Jump to content

Lara M

Members
  • Content Count

    10
  • Joined

  • Last visited

Community Reputation

0 Neutral

Recent Profile Visitors

The recent visitors block is disabled and is not being shown to other users.

  1. Hi Marielle, ich persönlich nutze beides. Ich habe einen Finanzberater bei einer Bank, bei dem ich meine generellen Finanzangelegenheiten kläre. Darüber hinaus habe ich aber auch einen Teil meines Vermögens bei einem Robo-Advisor angelegt. Für mich sind Robo-Advisor eine gute Möglichkeit der Geldanlage ohne mich darum kümmern zu müssen. Denn hier wird ja alles für mich automatisch und online erledigt. Gleichzeitig ist es aber auch eine Anlageform, die auf lange Sicht ausgelegt ist. Ich habe auch noch andere Vermögensanlagen. Aber den Robo-Advisor sehe ich als eine Art Kernelement meiner Strategie. Hier fahre ich wenig Risiko und hier geht es für mich um Stabilität. Ich möchte einmal meine Altersvorsorge oder zumindest einen Teil meiner Altersvorsorge über diesen Robo-Advisor bestreiten. Dazu habe ich auch einen monatlichen Sparplan eingerichtet. Bei meinem Finanzberater habe ich das Girokonto, einige Versicherungen und auch Kredite. Auch ein paar Geldanlagen nutze ich bei meiner Bank vor Ort. Aber nicht den Großteil. Weil ich sehe es auch so, dass insbesondere bei Geldanlagen die Banken zu sehr auf ihre Provisionen achten und ausschließlich mit gewissen Partnern zusammenarbeiten. Deswegen kümmere ich mich lieber etwas mehr selber darum. Allerdings habe ich auch keine Lust, mich jeden Tag damit zu beschäftigen, deswegen nutze ich eben auch einen Robo-Advisor. Ich denke, es ist auch nicht gut nur oder das gesamte Vermögen ein Robo-Advisor anzulegen. Denn dann hat man auch keine Diversifizierung mehr. Denn sollte der Robo-Advisor nicht so gute Entscheidungen treffen, dann hätte man sein gesamtes Vermögen darin investiert. Und zu guter Letzt gibt es natürlich auch Unterschiede zwischen den Robo-Advisors.
  2. Hi Curtis, meiner Meinung nach macht einen guten Einstiegspunkt im Daytrading aus, dass du ihn auch belegen oder sagen wir mal begründen kannst. Deine Argumentation sollte dabei nachvollziehbar und auch schlüssig sein. Zudem sollte der Einstieg in einen Trade - unabhängig davon, ob du im Daytrading oder Swingtrading oder auf anderen Zeitebenen unterwegs bist - immer auf deinem System basieren bzw. deiner Strategie. Es würde keinen Sinn machen, eine Zeit lang nach einer bestimmten Strategie zu handeln, dann liest du irgendwo was, dass es charttechnisch für eine bestimmte Spekulation gut aussieht und dann gehst du den Trade ebenfalls ein. Aber eben nur, weil du das irgendwo gelesen hast. Auch wenn du dich natürlich niemandem erklären musst, so solltest du dennoch, zum Beispiel dir selbst gegenüber, immer erklären können, warum du gerade dort eingestiegen bist, wo du eingestiegen bist. Das ist die Basis für einen guten Einstiegszeitpunkt im Trading. Du musst wissen wieso. Und dabei reicht es einfach nicht aus, zu sagen, dass zum Beispiel der Kurs so weit gestiegen ist, dass eine Konsolidierung einfach fällig war. Es muss schon Hand und Fuß haben. Denn wenn du nicht weißt, warum du in den Trade eingestiegen bist, oder zumindest keine richtigen und fundierten Gründe dafür hattest, dann wirst du auf lange Sicht Verluste im Trading machen. Im Daytrading dann noch schneller, weil du ja da mehr Trades tätigst als bei anderen Tradingformen. Sicher, der diskretionäre Ansatz, also der Ansatz, dass du, salopp gesagt, aus dem Bauch heraus entscheidest, kann auch zum Erfolg führen. Aber nur, wenn du über ausreichend Erfahrung verfügst. Und selbst dann entscheidest du dich für einen Einstieg in einen Trade, weil du bestimmte Gründe dafür hast. Im Allgemeinen ist es jedoch besser, vor allem als Einsteiger und sogar als Fortgeschrittener, wenn du ein komplett regelbasierten Ansatz wählst. Das hat auch den Vorteil, das du keine Entscheidung aus dem Bauch heraus treffen musst. Selbstverständlich kann man als Trader auch beide Ansätze miteinander kombinieren. Zum Beispiel erfolgt der Einstieg und das Setzen von Stop Loss Marken regelbasiert, der Ausstieg dann aber teilweise diskretionär, sofern der Händler das abschätzen kann.
  3. Hey Ben, um so eine Frage zu beantworten, müssten wir natürlich noch einiges von dir wissen 🙂 Aber vielleicht mal nur ein paar allgemeine Tipps. Also so richtig Social Trading, möglicherweise noch in der Form von Copy Trading bieten in der EU nun nicht sooo viele Broker an. Also es gibt schon ein paar. Heraussticht hier vor allem eToro. Ich denke da kommt keiner dran vorbei, der sich mit Social Trading oder Copy Trading beschäftigt. Streng genommen ist wikifolio auch Social Trading. Du meldest dich bei wikifolio aber nicht direkt als Kunde an, sondern die Strategien der Trader oder Händler werden in Form eines Zertifikats emittiert, welches du dann bei deiner Hausbank bzw. deinem Online Broker ganz regulär über eine Börse kaufen kannst. Die Ausrichtung von eToro und wikifolio ist aber schon unterschiedlich, wenn gleich ein Händler bei beiden Anbietern seine Strategie umsetzen könnte. eToro legt den Fokus mehr auf CFD und Forex Trading. Auch Kryptowährungen können dort gehandelt werden. Im Rahmen des Copy Tradings werden dann eben insbesondere Forex Trader und CFD Trader kopiert. Man kann aber auch ganz klassische “echte” Aktien und ETFs langfristig handeln und so zum Top Trader aufsteigen. wikifolio dagegen setzt den Fokus dann eher auf den klassischen Wertpapierhandel. Die Trader, die ihre Strategien über ein wikifolio Zertifikat abbilden lassen, können Aktien, Anleihen, ETFs und sämtliche strukturierte Produkte, wie Hebelzertifikate usw. handeln. Natürlich kann man bei wikifolio auch kurzfristige Strategien handeln, indem man beispielsweise Knock-Out Zertifikate oder Optionsscheine einsetzt. Aber der reine Forex Handel ist dort nicht möglich, das ist aber eben auch nicht die Zielgruppe. Vielleicht kann man das eher so unterteilen: eToro ist im Bereich Social Trading oder Copy Trading vor allem für Anleger geeignet, die richtige Trader im Depot haben wollen. wikifolio dagegen setzt eher auf langfristige Strategien mittels Aktien und anderer Wertpapiere.
  4. Hallo Mark, ja, also wie ja hier schon erwähnt wurde, lohnt sich das Minen von Bitcoin nun nicht gerade. Es sei denn du lebst in einem Land, in dem der Strom unheimlich billig ist und du kannst eine ganze Mining-Farm aufbauen. Dann lohnt sich das schon 😉 Aber davon gehe ich nicht aus… Allerdings kannst du andere Kryptowährungen minen. Nicht alle, aber die aller meisten Coins werden durch Mining erzeugt. Klar, das lohnt sich natürlich auch nicht bei allen Coins. Du musst immer Kosten und Nutzen gegenrechnen. Eine weitere Möglichkeit wäre aber, dass du Coins einfach nur hältst, im englischen “hodlen” (kommt von “hold” = halten). Da kannst du Rewards also Belohnungen durch das sogenannten Staking verdienen. Das ist so zu verstehen: Damit das Netzwerk der Coins funktioniert, müssen die Transaktionen bestätigt werden. Das geschieht unter anderem durch bereits vorhandene Blöcke. Indem du selbst Coins hältst, kannst du quasi dadurch Transaktionen bestätigen und bekommst im Gegenzug einen Verdienst dafür. Natürlich reicht es nicht, die Coins einfach nur im Wallet zu haben. Am einfachsten ist es, du hinterlegst sie bei einer seriösen Krypto Börse. Im Gegenzug bekommst du eine Art Verzinsung für deine Coins. Die Höhe der Verzinsung ist wiederum abhängig vom Coin, den du dort hältst. Nicht für alle Kryptowährungen bekommst du solche Rewards. Da musst du dich im Vorfeld erkundigen. Und du kannst auch nicht bei allen Krypto-Börsen Staking betreiben, aber bei den großen und bekannten Börsen schon. Ach ja, die Rewards, also die Belohnung bekommst du eben in Form von weiteren Coins, nicht in Euro oder US-Dollar… Das wäre dann nämlich auch eine Möglichkeit, wie du ohne dein eigenes Zutun an weitere Coins kommst. Du musst also gar nicht minen. Früher gab es mal noch so Spiele, bei denen du als Belohnung ein paar Satoshis bekommen hast. Sowas gibts heute nicht mehr, also nicht in der Form, dass es was bringen würde. Ok, damals hat es ja auch nichts gebracht, aber durch den Wertanstieg waren die Satoshis plötzlich was wert. Wenn du denkst, dass der Bitcoin Kurs so weiter geht, dann würde das vielleicht doch noch lohnen 😉
  5. Hallo miteinander, tja, wie sollte ein Händler nun mit dem Ausfallrisiko des CFD Brokers umgehen? Denn dazu hat der Ronny ja noch nix gesagt. Er ist nur auf das Risiko an sich eingegangen 😉 Vielleicht kann ich dazu etwas beitragen. Also der vielleicht naheliegendste Schritt ist, sich im Vorfeld zu informieren, wie es um den CFD Broker bestellt ist. Nun muss ich sagen, dass das gut klingt, aber nicht leicht ist. Denn ich weiß gar nicht, ob CFD Broker Bilanzen veröffentlichen. Und selbst wenn, kann man als Laie hier Schlussfolgerungen daraus ziehen? Wohl eher nicht. Dennoch ist es selbstverständlich der entscheidendste Punkt, ein CFD Konto bei einem absolut seriösen Broker zu eröffnen. Denn das ist der beste und effektivste Schritt, das Ausfallrisiko des Brokers zu umgehen. Ich empfehle an dieser Stelle seriöse CFD Broker Vergleiche. Man kann auch schauen, wie lange die Unternehmen bereits am Markt sind. Sind die ggf. vielleicht sogar an der Börse notiert? Das wäre ein starkes Zeichen von Seriosität! Man kann auch versuchen herauszufinden, wie viele Kunden das Unternehmen hat. Denn als Faustregel können wir sagen: je mehr (zahlungskräftige bzw. gute) Kunden ein CFD Broker hat, desto besser. Aber das kann man als Außenstehender ebenfalls nur schwer beurteilen. Aber nach dem Motto: “1 Million Kunden können sich nicht irren”, ist das ebenfalls ein guter Hinweis auf einen finanzsoliden Broker. Ein anderer Aspekt wäre, sein Handelskapital auf mehrere Broker zu verteilen. Das ist ebenfalls keine große Sache, denn ein CFD Konto ist ja nur in wenigen Minuten eröffnet. Gleichzeitig kann man sich so hier die Vorteile von mehreren Brokern zugute machen. Vielleicht ein Konto bei eToro und ein anderes bei einem klassischen CFD bzw. Forex Broker. So kann man beiden Welten gut miteinander vereinen. Das macht natürlich nur Sinn, wenn entsprechendes Kapital vorhanden ist, oder demnächst vorhanden sein wird. Wegen 200 Euro muss keiner ein zweites Konto einrichten 😉
  6. Theoretisch besteht noch das Risiko, dass der Broker Insolvenz anmelden muss. In diesem Fall könnte es sein, dass das investierte Kapital ebenfalls komplett verloren geht. Warum kann man das sagen? Zwar gibt es - zumindest bei den EU-regulierten Brokern - eine Einlagensicherung, die in den meisten Fällen zwischen 20.000 Euro und 50.000 Euro liegt. Aber die Einlagensicherung bezieht sich nur auf nicht investiertes Kapital. Also das Geld, welches zum Zeitpunkt der Insolvenz nicht in CFDs investiert ist. Das liegt ganz einfach daran, dass du ja, sobald du einen CFD-Trade eingehst, einen Vertrag mit dem Broker eingehst. Die Einlagensicherung bezieht sich aber nur auf das Giralgeld, also das Geld, welches auf dem Girokonto, Sparkonto oder eben auf dem Verrechnungskonto liegt. Sobald du einen CFD Trade hast, bist du vertraglich einen Kontrakt mit dem Broker eingegangen, mit eben allen Rechten und Pflichten die sich daraus ergeben. Sollte es also eine Insolvenz eines CFD Brokers geben, dann ist das Kapital, welches du auf dem Verrechnungskonto hast, über die Einlagensicherung geschützt. Bis eben zu der gesetzlichen Maximalgrenze und sofern du bei einem CFD Broker mit Einlagensicherung handelst. Das Geld, welches zum Zeitpunkt der Insolvenz in CFDs angelegt ist, ist von deiner Seite her eine Forderung gegenüber dem Broker. Du müsstest in dem Fall über den Insolvenzverwalter deine Ansprüche geltend machen. Da sind deine Chancen allerdings nicht sehr groß, dass du da dein Geld wieder erhältst. Zudem kommt ja noch die Herausforderung auf dich zu, festzustellen, welchen Betrag du vom Broker beanspruchen kannst. Schließlich läuft der Trade ja. Und wenn der gerade im Minus ist, was dann? Auch wenn das Risiko momentan bei EU-regulierten Brokern nicht so groß ist, solltest du das dennoch im Hinterkopf behalten. Daher immer nur Kapital investieren, auf was du im Ernstfall verzichten kannst. Das bezieht sich demnach nicht nur auf den Verlust im Trading, sondern im absoluten worst case auch auf eine Insolvenz des CFD Brokers.
  7. Hi Anna, bei den Kosten des CFD Handels gibt es mehrere Dinge zu beachten. Schauen wir uns mal zunächst nur die Kosten an, die wirklich direkt etwas mit dem CFD Handel zu tun haben. Da gibt es vor allem zwei Dinge zu berücksichtigen: den Spread die Finanzierungskosten Der Spread ist vielleicht die bekannteste Kostenkomponente, da sie nicht nur m CFD Trading, sondern generell im Wertpapierhandel anfällt, also zum Beispiel beim Handel an jeder Börse. Der Spread ist vereinfacht gesagt die Differenz zwischen dem aktuell gestellten An- und Verkaufskurs. Ein Beispiel: Aktie A: aktueller Kaufkurs: 40,03 Euro; aktueller Verkaufskurs: 39,98 Euro. Die 5 Cent Unterschied wären hier der Spread, was im Übrigen bei einer liquiden Aktie recht hoch wäre, aber es geht ja hier nur um die Verdeutlichung. Wie wirkt sich der Spread nun auf dich aus oder wie “bezahlt” man den Spread? Ganz einfach - wir bleiben bei meinem Beispiel. Stell dir vor, du kaufst nun eine Aktie, das würde dich 40,03 Euro kosten. Wenn du die Aktie im selben Moment verkaufen möchtest - angenommen der Aktienkurs würde sich nicht bewegen - dann würdest du nur noch 39,98 Euro dafür bekommen, du hättest also 5 Cent Verlust gemacht. Wäre natürlich irrsinnig, die Aktie gleich wieder zu verkaufen. Die Aktie müsste also um 5 Cent steigen, damit du bei Plus / Minus 0 rauskommst. So wirkt sich der Spread auf deine Anlage aus. Die Höhe des Spreads ist im CFD Handel dabei in erster Linie vom Basiswert abhängig und in zweiter Linie vom Broker, sofern dieser ein Market Maker ist (Bei Wertpapierbörsen ist der Spread nur vom Basiswert und der Börse abhängig, nicht vom Broker). Je liquider der Basiswert ist, also umso mehr er gehandelt wird, umso kleiner wird der Spread. Der DAX zum Beispiel wird ja sehr häufig gehandelt. Hier gibt es teilweise einen Spread von unter 1 Cent! Und bei CFD Brokern bestimmen diese teilweise selbst noch ihren Spread, das ist schließlich eine Form, wie CFD Broker Einnahmen erzielen.
  8. Also ich denke auch, dass der Bitcoin Kurs früher oder später ordentlich zulegen wird. Aber ich muss auch ehrlicherweise sagen, dass ich mich hier nicht nur auf den Bitcoin verlassen würde. Ich investiere daher auch in andere Kryptowährungen von denen ich denke, dass sie ein gewisses Potenzial für die Zukunft haben. Zu erwähnen sei hier Ethereum, IOTA, Ripple oder Dash. Und dann noch mal der eine, mal der andere Coin. Die Schwierigkeit für mich besteht darin, dass ich einfach zu wenig Fachkenntnisse habe. Und ich kann es auch gar nicht abschätzen, welcher Coins sich da mal durchsetzen wird. Daher verteile ich mein Kapital auf mehrere Coins. Aber das sich Kryptowährungen im Allgemeinen in Zukunft einer noch größeren Nachfrage erfreuen, davon gehe ich ganz stark aus. Es gibt ja sogar Studien - wenn man das so bezeichnen kann - die einen Bitcoin Preis von 1 Million ausrufen. Ich bin natürlich nicht blauäugig und kaufe jetzt Bitcoin wie eine Verrückte, nur weil ich diese Studie gelesen habe. Aber es gibt offensichtlich nachvollziehbare Argumente für einen weiteren starken Anstieg im Bitcoin.
  9. Guten Abend Dennis, Krypto Börsen sind wie eine Art virtueller Marktplatz, nur das der Börsenbetreiber das Angebot und die Nachfrage automatisiert zusammenführt, während bei einem Marktplatz im engeren Sinne ja es viele Angebote und Nachfrage-Optionen gibt und jeder sucht sich das entsprechende raus. Eine Krypto-Börse funktioniert daher genauso wie eine Wertpapierbörse auch. Sie ermittelt laufend einen Kurs zum entsprechenden Coin, bei dem es am meisten Angebot und Nachfrage gibt. Bei diesem Kurs können also am meisten Stücke oder Coins den Besitzer wechseln. Das größtmögliche Volumen findet eben immer genau zum ermittelten Kurs statt. Der ändert sich eben ständig. Das Angebot und die Nachfrage kommt dabei durch die Marktteilnehmer zustande. Das sind unter anderem Leute wie du und ich, die vielleicht ein paar Coins kaufen oder verkaufen wollen. Dann gibt es auch Trader, die mit schnellen Trades Profit machen möchten. Normalerweise gibt es auch institutionelle Anleger, aber inwieweit die auch bei Kryptowährungen investiert sind weiß ich nicht. Also wenn, dann eher mit vergleichsweise - im Vergleich zu der Portfoliogröße der institutionellen Anleger - wenig Kapital. Denkbar wäre auch, dass die Börse selbst auf der Nachfrage oder Angebotsseite auftritt einfach, um eine gewisse Liquidität zu gewährleisten. Aber ob und in welchem Umfang das in der Praxis vorkommt weiß ich auch nicht. Wenn du CFDs bei einem sogenannten Market Maker handelst, dann tritt beispielsweise der Broker als Käufer oder Verkäufer deiner Position auf. Das heißt, du kaufst deine Position vom Broker und verkaufst sie auch wieder an ihn. Bei Börsen ist das aber eben grundsätzlich nicht der Fall.
  10. Hallo, genau, das Prinzip des Handelns von einem Ausbruch ist recht einfach und schnell erklärt. Wenn es dann aber konkreter wird, wird es schwieriger. Aber versuchen wir uns mal der Thematik etwas zu nähern und Licht ins Dunkel zu bringen. Der Einfachheit halber gehe ich mal davon aus, dass der Kurs einen Ausbruch “gen Norden” vollzieht, er also weiter steigt. Also ein Ausbruch kann ja prinzipiell nur dann erfolgen, wenn es eben einen Widerstand, einen Trendkanal, eine Trendlinie usw. gibt, die durchbrochen wird. Das heißt, der erste Schritt besteht darin, genau dieses erstmal zu identifizieren. Du musst also wissen und auch erkennen können, wo ein Widerstand oder eine Widerstandszone, Trendkanal etc. liegt. Manchmal ist das recht eindeutig. Zum Beispiel kannst du auf einige Charts schauen und siehst dort recht schnell einen seit geraumer Zeit anhaltenden Seitwärtstrend. Der Kurs der Aktie (oder des entsprechenden Basiswertes) pendelt immer zwischen zwei Zonen hin und her. Er steigt mal, er fällt mal, aber im Großen und Ganzen bewegt er sich eben immer in dieser einen Range. Sobald der Kurs diese Range nun nach oben durchbricht, kann man von einem Ausbruch ausgehen. Ich spreche deshalb zunächst nur von “ausgehen”, weil es sich auch um einen sogenannten Fehlausbruch handeln kann. Bei einem Fehlausbruch kommt der Kurs relativ schnell wieder zurück in die vorherige Range. Aber wenn er den Seitwärtskanal nachhaltig verlässt, dann kannst du getrost von einem Ausbruch ausgehen. Gelegentlich gibt es auch einen sogenannten Re-Test. Das heißt, der Kurs, der die Range gerade verlassen hat, kommt nach kurzer Zeit wieder zurück an das obere Ende der Range. Dort dringt er aber nicht wieder in die Range ein und pendelt wieder in dem Kanal, sondern dreht mehr oder weniger sofort wieder nach oben ab. Du kannst nun sowohl beim ersten Ausbrechen als auch beim Re-Test in den Trade einsteigen.
×
×
  • Create New...