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Walter Peters

Wo kann ich lernen, wie man Finanzderivate handelt?

Question

4 answers to this question

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Es ist besser, den Lernprozess in zwei Teilbereiche zu unterteilen: Zum einen muss man lernen, wie man eine erfolgreiche Strategie mit dem Handel von Finanzderivaten (insb. CFDs) aufbaut. Zum anderen muss man die Mechanismen dieser Instrumente kennen. Die beiden Teilbereiche sind miteinander verflochten. Wenn man sie unabhängig voneinander betrachtet, kann man jedoch schneller zu einem Verständnis gelangen. Auf diese Weise ist es schneller möglich, in den CFD-Handel einzusteigen. Eine Strategie zu haben ist das A und O. Es gibt niemanden, einfach durch Ausprobieren von Trades langfristig erfolgreich ist. Um eine profitable Strategie zu entwickeln, müssen Sie mit einer Selbstanalyse beginnen. Berücksichtigen Sie die Zeit und Ressourcen, die Sie zur Verfügung stellen können. Wie passt der Handel mit Finanzderivaten zu Ihrem Tagesablauf? Welches Risiko-Rendite-Verhältnis möchten Sie anlegen und welche Arten von Strategien/Trading könnten für Sie geeignet sein? Es steht eine Vielzahl von Trading-Stilen und -Strategien zur Verfügung. Sie können Demo-Konten der großen Broker oder kleine Volumina im Live-Konten nutzen, um sie auszuprobieren. Wenn Sie eine Handelsstrategie für kurze Zeit ausprobieren, ist die Gewinn-und-Verlustrechnung nicht so wichtig, wie die Frage, ob sie zu Ihrem Lebensstil passt. Eine Strategie, die gut zu Ihren anderen Verpflichtungen passt, aber über einige Tage hinweg einen Verlust macht, sollte nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Sie könnte sich langfristig als profitabel erweisen (alle Strategien haben Ausfalltage) und die Tatsache, dass Sie die Strategie effizient überwachen können, ist außer Acht zu lassen. Es sind verschiedene Werkzeuge zur Recherche und Anleitungen zum Lernen online verfügbar. Einige werden von Drittanbietern produziert, die sich auf Recherchesprodukte spezialisiert haben, andere sind bei den Brokern erhältlich, die sie im Rahmen des Trader Support Service kostenlos anbieten. Informationen über Handelsstrategien oder wie man einen Trade bucht, sind leicht zugänglich und liegen in Form von persönlichen Roadshows, Live-Webinaren, Tutorial-Videos oder Artikeln vor. ETX Capital bietet zum Beispiel einen "Trader-Kurs" an, von dem behauptet wird, dass er bei anderen Anbietern 1000 Pfund kosten würde. Der Broker Alvexo weist neuen Benutzern einen eigenen Mitarbeiter zu, der ihnen beim On-Boarding und beim Verständnis der Märkte hilft. Diese Unterstützung vor dem Live-Handel beträgt in der Regel mindestens eine Woche. Absolute Einsteiger sollten Ihre ersten Schritte mit einer seriösen und etablierten Plattform machen. Es ist nicht zu verachten, dass die Broker bereit sind, verschiedene Lernhilfen bereitzustellen. Die Zeit, die Sie mit dem Lernen verbingen, zahlt sich aus. Sie schützt Sie davor, unvorbereitet in die Märkte einzutauchen.

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Moin Walter,

 

was genau verstehst du unter Finanzderivate? Hast du bestimmte Derivate im Sinn, die du gern ausprobieren möchtest? Ein Knock-Out Zertifikat ist genauso ein Derivat wie ein Optionsschein oder ein CFD. Aber alle drei unterscheiden sich wesentlich in ihrer Ausgestaltung. Grundsätzlich kannst du Finanzderivate auf einem sogenannten Demokonto oder Musterkonto bzw. Musterdepot ausprobieren.

 

Nur die allerwenigsten Broker bieten jedoch die gesamte Palette an Finanzderivaten an. Die meisten haben sich auf ein paar fokussiert. Online Broker wie comdirect oder die Consorsbank bieten dir den Handel mit Zertifikaten und Optionsscheinen an, aber weniger mit CFDs (obwohl das meines Wissens nach auch geht). Aber im CFD Trading ist es besser auf Spezial-Broker zurückzugreifen. Bei den CFD-Brokern wiederum kannst du meist keine Zertifikate usw. handeln. Daher wäre es gut, wenn du dir im Vorfeld überlegst, welches Finanzderivat du grundsätzlich testen wills

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Ergänzend möchte ich hier hinzufügen, dass ich es sehr gut finde, dass du zunächst Finanzderivate etwas ausprobieren möchtest. Es gibt wohl nichts Schlimmeres als wenn man sich mit der Materie nicht auskennt und dadurch Geld verbrennt, nur weil man die Funktionsweise eines Wertpapiers nicht versteht. Von dem her: Da machst du alles richtig! Und wie gesagt, fast jeder Broker bietet ein kostenfreies Demokonto. Einfach eines eröffnen und bisschen testen.

 

Aber noch ein Wort zur Vorsicht: der Handel auf dem Demokonto ist nicht dasselbe wie mit deinem eigenen Geld! Wenn du dann also auf den Echtgeldhandel umsteigst, fang klein an und mach langsam. Im Demokonto spielen Emotionen eine kleinere Rolle, als wenn du dein eigenes Kapital investierst. Viel Erfolg!

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Guten Tag Walter,

find ich super, dass du das zuerst ausprobieren willst! Meine Erfahrung ist, dass du zwei Arten von Demokonten brauchst. Einmal ein Demokonto für den CFD und Forex Handel und einmal ein Musterdepot für Wertpapiere.
Logisch, wenn du nur CFD und Forex ausprobieren willst, dann brauchst du nur ersteres. Wenn du nur Wertpapiere handeln willst, dann nur ein Musterdepot.
Auf einem Musterdepot - findest du beispielsweise bei der FAZ (ja, der Tageszeitung!), bei onvista, comdirect usw. - da gibts viele Anbieter - kannst du Wertpapiere mit Spielgeld handeln.
Also Aktien, ETFs, Anleihen, Optionsscheine, Knock Out Zertifikate, Bonus- und Discount-Zertifikate etc. Also so ziemlich alles, was eben an deutschen Börsen gelistet ist.
Da CFDs und Forex aber keine Wertpapiere sind, brauchst du dafür eben auch ein spezielles Konto. Manche Broker haben beides im Angebot. Zum Beispiel die comdirect bank. Da kannst du ein Wertpapierdepot eröffnen, aber auch ein CFD Konto. Es kann sogar sein, dass du dort auch ein CFD Demokonto anlegen kannst.
Aber CFDs bei der comdirect zu handeln, kann ich dir NICHT empfehlen! Viel zu teuer!
Da solltest du besser auf einen spezialisierten Anbieter zurückgreifen. Und die ganzen CFD Broker haben auch alle ein Demokonto mit im Angebot.
Aber du hast ja auch gefragt, wie man das lernen kann. Also du kannst dich ja ein wenig belesen, zum Beispiel bei AskTraders 😉
Klar, gibt auch unendlich viel andere Materialien dazu. Wichtig ist, anzufangen! Entweder auf einem Demokonto oder Musterdepot oder eben mit kleinen Beträgen. Geh zu Beginn kein extrem hohes Risiko ein! Versuche kleine Brötchen zu backen. Überlege dir, was dein Ziel ist. Willst du eher langfristig anlegen und dir ein passives Einkommen aufbauen oder kurzfristig traden und Gewinne erwirtschaften? Beides ist legitim! Selbstverständlich kannst du auch mixen.
Da kannst du zum Beispiel ein Wertpapierdepot anlegen und dort Wertpapiere kaufen für die Langfristanlage. Und für das kurzfristige Trading nutzt du einen CFD Broker. So kann man beide Welten für sich nutzen 🙂

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