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Trader007

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  1. Hi Sam, es gibt mindestens zwei Möglichkeiten, wie du gehebelt mit ETFs handeln kannst. Der erste Gedanke ist der, den du vermutlich auch direkt ansprichst, dass du einen ETF kaufst, der in sich bereits einen Hebel enthält. Die andere Variante ist die, dass du einen klassischen ETF kaufst, den aber mit einem Hebel. Der Unterschied ist der, dass du bei der ersten Variante einen ETF kaufst, bei dem der Emittent bereits einen Hebel inkludiert hat. Also mal ein ganz einfaches Beispiel: Du kaufst einen ETF, der den DAX 2-fach hebelt. Die Schwankungen werden also doppelt so hoch ausfallen wie der originäre Index. Die zweite Möglichkeit ist, dass du einen CFD auf einen DAX-ETF handelst. Beim CFD Broker kannst du dann einen Hebel einstellen, meist zwischen 1:1 (also ohne Hebel) und 1:5 (abhängig ist das vom konkreten ETF). Ich empfehle dabei auf die zweite Variante zurückzugreifen, da dies in der praktischen Umsetzung deutlich einfacher ist. Zudem hast du ja sicher als Ziel, den ETF eher zu traden, als für viele Jahre oder Jahrzehnte im Depot zu behalten. Bei einem CFD Broker fallen in der Regel keine Ordergebühren an. Beim direkten Kauf eines ETFs an einer Börse musst du dagegen häufig Gebühren zahlen.
  2. Um diese Frage zu beantworten, musst Du Dich schon ein wenig mit der Materie auskennen. Ich setze das mal hier voraus und erkläre daher nicht alle Details von Beginn an. Der Unterschied zwischen innerem und äußerem Wert ist der, dass der innere Wert einer Option die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswertes und dem Strike-Preis angibt (kann maximal auf 0 fallen, also nicht ins Negative rutschen). Der äußere Wert einer Option gibt dagegen die Differenz zum tatsächlich gehandelten Preis einer Option an. Hier könnte man wieder sagen, die Differenz zwischen dem Marktpreis der Option und dem inneren Wert ergibt den äußeren Wert. Der äußere Wert wird auch als Zeitwert bezeichnet. Also: innerer Wert + äußerer Wert = Optionspreis Beispiel: Call-Option auf Aktie A mit Strike bei 100 Euro. Aktie notiert bei 110 Euro. Innerer Wert: 110 Euro - 100 Euro = 10 Euro. Die Option wird aber nicht zu 10 gehandelt, sondern beispielsweise zu 12 Euro. Die 2 Euro (12 - 10 Euro) sind der äußere Wert, sprich der Zeitwert. Also: 10 Euro innerer Wert + 2 Euro äußerer Wert = 12 Euro Optionspreis Wie Du siehst, ändert sich der Preis einer Option permanent, da sich auch der Preis des Basiswertes permanent ändert und dadurch der innere Wert. Der Zeitwert wird im Laufe der Zeit (wie das klingt 😉 ) immer weniger bis er auf 0 fällt. Am Ende der Laufzeit besteht der Optionswert nur aus dem inneren Wert.
  3. Kommt drauf an, wie hoch dein Startkapital ist. Wenn du genügend Kohle hast, die du gleich zu Beginn investieren kannst und außerdem einen guten Mentor, dann kann das schon was werden. Dauert vielleicht ein bisschen, aber es kann klappen. Was auf jeden Fall nicht geht, ist mit 100 Euro in wenigen Monaten zum Millionär werden 😉
  4. Das ist eine Art elektronisches Portemonnaie oder Girokonto. Du kannst ja die Coins nicht physisch besitzen und es gibt auch keine Bank bei der du ein Konto eröffnen kannst für die Coins. Das Wallet ist da eine Art Ersatz dafür. Für jedes Wallet bekommst du außerdem einen Schlüssel. Das ist vergleichbar mit der Kontonummer. Kennst du den Schlüssel eines anderen, kannst du ihm Coins schicken und er dir natürlich auch.
  5. Es gibt eine ganze Reihe von Unterschieden zwischen den Forex-Märkten und anderen Assets, wie Aktien, Indizes oder Rohstoffe. Zum Beispiel die Handelszeiten. Der Forex-Markt schläft quasi nie. Du kannst von Sonntagabend an bis Freitagabend ununterbrochen handeln. Die Kurse im Währungshandel können eigentlich auch nicht auf 0 fallen, höchstens dann, wenn die Währung wertlos wird. Du musst dir halt bewusst machen, dass du quasi Währungsräume handelst, keine Aktien oder Indizes, die ja auch Aktien bestehen (zumindest die meisten). Forex-Märkte sind auch nicht von einer Nachfrage abhängig wie bei Rohstoffen. Natürlich gibt es Rohstoffsensible Währungen, wie der Kanadische oder Australische Dollar. Aber es fließen noch viel mehr Faktoren in die Bewertung einer Währung ein. Hinzukommt, dass es sozusagen der liquideste Markt der Welt ist. Bei keiner anderen Assetklasse ist so viel Geld im Markt. Auch die Teilnehmer sind andere als an den Aktienmärkten. Dies alles gilt es zu berücksichtigen.
  6. Meiner Meinung nach eignet sich für einen Anfänger fast jeder Broker, der eine EU-Regulierung hat. Denn diese Broker zahlen immer aus und das ist das Wichtigste. Grundsätzlich handle ich aber gern bei australischen Brokern, vor allem bei IC Markets. Das ist der größte und beste CFD Broker der Welt. Zudem hast du dort einen Hebel von bis zu 1:500. Was natürlich nicht heißt, dass du das sofort nutzen solltest! Außerdem habe ich die MetaTrader 4 App auf meinem Handy und kann alle Trades bei IC Markets von unterwegs aus verfolgen. Bei VantageFX habe ich auch ein CFD Konto, ebenfalls ein australischer Broker, mit dem ich sehr zufrieden bin.
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