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    • Hi,    neben dem Risiko, dass du im Forex Handel an sich dein Geld verlierst, also durch Verlusttrades, kannst du auch Geld verlieren, wenn du den falschen Broker wählst.  Und zwar meine ich damit unseriöse Broker oder Broker, die nicht reguliert sind.  Die Sache ist die, dass seriöse Broker, also Broker mit einer EU- oder UK-Regulierung oder auch welche, die in Australien reguliert sind, durch eine Finanzbehörde überwacht werden.  Bei unregulierten Brokern bzw. Brokern, die in Ländern firmieren, bei denen die Regulierung mehr Schein als Sein ist, besteht die Gefahr, dass diese vergleichsweise schnell Insolvenz anmelden müssen. Und dann kann es sein, dass du zwar mit deinen Trades gut im Plus bist, aber dein Geld dennoch weg ist. Man spricht hier auch vom Plattform-Risiko oder dem Emittenten- oder Anbieter-Risiko.  Sicher kann es auch passieren, dass ein Forex Broker mit einer EU-Regulierung Insolvenz anmelden muss. Aber die Wahrscheinlichkeit ist erstens deutlich geringer, da diese ja laufend - ich glaube sogar täglich - Reporte weiterleiten müssen. Und außerdem ist ein Teil deines Kapitals durch eine Einlagensicherung geschützt. Zwar nur der Teil, der auf dem Verrechnungskonto liegt, also Kapital, welches du gerade nicht investiert hast. Aber dennoch gibt es eben eine Einlagensicherung. Und selbst bei einer Insolvenz eines EU-regulierten Brokers bedeutet das nicht, dass dein Kapital gleich weg ist. Die Gelder werden ja separat von den Broker-Konten verwaltet.  Bei unseriösen Brokern dagegen, die irgendwo auf irgendwelchen Südsee-Inseln beheimatet sind, wird es schwierig, dein Geld wieder zurückzufordern.
    • Hallo Marie,   das größte Risiko hatte Jens ja schon angesprochen. Nämlich das du dein gesamtes Kapital verlieren kannst (theoretisch auch mehr als das, was du eingezahlt hast, aber das geht nur bei professionellen Händlern und bei Brokern, außerhalb einer EU-Regulierung). Aber sicher, du wirst auch mal Verluste machen. Entscheidend ist dabei aber nicht, dass du mal mit dem einen oder anderen Trade einen Verlust erleidet, sondern ob du in Summe eine positive Rendite erzielst - oder eben nicht. Daher gilt so als Faustregel, dass man die Verluste so weit wie möglich (oder auch sinnvoll) begrenzen sollte und die Gewinne maximieren sollte. Liest sich natürlich leichter als was es dann in der Praxis auch ist, ich weiß das auch eigener Erfahrung nur zu gut 😉 Daher musst du aufpassen, dass dir ein einziger Trade nicht zu große Verluste beschert. Am besten ist, du überlegst dir vorher, wo die Schmerzgrenze ist. Denke daran, dass du im Anschluss noch genügend Kapital haben solltest, um weiter zu traden. Eine andere Faustregel besagt, dass du pro Trade nur so 1 oder 2 Prozent deines Kapitals (welches du für das Trading hast) riskieren solltest. Hast du zum Beispiel 10.000 Euro auf dem Brokerkonto, dann wären das 100 bis 200 Euro pro Trade. Nicht mehr! Dir sollte natürlich auch klar sein, dass du nur Geld dafür investieren solltest, welches du nicht anderweitig benötigst. Also auf keinen Fall solltest du mit Geld spekulieren, welches du zum Beispiel für deine Miete oder für Kreditraten und so weiter brauchst.  Auch solltest du dir keinen Kredit aufnehmen, um Forex zu handeln! Denn das birgt enorme Risiken! Stell dir mal vor, du nimmst einen Kredit auf und dann verlierst du das Geld. Dann hast du einen Kredit abzuzahlen, aber keinen Gegenwert mehr davon. Das klingt jetzt vielleicht alles ein wenig nach “lass bloß die Hände weg vom Forex Handel!”. Aber das meine ich damit nicht. Du hast ja auch nach den Risiken gefragt und die darf man nicht unter den Tisch kehren. Fakt ist ja auch, nur wenn dir die Risiken bewusst sind, kannst du aktiv dagegen steuern. Ein paar gute Tipps hast du ja bereits bekommen: Nur Geld investieren, auf was du verzichten kannst 1 bis 2 Prozent pro Trade Verluste akzeptieren Mit Bedacht und vorsichtig traden
    • Hi Marie,   herzlich willkommen im Forum. Gut das du fragst 😉 Ich denke, hier wird es genügend Personen und Trader geben, die dir helfen können.  Ich möchte dabei gleich mal mit starten 🙂 Also grundsätzlich ist es schon mal sehr gut, dass du dich einerseits mit dem Forex Handel auseinandersetzt bzw. mit dem Thema Börse überhaupt. Denn das vereint uns ja alle hier irgendwo. Auch wenn jeder woanders sein Steckenpferd hat. Und ja, man kann mit dem Forex Handel nebenbei etwas Geld verdienen. Man kann sogar hauptberuflich davon leben. ABER! Und das muss ich jetzt gleich an dieser Stelle hinterherschieben: So einfach, wie das manchmal dargestellt wird, ist es eben nicht! Und dabei meine ich nicht, dass der Handel mit Währungen an sich kompliziert wäre, sondern es gibt eben tatsächlich Risiken, die man beachten soll.  Und deswegen ist es prima, dass du das auch gleich mit hinterfragst. Ich falle jetzt vielleicht etwas mit der Tür ins Haus, aber das größte Risiko ist, dass du dein eingesetztes Kapital verlierst! Wer bisher nur Sparbuch und Tagesgeldkonto kannte, dem wird dieser Gedanke fremd sein. Aber das muss dir von Anfang an bewusst sein, dass dir das jederzeit passieren kann! Natürlich ist es nicht so, dass das aus heiterem Himmel passiert. Und es gibt auch Mittel und Wege, die man bereits im Vorfeld nutzen kann, um das weitestgehend zu verhindern. Und es muss ja auch nicht gleich zum Totalverlust kommen. Aber es sollte dir bewusst sein, dass das eben möglich ist. Und da haben wir in diesem Zusammenhang gleich das zweite Risiko, was aber damit einhergeht: du kannst Verluste machen im Forex Handel. Und das wird dir irgendwann auf jeden Fall passieren! Ich weiß nicht, wie viel du bereits über den Forex Handel an sich weißt. Ein Händler geht ja nicht mit seinem Kapital “all in” in nur eine einzige Position. Sondern er tätigt viele kleinere Trades. Vielleicht riskiert er pro Trade nur ein Prozent seines Kapitals.  Aber es wird vorkommen, dass er Trades im Verlust schließt. Auch das muss dir klar sein.
    • Hallo miteinander, in letzter Zeit habe ich einiges darüber gelesen, dass man mit Forex nebenbei Geld verdienen kann. Das klang alles sehr spannend! Jetzt frag ich mich aber, wo denn da die Risiken sind? Oder ist da kaum ein Risiko vorhanden? Bei den Brokern steht immer "x% der Privatanleger verlieren Geld". Das hat mich schon nachdenklich gemacht. Vielleicht kann mir hier jemand helfen. Danke 🙂
    • Hallo Sam,   wer sagt denn, dass du den “Durchschnitts-Richtungsindex”, sprich den ADX, nehmen sollst? Es gibt keinen Grund, dass du den nehmen “sollst”. Also klar, einige Trader werden den ADX bei ihren Entscheidungen im Forex Handel mit zurate ziehen. Aber eine Pflicht in dem Sinne ist das nicht. Ich denke es gibt da wesentlich wichtigere Indikatoren, die du beachten solltest. Zum Beispiel ist es wichtig, gleitende Durchschnitte zu kennen und diese sich im Chart eines Währungspaars auch anzeigen zu lassen. Da wiederum natürlich nicht sämtliche Durchschnitte die es gibt, sondern die wichtigsten. Da reichen schon ein oder zwei oder drei aus. Drei ist dabei schon fast die maximale Grenze. Meiner Meinung nach. Denn 200er EMA und den 50er EMA sich anzeigen zu lassen sollte in den meisten Fällen völlig ausreichend sein. So bekommst du eine Vorstellung davon, wie die Trends der Forex Paare sind. Oder des Basiswertes, den du dir im Chart gerade anzeigen lässt. Der ADX, von dem du gesprochen hast, ist dagegen ein Oszillator. Dieser wird dir nicht direkt im Chart angezeigt, sondern - in den aller meisten Fällen - darunter. Er pendelt zwischen zwei Werten. Das ist bei jedem Oszillator so. Das ist auch der Unterschied zu einem Indikator.  Der ADX kann dabei zwischen den beiden Werten 0 und 100 liegen. Dort wiederum kannst du auch EMA’s eintragen oder Trendlinien oder dergleichen. Dann siehst du, welchen Trend der ADX hat und antizipierst das auf den Kurs.  Der Nachteil von Oszillatoren im Allgemeinen ist immer, dass sie auf Daten der Vergangenheit beruhen. Man muss also davon ausgehen, dass dir die Vergangenheitsbezogene Betrachtung eine Vorstellung von der Zukunft vermitteln kann. Es ist auf jeden Fall nicht einfach damit getan, sich einige Indikatoren und / oder Oszillatoren anzeigen zu lassen, sich eine fertige Strategie im Internet durchzulesen und das war's. Insbesondere wenn Strategien sehr bekannt sind, dann funktionieren sie häufig nicht mehr. Auch die Aussagekraft von solchen Oszillatoren, wie dem ADX, sind davon betroffen.
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