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Andy Reuter

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  1. Ich nutze ETFs nur selektiv. Das heißt also, dass mein Portfolio nicht überwiegend aus ETFs besteht. Ich suche mir eine Reihe von Einzelaktien heraus, in die ich investiere. Und lediglich Themen oder Branchen oder Länder in denen mir das Risiko zu groß ist, in eine einzelne Aktien zu investieren oder wo das zu kompliziert und zu schwierig ist, greife ich auf ETFs zurück. Insbesondere bei Schwellenländern habe ich auf ETFs zurückgegriffen. Auch bei Hype Themen, wie beispielsweise Wasserstoffaktien, habe ich mir mit ein wenig Geld einen ETF ins Depot gelegt. Was ich wohl besser nicht hätte tun sollen 😉 Aber der Großteil meines Portfolios besteht schon aus einzelnen Aktien und weniger aus ETFs. Für mich sind ETF eher die Ergänzung für bestimmte Gebiete, in denen mir bei denen mir eine Einzelinvestition nicht möglich ist. Grundsätzlich würde ich auch bei Anleihen auf ETFs zurückgreifen. Aber ähnlich wie Stefphanie das schon beschrieben hatte, kommt das für mich momentan auch nicht in Betracht.
  2. Ja mit Sicherheit könnten Banken und Zentralbanken ihrer eigenen Kryptowährungen erschaffen. Und wie bereits erwähnt wurde, tun sie das ja auch. Der ursprüngliche Gedanke bei der Erschaffung von Bitcoin war ja, dass Verbraucher unabhängig von Banken werden. Wenn jedoch Banken und Zentralbanken selbst ihre eigenen Kryptowährungen erschaffen, würde das diesem Ziel eigentlich entgegenstreben. Allerdings ist das genau die Entwicklung die wir aktuell beobachten. Dadurch, dass Finanzinstitute und auch Regierungen daran arbeiten Ihre eigenen Coins zu erschaffen, erstellen Sie ein System, in denen die Überwachung von Bürgern noch mehr voranschreitet. Das Projekt “gläserner Bürger” nimmt noch mehr Gestalt an. Denn dadurch können ja sämtliche Zahlungsströme überwacht werden und nicht nur das, auch kontrolliert. Mit Kontrolle meine ich, dass gegebenenfalls die Bank oder der Staat auch eingreifen kann. Ich bin sicher, dass in einigen Jahren es ganz offiziell staatliche Kryptowährungen geben wird. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es so weit ist.
  3. Hallo Benjamin, wenn du als DayTrader besser werden willst, brauchst du die Bereitschaft, immer weiter zu lernen. Gib niemals auf. Mach immer weiter. DayTrading ist eines der härtesten Geschäfte. Nicht körperlich, sondern mental. Man bekommt sofort und ganz direkt das Feedback vom Markt, ob eine Entscheidung richtig oder falsch war. Du kannst die Schuld niemals auf andere abwälzen. Es macht sich sofort auf deinem Konto bemerkbar. Wenn alles gut läuft und du Geld verdienst, ist das alles kein Problem. Aber die Herausforderung ist, wenn du eine Zeit lang Trades machst, mit denen du Verluste einfährst. Dann darfst du nicht einfach so aufgeben. Mit “weitermachen” meine ich aber nicht, einfach deinen Ding durchzuziehen. Es kann ja durchaus sein, dass deine Strategie oder Herangehensweise nicht ganz richtig ist. Daher musst du dich schon hinterfragen. Die Schwierigkeit besteht jetzt darin, festzustellen, ob du einen Fehler gemacht hast, oder ob es sich um einen normalen Drawdown handelt. Auf der einen Seite muss man sich hinterfragen, auf der anderen Seite muss man sich selbst aber auch vertrauen. Ganz schwieriger Spagat meiner Meinung nach. Und das gleiche gilt natürlich auch, wenn es mal so richtig gut läuft. Dann darfst du nicht denken, dass du der absolute King bist. Demut ist ganz wichtig! Auch hier musst du wieder sehen, ob du einfach den richtigen Riecher hattest oder ob es Glück war. Denn genauso, wie du alles richtig machen kannst und dennoch mal eine Phase eines Drawdown hast, genauso kannst du so ziemlich alles falsch machen und dennoch mal eine Phase haben, in der du Gewinne machst. Denk auch bitte daran, dass die Börse, insbesondere das Daytrading, auf kurzfristige Sicht eher eine 50/50 Sache ist, fast so wie im Casino. Erst auf langfristige Sicht macht sich eine gute Strategie bemerkbar.
  4. Hey Jane, das kann man so pauschal nicht sagen, ob du Optionen mit in dein Portfolio bzw. dein Depot mit aufnehmen solltest. Denn da kommt es auf so viele Faktoren an, da kann man nicht einfach sagen: Ja, mach mal. Oder: Nein, lass mal besser bleiben. Also grundsätzlich solltest du erst dann Optionen handeln, wenn du auch über ein entsprechendes Kapital verfügst. Oder alternativ eine gewisse Größe im Aktienportfolio hast. Denn üblicherweise handelt man Optionen Kontrakte, wobei immer 100 Aktien einen Kontrakt bilden. Wenn du von einer bestimmten Aktie also bereits 100 Aktien im Depot hast, dann kannst du dir überlegen, diese zu “veroptionieren”, um einen Cashflow aufzubauen. Oder du hast vor, sowieso mindestens 100 Aktien einer bestimmten Firma zu kaufen. Dann kannst du Call-Optionen verkaufen. Du bekommst eine Prämie, musst aber im Gegenzug zu einem bestimmten Stichtag bereit sein, die 100 Aktien (oder mehr) zum vereinbarten Preis auch abzunehmen. Wenn der Preis dann aber zum Stichtag niedriger ist, musst du trotzdem kaufen. Aber im Gegenzug hast du ja auch dafür eine Prämie bekommen. Das waren nur mal ganz einfache Beispiele, wann Optionen Sinn machen könnten. Es gibt natürlich auch direkt Strategien, die nur mit Optionen funktionieren. Aber als Beimischung sind oben genannte Ideen sicher sinnvoll. Aber wie gesagt, erst wenn du ein bestimmtes Kapital hast oder mindestens 100 Aktien von einer Firma. Und dann muss dein Broker ja auch noch den Optionshandel ermöglichen, das machen ja auch nicht alle.
  5. Hallo Ben, nein, du brauchst natürlich keine Universitätsausbildung. Ich wüsste auch gar nicht in welchem Bereich. Wenn du Auto fahren lernen willst, gehst du ja auch nicht an die Uni um das zu lernen. Klar, du kannst an der Uni lernen, wie ein Auto funktioniert, wie es aufgebaut ist, wie die chemischen Prozesse sind, die während der Fahrt passieren und so weiter. Du brauchst natürlich einige theoretische Grundkenntnisse, vor allem in Bezug auf die Straßenverkehrsordnung. Aber das Autofahren an sich lernst du dadurch nicht. Das musst du schon selbst üben und ausprobieren. Genauso ist es mit dem Aktienhandel. Du kannst an der Universität eine Menge über Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft etc. lernen. Das ist bestimmt auch irgendwo hilfreich. Aber das allein hilft dir nicht dabei Aktien erfolgreich zu handeln. Auch hier gibt es natürlich ein gewisses theoretisches Wissen, welches du dir aneignen musst, das ist ja ganz klar. Aber dadurch allein kannst du noch nicht profitabel Aktien traden. Um nochmal den Bezug zum Autofahren und Autofahren lernen herzustellen: Dort gehst du in eine Fahrschule und der Fahrlehrer zeigt dir wie das geht. Es ist bei uns im Land natürlich gesetzlich vorgeschrieben, daher musst du dahin. Aber selbst wenn es keine Pflicht wäre, würde sich das schon anbieten! Denn stell dir mal vor, du kannst nicht Auto fahren und würdest versuchen es ganz allein zu lernen. Das geht nicht! Zumindest nicht bei einem Auto, wo du manuell schalten musst. Und ähnlich ist es wiederum an der Börse. Gut, hier gibt es keine gesetzliche Regelungen, dass du das erst bei jemandem lernen musst. Aber mal einfach diesen Gedanken weitergesponnen, ist das schon sinnvoll, sich Hilfe bei jemandem zu suchen, der da richtig Ahnung hat! Was passiert, wenn du ohne Fahrkenntnisse in ein Auto steigst und auf die Straße damit fährst? Der Unfall ist vorprogrammiert. Wie ist es im Aktienhandel? Der Unfall, nämlich der Verlust deines Geldes, ist quasi vorprogrammiert! Suche dir deshalb jemanden, von dem du den Aktienhandel lernen kannst!
  6. Hallo Benjamin, die Frage, welche Branchen am Aktienmarkt Gewinne erzielen ist ja eigentlich unabhängig davon, ob du in Pennystocks investieren willst oder nicht. Oder verstehe ich das falsch? Kann natürlich auch so von dir gemeint sein, dass du zunächst erst einmal schauen willst, welche Branchen im allgemeinen Gewinne erzielen und dir dann entsprechend dieser Branche Pennystocks herausziehen willst. Ja, wäre auch eine Strategie... Aber ich bin mir relativ sicher, dass sich der Handel oder das Trading mit Pennystocks weniger daran orientiert, ob die Firma gute Gewinne macht oder nicht. Denn wenn sie eine ordentliche Bilanz und viel Zukunftsphantasie hätte, dann wäre sie womöglich kein Pennystock mehr. Aber um auf deine Frage zurück zu kommen. Es gibt in jeder Branche profitable Unternehmen, die Gewinne machen. Mann kann nicht pauschal sagen, dass eine bestimmte Branche gar keine Gewinne macht. Denn ansonsten würde es diese Branche ja nicht geben. Es kann natürlich sein, dass eine Branche im Umbruch ist. Das die Firmen in der Vergangenheit gute Gewinne erwirtschafteten, aber mittlerweile das Geschäftsmodell überholt ist. Das beste Beispiel sind wohl Pferdekutschen. Bis vor vielleicht 100 Jahren ein gutes Geschäft, aber mittlerweile gibt es bestimmt keine börsennotierte Firma mehr, die ausschließlich Kutschen herstellt 😉 Die Software und Cloud Branche läuft sehr gut und wird es in absehbarer Zeit auch. Dann gibt es Branchen, die Schwankungen unterworfen sind, wie die Tourismus Branche. Mit Corona gibt es da doch einige Einbußen. Aber vor Corona liefen einige Firmen richtig gut! Und dann gibt es Branchen, in denen die Unternehmen überwiegend noch kein Geld verdienen, dies aber mutmaßlich in Zukunft tun werden. Hier seien die Themen Elektromobilität und Marihuana genannt. Klar, einige Unternehmen erwirtschaften Gewinne, aber häufig nicht in dem Umfang, wie es der Kursverlauf vermuten würde. Tja, aber diese Firmen sind ja dann meist auch keine Pennystocks. Also halten wir fest: Generell würde ich Pennystocks nicht danach traden, in welcher Branche sie tätig sind. Pennystocks sind schließlich nicht umsonst Aktien auf Penny-Niveau...
  7. Hi Jane, die Frage die sich natürlich im Zusammenhang mit der Erklärung bzw. dem Unterschied zwischen einem Investmentfonds und einem ETF ergibt, ist, wann man welche Investition tätigen sollte. Sind also ETFs besser oder aktiv gemanagte Investmentfonds. Ohne das jetzt mit konkreten Zahlen belegen zu können, bin ich mir aber sicher, dass es dazu unzählige Studien gibt. Du musst nur mal danach googeln. Vielleicht mal nur einige Anregungen oder Ideen dazu. Ohne aber jetzt sagen zu wollen, das eine ist besser als das andere. Es ist natürlich Fakt, dass ein aktiv gemanagter Investmentfonds deutlich mehr Kosten für dich verursacht. Diese Kosten musst du nicht direkt bezahlen, sondern wird mit dem Fondsvermögen verrechnet. Die Kosten liegen nicht selten bei über 5 Prozent. Gehen wir der Einfachheit halber mal von 5 Prozent pro Jahr aus. Ein ETF - auch hier kommt es natürlich wieder auf den konkreten ETF an - verursacht, sagen wir mal, 0,5 Prozent pro Jahr. Ohne große Mathematikkenntnisse wird hier schnell deutlich, dass der Fondsmanager allein 4,5 Prozent pro Jahr mehr als der ETF erwirtschaften muss, nur, damit er auf dieselbe Rendite kommt. Wenn man davon ausgeht, dass im langfristigen Mittel Aktienmärkte im Schnitt 6 bis 8 Prozent pro Jahr zulegen, sind 4,5 Prozent pro Jahr nur um die Kosten zu decken, eine ganze Menge Rendite! Wenn der ETF demnach 6 Prozent erwirtschaftet, muss der Manager ein Plus von über 10 Prozent schaffen, nur um auf demselben Level zu sein! Es mag schon vorkommen, dass es ein Manager schafft, in einem Jahr eine Outperformance gegenüber dem ETF zu erreichen Aber dauerhaft? Sehr fraglich. Nichtsdestotrotz gibt es einige wenige Fondsmanager, die das wirklich schaffen. Diese sind aber selten. Auf der anderen Seite können aktiv gemanagte Investmentfonds mit einem anderen Aspekt punkten: einer geringeren Volatilität, sprich Schwankungsbreite. Der Fonds hat möglicherweise keine deutlich überlegenere Rendite gegenüber einem Vergleichsindex, aber er schwankt auch nicht so stark. Das heißt, die Verlustphasen fallen deutlich geringer aus. Das ist natürlich kein Muss! Aber es kann eben der Fall sein...
  8. Guten Tag Paul, du handelst ja nicht aus Spaß oder weil du Langeweile hast (obwohl das tatsächlich bei einigen ein Faktor ist!), sondern um Geld zu verdienen. Wenn du nun messen möchtest, wie gut deine Strategie im Forex Trading ist, musst du nur schauen, wie viel Geld du damit verdient hast bzw. aktuell damit verdienst. Denn das ist der alles entscheidende Punkt: wenn du mit einer Forex Strategie Geld verlierst (dauerhaft gesehen), dann ist sie nicht geeignet. Obwohl das Geld verdienen der wichtigste Punkt ist, spielen noch weitere Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel das Verhältnis von Gewinn- zu Verlustrades. Wenn du beispielsweise bei deiner Strategie zwar Gewinn gemacht hast, dies aber nur auf einen einzigen Mega-Trade zurückzuführen ist, dann hattest du einfach nur Glück. Aber vermutlich lassen sich solche Trades nicht reproduzieren. Natürlich kann man nicht sagen, dass mehr als die Hälfte der Trades positiv sein müssen. Es kann auch weniger sein. Wobei wir beim nächsten Aspekt sind: Der Gewinn und Verlust je Trade. Je mehr Gewinn je Trade und je weniger Verlust je Trade du machst, umso geringer das prozentuale Verhältnis der Gewinn- zu Verlust-Trades sein. Auch den maximalen Drawdown solltest du beachten sowie die Volatilität deiner Strategie. Zwar ist es besser, je geringer der Drawdown ist, aber du wirst immer einen haben. Das Ziel ist aber eben, diesen möglichst gering zu halten. Ein maximaler Drawdown von70 oder 80 Prozent wäre schon sehr krass. Denn es wird ja umso schwieriger wieder in die Gewinnzone zu kommen, je größer der Drawdown ist.
  9. Hi Jane, hier in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum gibt es ja eigentlich nur den CFD Handel. Spread Betting kommt - so wie ich das im Sinn habe - nur in Großbritannien vor. Also ich bin der Meinung, dass es da keinen wesentlichen Unterschied gibt. Ich vermute, dass Spread Betting eingeführt wurde, um eine britische Steuer zu umgehen. Im Laufe der Zeit hat sich das Modell dann als CFD Trading durchgesetzt. Du kannst bei beiden auf steigende und fallende Kurse spekulieren. Sowohl beim CFD als auch beim Spread Betting schließt du mit dem Broker einen Vertrag ab, ob der Kurs steigt oder fällt, aber du investierst nicht in den Basiswert. Zudem kannst du bei beiden einen Hebel nutzen. In Großbritannien gibt, es glaube ich einen Unterschied was die steuerliche Belastung der beiden Derivate betrifft. Ich habe außerdem gelesen, dass Spread Betting Positionen wohl ein festes Ablaufdatum haben. Aber wie gesagt, in Deutschland gibt es diese Form des Tradings nicht. Von dem her…
  10. Hallo Benjamin, ein Demokonto für Spread Betting ist eine Art Testkonto, auf dem du mit virtuellem Kapital, also Spielgeld, etwas üben kannst. Vielleicht kennst du ja schon ein Musterdepot im Aktienbereich. Oder ein Demokonto im Forex und CFD Handel. Das ist de facto genau das Gleiche. Der große Vorteil von einem Demokonto ist, dass du kein Risiko hast. Du investierst ja nicht echtes Geld, sondern nur Demo-Geld sozusagen. Nachteilig ist natürlich, dass du auch keine echten Gewinne erzielst. Außerdem ist es von der Psyche her nicht dasselbe, ob du auf einem Demokonto handelst oder mit deinem echten Geld. Die Spread Betting Demokonten sind mittlerweile auch so aufgebaut, dass du quasi die richtige Handelsplattform des Brokers nutzen kannst und auch Realtime-Kurse zur Verfügung hast. Das kommt dem echten Handel schon sehr nahe. So gut wie jeder Spread Betting Broker bietet ein Demokonto an. Und das auch kostenfrei, du musst da also keine Einzahlung tätigen oder sonst was. Es kann aber sein, dass es zeitlich begrenzt ist. Meist ist das zeitliche Limit so 2 bis 3 Wochen. Wenn du ein Echtgeldkonto eröffnest, dann kannst du das Demokonto in der Regel parallel zu deinem Echtgeldkonto meistens zeitlich unbefristet nutzen. Nur für Interessenten gibt es eben häufig eine Befristung.
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