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  1. Yesterday
  2. Hallo zusammen, wenn du die Trading Bildschirme von professionellen Händlern siehst, dann wirst du feststellen, dass du relativ häufig Bollinger Bänder siehst. Das heißt, dass viele Händler sich Bollinger Bänder im Chart anzeigen lassen. Allerdings kenne ich niemanden, der rein auf Basis mit Bollinger Bändern handelt. Das soll nicht heißen, dass es so etwas nicht gibt. Ich kenne nur keinen. Man muss natürlich auch sagen, dass die meisten Händler sowieso mehrere Indikatoren für ein Handlungsentscheidung nutzen und nicht lediglich nur einen einzigen Indikator. Das wäre vielleicht doch etwas zu einfach fürs Trading. Viele lassen sich auch einfach nur so Bollinger Bänder anzeigen, um eine gewisse Bestätigung oder Unterstützung zu erhalten. Aber in den meisten Trading Strategien sind Bollinger Bänder nur optional und nicht unbedingt zwangsläufig erforderlich. Denn es ist doch gar nicht so einfach eine Handlungsstrategie lediglich auf Basis von Bollinger Bändern zu erstellen. Natürlich könnte man auf folgende Idee kommen: sobald der Kurs an einem oberen oder unteren Bollinger Band ist bzw. ankommt, wird entsprechend die Gegenposition eingenommen. Ein Beispiel: der Kurs gelangt an das obere Bollinger Band. Der Trader geht eine Short Position ein. Das Kursziel ist der gleitende Durchschnitt. Das wäre eine einfache Trading Strategie auf Basis von Bollinger Bändern. Der Gedanke hinter dieser Strategie ist, das, sobald der Kurs an einem Extrem ankommt, ist das Maximum der Volatilität ausgereizt. Die Idee ist eben, dass wenn der Kurs, zumindest auf Mikroebene, an einem Extrem angelangt, zum Beispiel Long oder Short, entsprechend eine Gegenreaktion zu erwarten ist. Allerdings zeigt sich in der Praxis, dass dieses Vorgehen nicht funktioniert. Es kann gut sein, dass der Kurs eine ganze Zeit lang am oberen oder unteren Bollinger Band entlang verläuft. Wesentlich erfolgversprechender dagegen ist die Strategie, dass, wenn die Bollinger Bänder vergleichsweise sehr zusammengezogen sind, auf eine Ausweitung der Volatilität zu spekulieren und damit auf eine deutlichere Kursrichtung. Das klingt jetzt vielleicht auch wieder etwas kompliziert. Daher noch mal ein Beispiel. Nehmen wir an, die Bollinger Bänder sind sehr zusammengezogen. Das kann beispielsweise passieren, wenn der Kurs eine Zeitlang in einer Seitwärtsrange vor sich hin tickert. Nun gehe ich davon aus, dass die Bollinger Bänder deutlich auseinander gehen werden. Also die Volatilität nimmt deutlich zu. Nun zeigen mir die Bollinger Bänder aber nicht an, in welche Richtung sich die Volatilität entladen wird, sondern nur dass sie sich entlädt. Jetzt brauche ich natürlich wieder eine weiteren Indikator oder einen diskretionären Ansatz, um zu entscheiden, ob ich Long oder Short gehe, sobald die Bollinger Bänder deutlicher auseinandergehen. Das mag jetzt alles vergleichsweise einfach klingen, aber in der Praxis stellt sich das wieder als relativ schwierig vor. Denn was bedeutet wie definiert man “eng zusammengezogen”? Oder was versteht man darunter, dass der Kurs eben eine Zeitlang im Seitwärtstrend verharrt? Und auch nicht einfach ist es, zu erkennen, wann die Volatilität deutlich zunimmt und in welche Kursrichtung ich einen Trade eröffne. Bollinger Bänder sollten daher tatsächlich nur als Ergänzung dienen, um vielleicht ein grobes Bild des aktuellen Kursverlauf ist zu erhalten. Ob die Volatilität aktuell groß ist oder gering. Auf der anderen Seite braucht man dazu auch nicht unbedingt die Bollinger Bänder um das zu erkennen.
  3. Hallo Sam, die Bollinger Bänder bestehen aus drei einzelnen Komponenten. Im Prinzip handelt es sich um einen gleitenden Durchschnitt. Um diesen gleitenden Durchschnitt herum findest du jeweils oberhalb sowie unterhalb ein weiteres Band, welche die Standardabweichung anzeigt. Es gibt eine Standardeinstellung, bei der der gleitende Durchschnitt den 20er EMA zeigt. Du kannst aber auch individuelle Einstellungen vornehmen, was sowohl den gleitenden Durchschnitt als auch die Standardabweichung anbelangt. Vielleicht wichtiger als die eigentliche Berechnung des der Bollinger Bänder, ist die Anwendung im täglichen Trading. Nur um das noch mal richtig zu verstehen: selbstverständlich muss man die Funktionsweise eines Indikators oder eines Oszillators kennen. Denn daraus resultieren ja dann die Handlungsempfehlungen für das eigene Trading. Aber es ist nicht erforderlich, sich extrem intensiv mit den mathematischen Formeln dahinter zu beschäftigen. Die Anwendung der Bollinger Bänder ist vor allem im Daytrading sowie in sogenannten Swingtrading sinnvoll. Bei langfristigen Geldanlagen sollten Indikatoren oder Oszillatoren im Allgemeinen nicht zur Anwendung kommen. Die Bollinger Bänder sollen im Groben beschreiben, welche Volatilität bei dem zugrundeliegenden Basiswert zu erwarten ist. das heißt, je größer die Bollinger Bänder sind, also je weiter auseinander gezogen sie sind, desto größer ist die zu erwartende Volatilität bzw. auch die aktuelle Volatilität. Je enger die Bänder sich um den gleitenden Durchschnitt herum ziehen, desto geringer ist die Volatilität. Bollinger Bänder können dir nicht beschreiben, ob ein Kurs womöglich steigt oder fällt. Sondern es geht lediglich um die Schwankungsbreite des Kurses. Das ist auf jeden Fall wichtig zu wissen, wenn du für dein Trading Bollinger Bänder verwenden möchtest.
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  14. Den Ansatz mit dem Vergleich des Bitcoin Kurses mit der Ausweitung der Geldmenge finde ich sehr interessant. Es gibt ja einige Theorien oder Ansätze um den Preis für Bitcoin in die Zukunft zu projizieren. Beispielsweise wird ja da auch oft vom sogenannten Halving gesprochen. Jedes Mal, wenn es für die Miner nur noch die Hälfte an Belohnungen oder Rewards gibt, dann wird sich der Kurs des Bitcoin in einer neuen aufwärts Phase wiederfinden. Natürlich nicht unmittelbar und sofort, aber mit einem gewissen zeitlichen Abstand. Und vor kurzem habe ich auch einen Chart gesehen, bei dem der Bitcoin-Kurs mit dem Ethereum Kurs verglichen wurde. Der Preis für Ethereum wurde auf den Bitcoin-Kurs projiziert. Bitcoin gibt es ja schon einige Jahre länger als Ethereum. Und da war ganz interessant, dass der Preis für Ethereum dem von Bitcoin sehr ähnelt und fast den gleichen Verlauf nimmt.
  15. Sehr interessant finde ich, wenn man das Verhältnis von Ausweitung der Geldmenge zu Bitcoin sieht. Es ist deutlich ersichtlich, dass es hier eine positive Korrelation gibt. Das heißt, je größer die Geldmenge wird, desto weiter steigt der Bitcoin Kurs. Und deutlich zu sehen ist auch, dass je stärker das Geldmengenwachstum forciert wird, desto stärker der Preis für einen Bitcoin steigt. Das ergibt auch Sinn. Denn Bitcoin erfüllt ja, zumindest aktuell und für eine gewisse Anzahl an Investoren, die Funktion eines Werterhaltungsspeichers. Damit meine ich, dass ein Bitcoin ja immer ein Bitcoin sein wird. Es gibt keine künstliche Ausweitung der Anzahl an Bitcoins. Damit hat Bitcoin derzeit einen eine ähnliche Funktion wie physisches Gold. Denn je mehr Geld im Umlauf ist, desto geringer wird der Wert des Geldes bzw. der Währung. Das ist auch ganz normal. Das ist das grundlegende Verständnis von Angebot und Nachfrage. Je größer das Angebot an Geld ist, desto weniger wert ist es. Das ist eine ganz normale Sache und auf einem regulären Gütermarkt ja auch zu finden. Je knapper das Angebot, desto höher der Preis, je größer das Angebot wird, desto niedriger der Preis. Aus diesem Blickwinkel heraus betrachtet, ist eine Investition in Bitcoin dann sinnvoll, wenn man davon ausgeht, dass das Geldmengenwachstum weiterhin fortgeführt wird. Wer jedoch davon ausgeht, dass die sich im Umlauf befindliche Geldmenge reduzieren wird, der sollte ebenfalls seine Bestand an Bitcoin reduzieren. Diesen Gedanken im Hinterkopf zu behalten ist sicher sinnvoll. Aktuell gehe ich davon persönlich davon aus, dass die Geldmenge auch weiterhin steigen wird. Aber, das muss ja nicht bis in alle Ewigkeit so weitergehen. Es kann auch mal eine Phase geben, in der die Geldmenge wieder reduziert wird. Und wenn ich dann der Meinung bin, dass dies nun eintreten wird, natürlich für eine gewisse Zeitspanne und nicht nur für nur wenige Wochen oder Monate, dann wäre es denkbar, dass ich meine Bitcoins, zumindest zum Teil, auch wieder veräußern werde. Weiterhin wichtig ist, dass man natürlich auch berücksichtigen muss, das Bitcoin nur dann die Funktion des Wertspeichers hat, solange der Markt oder die Anleger ihm diesen Status verleihen. Denn theoretisch könnte jedes endliche gut diesen Status übernehmen. Nehmen wir beispielsweise einen limitierten Whiskey. Auch dieser limitiert hergestellte Whiskey ist einzigartig und kann nicht mehr vermehrt werden. Aus diesem Blickwinkel heraus hat er auch die Funktion eines Wertspeichers. Aber in der Praxis ist es eben äußerst unpraktikabel mit Whisky zu handeln. Gold dagegen konnte diese Funktion im Laufe der letzten Jahrtausende wesentlich besser ausfüllen. Und mittlerweile hat es eben Bitcoin übernommen. Aber in dem Moment, in dem der Markt dieser Kryptowährung diesen Status nicht mehr zuweist, wird der Kurs für Bitcoin drastisch einbrechen. Was aber nicht heißt, dass dieses Szenario zwangsläufig kommen muss. Es kann sein, dass der Markt Bitcoin diese Funktion bis “in alle Ewigkeit” zuweisen wird.
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  17. KatjaO

    Tesla Aktie kaufen?

    Was mich persönlich an Thema Bitcoin kaufen bei Tesla interessieren würde ist, warum sie denn in Bitcoin investierten. Ich meinte gehört zu haben, dass Tesla nun als Zahlungsmethode Bitcoin akzeptiert. Das bedeutet, dass ein Kunde seinen Tesla in Bitcoin bezahlen kann. Dazu brauche ich aber nicht 1,5 Milliarden eigene Coins zu besitzen, denn es gibt ja kein Wechselgeld, welches Tesla bezahlen muss. Aus diesem Blickwinkel heraus ergibt es überhaupt keinen Sinn, in dieser Größenordnung Bitcoin zu kaufen, nur weil ich die Kryptowährung als Zahlungsmittel akzeptiere. Der andere Gedanke war, dass Tesla einen Teil seiner Bargeldbestände dafür nutzt, um sie in eine andere Anlageklasse zu investieren, um einer drohenden Geldentwertung zu entfliehen. Das könnte ich noch nachvollziehen. Dennoch finde ich es sehr gewagt, dann so viel Geld in eine solch volatile Anlageklasse zu investieren. Denn selbst wenn Bitcoin diesen diese Funktion erfüllen sollte, so heißt es ja nun nicht, dass das zu jeder Sekunde bzw. an jedem Tag sich im Kurs darstellt. Auch Gold spricht man ja diese Eigenschaft zu. Auf langfristige Sicht gesehen stimmt das ja auch. Aber bezogen auf eine deutlich kleinere Zeiteinheit muss das nicht immer der Fall sein. Wer sich den Goldpreis in den letzten 10 Jahre ansieht, der stellt fest, dass, abhängig natürlich vom Einstiegszeitpunkt, er nicht unbedingt einen Kursgewinn erzielt hat. Und auch das Tesla einen Teil seiner Bitcoins wieder verkauft hat, auch wenn das bezogen auf den die Kaufmenge ein vergleichsweise kleiner Anteil war, so zeigt es doch, dass es bei Tesla nicht nur darum geht, einer Geldentwertung zu entkommen, sondern Bitcoin ist für Tesla zumindest zum Teil, auch ein Spekulationsobjekt. Wenn ich als Aktionär in Tesla investiere, dann muss ich das wissen und mir das vergegenwärtigen. Wenn ich damit leben kann und ich finde das in Ordnung, dann steht einem Engagement in Tesla Aktien sicher nichts entgegen. Wer das aber kritisch sieht oder ein Unbehagen hat, der kann sein Geld auch in andere solide Unternehmen investieren.
  18. Guten Tag Tommy, auch ich wäre bei einem Engagement in Tesla Aktien sehr vorsichtig. Wobei ich auch zugeben muss, dass ich vom Naturell her eher der langfristige Anleger bin. Also mein Blick ist langfristig gerichtet. Und dementsprechend musst du auch meine Aussagen einordnen. Damit meine ich, dass ich bei einem Engagement in Tesla Aktien auf Sicht von vielen Jahren Haltedauer vorsichtig wäre. Was auf kurzfristige Sicht passieren kann, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht. Was mich beunruhigt bei diesem Unternehmen oder abhält darin zu investieren, ist der kleine Gewinn. Hier wurde es bereits angesprochen, dass Tesla Bitcoins verkauft hat, um den Gewinn etwas zu aufzufrischen. Wenn ich mich recht entsinne, dann war der Gewinn aus den Bitcoin Verkäufen sogar ein Viertel des Gesamtgewinns. Zunächst einmal war der Gewinn ja nur nicht so hoch, der von Bitcoin lag bei um die 100 Millionen Euro und dann kann man sich ja selbst ausrechnen, wie ertragreich das Unternehmen arbeitet. Und wenn ein Unternehmen darauf angewiesen ist, einen eine Kryptowährung zu verkaufen, um seinen Gewinn aufzubessern, was ja nun überhaupt nichts mit dem eigentlichen Kerngeschäft zu tun hat, dann wäre ich äußerst skeptisch. Ich glaube fast, dass Tesla auch viele Anhänger der Krypto Szene hat. Die Anhänger kaufen dann auch solche Hip Aktien wie Tesla. Das alles ist für mich ein großer Marketing Gag. Ja, Elon Musk hat natürlich gesagt, dass nicht er die Bitcoins verkauft hat, sondern Tesla. Er selber hat seinen Bestand noch. Aber was soll diese Aussage auch in diesem Zusammenhang? Bei der Einordnung des Unternehmens kommt man trotzdem zu demselben Schluss. Noch ein Szenario: Gehen wir einfach mal davon aus, dass der Bitcoin-Kurs um 50 % einbricht. Tesla hatte für 1,5 Milliarden Dollar Bitcoin gekauft. Wenn der Bitcoin-Kurs tatsächlich um 50 % einbrechen würde, dann hätte Tesla einen Buchverlust von 750 Millionen Dollar. Das wäre mehr als doppelt so viel Verlust, wie der aktuelle Gewinn betrug. Aus meiner Sicht ein Risiko, welches so nicht eingegangen werden sollte. Denn es ist ja nun überhaupt nicht sicher, ob Elon Musk jedes Mal so ein glückliches Händchen hat. Natürlich ist der Kurseinbruch von 50 % nur fiktiv. Das soll nicht heißen, dass das jetzt so kommen muss. Aber da die Kryptowährung als äußerst volatil gilt, muss man zumindest darauf vorbereitet sein.
  19. Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit wikifolio gemacht. Das finde ich ein sehr interessantes Konzept, auch wenn es nicht das klassische Copy Trading ist. Beim klassischen Copy Trading folgst du ja einem Forex oder CFD Händler. Bei wikifolio dagegen investierst du in ein Wertpapier, genaugenommen in ein Zertifikat. Das Zertifikat wiederum bildet strenggenommen eigentlich nur einen Index ab. Der Index wiederum bzw. die Berechnung des Index wird vom jeweiligen Trader oder Händler bestimmt. Der Händler handelt zum Beispiel Aktien oder Knock-Out-Zertifikate oder Anleihen oder andere Dinge und die Ergebnisse aus seinem Handel spiegeln den Wert des wikifolios ab. Vor allem Händler, die mit Aktien handeln, sind bei wikifolio gut aufgehoben. Da geht es gar nicht mal so sehr um den ganz schnellen Intraday Gewinn, sondern eher darum, mit dem klassischen Aktienhandel Gewinne einzufahren. Und da ist mir aufgefallen, dass es durchaus den ein oder anderen guten Händler gibt. Natürlich gibt es auch hier wiederum verschiedene Ansatzpunkte, wie die Händler agieren. Da eine wählt beispielsweise Aktien anhand von Fundamentaldaten aus. Da gibt es einen Händler, der sucht insbesondere im mittleren und kleineren Segment unterbewertete Aktien. Gerade in diesen Segmenten finden sich eben noch interessante Anlagemöglichkeiten. Das liegt einfach daran, dass die großen Big Player meist nur in den äußerst liquiden Aktien investieren können, die eben direkt im Dax oder in den großen Indizes vertreten sind. Wenn jedoch ein Unternehmen “nur” im SDAX vertreten ist, dann spielt es für viele Fonds und institutionelle Anleger schon gar keine Rolle mehr. Und genau hier ergeben sich für den privaten Anleger interessante Chancen. Natürlich erfordert das Zeit, die ein normaler Arbeitnehmer oder Selbständiger nicht hat. Deswegen ist es durchaus sinnvoll, hier einen Teil des Vermögens in wikifolios zu investieren. Selbstverständlich gibt es auch hier ein großes Angebot an wikifolios die nicht gut performen. Aber ich bin der Meinung, das ist es so wesentlich einfacher ist gute Händler zu finden als auf solchen Forex oder CFD Plattformen.
  20. Die Ressourcen, die dir für das Copy Trading zur Verfügung stehen, sind sehr stark vom Anbieter abhängig. Je nachdem, welche Tools und Möglichkeiten dir der Copy Trading Broker zur Verfügung stellt, hast du eben bessere oder schlechtere Ressourcen. Was du eigentlich immer zur Verfügung hast, ist ein Ranking der verschiedenen Trader. Da kannst du einstellen, welche Trader die höchste Rendite erwirtschaftet haben. In der Regel kannst du auch diverse Filter nutzen. Dazu gehört zum Beispiel wie lange der Trader bereits am Markt ist, welchen Drawdown er gemacht hat und welche Märkte er besonders häufig handelt. Meistens hast du auch, ähnlich wie bei einem Aktienkurs, einen Chart wie der Handel des Händlers bisher aussah. Anhand dieser Filtermöglichkeiten kannst du dir dein Team an Top-Tradern zusammenstellen. Empfehlenswert ist es natürlich, wenn du Trader findest, die schon seit Längerem am Markt aktiv sind. Selbstverständlich ist es interessant die höchste Rendite zu erzielen, aber achte auch immer darauf, mit welchem Risiko dies erkauft wurde. Einige Broker, wie beispielsweise eToro, fügten zusätzliche Risikoparameter ein. Zum Beispiel kannst du anhand einer Skala erkennen, wie risikoreich ein Investment in diesen Copy Trader ist. Das gibt dir natürlich keine absolute Sicherheit. Aber es sind zumindest Anhaltspunkte für dein Investment. Auch beim Copy Trading gilt, dass du gut diversifiziert sein solltest. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich niemanden kenne, der mit Copy Trading wirklich viel Geld verdient hat. Bis jetzt kenne ich eigentlich nur Personen die damit negative Erfahrungen gemacht haben. Aber bei eToro scheint es doch den einen oder anderen Trader zu geben, der gute Arbeit leistet. Ich kann das allerdings nicht komplett einschätzen.
  21. Um zu messen, wie gut deine Forex Strategien sind, könntest du ein Programm für das Backtesting nutzen. Beim Backtesting gibst du quasi deine Strategie ein, und der Computer bzw. das Programm rechnet für dich aus, was du mit dieser Strategie in der Vergangenheit hättest verdient. Dort kannst du dann sehen, wie viele Trades du eingegangen wärst, wie hoch der maximale Verlust gewesen wäre, sprich der Drawdown und der Gewinn und so weiter und so fort. Denn vielleicht hast du dir eine Strategie überlegt, und hast vielleicht den Chart ein bisschen durchgeblättert und schaust dir an, wie die Strategie so funktioniert hätte und bist zu dem Entschluss gekommen, dass sie gut funktioniert. Das kann aber auch einfach nur Zufall gewesen sein, dass diese Strategie eben in diesem bestimmten Zeitraum gerade mal gut funktioniert hat. Wenn du dagegen schauen möchtest, ob eine Strategie für viele Jahre tauglich ist, also du möchtest sozusagen messen wie gut deine Forex Strategie ist, dann kommst du an einem guten Backtesting Programm nicht vorbei. Eine andere Möglichkeit besteht auch darin, ein Demokonto bei einem Forex Broker zu eröffnen und dort eine Zeit lang deine Strategie auf dem Demokonto zu handeln. Möglicherweise fallen dir dann auch noch einige Punkte auf wo du merkst, dass du dort Potenzial für Verbesserungen hast. Selbstverständlich muss auch der Handel auf einem Demokonto eine gewisse Zeit lang durchgeführt werden. Es bringt überhaupt nichts, eine Strategie lediglich für einige wenige Wochen zu testen. Das mag, wie bereits erwähnt wurde, vielleicht auch einfach nur zufällig gerade in diesem Zeitraum gut geklappt haben. Aber sobald du dann dein Geld einsetzt, sieht die Sache vielleicht schon wieder ganz anders aus. Am besten ist es auch, wenn du die Forex Strategie in verschiedenen Marktphasen testen und damit messen kannst. So siehst du, wie deine Forex Strategie zum Beispiel in Bullenmärkten, in Seitwärtsmärkten oder in Bärenmärkten funktioniert. Letzten Endes hängt natürlich alles von Gewinn ab. Auch das wurde hier ja schon erwähnt. Wenn deine Strategie keinen Gewinn abwirft, dann kann man natürlich versuchen sie zu optimieren. Aber möglicherweise wäre es dann sogar besser, eine neue Strategie zu entwerfen.
  22. sascha

    Tesla Aktie kaufen?

    Ich möchte zu Tesla noch einige Gedanken loswerden. Tesla wächst ja wirklich hervorragend. Auch wenn noch keine Gewinne produziert werden, so sehe noch die Umsatzzahlen sehr gut aus. Und das Potenzial mag ebenfalls durchaus vorhanden sein, insbesondere im Markt für Elektroautos. Allerdings sehe ich bei Tesla auch ein Problem. Und zwar die Höhe der Schulden. Tesla hat rund 12 bis 15 Milliarden Dollar langfristige Schulden. Für diese Schulden muss Tesla natürlich auch Zinsen bezahlen. Aktuell sind die Zinsen sehr niedrig. Von dem her macht es absolut Sinn, Verbindlichkeiten oder Kredite aufzunehmen und diese sinnvoll zu investieren. Sollte jedoch der Zinssatz steigen, so könnte jeder Zehntel Prozentsatz dem Unternehmen viel Geld kosten. Das mag nach nicht viel klingen, wenn sich der Zinssatz um 0,1 erhöht, aber in absoluten Zahlen gesehen und vor allem in dieser Relation ist das richtig viel Geld. Jetzt stellen wir uns aber mal vor, der Zinssatz geht nicht nur um 0,1 % nach oben, sondern steigt um vielleicht ein oder zwei oder sogar 3 %. Dann muss Tesla plötzlich mehrere 100 Millionen Dollar mehr pro Jahr an Zinsen zahlen. Wohlgemerkt, nur Zinsen. Mal angenommen, Tesla nimmt jetzt in nächster Zeit noch mehr Verbindlichkeiten auf. Dann würde sich das ganze natürlich noch mehr dramatisieren. Wie gesagt, solange der Zinssatz auf einem sehr niedrigen Niveau bleibt, sollte das wahrscheinlich keine allzu große Herausforderung darstellen. Da aber Tesla bis jetzt noch keine Gewinne erwirtschaftet, und dann noch in Verbindung damit, dass der Zinssatz steigt, dass also Tesla noch mehr an Verbindlichkeiten zahlen muss, das ist eine toxische Mischung meiner Meinung nach. Aus diesem Blickwinkel heraus bin ich der Meinung, dass Tesla nicht nachhaltig genug wirtschaftet.
  23. Hallo Benjamin, ich denke auch, dass im Forex-Handel die meisten Broker ein sehr ähnliches Angebot haben. Und die Auswahl an Währungen, die du dort traden kannst, sollte im Allgemeinen auch absolut ausreichend sein. In der Regel wirst du dich ja sowieso immer nur auf einige wenige Forex-Paare konzentrieren. Mit wenige meine ich natürlich nicht, dass du nur ein oder zwei Währungspaare handelst. Aber du wirst bestimmt noch nicht 100 verschiedene Währungspaare handeln. Im CFD Bereich, also abseits der Währungen, sieht das ganze schon etwas anders aus. Da schwankt das Angebot an Basiswerten sehr stark von Broker zu Broker. Da gibt es einige Anbieter, die haben eine Handvoll CFDs im Angebot, darunter natürlich die meistgehandelten, wie beispielsweise den DAX oder andere wichtige Indizes. Und dann gibt es Broker, bei den kannst du Tausende von CFDs traden. Aber wie auch schon erwähnt wurde, ist es fraglich, ob du wirklich Tausende von CFDs zum Handeln brauchst. Das sind dann halt einfach nur ganz viele verschiedene Aktien, die du im CFD-Trading handeln kannst. Wenn du dich auf die wichtigsten Basiswerte konzentrierst, dann solltest du bei deiner Broker-Auswahl vor allem auf die Gebühren achten. Damit meine ich die Spreads sowie mögliche Kommissionen oder Finanzierungsgebühren.
  24. Hi Paul, die Fundamentalanalyse ist das Gegenstück zur Chartanalyse. Du achtest also weniger auf den Chart, sondern mehr auf die Daten aus dem eigentlichen Wirtschaftsraum. Dazu zählen zum Beispiel die Zinsen, die Außenhandelsbilanz, das Wirtschaftswachstum, die Arbeitslosenquote, die generelle Politik etc. Allerdings musst du natürlich beachten, dass du im Forex-Handel nicht nur eine Währung handelst, sondern immer eine Währung gegen die andere. Demzufolge musst du natürlich beide Währungsräume genauestens analysieren. Und dann musst du abschätzen, welche Währung von den beiden attraktiver ist. Dabei geht es gar nicht nur darum, welche Währung jetzt aktuell attraktiver ist, sondern welche auch in Zukunft attraktiver sein wird. Natürlich ist das eine Spekulation. Die Währung, die vermutlich in Zukunft attraktiver sein wird für Anleger, weil sie vielleicht im Vergleich zu der anderen Währung eine bessere Entwicklung nimmt, wie beispielsweise eine bessere Wirtschaftsleistung und ein höheres Zinsniveau und so weiter, dann solltest du für diese spezielle Währung eher Long eingestellt sein. Außerdem musst du die Faktoren berücksichtigen, die für diesen Währungsraum ebenfalls fundamental gesehen relevant sind. Zum Beispiel sind Australien und Kanada sehr Rohstofflastige Wirtschaftsräume. Der Großteil der Arbeitsplätze in diesen beiden Ländern ist in der Rohstoffbranche angesiedelt. Wenn die globale Nachfrage nach Rohstoffen im Allgemeinen sinkt, dann würde das als Folge davon die Wirtschaftsleistung dieser Länder direkt betreffen. Angenommen, die Rohstoffpreise gehen deutlich zurück, weil die Nachfrage drastisch sinkt, dann sinkt auch die Wirtschaftsleistung dieser beiden Länder. Die Folge ist, dass ein Engagement in diesen Währungen weniger attraktiv ist. Du könntest also Short eingestellt sein. Aber: wie schon erwähnt, musst du natürlich auch die entsprechende Gegenwährung beachten. Wenn du zum Beispiel den kanadischen Dollar gegen den australischen Dollar handelst, dann hebt sich dieser Faktor vielleicht auf, weil ja beide Währungsräume davon betroffen sind. Dann musst du andere Dinge mit ins Kalkül ziehen. Auch ist das Steigen des Zinsniveaus nicht immer vorteilhaft für einen Währungsraum. Es kommt immer darauf an, warum eine Notenbank die Zinsen anhebt. Normalerweise tut sie das in wirtschaftlichen starken Zeiten, damit die Wirtschaft nicht überhitzt. Allerdings kann es auch sein, wie zum Beispiel in einigen Entwicklungsländern, dass dort eine grassierende Inflation herrscht. Dann versuchen die Notenbanken mit Zinserhöhungen dieser Inflation entgegenzuwirken. Allerdings ist das dann nicht positives Zeichen, da die Währung immer weiter abwertet. Die Zinserhöhungen sind dann nur ein letzter Ausweg, der aber nicht unbedingt funktionieren muss, wenn ein bestimmtes Inflationsniveau bereits überschritten wurde. Wie du siehst, haben wir bis jetzt keinen einzigen Blick auf den Chart geworfen. Du überlegst dir also nur die fundamentalen, das heißt die wirtschaftlichen, Daten des Währungsraums und setzt diese ins Verhältnis zu dem anderen Währungsraum. Und dann musst du eine Spekulation eingehen, ob du ihr für den einen oder für den anderen Währungsraum positive Signale siehst.
  25. Bei einigen Brokern kannst du auch außerhalb dieser Zeiten Forex handeln. Ich glaube, bei IG kannst du auch am Wochenende einige Forex Paare handeln. Aber was du auf jeden Fall rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr handeln kannst, sind Kryptowährungen. Das ist zwar nicht der klassische Forex-Handel, aber die Charttechnischen Prinzipien gelten ja auch dort. Das finde ich sehr interessant. Denn dann bist du eigentlich gern gar keine Uhrzeit mehr gebunden. Ja sicher, dort gelten auch die Regeln, dass man in Liquiditätsarmen Zeiten vielleicht etwas vorsichtiger agiert. Aber wenn ich da ein Bitcoin oder Ethereum denke, dann kannst du das wirklich rund um die Uhr handeln. Da gibt es eigentlich immer Bewegung im Markt. Das ist ja vor allem für die interessant, die vielleicht wochentags wenig Zeit haben. Dann kannst du dich abends hinsetzen und reden oder auch mal am Wochenende ein Stündchen. Klar, du musst natürlich darauf achten, dass der Broker dir auch den 24-Stunden Handel ermöglicht. Aber ich glaube, das ist schon bei den meisten Brokern der Fall, die Bitcoin & Co zum Trading anbieten. Rein auf denen Forex-Handel bezogen, wurden die Uhrzeiten ja schon genannt. Und, wie auch schon erwähnt, gibt es einige Broker, bei denen du teilweise auch am Wochenende noch handeln kannst. Das funktioniert dann über den Interbankenmarkt.
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