schon drei gute Broker erwähnt. DEGIRO, Lynxbroker, CapTrader und Interactive Brokers das sind die großen Player im deutschsprachigen Markt.

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