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Lara M

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  1. Hallo miteinander, tja, wie sollte ein H√§ndler nun mit dem Ausfallrisiko des CFD Brokers umgehen? Denn dazu hat der Ronny ja noch nix gesagt. Er ist nur auf das Risiko an sich eingegangen ūüėČ Vielleicht kann ich dazu etwas beitragen. Also der vielleicht naheliegendste Schritt ist, sich im Vorfeld zu informieren, wie es um den CFD Broker bestellt ist. Nun muss ich sagen, dass das gut klingt, aber nicht leicht ist. Denn ich wei√ü gar nicht, ob CFD Broker Bilanzen ver√∂ffentlichen. Und selbst wenn, kann man als Laie hier Schlussfolgerungen daraus ziehen? Wohl eher nicht. Dennoch ist es selbstverst√§ndlich der entscheidendste Punkt, ein CFD Konto bei einem absolut seri√∂sen Broker zu er√∂ffnen. Denn das ist der beste und effektivste Schritt, das Ausfallrisiko des Brokers zu umgehen. Ich empfehle an dieser Stelle seri√∂se CFD Broker Vergleiche. Man kann auch schauen, wie lange die Unternehmen bereits am Markt sind. Sind die ggf. vielleicht sogar an der B√∂rse notiert? Das w√§re ein starkes Zeichen von Seriosit√§t! Man kann auch versuchen herauszufinden, wie viele Kunden das Unternehmen hat. Denn als Faustregel k√∂nnen wir sagen: je mehr (zahlungskr√§ftige bzw. gute) Kunden ein CFD Broker hat, desto besser. Aber das kann man als Au√üenstehender ebenfalls nur schwer beurteilen. Aber nach dem Motto: ‚Äú1 Million Kunden k√∂nnen sich nicht irren‚ÄĚ, ist das ebenfalls ein guter Hinweis auf einen finanzsoliden Broker. Ein anderer Aspekt w√§re, sein Handelskapital auf mehrere Broker zu verteilen. Das ist ebenfalls keine gro√üe Sache, denn ein CFD Konto ist ja nur in wenigen Minuten er√∂ffnet. Gleichzeitig kann man sich so hier die Vorteile von mehreren Brokern zugute machen. Vielleicht ein Konto bei eToro und ein anderes bei einem klassischen CFD bzw. Forex Broker. So kann man beiden Welten gut miteinander vereinen. Das macht nat√ľrlich nur Sinn, wenn entsprechendes Kapital vorhanden ist, oder demn√§chst vorhanden sein wird. Wegen 200 Euro muss keiner ein zweites Konto einrichten ūüėČ
  2. Theoretisch besteht noch das Risiko, dass der Broker Insolvenz anmelden muss. In diesem Fall k√∂nnte es sein, dass das investierte Kapital ebenfalls komplett verloren geht. Warum kann man das sagen? Zwar gibt es - zumindest bei den EU-regulierten Brokern - eine Einlagensicherung, die in den meisten F√§llen zwischen 20.000 Euro und 50.000 Euro liegt. Aber die Einlagensicherung bezieht sich nur auf nicht investiertes Kapital. Also das Geld, welches zum Zeitpunkt der Insolvenz nicht in CFDs investiert ist. Das liegt ganz einfach daran, dass du ja, sobald du einen CFD-Trade eingehst, einen Vertrag mit dem Broker eingehst. Die Einlagensicherung bezieht sich aber nur auf das Giralgeld, also das Geld, welches auf dem Girokonto, Sparkonto oder eben auf dem Verrechnungskonto liegt. Sobald du einen CFD Trade hast, bist du vertraglich einen Kontrakt mit dem Broker eingegangen, mit eben allen Rechten und Pflichten die sich daraus ergeben. Sollte es also eine Insolvenz eines CFD Brokers geben, dann ist das Kapital, welches du auf dem Verrechnungskonto hast, √ľber die Einlagensicherung gesch√ľtzt. Bis eben zu der gesetzlichen Maximalgrenze und sofern du bei einem CFD Broker mit Einlagensicherung handelst. Das Geld, welches zum Zeitpunkt der Insolvenz in CFDs angelegt ist, ist von deiner Seite her eine Forderung gegen√ľber dem Broker. Du m√ľsstest in dem Fall √ľber den Insolvenzverwalter deine Anspr√ľche geltend machen. Da sind deine Chancen allerdings nicht sehr gro√ü, dass du da dein Geld wieder erh√§ltst. Zudem kommt ja noch die Herausforderung auf dich zu, festzustellen, welchen Betrag du vom Broker beanspruchen kannst. Schlie√ülich l√§uft der Trade ja. Und wenn der gerade im Minus ist, was dann? Auch wenn das Risiko momentan bei EU-regulierten Brokern nicht so gro√ü ist, solltest du das dennoch im Hinterkopf behalten. Daher immer nur Kapital investieren, auf was du im Ernstfall verzichten kannst. Das bezieht sich demnach nicht nur auf den Verlust im Trading, sondern im absoluten worst case auch auf eine Insolvenz des CFD Brokers.
  3. Hi Anna, bei den Kosten des CFD Handels gibt es mehrere Dinge zu beachten. Schauen wir uns mal zun√§chst nur die Kosten an, die wirklich direkt etwas mit dem CFD Handel zu tun haben. Da gibt es vor allem zwei Dinge zu ber√ľcksichtigen: den Spread die Finanzierungskosten Der Spread ist vielleicht die bekannteste Kostenkomponente, da sie nicht nur m CFD Trading, sondern generell im Wertpapierhandel anf√§llt, also zum Beispiel beim Handel an jeder B√∂rse. Der Spread ist vereinfacht gesagt die Differenz zwischen dem aktuell gestellten An- und Verkaufskurs. Ein Beispiel: Aktie A: aktueller Kaufkurs: 40,03 Euro; aktueller Verkaufskurs: 39,98 Euro. Die 5 Cent Unterschied w√§ren hier der Spread, was im √úbrigen bei einer liquiden Aktie recht hoch w√§re, aber es geht ja hier nur um die Verdeutlichung. Wie wirkt sich der Spread nun auf dich aus oder wie ‚Äúbezahlt‚ÄĚ man den Spread? Ganz einfach - wir bleiben bei meinem Beispiel. Stell dir vor, du kaufst nun eine Aktie, das w√ľrde dich 40,03 Euro kosten. Wenn du die Aktie im selben Moment verkaufen m√∂chtest - angenommen der Aktienkurs w√ľrde sich nicht bewegen - dann w√ľrdest du nur noch 39,98 Euro daf√ľr bekommen, du h√§ttest also 5 Cent Verlust gemacht. W√§re nat√ľrlich irrsinnig, die Aktie gleich wieder zu verkaufen. Die Aktie m√ľsste also um 5 Cent steigen, damit du bei Plus / Minus 0 rauskommst. So wirkt sich der Spread auf deine Anlage aus. Die H√∂he des Spreads ist im CFD Handel dabei in erster Linie vom Basiswert abh√§ngig und in zweiter Linie vom Broker, sofern dieser ein Market Maker ist (Bei Wertpapierb√∂rsen ist der Spread nur vom Basiswert und der B√∂rse abh√§ngig, nicht vom Broker). Je liquider der Basiswert ist, also umso mehr er gehandelt wird, umso kleiner wird der Spread. Der DAX zum Beispiel wird ja sehr h√§ufig gehandelt. Hier gibt es teilweise einen Spread von unter 1 Cent! Und bei CFD Brokern bestimmen diese teilweise selbst noch ihren Spread, das ist schlie√ülich eine Form, wie CFD Broker Einnahmen erzielen.
  4. Also ich denke auch, dass der Bitcoin Kurs fr√ľher oder sp√§ter ordentlich zulegen wird. Aber ich muss auch ehrlicherweise sagen, dass ich mich hier nicht nur auf den Bitcoin verlassen w√ľrde. Ich investiere daher auch in andere Kryptow√§hrungen von denen ich denke, dass sie ein gewisses Potenzial f√ľr die Zukunft haben. Zu erw√§hnen sei hier Ethereum, IOTA, Ripple oder Dash. Und dann noch mal der eine, mal der andere Coin. Die Schwierigkeit f√ľr mich besteht darin, dass ich einfach zu wenig Fachkenntnisse habe. Und ich kann es auch gar nicht absch√§tzen, welcher Coins sich da mal durchsetzen wird. Daher verteile ich mein Kapital auf mehrere Coins. Aber das sich Kryptow√§hrungen im Allgemeinen in Zukunft einer noch gr√∂√üeren Nachfrage erfreuen, davon gehe ich ganz stark aus. Es gibt ja sogar Studien - wenn man das so bezeichnen kann - die einen Bitcoin Preis von 1 Million ausrufen. Ich bin nat√ľrlich nicht blau√§ugig und kaufe jetzt Bitcoin wie eine Verr√ľckte, nur weil ich diese Studie gelesen habe. Aber es gibt offensichtlich nachvollziehbare Argumente f√ľr einen weiteren starken Anstieg im Bitcoin.
  5. Guten Abend Dennis, Krypto B√∂rsen sind wie eine Art virtueller Marktplatz, nur das der B√∂rsenbetreiber das Angebot und die Nachfrage automatisiert zusammenf√ľhrt, w√§hrend bei einem Marktplatz im engeren Sinne ja es viele Angebote und Nachfrage-Optionen gibt und jeder sucht sich das entsprechende raus. Eine Krypto-B√∂rse funktioniert daher genauso wie eine Wertpapierb√∂rse auch. Sie ermittelt laufend einen Kurs zum entsprechenden Coin, bei dem es am meisten Angebot und Nachfrage gibt. Bei diesem Kurs k√∂nnen also am meisten St√ľcke oder Coins den Besitzer wechseln. Das gr√∂√ütm√∂gliche Volumen findet eben immer genau zum ermittelten Kurs statt. Der √§ndert sich eben st√§ndig. Das Angebot und die Nachfrage kommt dabei durch die Marktteilnehmer zustande. Das sind unter anderem Leute wie du und ich, die vielleicht ein paar Coins kaufen oder verkaufen wollen. Dann gibt es auch Trader, die mit schnellen Trades Profit machen m√∂chten. Normalerweise gibt es auch institutionelle Anleger, aber inwieweit die auch bei Kryptow√§hrungen investiert sind wei√ü ich nicht. Also wenn, dann eher mit vergleichsweise - im Vergleich zu der Portfoliogr√∂√üe der institutionellen Anleger - wenig Kapital. Denkbar w√§re auch, dass die B√∂rse selbst auf der Nachfrage oder Angebotsseite auftritt einfach, um eine gewisse Liquidit√§t zu gew√§hrleisten. Aber ob und in welchem Umfang das in der Praxis vorkommt wei√ü ich auch nicht. Wenn du CFDs bei einem sogenannten Market Maker handelst, dann tritt beispielsweise der Broker als K√§ufer oder Verk√§ufer deiner Position auf. Das hei√üt, du kaufst deine Position vom Broker und verkaufst sie auch wieder an ihn. Bei B√∂rsen ist das aber eben grunds√§tzlich nicht der Fall.
  6. Hallo, genau, das Prinzip des Handelns von einem Ausbruch ist recht einfach und schnell erkl√§rt. Wenn es dann aber konkreter wird, wird es schwieriger. Aber versuchen wir uns mal der Thematik etwas zu n√§hern und Licht ins Dunkel zu bringen. Der Einfachheit halber gehe ich mal davon aus, dass der Kurs einen Ausbruch ‚Äúgen Norden‚ÄĚ vollzieht, er also weiter steigt. Also ein Ausbruch kann ja prinzipiell nur dann erfolgen, wenn es eben einen Widerstand, einen Trendkanal, eine Trendlinie usw. gibt, die durchbrochen wird. Das hei√üt, der erste Schritt besteht darin, genau dieses erstmal zu identifizieren. Du musst also wissen und auch erkennen k√∂nnen, wo ein Widerstand oder eine Widerstandszone, Trendkanal etc. liegt. Manchmal ist das recht eindeutig. Zum Beispiel kannst du auf einige Charts schauen und siehst dort recht schnell einen seit geraumer Zeit anhaltenden Seitw√§rtstrend. Der Kurs der Aktie (oder des entsprechenden Basiswertes) pendelt immer zwischen zwei Zonen hin und her. Er steigt mal, er f√§llt mal, aber im Gro√üen und Ganzen bewegt er sich eben immer in dieser einen Range. Sobald der Kurs diese Range nun nach oben durchbricht, kann man von einem Ausbruch ausgehen. Ich spreche deshalb zun√§chst nur von ‚Äúausgehen‚ÄĚ, weil es sich auch um einen sogenannten Fehlausbruch handeln kann. Bei einem Fehlausbruch kommt der Kurs relativ schnell wieder zur√ľck in die vorherige Range. Aber wenn er den Seitw√§rtskanal nachhaltig verl√§sst, dann kannst du getrost von einem Ausbruch ausgehen. Gelegentlich gibt es auch einen sogenannten Re-Test. Das hei√üt, der Kurs, der die Range gerade verlassen hat, kommt nach kurzer Zeit wieder zur√ľck an das obere Ende der Range. Dort dringt er aber nicht wieder in die Range ein und pendelt wieder in dem Kanal, sondern dreht mehr oder weniger sofort wieder nach oben ab. Du kannst nun sowohl beim ersten Ausbrechen als auch beim Re-Test in den Trade einsteigen.
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