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Walter Peters

Was macht einen erfolgreichen CFD-Händler aus?

Question

5 answers to this question

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Kennen Sie diese Definition von Wahnsinn: Immer und immer wieder das gleiche tun und ein anderes Ergebnis erwarten? Nach dieser Definition sind alle erfolgreichen Händler von Differenzkontrakten ein wenig verrückt. Sie tun immer wieder dasselbe, einer disziplinierten Handelsstrategie folgend, und trotz ihrer Bemühungen sind die Ergebnisse oft sehr unterschiedlich. Das liegt daran, dass es unmöglich ist, den Markt zu 100% genau vorherzusagen. Selbst wenn Sie mit einigen technischen Indikatoren vertraut sind, einer bewährten Handelsstrategie folgen und in Märkten bleiben, die Sie gut kennen, werden Ihnen Trades unterlaufen, bei denen Sie Verlust machen. Der erste Schlüssel zum erfolgreichen Handel mit Differenzkontrakten besteht darin, ein bisschen Wahnsinn in Kauf zu nehmen und Ihre Emotionen unter Kontrolle zu halten.

Eigenschaften von sehr erfolgreichen CFD-Händlern

Wissen, wann man Gewinne einnehmen und Verluste reduzieren muss

Disziplin ist unglaublich wichtig, besonders bei gehebelten Trades. Wenn Sie Angst oder Gier in Ihre Handelsentscheidungen einfließen lassen, werden Sie öfter verlieren, als Sie gewinnen, und Ihre Verluste werden größer sein, als sie es sonst wären. Setzen Sie ein Gewinnziel und einen Stopp für jeden Trade, der mit Ihrer Handelsstrategie übereinstimmt - und halten Sie sich daran.

Vor dem Handeln testen

Demo-Konten sind dazu da, Ihre Trading-Theorien zu testen und Ihre Strategie zu üben. Verwenden Sie sie, um Ihre Fähigkeiten zu verbessern und sicherzustellen, dass Ihre Handelsstrategie mehr Gewinne als Verluste bringt.

Den richtigen Broker auswählen

Man kann nicht genug betonen, wie wichtig ein guter Broker für den erfolgreichen Handel mit Differenzkontrakten ist. Überprüfen Sie alles - einfache Auftragserfassung, Datenqualität, geringe Transaktionskosten und Verfügbarkeit von Bildungsressourcen. Vergleichen Sie verschiedene Anbieter, bevor Sie sich entscheiden, mit einem CFD-Broker live zu gehen.

Psychologischen Barrieren kennen

Einige Händler können dem Handelsverlauf nicht zusehen: Sie sind besser dran, wenn sie Grenzen und Stopps setzen und sich von ihrem Computer entfernen. Andere werden durch Bewegungen in ihrem Kassenbestand gelähmt. Man sollte genau wissen, was einen zu Fehlern verleitet. Daraus sollten Sie eine Strategie entwickeln, um sie zu umgehen. Emotionen sind der Feind des erfolgreichen Handels.

Nicht mehr als 1% des Kapitals riskieren

Einige Händler riskieren gern 2% pro Handel, aber wenn Sie gerade erst anfangen, ist 1% eine sicherere Grenze. Das bedeutet nicht, dass Sie nur mit 1% Ihres Kapitals auf einmal handeln, sondern dass Sie Stopps setzen, um nicht zu riskieren, mehr als 1% bei einem Trade zu verlieren. Wenn Sie $10.000 auf Ihrem Handelskonto haben, sollten Sie nicht mehr als $100 für einen einzelnen Handel riskieren.

Verluste nicht persönlich nehmen

Sie werden Trades verlieren, egal wie lange Sie schon CFDs handeln, oder wie vorsichtig Sie mit Ihrer Handelsstrategie sind. Wenn Sie sich den Verlust zu Herzen nehmen, verlieren Sie das Vertrauen, und Sie können versucht sein, eine gute Strategie ohne einen guten Grund zu verändern. Wenn Sie besonders verärgert über das Ergebnis eines Handels sind, treten Sie für ein paar Stunden oder ein paar Tage zurück und besuchen Sie es später erneut, um zu sehen, was schief gelaufen ist. Wenn Sie Ihre Strategie wirklich ändern müssen, erkennen Sie sie es mit einem gewissen Abstand deutlicher.

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Guten Tag Walter,

 

um als CFD Händler oder im CFD Handel erfolgreich zu sein ist Durchhaltevermögen wichtig. Auch die Bereitschaft Verluste zu akzeptieren, Risiken zu begrenzen und Fehler einzugestehen.

Klingt recht einfach, oder? Aber das ist unheimlich schwer. Insbesondere dann ist es schwer, wenn man keinen Mentor hat oder einen anderen Trader, der bereits erfolgreich ist und den man mal befragen kann. 

Denn Fehler einzugestehen ist das eine, aber man muss diese Fehler ja auch erstmal entdecken. Viele denken ja immer, das die Strategie das Wichtigste ist. Tja, wenn es so einfach wäre, gäbe es wohl deutlich mehr erfolgreicher Händler. Denn dann müsste man ja nur das machen, was die Strategie sagt. Ist schon richtig, dass die Strategie und Vorgehensweise ebenfalls wichtig sind. Aber der mentale Effekt darf keinesfalls ausgeklammert werden.

Denn mit jeder Strategie wirst du Verluste einfahren. Und zwar nicht nur mal so kleine Verluste zwischendurch, sondern auch mal einen ganzen Monat lang oder sogar mehrere Monate hintereinander! Und das macht es mental schwierig das zu akzeptieren. Dann wird die Strategie hinterfragt und verworfen. 

Aber vielleicht war die Vorgehensweise durchaus richtig?! Und das ist eben so schwierig, das allein herauszufinden.

Risiken müssen strikt begrenzt werden, damit das Kapital so weit wie möglich erhalten bleibt. Allerdings darf man natürlich nicht sofort den Trade schließen, sobald er ins Minus rutscht. Hier ist Augenmaß erforderlich. Auch das will gelernt sein.

Schwierig ist ja auch, dass man nicht gleichmäßig viel Geld mit dem CFD Handel verdient. Mal ist es mehr, mal ist es weniger. Auch das mag für den einen oder anderen schwierig sein.

Eine große Herausforderung ist es vor allem, wenn man darauf angewiesen ist Gewinne einzufahren. Dann wird der CFD Handel besonders schwierig, weil man unter Druck steht, dass die Trades erfolgreich sein müssen. Und daran ist schon so mancher psychisch zerbrochen.

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Hallo Walter,

neben Durchhaltevermögen brauchst du auch eine starke Mentalität. Denn das Online-Trading an sich ist eine starke geistige Herausforderung. Nicht in dem Sinne, dass man komplizierte mathematische Berechnungen im Kopf durchführen muss, sondern in dem Sinne, dass man in der Lage ist Verluste auszuhalten und seiner eigenen Strategie zu trauen. 

Die mentale Herausforderung ist eben die, dass man seine seinen Kontostand permanent sieht und permanent damit konfrontiert wird, ob der Trade, dem man eingegangen ist positiv oder negativ ist. Natürlich, solange der Trade noch offen ist, ist alles möglich und abgerechnet wird erst, wenn der Trade geschlossen wird.

Aber eben auch Schwankungen auszuhalten erfordert hohe mentale Kraft.

Du wirst als Daytrader eben permanent mit deinen eigenen Fehlern konfrontiert bzw. weißt du eben noch nicht, ob du ein Fehler gemacht hast oder nicht. 

Einige kommen einfach nicht damit klar, dass sie Ihren Kontostand sehen und dass der permanent steigt und fällt. Zudem kann man einfach keine definitive Aussage treffen, wie viel man heute bzw. in der Woche oder in diesem Monat verdienen wird.

Es ist eben keine Tätigkeit, bei der man sich einfach ein paar Stunden hinsetzt und einen festen Stundenlohn bekommt. Man sieht auch nicht ganz genau was man an dem Tag direkt erreicht hat.

All das sind Dinge, die einen mental herausfordern. Hinzu kommt, dass man häufig einfach nur da sitzt und nichts tut. Man analysiert vielleicht Charts und Aktien oder Forex Paare und dergleichen, allerdings tradet man nicht direkt. Wir sind jedoch so gestrickt, dass wir häufig etwas tun wollen. Dann verfällt man in einen Aktionismus und tätigt Trades, die ihr gar nicht notwendig und sinnvoll sind.

Außerdem sitzt man meistens allein im Büro. Auch das ist für den einen oder anderen schwierig zu bewerkstelligen. Man kann sich kaum austauschen, man sitzt ganz allein mit seiner Arbeit vor dem Computer.

Deswegen der Punkt, dass man auch mental dafür einfach bereit sein muss. Nicht jeder kann am Computer sitzen, allein arbeiten, und so diszipliniert sein, nicht ständig einem Aktionismus zu verfallen.

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Meines Erachtens ist es auch wichtig, dass man sich selber Fehler eingesteht. Denn wenn ein Trade im Verlust geschlossen wird, so ist das nie die Schuld eines anderen. Natürlich gibt man gern anderen Marktteilnehmern die Schuld oder der Börse und irgendwelchen anderen Ereignissen. Aber das ist grundsätzlich falsch. Man ist immer selber verantwortlich für die Trades, die man tätigt.

Aber genau das ist so schwierig. Wir neigen ja immer da zu uns viel zu hoch einzuschätzen und zu denken, dass nur andere Fehler machen bzw. auch Fehler woanders zu sehen und wir selber machen keine. Im Börsenhandel ist das aber eben nicht so. Es kann schon vorkommen, dass in seltenen Fällen einmal die Ausführung nicht ganz korrekt war. Aber dann ist das nur ein einzelner Trade. Und häufig wird dieser vermutlich auch nicht dazu führen, dass man einen gigantischen Verlust einfährt.

Sich einzugestehen, dass man selbst nicht perfekt ist und Fehler macht, das ist unheimlich schwierig. Allgemein gesagt ist es leicht, aber wenn man konkrete Beispiele hat, so versucht man sich immer wieder zu rechtfertigen und Fehler woanders zu suchen.

Und noch einen weiteren Punkt möchte ich an dieser Stelle anführen, und zwar das Setzen eines Stop Loss. Denn durch den Stop Loss wird das Verlustrisiko begrenzt. Das ist unheimlich wichtig. Wenn was wir beeinflussen können, ist, wie viel wir maximal verlieren. Das ist auch das einzige, was wir beeinflussen können. Abgesehen natürlich davon, dass wir auch selber entscheiden, wann ein Trade eröffnet wird.

Wir können dagegen nicht entscheiden, in welche Richtung der Kurs geht oder wie hoch der Gewinn sein wird. Wer ohne einen Stop Loss in den Markt geht, der begeht Harakiri.

Natürlich kann man auch einen mentalen Stopp setzen. Damit meine ich, dass man sich genau eine Kursmarke sucht, an der man aus dem Trade wieder aussteigt. Ohne aber, dass man direkt beim Broker eine Order auf gibt.

Selbstverständlich kann man auch eine Take Profit Order aufgeben. Allerdings ist es auch manchmal gut, den Trade lieber laufen zu lassen, als sie ihn durch einen möglichen Gewinn zu begrenzen. Das Mitnehmen von Teilgewinnen wiederum kann durchaus hilfreich sein.

Also, meiner Meinung nach macht eine gute CFD Trader aus, dass er sich selbst in die volle Verantwortung nimmt für sein Handeln und dass er bei jedem Trade einen Stopp setzt.

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Also ich muss jetzt hier noch mal etwas anderes zur Sprache bringen. Hier wurde jetzt viel von der Einstellung und der mentalen Stärke, Durchhaltevermögen und so weiter gesprochen. 

 Aber trotzdem braucht ein guter CFD Trader auch eine funktionierende Strategie.  Denn es nützt ja überhaupt nichts, wenn derjenige Nerven wie Drahtseile hat, aber gar nicht weiß wie und was er handeln soll. Dazu ist schon ein ausgeklügelter Plan erforderlich.

 Ein guter CFD Trader kennt sich also in der Materie aus. Er kennt die grundlegenden Zusammenhänge des Marktes und weiß wie das funktioniert. Natürlich braucht der auch eine mentale Stärke - ohne Frage. Aber ich denke eben, dass auch eine sinnvolle und planbare Vorgehensweise wichtig ist. Das beste Beispiel sind ja die Turtle Trader.

 Er wurde ja ein Experiment gemacht, das im Prinzip jeder ein erfolgreicher Trader sein kann, sofern er die richtige Strategie hat, und sich konsequent an diese hält.

 Klar, hier kommt ja auch wieder zum Tragen, dass man sich konsequent an eine Strategie hält, was durch die Persönlichkeit bedingt ist. Aber eine sinnvolle Strategie ist einfach notwendig.

 Wenn ich zum Beispiel anhand der Chartanalyse trade, dann muss ich einfach mein Handwerk beherrschen. Ich muss wissen wie Chartanalyse funktioniert, welche Muster ist gibt, und was sie bedeuten. Von dem her denke ich, dass das ebenfalls einen guten CFD Trader ausmacht.

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