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Dominik Stolarz

Mit welchen Währungspaaren kann man die höchsten Profite machen?

Question

Moin Leute,

ich möchte gern mit dem Forex Handel starten. Nun frage ich mich, mit welchen Währungspaaren ich wohl die höchsten Gewinne einfahren kann. Könnt ihr mir da bitte weiterhelfen? Besten Dank schon mal vorab 🙂

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3 answers to this question

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Hallo Dominik,

 herzlich willkommen in der Welt des Forex. Anfänger stellen sich häufig die Frage, mit welchen Währungen bzw. mit welchen Währungspaaren sie die höchsten Gewinne einfahren können. Obwohl man das nicht so pauschal vorab sagen kann, gibt es tatsächlich einige Forex Paare, die für den Währungshandel besser geeignet sind als andere.

Allerdings muss ich gleich vorwegsagen, dass die Rendite an sich weniger von der Auswahl des Forex Paars abhängt, als von deiner Art zu handeln oder deiner Strategie. 

Damit meine ich, dass du nicht einfach sagen kannst, dass ich jetzt das Währungspaar XY handel und dort automatisch einen höheren Profit erreiche als mit einem anderen Währungspaar.

Bei der Auswahl solltest du Dinge beachten wie zum Beispiel die Liquidität, den Spread, die Volatilität und die allgemeine Situation der Währungsräume. Bei dem letztgenannten Aspekt meine ich insbesondere die fundamentalen Daten. 

Im Folgenden möchte ich dir nur einmal einen groben Überblick über dir verschiedene Kategorisierung von Währungspaaren geben. Dann kannst du besser einschätzen, welche Währungspaare für deinen Handel am besten geeignet sind. 

 

EUR/USD (Euro gegen US-Dollar)

 

Der EUR/USD ist das größte Währungspaar der Welt. Wenn ich hier vom größten Währungspaar spreche, dann meine ich das liquideste Forex Paar, also das am meist gehandelte. Über ein Drittel des Gesamtvolumens am Währungsmarkt nimmt dieses Forex Paar ein. Aufgrund der extrem hohen Liquidität macht es den Handel mit EUR/USD sehr attraktiv. Zudem gibt es auch eine Fülle an Informationen über die beiden Währungsräume. 

 

USD/GBP (US-Dollar gegen Britisches Pfund)

 

USD/GBP ist bei Forex Händlern ein sehr beliebtes Währungspaar zum Handeln. Im Allgemeinen bietet dieses Währungspaar eine hohe Volatilität, was insbesondere Tradern zugutekommt. Zudem gilt auch hier, dass, weil eben beide Währungsräume Englisch als Landessprache haben, es eine Vielzahl an Analyseinformationen gibt. 

 

Exoten

 

Dann gibt es natürlich auch exotische Währungspaare. In der Regel kann man jedes Währungspaar gegen den US-Dollar handeln. Allerdings ist die Liquidität in einigen Währungspaaren nicht sehr groß. Das führt dann dazu, dass sie teilweise eine geringe Volatilität aufweisen, also eine geringe Handelsspanne. Auf der anderen Seite können große Kurssprünge vollzogen werden, sobald eine im Vergleich große Liquidität in den Markt kommt.

Das könnte auf der einen Seite interessant sein, sobald man vielleicht nähere Informationen darüber weiß. Wer sich dort allerdings nicht auskennen sollte lieber die Finger davon lassen, da ansonsten hohe Verluste einhergehen.

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Hi Dominik,

man kann nicht pauschal sagen, dass man mit einem bestimmten Währungspaar höhere Renditen erzielt als mit einem anderen. Es gibt hier jedoch eine Strategie, bei der du mit Währungen Zinseinnahmen generieren kannst.

Bei dieser Art von Strategie, geht es nicht darum, Kursgewinne zu erzielen, sondern möglichst hohe Erträge aus den Zinsen einer bestimmten Währung zu generieren.

Hier ist es natürlich sehr wichtig, welche Währungen hier zugrunde liegen.

Denn hierbei solltest du in erster Linie Währungen nehmen, bei den ein relativ hoher Zinsunterschied besteht. Allerdings darfst du natürlich nicht einfach nur den Zinsunterschied berücksichtigen, sondern du musst auch die entsprechenden Währungsräume dahinter genauer betrachten.

Der Gedanke der bei dieser Strategie zum Tragen kommt, sind sogenannte Carry Trades. Hierbei verschuldet man sich mit Geld in einer Währung und legt gleichzeitig dieses Geld in einer anderen Währung an, bei der es höhere Zinsen gibt.

Nehmen wir mal ein Beispiel: Ein solcher Carry Trade war über viele Jahre der USD/JPY. Bei diesem Währungspaar würde man japanische Yen verkaufen, man leiht sich sozusagen das Geld in Yenn, und kaufte gleichzeitig mit diesem Geld US-Dollar. Für den Verkauf von japanischen Yen müsste man Zinsen bezahlen. Die Zinsen im japanischen Währungsraum waren und sind jedoch bei um die 0 %. Es fallen also so gut wie keine Zinsen an.

Gleichzeitig konnte man dieses Geld im US-Dollar Währungsraum für 2 bis 3 % anlegen. Man hat also ungefähr eine Zinsspanne zwischen 2 und 3 %. Diese Zinsspanne ist ein risikofreier Gewinn. Das Risiko besteht natürlich im im Wechselkurs.

Ein anderer Carry Trade wäre in der heutigen Zeit zum Beispiel EUR/ZAR, also Euro gegen südafrikanischen Rand. In dem Fall würde man sich in Euro verschulden und dieses Geld in südafrikanischen Rand anlegen. Denn der Zinssatz in südafrikanischen Rand ist deutlich höher als im Euroraum.

Dann  gibt es natürlich auch Währungen, bei denen Anleger sehr hohe Zinsen bekommen. Ein solches Beispiel wäre der die türkische Lira. Zwar erhalten Anleger sehr hohe Zinsen, allerdings eben in türkischen Lira. Und hierbei besteht die Gefahr, dass die Kursverluste zwischen beispielsweise Euro und türkischen Lira größer sind als die Zinseinnahmen.

Bei dieser Art von Strategie ist es natürlich sehr wichtig, welches Währungspaar du zugrunde legst. Wenn du “normal” Forex handelst, dann ist das nicht ganz so entscheidend. Selbstverständlich musst du da auch die fundamentalen Daten mit berücksichtigen, wie beispielsweise die Zinsentwicklung, allerdings spielen diese beim Forex Daytrading kaum eine Rolle.

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Hallo zusammen,

bevor man mit dem Forex-Handel beginnt, sollte man sich zunächst mit der Materie an sich etwas näher beschäftigen. Insbesondere die beiden Herangehensweisen, wie man Forex handeln kann, sollte man zumindest schon mal gehört haben.

Auf der einen Seite steht natürlich die fundamentale Betrachtung einer Währung. Darunter versteht man die Volkswirtschaftlichen Daten und Interpretationen. Also zum Beispiel die Zinsen eines Währungsraumes oder die Höhe der Arbeitslosigkeit oder andere wichtiger wirtschaftliche Kennzahlen. Dabei geht es nun darum, diese Kennzahlen zu interpretieren und zu überlegen wie sich diese auf den Währungsraum auswirken können und damit auf den Währungskurs zu anderen Währungsräumen.

Beispielsweise würde ein höherer Zins tendenziell zu steigenden Kursen für diese Währung führen. Dadurch, dass es eben höhere Zinsen gibt, wäre es für Anleger attraktiver dort Geld anzulegen. Gleichzeitig ist ein höherer Zins auch häufig ein Indikator dafür, dass eine Wirtschaft gut läuft und wächst. Denn Notenbanken möchten eine Überhitzung der Wirtschaft vermeiden und erhöhen daher die Zinsen. All das könnte zu einer höheren Nachfrage nach dieser Währung führen.

Die andere Betrachtungsweise wäre die aus Sicht der Charttechnik. Bei der reinen Charttechnik blendet man fundamentale Daten aus und achtet bzw. interpretiert lediglich die Chartentwicklung.

Anhand von Mustern, die ein Trader im Chart erkennt, leitet er sich Handlungsempfehlungen ab. So könnte ein vorhandener intakter Trend ihn dazu bringen, dass er einen Trade in Richtung dieses Trends absetzt. Warum allerdings dieser Trend vorhanden ist, ist einem Charttechniker völlig egal.

Häufig ist es so, dass Trader beide Sichtweisen miteinander vermischen bzw. beide Sichtweisen berücksichtigen. Es gibt nur wenige Trader, dir rein auf der Charttechnik basierend handeln. Das käme höchstens im Daytrading oder im Scalping zum Tragen. Denn in dieser kleinen Zeiteinheit spielt es auch tatsächlich keine Rolle, welche fundamentalen Daten es für diesen Währungsraum gibt.

Wer  jedoch Währungen mit langfristigen Trades handelt, sollte sich unbedingt auch die fundamentale Seite anschauen. Es geht dabei nicht darum ein Experte in Volkswirtschaft zu werden, sondern die grundlegenden Zusammenhänge zu erkennen.

Nehmen wir ein anderes Beispiel für fundamentale Daten. Währungen wie der kanadische Dollar oder der australische Dollar sind sehr stark an die Preise von Rohstoffen gekoppelt. Das liegt einfach daran, dass diese beiden Länder einen hohen Anteil ihres Bruttoinlandsprodukts im Rohstoffsektor haben.

Sinken nun beispielsweise die Preise für Rohstoffe, zum Beispiel für Öl, so würde das tendenziell eher auf einen sinkenden kanadischen Dollar hinweisen, weil die Einnahmen nun geringer ausfallen. Das sind fundamentale Daten oder Zusammenhänge, die man beim Währungshandel unbedingt kennen und berücksichtigen sollte. 

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