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Anna Winter

Was sind die Kosten des CFD-Handels?

Question

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Damit Sie Ihr Ziel erreichen, eine gewinnbringende Rendite aus dem CFD-Handel zu erzielen, müssen Sie die damit verbundenen Kosten verstehen. Marge und Finanzierungskosten sind wahrscheinlich die direktesten Kosten auf Ihrem Handelskonto.Der CFD-Handel nutzt die Hebelwirkung, während Ihre Einzahlung der „Marge“ es Ihnen ermöglicht, größere Handelspositionen einzunehmen, wobei das für diese Geschäfte verwendete Geld auf Ihrem Konto als Soll oder Haben ausgewiesen wird. Anders ausgedrückt, wenn Sie £2.000 auf einer Brokerplattform einzahlen und diese anweisen (aufgrund der Hebelwirkung), Papiere im Wert von £8.000 zu kaufen, dann übersteigt die tatsächliche Abbuchung auf Ihrem Konto Ihren eingezahlten Betrag von £2.000. Der Broker trägt die mit dem Halten dieses negativen Saldos verbundenen Finanzierungskosten. Diese wird als Marge/Finanzierungsgebühr ausgewiesen und täglich auf Ihr Konto gebucht.

XXXX BEISPIEL von PEPPERSTONE an diese Stelle XXXX

Andere Kosten im Zusammenhang mit dem Handel sind weniger direkt. Die meisten Brokerplattformen berechnen für den CFD-Handel keine Provisionen, und obwohl keine direkten Provisionen erhoben werden, kann dieSpanne, der hier näher betrachtet wird, als Kosten angesehen werden. Das Eröffnen eines Handels in einer Position mit einer großen Spanne kann einen zweiten Blick erfordern, wenn Sie feststellen, dass Ihre Position sofort in den roten Zahlen ist und eine günstige Preisbewegung notwendig ist, um die Spanne zu decken. Es lohnt sich, etwas Zeit in den Vergleich der jeweiligen Brokerplattformen zu investieren, insbesondere in die Spannen, die in den verschiedenen Märkten angeboten werden,um sicherzustellen, dass Sie zu den bestmöglichen Konditionen handeln. Ein oft gemachter Fehler bei neuen Händlern ist die Tendenz, zu viel zu „handeln“. Eine klare Strategie für die gesamte Dauer eines geplanten Handels wird nicht nur helfen das Marktrisiko zu steuern, sondern bietet auch klare Ein- und Ausstiegspunkte für einen Handel. Der Handel mit CFDs anstelle von Aktien bedeutet, dass Sie einige Vorteile, die mit dem Halten von Aktien im eigenen Namen verbunden sind, aufgeben. Wenn Sie langfristige CFD-Position handeln, ist es höchst unwahrscheinlich, dass Sie Dividenden für diese Aktie erhalten. Denn Ihr Name ist nicht im Aktienregisterverzeichnet und ebenso wenig haben Sie ein Stimmrecht bei Unternehmensentscheidungen wie Fusionen oder Übernahmen.

XXX Hier könnte eine Tabelle zu Aktienrenditen oder globalen Zinssätzenstehen XXX

Wenn Sie die Richtlinien der meisten institutionellen Anleger befolgen, dann berücksichtigen Sie auch die „Kosten“ der Zinsen, die Sie erhalten hätten, wenn Sie Ihre Margin-Einlage auf einemSparkonto angelegt hätten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird es sich vermutlich nicht um einen wesentlichen Zinsbetrag handeln, vielmehr geht es um die Anwendung von Best Practices. Der Erfolg des CFD-Handels liegt darin, dass die direkten Kosten relativ einfach angewendet werden. Die unklaren Kosten, so sie denn berücksichtigt werden, sind möglicherweise kein wesentlicher Faktor in Ihrer Handelsstrategie. Letztlich sind die größtmöglichen „Kosten“ das Risiko, einen Teil bzw. Ihr gesamtesKapital zu verlieren. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie das passieren kann und einige werden hier beschrieben. [Link zu: Was sind die Risiken beim Handel mit CFDs?] Über einige haben Sie die Kontrolle liegen; über andere wiederum nicht, aber sie müssen berücksichtigt werden.

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Hi Anna,


 

bei den Kosten des CFD Handels gibt es mehrere Dinge zu beachten. Schauen wir uns mal zunächst nur die Kosten an, die wirklich direkt etwas mit dem CFD Handel zu tun haben. 

 

Da gibt es vor allem zwei Dinge zu berücksichtigen:

den Spread

die Finanzierungskosten

 

Der Spread ist vielleicht die bekannteste Kostenkomponente, da sie nicht nur m CFD Trading, sondern generell im Wertpapierhandel anfällt, also zum Beispiel beim Handel an jeder Börse. Der Spread ist vereinfacht gesagt die Differenz zwischen dem aktuell gestellten An- und Verkaufskurs.

 

Ein Beispiel: Aktie A: aktueller Kaufkurs: 40,03 Euro; aktueller Verkaufskurs: 39,98 Euro. Die 5 Cent Unterschied wären hier der Spread, was im Übrigen bei einer liquiden Aktie recht hoch wäre, aber es geht ja hier nur um die Verdeutlichung. 

 

Wie wirkt sich der Spread nun auf dich aus oder wie “bezahlt” man den Spread?

 

Ganz einfach - wir bleiben bei meinem Beispiel. Stell dir vor, du kaufst nun eine Aktie, das würde dich 40,03 Euro kosten. Wenn du die Aktie im selben Moment verkaufen möchtest - angenommen der Aktienkurs würde sich nicht bewegen - dann würdest du nur noch 39,98 Euro dafür bekommen, du hättest also 5 Cent Verlust gemacht. Wäre natürlich irrsinnig, die Aktie gleich wieder zu verkaufen. Die Aktie müsste also um 5 Cent steigen, damit du bei Plus / Minus 0 rauskommst. So wirkt sich der Spread auf deine Anlage aus.

 

Die Höhe des Spreads ist im CFD Handel dabei in erster Linie vom Basiswert abhängig und in zweiter Linie vom Broker, sofern dieser ein Market Maker ist (Bei Wertpapierbörsen ist der Spread nur vom Basiswert und der Börse abhängig, nicht vom Broker).

 

Je liquider der Basiswert ist, also umso mehr er gehandelt wird, umso kleiner wird der Spread. Der DAX zum Beispiel wird ja sehr häufig gehandelt. Hier gibt es teilweise einen Spread von unter 1 Cent! Und bei CFD Brokern bestimmen diese teilweise selbst noch ihren Spread, das ist schließlich eine Form, wie CFD Broker Einnahmen erzielen.

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Finanzierungskosten fallen im CFD Handel als Gebühren nur dann an, wenn du 

 

a) mit einem Hebel handelst (was ja vermutlich bei dir immer der Fall sein wird)

b) du eine offene Position über Nacht hältst, sprich länger als einen Tag

 

Die Finanzierungskosten kommen dadurch zustande, dass du im CFD Trading einen Hebel benutzt. Der Hebel wiederum funktioniert so, dass der Broker dir sozusagen einen Kredit gibt. Als Anleger merkst du das natürlich so nicht. Du siehst nur, dass dein Gewinn oder Verlust halt stärker oder schwächer variiert. Aber in der Praxis kommt der Hebel halt durch den Kredit des Brokers zustande. 

 

Den Kredit bekommst du selbstverständlich nicht kostenfrei. Schließlich muss der Broker das Geld selbst ja auch am Kapitalmarkt aufnehmen. Die Finanzierungskosten - im Forex Handel wird das ganze Swap genannt - werden dir dabei täglich berechnet. Somit zahlst du wirklich nur die Finanzierungskosten, die auch wirklich anfallen.

 

Wenn du Trades innerhalb eines Tages öffnest und wieder schließt, fallen im Übrigen keine Kosten an, denn Zinsen werden nur täglich berechnet. Jeder Broker hat da eine gewisse Uhrzeit, so gegen 22 Uhr bis 24 Uhr. Wenn du zu diesem Zeitpunkt eine Position offen hast, dann werden dir die Swapkosten berechnet. Das heißt also, dass du nicht buchstäblich eine Position 24 Stunden offen haben musst, sondern nur zu dieser bestimmten Zeit. 

 

CFD Trading eignet sich daher offensichtlich nicht für langfristige Kapitalanlagen. Ein paar Tage Haltedauer ist ok, aber länger würde ich das nicht betreiben. Eine Ausnahme gibt es, nämlich im Forex Handel, der ja bei Privatkunden in erster Linie auch über CFDs abgewickelt wird. Denn hier kann es sein, dass du anstatt Finanzierungskosten bezahlen musst, Zinsen gutgeschrieben bekommst. Das passiert bei sogenannten Carry Trades. 

 

Ein Carry Trade wäre zum Beispiel ein Short im EUR/ZAR (Euro gegen Südafrikanischen Rand). Bei diesem Trade verkaufst du Euro und legst das Geld in Südafrikanischen Rand an. Da es in Südafrika vergleichsweise hohe Zinsen gibt, bekommst du jeden Tag Zinsen gutgeschrieben.

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Gebühren im CFD oder Forex Handel könnten auch noch in Form einer Kommission anfallen. Dabei handelt es sich um eine Art Ordergebühr. Bei den meisten CFD Brokern ist der Handel gebührenfrei im Sinne der Ordergebühr. Oder man offeriert mehrere Kontoarten. Eine Kommission wird häufig dann als Alternative angeboten, wenn der Händler sehr hohe Volumina handelt. Im Gegenzug bekommt er bessere Konditionen beim Spread.

 

Wenn du nur ein paar hundert Euro handelst, dann macht der Spread wenig aus und es lohnt sich eigentlich nicht, auf ein Kontomodell mit Kommission umzusteigen. Wenn du aber regelmäßig mehrere Lot’s handelst, dann könnte das Sinn machen für dich. In der Regel gibt es bei ECN Brokern eine Kommission, da diese Anbieter entweder gar nichts oder nur sehr wenig am Spread verdienen. Bei reinen ECN Brokern wird die Order nämlich einfach nur an einen Markt weitergegeben. Der Broker verdient dann nur an der Kommission Geld, na ja und maximal an den Finanzierungskosten noch.

 

Weitere Gebühren - die dann aber nicht direkt etwas mit dem CFD Handel an sich zu tun haben - könnten Gebühren des Brokers sein, die er für seine Dienstleistungen in Rechnung stellt. Zum Beispiel könnte er Gebühren für eine Auszahlung verlangen. Häufig ist es so, dass zumindest eine bestimmte Anzahl an Auszahlungen pro Monat kostenfrei sind und danach Geld kosten.

 

Oder es könnte auch sein, dass Gebühren für Einzahlungen erhoben werden, abhängig von der Einzahlmethode. Obwohl das eher untypisch ist, denn das könnte Kunden abhalten, beim Broker einzuzahlen. Geläufiger ist es dagegen, bei Auszahlungen den Kunden zur Kasse zu bitten. Und für diverse anderen Dienstleistungen könnten ebenfalls Gebühren anfallen, vielleicht für Weiterbildungen, bestimmte Software usw. 

 

Aber die letztgenannten Kostenpunkte haben nicht direkt etwas mit dem CFD Handel zu tun. Dennoch ist es wichtig, sich im Vorfeld zu informieren, was an Gebühren auch hier auf einen zukommen kann.

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