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Jens

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  1. Ja genau. Vor allem für die Leute die einerseits wenig Ahnung vom Trading haben - und auch gar nicht vorhaben, da groß was zu ändern - und andererseits für die Menschen, die keine Zeit haben, ist Copy Trading sehr gut geeignet. Denn man muss sich zwar hin und wieder mal hinsetzen und prüfen, ob die Trader noch gut geeignet sind. Aber das muss man ja nicht täglich machen. Am Anfang hat man ein wenig mehr zu tun. Da muss man zunächst ein Konto beim Broker eröffnen, zum Beispiel bei eToro, Geld einzahlen usw. Obwohl das an sich nicht so viel Zeit in Anspruch nimmt und auch nicht so kompliziert ist. Schwieriger ist es dann eher, die Auswahl der Trader zu treffen, denen man folgen möchte. Wenn man da wenig Ahnung hat, muss man sich natürlich erst einmal etwas einlesen. Denn blindlings die Trader mit der größten Rendite zu nehmen ist bei Weitem nicht empfehlenswert! Das kann dann ganz schön nach hinten gehen. Daher in Ruhe schauen, wer infrage kommen könnte. Ein Hinweis sind auch Trader, die besonders beliebt sind. Das hat dann ja meist seinen Grund. Aber das allein ist nicht unbedingt ein Kriterium, das Erfolg verspricht. Und so alle 2 Wochen empfehle ich die Auswahl der Trader zu prüfen. Das heißt nicht, dass man alle zwei Wochen wechseln muss, aber man sollte zumindest immer mal wieder prüfen.
  2. Hallo Jane, das sind immer so Fragen, ob gerade jetzt ein guter Zeitpunkt ist, Kryptowährungen zu kaufen. Aber ich finde es schon mal gut, dass du einen Grund genannt hast, der dich auf die Idee bringt, warum es jetzt gerade ein günstiger Zeitpunkt sein könnte. Also, was Alex sagte stimmt natürlich im Allgemeinen. Das mgilt jedoch nur, wenn der Gesamtmarkt einbricht. Nehmen wir mal die aktuelle Situation mit Covid-19. Da brach der Gesamtmarkt im März drastisch ein. Da wäre es - im Nachhinein gesehen - günstig gewesen, da einzusteigen. Aber es wäre auch nicht gut gewesen blind jede Aktie zu kaufen. Schau dir nur die Kreuzfahrtschiff-Aktien an. Die haben sich bis heute nicht erholt. Das Gleiche gilt für viele Luftfahrt-Aktien. Und genau dieses Prinzip solltest du auf Kryptowährungen auch anwenden. Wenn der Gesamtmarkt der Coins abschmiert, könnte es eine gute Idee sein, diversifiziert einzusteigen. Wenn aber nur einzelne Coins abstürzen, könnte es auch triftige Gründe dafür geben. Und dann wäre es nicht gut, da einzusteigen. Es kommt auch darauf an, was für einen Zeithorizont du hast. Empfehlenswert wäre sicher, verschiedene Kryptowährungen auch in regelmäßigen Abständen zu kaufen, im Rahmen eines Sparplans. Dann kaufst du automatisch auch Anteile, wenn die Kurse nachgeben.
  3. Ich möchte das Thema mal noch aus einer anderen Warte heraus betrachten: Wenn du von vornherein gerade negative Emotionen hast, die nichts mit dem Trading zu tun haben, weil gerade privat irgendwas schief lief, dann lass das Trading an dem Tag sein! Du bist nicht fokussiert und die Gefahr, dass du Fehler machen wirst, ist sehr groß. Und diese Fehler wiederum führen zu noch mehr negativen Emotionen. Einige schreiben sogar ihre Emotionen bei der Analyse der Trades mit auf, sodass sie im Nachhinein feststellen können, warum evtl. ein Trade daneben ging. Wichtig ist dann eben auch entsprechend zu reagieren...
  4. Und außerdem: Das Beispiel von eToro ist zwar richtig, aber ich denke mal die Ausnahme. Die meisten Broker, die hohe Spreads verlangen haben keinen besonderen Service oder bieten ausgesprochene Zusatzdienste. Meistens kannst du die Broker dann gerne aussortierten 😄
  5. Das Risiko liegt in der Auswahl des Traders, dem du folgen möchtest. Denn du triffst ja keine eigenen Handelsentscheidungen, sondern das macht der Trader für dich. Bzw. werden seine Trades in deinem Depot kopiert. Daher solltest du sowohl bei der Auswahl des Traders gut aufpassen. Aber auch im Laufe der Zeit musst du das Depot im Blick behalten, um rechtzeitig zu reagieren, sollte sich der Trader als Flop entwickeln. Das Risiko besteht also darin, dass der Trader Verluste generiert, die sich dann auch auf dein Kapital auswirken. Du kannst natürlich auch mehrere Trader in dein Depot aufnehmen, ähnlich wie bei einer Fußballmannschaft, in der es ja auch nicht nur den einen Spieler gibt, sondern ein ganzes Team. Ist der eine Trader heute vielleicht nicht so gut drauf, wird das von einem anderen Trader wieder wettgemacht. Außerdem kannst du das Risiko durch weitere Parameter streuen bzw. senken. Ein weiteres Risiko ist, dass die Social Trading Plattform pleitegeht. Aber wenn du dich bei einem seriösen Anbieter registrierst, sollte dieses Risiko nicht allzu groß sein.
  6. Das hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Manche verlangen recht wenig, wie vielleicht nur 500 Euro als Mindesteinzahlung. Andere setzen den Betrag schon deutlich höher an, vielleicht 5.000 Euro oder sogar 10.000 Euro. Es gibt auch die Möglichkeit das Ganze mit einem Sparplan zu kombinieren. Manchmal ist die Mindesteinzahlung dann geringer, wenn man parallel einen Sparplan eröffnet. Man zahlt die Mindesteinzahlung dann quasi in Raten ein.
  7. Moin Dennis, ich versuche dir das mal etwas einfacher zu erklären - und nicht so wissenschaftlich 😉 Also ein Punkt ist, dass ein ETF Kosten verursacht. Mögen sie auch noch gering sein, sie fallen an und reduzieren damit die Rendite. Ein Index dagegen verursacht ja keine Kosten. Er hat die Wertpapiere ja nicht direkt in einem Portfolio, sondern bildet lediglich die Wertentwicklung eines fiktiven Portfolios ab. Von dem her schneidet ein ETF immer schlechter ab als ein Index. ABER! Es kann auch vorkommen, dass ein ETF besser abschneidet als der zugrunde liegende Index. Wie kann das passieren? Das hängt mit der Konstruktion eines ETFs zusammen. Um einen Index 1:1 abzubilden, müsste ein ETF exakt dieselben Wertpapiere in exakt derselben prozentualen Zusammensetzung beinhalten. Bei einem ETF auf den DAX oder den Dow Jones ist das kein Problem. Aber bei einem Index wie dem MSCI World, in dem circa 1.600 Aktien enthalten sind, ist das faktisch nicht möglich bzw. nicht sinnvoll. Der ETF müsste ja auch ständig die Wertpapiere kaufen und verkaufen, was ja wiederum Kosten verursacht. Daher greifen viele Portfolio-Manager auf ein einfaches Prinzip zurück: Sie bilden den Index nur zu - sagen wir mal - 99,8 Prozent ab. Das erreichen sie, indem sie - um beim Beispiel des MSCI World zu bleiben - nicht alle 1.600 Aktien kaufen, sondern nur beispielsweise 600 Aktien. (Ich nehme hier nur fiktive Zahlen, die genauen Angaben habe ich nicht.). Diese 600 Aktien decken aber eben zu 99,8 Prozent den Index ab. Die anderen 1.000 Aktien machen insgesamt nur 0,2 Prozent aus. Aufgrund der Aktien-Auswahl kann sich eben der ETF auch mal besser entwickeln als der eigentliche Index. Oder auch schlechter. Obwohl man natürlich sagen muss, dass die Unterschiede nur minimal sein werden. Also kurz zusammengefasst: - Ein ETF hat Kosten, die ein Index nicht hat - Die meisten ETFs nehmen nur eine Auswahl an Aktien aus dem Index auf und nicht die gesamten Wertpapiere, was sich sowohl negativ als auch positiv auf die Wertentwicklung auswirken kann.
  8. Hi Benjamin, nein auf keinen Fall brauchst du einen Uni-Abschluss, um Aktienhändler zu werden. Zumindest nicht, wenn du für dich im Eigenhandel Aktien traden möchtest. Klar, wenn du bei einer Bank im Depotgeschäft arbeiten willst, dann hilft ein Uni-Abschluss ungemein. Aber selbst dort ist es nicht zwingend Voraussetzung. Da entsteht ja auch die Frage, was konkret man denn studieren soll? Bildende Kunst nützt dir wahrscheinlich nicht viel, wenn du am Aktienmarkt Geld verdienen möchtest 😉 Betriebswirtschaftslehre oder etwas in der Richtung würde dann schon mehr Sinn machen. Aber selbst das ist nicht Voraussetzung für Erfolg. Es kommt auch darauf an, welchen Handelsstil du bevorzugst. Falls du in erster Linie sehr kurzfristig tradest, auf Basis von Chartanalyse, dann nützt dir selbst ein BWL-Studium recht wenig - zumindest wenn man nur die fachlichen Inhalte berücksichtigt. Solltest du dagegen langfristig orientiert, also eher der Investor-Typ sein, dann wäre es gut, wenn du eine Bilanz lesen und interpretieren kannst. Aber dazu musst du ja nicht gleich studieren...
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