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Paul Beck

Was ist die beste Handelsplattform?

Question

5 answers to this question

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Viele angehende Trader unterschätzen unserer Erfahrung nach die Bedeutung einer guten Handelsplattform. Denn in der Regel verbringt man jeden Tag viele Stunden damit, den Chart mit Hilfe der Trading Software zu analysieren. Bei dieser Tätigkeit ist es wichtig, dass man durch die Plattform beim Forex und CFD Handel möglichst optimal unterstützt wird. Bei den meisten Brokern hat man heutzutage die Wahl zwischen einer hauseigenen Plattform und der Software von Drittanbietern. Die bekannteste Software ist dabei nach wie vor der MetaTrader (MT). Insgesamt ist es empfehlenswert, die Handelsplattformen eines Brokers auszuprobieren, bevor man sich endgültig für einen bestimmten Anbieter entscheidet. Diesen Test kann man zum Beispiel im Rahmen eines kostenlosen Demokontos durchführen. So kann man bei den meisten Brokern ein solches Konto innerhalb weniger Minuten eröffnen und in der Regel für einen Zeitraum von 30 Tagen nutzen.

Eine gute Handelsplattform sollte dabei folgende Kriterien erfüllen. Die Software sollte übersichtlich gestaltet sein und vor allem über die nötigen Funktionen für die technische Analyse verfügen. Zum einen sind dies Zeichenwerkzeuge, die man benötigt, um die Charts fundiert analysieren zu können. Wichtig sind in diesem Zusammenhang insbesondere Trendgeraden, Kanäle sowie Widerstands- und Unterstützungslinien. Außerdem nutzen viele Trader unserer Erfahrung nach auch gerne die Fibonacci Levels. Daher sollte einem die Trading Plattform auch dieses Tool zur Verfügung stellen.

Zum anderen ist es wichtig, dass einem die Handelsplattform auch technische Indikatoren zur Verfügung stellt. Beliebt sind in diesem Zusammenhang beispielsweise Gleitende Durchschnitte, der RSI Indikator, der MACD Indikator und die Stochastik. Insgesamt eignen sich die genannten Indikatoren sehr gut dafür, um Signale für Einstiege und Ausstiege zu erhalten.

Auch der MetaTrader verfügt über die genannten Tools und Funktionen. So ist die Handelsplattform bereits von Haus aus mit über 30 technischen Indikatoren ausgestattet. Allerdings haben gerade Einsteiger häufig Probleme damit, sich mit dem MT anzufreunden. Dies liegt vor allem daran, dass die Benutzeroberfläche vom Design her veraltet wirkt. Jedoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Denn in punkto Funktionsvielfalt ist der MetaTrader den meisten Broker eigene Plattformen überlegen. So ist es zum Beispiel einfach, den MT um zusätzliche Funktionen und Indikatoren zu erweitern. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Trading mit dem MetaTrader zu automatisieren. Dies ist vor allem für diejenigen Trader interessant, die sich nicht den ganzen Tag mit dem Forex und CFD Trading beschäftigen können. So kann man in diesem Fall seine Strategie einfach durch den MetaTrader handeln lassen.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch der StereoTrader. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung für den MetaTrader. Allerdings wird dadurch der MT massiv erweitert und es werden sehr viele sinnvolle Funktionen hinzugefügt. Daher wir der StereoTrader auch gerne von professionellen Händlern eingesetzt. Ob ein Broker einem diese Software zur Verfügung stellt, kann man mit einem Broker Vergleich herausfinden.

Allerdings werden unserer Erfahrung nach auch die selbst entwickelten Plattformen der Broker zunehmend besser. Insgesamt ist es schwierig, darüber eine allgemeingültige Aussage zu treffen. Wie gesagt, ist es daher sinnvoll, sich die verschiedenen Plattformen der Broker einmal selbst anzusehen. Manche Broker versuchen sich auch mit speziellen Funktionen von ihren Mitbewerbern abzuheben. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang beispielsweise das immer beliebter werdende „Social Trading“: Dabei kann man anderen Tradern folgen und vor allem auch deren Trades kopieren. Im Idealfall besteht daher die Möglichkeit, von der Performance der anderen Händler zu profitieren. Manche Broker integrieren das Social Trading dabei sehr gut in die eigene Plattform und ermöglichen es einem zum Beispiel, sehr einfach nach konstant profitablen Tradern zu suchen.

Insgesamt ist die Frage nach der besten Handelsplattform daher schwierig zu beantworten - mit dem angesprochenen MetaTrader macht man jedenfalls nichts verkehrt.

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Hi Paul,

 

ich nutze immer den MetaTrader 4. Die meisten Forex und CFD Broker sollten dir eine Anbindung an den MetaTrader bieten. Wenn nicht, dann kommt der Broker für mich nicht infrage - zumindest nicht für das Day- und Swingtrading, für langfristige Investitionen oder Social Trading braucht man ja keinen MetaTrader. Der Vorteil für mich ist, dass ich die Plattform kenne und sie sehr viele Funktionen bietet. Zudem kann ich im Internet eher Informationen zu MetaTrader finden, wenn ich Hilfe brauche, als zu den eigenen Brokerplattformen. Letzten Endes sind die Broker Plattformen auch irgendwie alle gleich. MetaTrader ist für mich aber das A und O.

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Hallo Paul,

 

auch ich nutze sehr gern den MetaTrader, speziell die Version 4, auch wenn es da bereits seit Längerem keine Updates mehr gibt. Möglicherweise ist das für dich als Einsteiger aber vielleicht ein wenig zu umfangreich. Obwohl, es ist schon in Ordnung. Mit ein wenig Übung und ein wenig probieren sollte es schon klappen.

 

Die Trader Work Station (TWS), wie du sie zum Beispiel bei Interactive Brokers, CapTrader oder Lynx nutzen kannst ist da schon deutlich komplexer. Also die TWS hat mich zu Beginn schon etwas überfordert. Das kannst du auch nicht intuitiv bedienen - meiner Meinung nach. Ich musste immer wieder die Bedienungsanleitung durchlesen. Kompliziert empfand ich vor allem, wenn ich Aktien an einer Börse außerhalb Europas kaufen wollte, also in den USA oder Kanada. Da ich ja ein Euro-Konto habe, musste ich immer erst Euro in USD oder CAD wechseln. Ja, es ist ja auch irgendwie logisch, dass man in den USA mit US-Dollar handelt und in Kanada mit Kanadischen Dollar. Aber man muss halt den Tausch selbst vornehmen, das geht wohl nicht so ohne Weiteres automatisch. Auch das Interface empfinde ich nicht direkt als benutzerfreundlich. Auf der anderen Seite bietet die TWS halt sehr viele Möglichkeiten. Und die Broker richten sich eben auch nicht an die blutigen Anfänger.

 

Von dem her wäre es schon besser, wenn du zu Beginn einfach eine klassische Webplattform eines Forex / CFD Brokers ausprobiert. Diese sind besonders auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegt. Und da du dort ja sowieso “nur” Forex und CFDs handelst, müssen diese Plattformen auch nicht umfangreiches Zusatz-Features bieten. Obwohl in puncto Chartanalyse da schon einiges vorhanden ist. Also es nicht so, dass du da was verpassen würdest. Und wie ebenfalls bereits erwähnt wurde, kannst du bei vielen Brokern auch eine Anbindung an den MetaTrader 4 vornehmen.

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Hey,

 

bei der Auswahl der richtigen Plattform musst du dir auch überlegen, was genau du denn überhaupt traden möchtest. Also welches Asset. Wenn du vor allem Aktien handeln willst - und zwar echte Aktien und nicht in Form von CFDs - dann musst du dir zunächst einmal einen Broker suchen, bei du das überhaupt tun kannst. Also Aktien kaufen und verkaufen kannst du natürlich bei vielen Brokern, aber wenn du Aktien tradest, also nicht als langfristige Investition siehst, dann brauchst du unbedingt einen Anbieter, bei dem du sehr, sehr geringe Orderkosten hast. Daher greifen ja dann auch viele Trader auf CFDs zurück, weil das eben so deutlich einfacher ist.

 

Was ich aber damit sagen möchte ist, dass du auch ein Stück weit vom Angebot des Marktes abhängig bist. Als reiner Aktien- und Optionen Broker wirst du wohl kaum an der bereits erwähnten TWS vorbeikommen. Ok, bei DEGIRO kannst du auch recht günstig Aktien und Optionen traden. Da musst du dann die Plattform des Brokers nutzen. Die ist auch recht übersichtlich und einfach gehalten.

 

Wenn du dagegen vor allem CFDs und Forex handelst, dann hast du schon fast die Qual der Wahl in puncto Handelsplattform. Zudem sind diese, wie ja auch schon mehrfach hier erwähnt wurde, in den allermeisten Fällen sehr an das Verhalten des Users angepasst.

 

Du kannst ja zu Beginn auch erstmal ein Demokonto bei einem Broker eröffnen und dich dort ein wenig vertraut machen mit der Plattform. Broker die sich ein wenig abheben von der Masse, auch bei der Handelsplattform, sind zum Beispiel eToro und IQ Option. Auch Libertex hebt sich ein wenig ab. Die haben keine White Label Lösung wie viele andere Broker. Obwohl ich das nicht grundsätzlich als negativ empfinde, wenn ein Unternehmen auf eine bewährte White Label Lösung setzt. Aber bei eToro empfehle ich dir schon, zuerst die Demo Version auszuprobieren.

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Also ich nutze eigentlich auch gern die Trader Work Station (TWS). Halt deswegen, weil ich zwar auf der einen Seite gern Aktien handle, aber teilweise auch meinen Aktienbestand veroptioniere. Das heißt, ich verkaufe Optionen auf meinen Aktienbestand. 

 

Hinzukommt, dass ich vor allem Aktien außerhalb Europas kaufe, also vor allem aus den USA, Kanada, Australien und teilweise auch aus Großbritannien, also aus dem Anglo-amerikanischen Raum. Und da verlangen die Broker hierzulande viel zu hohe Gebühren, also die klassischen Aktien Broker. Broker wie Interactive Brokers oder deren Introducing Broker CapTrader und Lynx haben halt deutlich niederigere Gebühren für den Aktienhandel außerhalb Deutschlands. Und diese Broker nutzen eben die TWS.

 

Ich gebe zu, am Anfang war ich echt überfordert mit der TWS. Und ich bin bei Weitem kein Anfänger in Sachen Online Trading! Aber mit etwas Übung, dem Lesen von Anleitungen und Anschauen von Videos habe ich es dann doch hinbekommen 😉

 

Na ja, und der Support bei den Brokern hilft ja im Zweifel auch weiter, wenn man da nachfragt. Und mittlerweile ist das meine bevorzugte Handelsplattform, weil ich da alles traden kann.

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