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Dominik Stolarz

Wie viele verschiedene Aktien sollte ich im Depot haben?

Question

Hi Leute, 

ich wollte mal fragen, wie viele verschiedene Aktien ihr so im Depot habt? Gibt es da eine Maximalgrenze oder eine empfohlene Mindestanzahl an Aktien die man im Depot haben sollte? Ich danke euch f√ľr eure Antworten! ūüôā

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4 answers to this question

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Hallo Dominik,

 

du kannst selbstverst√§ndlich so viele oder so wenige Aktien im Depot haben wie du m√∂chtest. Allerdings gibt es nat√ľrlich ein paar grundlegende Empfehlungen dazu.

Zum Beispiel solltest du ausreichend viele Aktien haben, um eine gewisse Diversifizierung zu erreichen. Ohne jetzt zu sehr ins Detail gehen zu wollen, musst du bei der Diversifizierung nat√ľrlich auch darauf achten, dass du Aktien aus verschiedenen L√§ndern, Branchen und W√§hrungsr√§umen zusammen stellst.

Auf der anderen Seite,  und das zeigen auch wissenschaftliche Studien, solltest du nicht zu viele verschiedene Aktien in deinem Depot haben. 

Denn sobald du eine gewisse Schwelle √ľberschritten hast, f√ľhrt eine noch gr√∂√üere Anzahl an verschiedenen Aktien, nicht zu einer noch h√∂heren oder besseren Diversifizierung.

Wenn du eine gute Auswahl triffst, dann reichen vielleicht sogar schon 20 verschiedene Aktien aus. Selbstverst√§ndlich solltest du dann darauf achten, dass diese 20 Aktien die Branchenf√ľhrer ihrer jeweiligen Branche sind. Das hei√üt also, dass du nicht¬† 20 kleine Unternehmen kaufen solltest, sondern 20 verschiedene solide Unternehmen.

Es ist also keinesfalls notwendig, dass du hunderte verschiedene Aktien in deinem Depot hast.

An dieser Stelle f√§llt mir gerade ein, dass sich meine Aussagen nat√ľrlich nur darauf beziehen, wenn du langfristig investiert bist. Damit meine ich, dass du Aktien kaufst, um sie viele Jahre oder sogar Jahrzehnte im Depot legen zu lassen.

Wenn du dagegen Aktien tradest, sie also kurzfristig kaufst und verkaufst, so spielt es √ľberhaupt keine Rolle, wie viele Aktien du im Depot hast. Denn beim Aktien Trading brauchst du keine Diversifizierung.

Um jedoch noch einmal auf das Investieren zur√ľckzukommen:¬†

Wahrscheinlich ist es n√∂tig, deine Depotzusammenstellung in regelm√§√üigen Abst√§nden zu √ľberpr√ľfen. Damit meine ich nicht, dass du jeden Monat schauen sollst, wie sich die Aktien entwickelt haben und dann entsprechend K√§ufe und Verk√§ufe t√§tigst. Sondern du musst erkennen, ob ein Investment in ein Unternehmen vielleicht f√ľr die n√§chsten Jahre oder Jahrzehnte nicht mehr empfehlenswert ist. Dann musst du nat√ľrlich diese Aktie austauschen.

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Hi Dominik,

 

genau, so 20 verschiedene Aktien solltest du schon im Depot haben. Aber ich denke es ist absolut okay, wenn du auch ein paar weniger oder ein paar mehr Aktien hast. 

Wichtiger als die reine Anzahl der Aktien ist, dass du eine qualitativ gute Auswahl triffst. Denn es n√ľtzt er ja √ľberhaupt nichts, wenn du vielleicht zwanzig verschiedene Aktien hast, diese aber alle schlechte Unternehmen sind.

Daher ist es viel wichtiger, dass du auf eine gute Qualität achtest.  Selbstverständlich solltest du parallel dazu auch auf eine Diversifizierung  achten.

Ein Tipp von meiner Seite her:

Du wirst vermutlich nicht gleich so viel Geld haben um zwanzig verschiedene Aktien zu kaufen. In dem Falle solltest du entweder der Reihe nach kaufen, damit meine ich, dass du vielleicht erst drei oder vier verschiedene Unternehmen kaufst und später sukzessive aufstockst.

Oder die Alternative ist, dass du mit einem monatlichen Sparplan in die gew√ľnschten Aktien investierst. Auch hier brauchst du nat√ľrlich ein gewisses Budget im Monat.

Du k√∂nntest nat√ľrlich auch in einem Rhythmus von jeweils zwei Monaten in einer Aktie sparen. Den einen Monat besparst du zehn Aktien und den zweiten Monat besparst du die anderen zehn Aktien. Oder wie auch immer du das gestalten m√∂chtest.

Vielleicht konzentrierst du dich zu Beginn auch nur auf 10 verschiedene Aktien. Wichtig ist hierbei auch wieder, dass du dir generell eine Strategie √ľberlegst, was du denn vorhast. Wie in einem anderen Beitrag bereits beschrieben wurde, musst du darauf achten, ob du eher auf Dividenden aus bist oder auf Wachstumsunternehmen.

Beide Unternehmenstypen haben Vor- und Nachteile. Selbstverst√§ndlich kannst du auch sp√§ter einmal umschichten. Wichtiger jedoch als die Anzahl der verschiedenen Aktien, die du im Depot haben solltest, ist es, dass du √ľberhaupt anf√§ngst mit dem Investieren in Aktien.

Nichts wäre schlimmer als wenn du dir die ganze Zeit Gedanken machst, wie viele Aktien und welche Aktien und wie viel Geld du investierst und so weiter, und du aber nicht anfängst zu sparen. Denn jeder Monat, den du investieren kannst, ist wichtig.

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Hallo zusammen,

 

ich verstehe, dass ihr dar√ľber diskutiert, wie viele verschiedene Aktien in einem Depot vorhanden sein sollten. Doch das kann man ganz einfach l√∂sen, indem man in einen ETF investiert.

Je nach Auswahl des ETFs hast du gleich 30, 50, 100 oder noch mehr verschiedene Aktien in deinem Depot.

Aus diesem Blickpunkt heraus w√ľrde ich immer die Investition in einen ETF der direkten Aktienanlage bevorzugen. Und selbst wenn man insbesondere auf eine Aussch√ľttung aus ist, so kann man auch in einen ETF investieren, der gezielt auf Dividenden-starke Aktien ausgerichtet ist. Diese ETFs Zahlen dabei ebenfalls meist viertelj√§hrlich eine Aussch√ľttung.

Abhängig davon in welchen ETF man investiert, so erhält man gleich automatisch eine gute Diversifizierung.

Angenommen jemand investiert in einen ETF auf den MSCI World, so hat er gleich eine gute Diversifizierung √ľber alle Industriel√§nder hinweg. Der MSCI World konzentriert sich zwar vorwiegend auf US-amerikanische Aktien, allerdings dort auch wieder auf verschiedene Branchen.

Wenn man das so sieht, br√§uchte man gar keine andere Investitionen mehr. Ich wei√ü nat√ľrlich, dass zum Beispiel auch Emerging Marktes in einem Depot vertreten sein sollte. Wer das m√∂chte, der kann ja zus√§tzlich einen ETF auf Entwicklungsl√§nder kaufen.

Oder man investiert in einen ETF auf den reinen US-amerikanischen Markt und kauft sich ein paar andere ETFs mit dazu, die auf andere Regionen ausgerichtet sind.

Wieder eine Alternative wäre, ETFs auf verschiedene Branchen zu kaufen, unabhängig vom Standort. Beispielsweise könnte man ETFs auf die Nahrungsmittebranche kaufen, auf It bzw. Technologie-Unternehmen, die Autoindustrie, einen Banken- und Versicherungs-ETF etc.

Das waren jetzt nur einige Beispiele. Das soll nicht heißen, dass ich die oben genannte ETFs so empfehle.

Der Vorteil bei ETFs ist, dass man sich nie Gedanken machen muss, ob man das Depot eventuell umschichten muss. Ob vielleicht ein Unternehmen nicht mehr so gut performt. Denn dieses Unternehmen w√ľrde entweder aus dem Index bzw. dem ETF fliegen oder es w√ľrde durch die Gewinne der anderen Unternehmen wieder aufgefangen.

F√ľr einen Einsteiger oder Personen die sich wenig mit B√∂rse und Aktien besch√§ftigen, empfehle ich immer die Investition in ein ETF.¬†

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Hi,

 

wie w√§re es denn mit folgender Idee: Den Gro√üteil des Depots best√ľckt man mit ETFs. Dabei achtet man darauf, dass man eine ausgewogene Diversifizierung erreicht. Was man jetzt konkret unter ‚Äúausgewogener Diversifizierung‚ÄĚ versteht, ist nat√ľrlich ein wenig individuell. Allerdings sollten es auf jeden Fall verschiedene Branchen und W√§hrungsr√§ume bzw. L√§nder sein.

Einen kleineren Teil des Depots kann man anschlie√üend mit Einzelaktien best√ľcken. Diese Aktien wiederum sollten nat√ľrlich keine soliden Dividendenzahler sein, die wenig Kurspotenzial aufweisen, sondern eher f√ľr das Depot einen Boost erm√∂glichen.

Denn die Stabilit√§t im Depot sowie m√∂gliche regelm√§√üige Auszahlungen sollten die ETFs erm√∂glichen. Und um das Ganze ein wenig attraktiver zu machen und einen Renditeschub f√ľr das Depot zu erm√∂glichen, k√∂nnten Einzelaktien mit aufgenommen werden. Dabei kann es sich um potenzielle Kurs-Vervielfacher handeln.

Aber grundsätzlich sollte gerade zu Beginn das Depot eine Stabilität erhalten. Das heißt, dass das Depot zunächst mit ETFs bespart wird. Und erst wenn dort eine solide Grundlage gelegt worden ist, kann Geld in die Hand genommen werden, um Aktien mit hohem Kurspotenzial zu kaufen.

M√∂glicherweise w√§re es sogar gut, getrennte Depots zuf√ľhren. Gerade f√ľr Anleger, die gerne ein wenig spekulieren, bietet sich sowas an.

Die Basis bildet hierbei wieder das Investment-Depot. In diesem Depot verwaltet der Anleger seine soliden Werte, eben oben genannte ETFs oder Aktien die sich fast wie ein ETF verhalten. In diesem Depot sollte keine reine Spekulation erfolgen.

Ein zweites Depot dient dann zum Trading. Dort kann der Anleger entweder sehr spekulative Aktien aufnehmen oder direkt sogar Trading betreiben.

Selbstverst√§ndlich kann man das noch weiterf√ľhren. Indem man beispielsweise mehrere Depots anlegt. Ein Depot dient hier wieder als Basisinvestment. Ein anderes Depot f√ľr interessante Einzelaktien und ein drittes Depot f√ľr das reine Trading oder sogar Daytrading.

Der letztgenannte Vorschlag ist nat√ľrlich nur dann sinnvoll, wenn der Anleger auch Interesse AN Trading hat. F√ľr die allermeisten Anleger wird wahrscheinlich nur ein Depot ausreichend sein oder vielleicht noch ein zus√§tzliches Depot.¬†

Die meisten Anleger m√∂chten sich nicht st√§ndig mit B√∂rse und Aktien besch√§ftigen. Ihnen ist es wichtig sich auf ihr normales Gesch√§ft zu konzentrieren oder ihre Arbeit und das Geld einfach zu investieren ohne gro√ü dar√ľber nachdenken zu m√ľssen.

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