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    • Was mich persönlich an Thema Bitcoin kaufen bei Tesla interessieren würde ist, warum sie denn in Bitcoin investierten.  Ich meinte gehört zu haben, dass Tesla nun als Zahlungsmethode Bitcoin akzeptiert. Das bedeutet, dass ein Kunde seinen Tesla in Bitcoin bezahlen kann. Dazu brauche ich aber nicht 1,5 Milliarden eigene Coins zu besitzen, denn es gibt ja kein Wechselgeld, welches Tesla bezahlen muss. Aus diesem Blickwinkel heraus ergibt es überhaupt keinen Sinn, in dieser Größenordnung Bitcoin zu kaufen, nur weil ich die Kryptowährung als Zahlungsmittel akzeptiere.  Der andere Gedanke war, dass Tesla einen Teil seiner Bargeldbestände dafür nutzt, um sie in eine andere Anlageklasse zu investieren, um einer drohenden Geldentwertung zu entfliehen. Das könnte ich noch nachvollziehen.  Dennoch finde ich es sehr gewagt, dann so viel Geld in eine solch volatile Anlageklasse zu investieren. Denn selbst wenn Bitcoin diesen diese Funktion erfüllen sollte, so heißt es ja nun nicht, dass das zu jeder Sekunde bzw. an jedem Tag sich im Kurs darstellt.  Auch Gold spricht man ja diese Eigenschaft zu. Auf langfristige Sicht gesehen stimmt das ja auch. Aber bezogen auf eine deutlich kleinere Zeiteinheit muss das nicht immer der Fall sein. Wer sich den Goldpreis in den letzten 10 Jahre ansieht, der stellt fest, dass, abhängig natürlich vom Einstiegszeitpunkt, er nicht unbedingt einen Kursgewinn erzielt hat.  Und auch das Tesla einen Teil seiner Bitcoins wieder verkauft hat, auch wenn das bezogen auf den die Kaufmenge ein vergleichsweise kleiner Anteil war, so zeigt es doch, dass es bei Tesla nicht nur darum geht, einer Geldentwertung zu entkommen, sondern Bitcoin ist für Tesla zumindest zum Teil, auch ein Spekulationsobjekt.  Wenn ich als Aktionär in Tesla investiere, dann muss ich das wissen und mir das vergegenwärtigen. Wenn ich damit leben kann und ich finde das in Ordnung, dann steht einem Engagement in Tesla Aktien sicher nichts entgegen.  Wer das aber kritisch sieht oder ein Unbehagen hat, der kann sein Geld auch in andere solide Unternehmen investieren.
    • Guten Tag Tommy,  auch ich wäre bei einem Engagement in Tesla Aktien sehr vorsichtig. Wobei ich auch zugeben muss, dass ich vom Naturell her eher der langfristige Anleger bin. Also mein Blick ist langfristig gerichtet. Und dementsprechend musst du auch meine Aussagen einordnen. Damit meine ich, dass ich bei einem Engagement in Tesla Aktien auf Sicht von vielen Jahren Haltedauer vorsichtig wäre.  Was auf kurzfristige Sicht passieren kann, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht. Was mich beunruhigt bei diesem Unternehmen oder abhält darin zu investieren, ist der kleine Gewinn.  Hier wurde es bereits angesprochen, dass Tesla Bitcoins verkauft hat, um den Gewinn etwas zu aufzufrischen. Wenn ich mich recht entsinne, dann war der Gewinn aus den Bitcoin Verkäufen sogar ein Viertel des Gesamtgewinns. Zunächst einmal war der Gewinn ja nur nicht so hoch, der von Bitcoin lag bei um die 100 Millionen Euro und dann kann man sich ja selbst ausrechnen, wie ertragreich das Unternehmen arbeitet.  Und wenn ein Unternehmen darauf angewiesen ist, einen eine Kryptowährung zu verkaufen, um seinen Gewinn aufzubessern, was ja nun überhaupt nichts mit dem eigentlichen Kerngeschäft zu tun hat, dann wäre ich äußerst skeptisch.  Ich glaube fast, dass Tesla auch viele Anhänger der Krypto Szene hat. Die Anhänger kaufen dann auch solche Hip Aktien wie Tesla. Das alles ist für mich ein großer Marketing Gag. Ja, Elon Musk hat natürlich gesagt, dass nicht er die Bitcoins verkauft hat, sondern Tesla. Er selber hat seinen Bestand noch. Aber was soll diese Aussage auch in diesem Zusammenhang?  Bei der Einordnung des Unternehmens kommt man trotzdem zu demselben Schluss.  Noch ein Szenario: Gehen wir einfach mal davon aus, dass der Bitcoin-Kurs um 50 % einbricht. Tesla hatte für 1,5 Milliarden Dollar Bitcoin gekauft. Wenn der Bitcoin-Kurs tatsächlich um 50 % einbrechen würde, dann hätte Tesla einen Buchverlust von 750 Millionen Dollar.  Das wäre mehr als doppelt so viel Verlust, wie der aktuelle Gewinn betrug. Aus meiner Sicht ein Risiko, welches so nicht eingegangen werden sollte. Denn es ist ja nun überhaupt nicht sicher, ob Elon Musk jedes Mal so ein glückliches Händchen hat. Natürlich ist der Kurseinbruch von 50 % nur fiktiv. Das soll nicht heißen, dass das jetzt so kommen muss. Aber da die Kryptowährung als äußerst volatil gilt, muss man zumindest darauf vorbereitet sein. 
    • Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit wikifolio gemacht. Das finde ich ein sehr interessantes Konzept, auch wenn es nicht das klassische Copy Trading ist. Beim klassischen Copy Trading folgst du ja einem Forex oder CFD Händler.  Bei wikifolio dagegen investierst du in ein Wertpapier, genaugenommen in ein Zertifikat. Das Zertifikat wiederum bildet strenggenommen eigentlich nur einen Index ab. Der Index wiederum bzw. die Berechnung des Index wird vom jeweiligen Trader oder Händler bestimmt.  Der Händler handelt zum Beispiel Aktien oder Knock-Out-Zertifikate oder Anleihen oder andere Dinge und die Ergebnisse aus seinem Handel spiegeln den Wert des wikifolios ab. Vor allem Händler, die mit Aktien handeln, sind bei wikifolio gut aufgehoben.  Da geht es gar nicht mal so sehr um den ganz schnellen Intraday Gewinn, sondern eher darum, mit dem klassischen Aktienhandel Gewinne einzufahren. Und da ist mir aufgefallen, dass es durchaus den ein oder anderen guten Händler gibt.  Natürlich gibt es auch hier wiederum verschiedene Ansatzpunkte, wie die Händler agieren. Da eine wählt beispielsweise Aktien anhand von Fundamentaldaten aus. Da gibt es einen Händler, der sucht insbesondere im mittleren und kleineren Segment unterbewertete Aktien.  Gerade in diesen Segmenten finden sich eben noch interessante Anlagemöglichkeiten. Das liegt einfach daran, dass die großen Big Player meist nur in den äußerst liquiden Aktien investieren können, die eben direkt im Dax oder in den großen Indizes vertreten sind.  Wenn jedoch ein Unternehmen “nur” im SDAX vertreten ist, dann spielt es für viele Fonds und institutionelle Anleger schon gar keine Rolle mehr. Und genau hier ergeben sich für den privaten Anleger interessante Chancen.  Natürlich erfordert das Zeit, die ein normaler Arbeitnehmer oder Selbständiger nicht hat. Deswegen ist es durchaus sinnvoll, hier einen Teil des Vermögens in wikifolios zu investieren. Selbstverständlich gibt es auch hier ein großes Angebot an wikifolios die nicht gut performen.  Aber ich bin der Meinung, das ist es so wesentlich einfacher ist gute Händler zu finden als auf solchen Forex oder CFD Plattformen.
    • Die Ressourcen, die dir für das Copy Trading zur Verfügung stehen, sind sehr stark vom Anbieter abhängig. Je nachdem, welche Tools und Möglichkeiten dir der Copy Trading Broker zur Verfügung stellt, hast du eben bessere oder schlechtere Ressourcen.  Was du eigentlich immer zur Verfügung hast, ist ein Ranking der verschiedenen Trader. Da kannst du einstellen, welche Trader die höchste Rendite erwirtschaftet haben. In der Regel kannst du auch diverse Filter nutzen. Dazu gehört zum Beispiel wie lange der Trader bereits am Markt ist, welchen Drawdown er gemacht hat und welche Märkte er besonders häufig handelt.  Meistens hast du auch, ähnlich wie bei einem Aktienkurs, einen Chart wie der Handel des Händlers bisher aussah. Anhand dieser Filtermöglichkeiten kannst du dir dein Team an Top-Tradern zusammenstellen.  Empfehlenswert ist es natürlich, wenn du Trader findest, die schon seit Längerem am Markt aktiv sind. Selbstverständlich ist es interessant die höchste Rendite zu erzielen, aber achte auch immer darauf, mit welchem Risiko dies erkauft wurde. Einige Broker, wie beispielsweise eToro, fügten zusätzliche Risikoparameter ein. Zum Beispiel kannst du anhand einer Skala erkennen, wie risikoreich ein Investment in diesen Copy Trader ist.  Das gibt dir natürlich keine absolute Sicherheit. Aber es sind zumindest Anhaltspunkte für dein Investment. Auch beim Copy Trading gilt, dass du gut diversifiziert sein solltest. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich niemanden kenne, der mit Copy Trading wirklich viel Geld verdient hat. Bis jetzt kenne ich eigentlich nur Personen die damit negative Erfahrungen gemacht haben. Aber bei eToro scheint es doch den einen oder anderen Trader zu geben, der gute Arbeit leistet. Ich kann das allerdings nicht komplett einschätzen.
    • Um zu messen, wie gut deine Forex Strategien sind, könntest du ein Programm für das Backtesting nutzen. Beim Backtesting gibst du quasi deine Strategie ein, und der Computer bzw. das Programm rechnet für dich aus, was du mit dieser Strategie in der Vergangenheit hättest verdient.  Dort kannst du dann sehen, wie viele Trades du eingegangen wärst, wie hoch der maximale Verlust gewesen wäre, sprich der Drawdown und der Gewinn und so weiter und so fort.  Denn vielleicht hast du dir eine Strategie überlegt, und hast vielleicht den Chart ein bisschen durchgeblättert und schaust dir an, wie die Strategie so funktioniert hätte und bist zu dem Entschluss gekommen, dass sie gut funktioniert.  Das kann aber auch einfach nur Zufall gewesen sein, dass diese Strategie eben in diesem bestimmten Zeitraum gerade mal gut funktioniert hat. Wenn du dagegen schauen möchtest, ob eine Strategie für viele Jahre tauglich ist, also du möchtest sozusagen messen wie gut deine Forex Strategie ist, dann kommst du an einem guten Backtesting Programm nicht vorbei.  Eine andere Möglichkeit besteht auch darin, ein Demokonto bei einem Forex Broker zu eröffnen und dort eine Zeit lang deine Strategie auf dem Demokonto zu handeln. Möglicherweise fallen dir dann auch noch einige Punkte auf wo du merkst, dass du dort Potenzial für Verbesserungen hast. Selbstverständlich muss auch der Handel auf einem Demokonto eine gewisse Zeit lang durchgeführt werden.  Es bringt überhaupt nichts, eine Strategie lediglich für einige wenige Wochen zu testen. Das mag, wie bereits erwähnt wurde, vielleicht auch einfach nur zufällig gerade in diesem Zeitraum gut geklappt haben. Aber sobald du dann dein Geld einsetzt, sieht die Sache vielleicht schon wieder ganz anders aus.  Am besten ist es auch, wenn du die Forex Strategie in verschiedenen Marktphasen testen und damit messen kannst. So siehst du, wie deine Forex Strategie zum Beispiel in Bullenmärkten, in Seitwärtsmärkten oder in Bärenmärkten funktioniert.  Letzten Endes hängt natürlich alles von Gewinn ab. Auch das wurde hier ja schon erwähnt. Wenn deine Strategie keinen Gewinn abwirft, dann kann man natürlich versuchen sie zu optimieren. Aber möglicherweise wäre es dann sogar besser, eine neue Strategie zu entwerfen.
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