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Dennis Mayer

Wie funktionieren Kryptowährungs Exchanges?

Question

3 answers to this question

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Nachdem mehrere andere Kryptowährungen neben Bitcoin existierten, war es unvermeidlich, dass Handelsplätze für diese Währungen auf der Bildfläche erscheinen würden. Traditionelle Börsen unterliegen vielen Regeln und Vorschriften und fingen als offenes Outcry-System an, doch mit digitalen Währungen haben sich die Börsen auch digital weiterentwickelt. Im weitesten Sinne gibt es drei verschiedene Arten von Handelspätzen für Kryptowährungen, und sie funktionieren jeweils auf etwas unterschiedliche Weise.
  1. Zentralisierte Kryptowährungs-Handelsplattformen Eine zentralisierte Kryptowährungs-Handelsplattform funktioniert ähnlich wie der traditionelle Devisenhandel. Als Vermittler bringt es Käufer und Verkäufer zusammen und erhebt dafür Gebühren. In einigen Fällen ist die Börse die Gegenpartei. Diese Börsen werden mit Fiat-Währungen betrieben, die den Austausch von Kryptowährungen in USD, EUR, GBP, JPY und andere ermöglichen. Zentralisierte Börsen haben höhere Gebühren und sind anfälliger für Hacking. Einige der bekanntesten zentralisierten Kryptowährungsbörsen sind Coinbase, Kraken und die größte Kryptowährungsbörse Binance.
  2. Dezentralr Kryptowährungs-Handelsplattformen Angesichts des dezentralen Charakters der Blockchain ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr dezentrale Börsen (DEXs) entstehen. Diese basieren auf Blockchain-Protokollen und beseitigen die Broker-Client-Beziehung. Stattdessen nutzen sie die intelligente Kontrakttechnologie, um Käufer und Verkäufer direkt miteinander in Beziehung zu setzen und verzichten auf externe Vermittler. Diese DEXs akzeptieren keine Fiat-Währungen und arbeiten ausschließlich mit Kryptowährungen. Sie haben auch niedrigere Gebühren und sind sicherer. Zu den bekanntesten dezentralen Börsen und Protokollen gehören das Kybernetzwerk, das Bancor-Protokoll, 0x und EtherDelta.
  3. Peer-to-Peer (P2P) Austauschprogramme Dieser Austausch findet auch direkt mit Einzelpersonen statt, aber er erfolgt in Form eines Bulletin Board. Verkäufer können die Coins, die sie zum Verkauf haben, posten, und Käufer suchen nach Übereinstimmungen. Ursprünglich waren diese P2P-Austauschprogramme für den lokalen Austausch gedacht, bei dem sich die beiden Parteien physisch treffen würden, um den Austausch durchzuführen. Seitdem haben sie die Treuhandabwicklung und über hundert verschiedene Zahlungsmethoden hinzugefügt, darunter viele, die elektronisch sind, so dass sie weltweit genutzt werden können. Da die Verkäufer das Risiko beim Verkauf übernehmen, sind die Preise an P2P-Börsen oft deutlich höher als die Marktpreise. Die bekannteste und älteste P2P-Börse ist LocalBitcoins. Andere sind Paxful und Bitsquare.
  Was Sie bei der Verwendung einer Kryptowährungsbörse erwarten können Wenn Sie gerade erst anfangen, werden Sie sich mit ziemlicher Sicherheit für eine zentralisierte Börse entscheiden. Dies ermöglicht es Ihnen, Kryptowährung mit Ihrer Kreditkarte oder einem Bankkonto zu kaufen. Sobald Sie Bitcoin oder Ethereum gekauft haben, können Sie diese für den Handel verwenden, entweder an den dezentralen Börsen oder an einer zentralen Börse. Wenn Sie eine Auszahlung in Fiat-Währung vornehmen wollen, müssen Sie alle Ihre vorhandenen Coins an die zentrale Börse zurücküberweisen (möglicherweise in BTC oder ETH), wo Sie sie für eine Fiat-Währung wie den USD verkaufen können. Beachten Sie, dass die meisten Börsen, insbesondere die zentralisierten Börsen, Grenzen dafür haben, wie viel Sie während eines bestimmten Zeitraums (täglich, wöchentlich, monatlich) kaufen und verkaufen können. Sie werden auch die Gebühren im Hinterkopf behalten und verstehen wollen, dass alle zentralisierten Börsen persönliche Ausweisdokumente von Ihnen benötigen, bevor sie Ihnen erlauben, sich auszahlen zu lassen und in einigen Fällen, bevor sie Ihnen erlauben, irgendwelche Umtauschgeschäfte zu tätigen.

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Moin Dennis,

 

Krypto Börsen funktionieren fast genauso wie “normale” Börsen auch. Nur mit dem Unterschied, dass du dich da selbst anmeldest und es keinen Broker gibt, der deine Order weiterleitet. Das ist natürlich ein großer Pluspunkt für dich, weil du meist dadurch eine Menge Gebühren sparen kannst. Du meldest dich also bei der Börse an und stellst deine Coins zum Verkauf. Oder du nimmst ein Kaufangebot an, je nachdem. Und dann kannst du dir das Geld auf dein Konto überweisen, wenn du Coins verkauft hast. Eigentlich alles recht einfach. Die Börsen haben auch Wallets, in denen du die Coins verwalten kannst. Also ebenfalls recht praktisch 🙂

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Guten Abend Dennis,

 

Krypto Börsen sind wie eine Art virtueller Marktplatz, nur das der Börsenbetreiber das Angebot und die Nachfrage automatisiert zusammenführt, während bei einem Marktplatz im engeren Sinne ja es viele Angebote und Nachfrage-Optionen gibt und jeder sucht sich das entsprechende raus.

 

Eine Krypto-Börse funktioniert daher genauso wie eine Wertpapierbörse auch. Sie ermittelt laufend einen Kurs zum entsprechenden Coin, bei dem es am meisten Angebot und Nachfrage gibt. Bei diesem Kurs können also am meisten Stücke oder Coins den Besitzer wechseln. Das größtmögliche Volumen findet eben immer genau zum ermittelten Kurs statt. Der ändert sich eben ständig. Das Angebot und die Nachfrage kommt dabei durch die Marktteilnehmer zustande. Das sind unter anderem Leute wie du und ich, die vielleicht ein paar Coins kaufen oder verkaufen wollen. Dann gibt es auch Trader, die mit schnellen Trades Profit machen möchten. Normalerweise gibt es auch institutionelle Anleger, aber inwieweit die auch bei Kryptowährungen investiert sind weiß ich nicht. Also wenn, dann eher mit vergleichsweise - im Vergleich zu der Portfoliogröße der institutionellen Anleger - wenig Kapital. Denkbar wäre auch, dass die Börse selbst auf der Nachfrage oder Angebotsseite auftritt einfach, um eine gewisse Liquidität zu gewährleisten. Aber ob und in welchem Umfang das in der Praxis vorkommt weiß ich auch nicht.

 

Wenn du CFDs bei einem sogenannten Market Maker handelst, dann tritt beispielsweise der Broker als Käufer oder Verkäufer deiner Position auf. Das heißt, du kaufst deine Position vom Broker und verkaufst sie auch wieder an ihn. Bei Börsen ist das aber eben grundsätzlich nicht der Fall.

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