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Goldene Forex-Regeln – effektive Strategie entwickeln!

Updated 16 Nov 2020
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Der Devisenmarkt ist der größte Finanzmarkt weltweit und weist einen täglichen Umsatz von mehreren Billionen US-Dollar auf. Nicht nur für institutionelle Anleger bietet der Forex-Markt interessante Handelsmöglichkeiten. Auch private Anleger können dem eigenen Portfolio Forex hinzufügen. Bevor der Handel mit Devisen jedoch beginnt, sollten sich Trader mit der Funktionsweise des Devisenhandels auseinandersetzen. Die Abwicklung von Devisengeschäften verläuft meist direkt zwischen den Marktteilnehmern. Die Handelszeiten stellen nur einen Aspekt dar, der den Forex-Handel attraktiv macht. Im nachfolgenden Artikel befassen wir uns mit nützlichen Tipps rund um den Handel mit Forex.

  • Passende Strategie für den eigenen Handel erarbeiten
  • Durch Stop-Loss Verluste eingrenzen
  • Eigenes Vorgehen im Nachhinein analysieren
  • Selbstdisziplin zur Umsetzung der Strategie nötig

Forex-Markt und die Besonderheiten – gut zu wissen!

Ein pauschales Regelwerk, das beim Forex-Handel zum Erfolg führt, gibt es nicht. Allerdings gibt es hilfreiche Tipps, die sich für den Handel wertvoll erweisen und als eine Art Leitfaden dienen können. Jeder Trader zeigt ein individuelles Risikoprofil und eigene Anlageziele auf, auf Grundlage derer die eigene Forex-Strategie aufgebaut werden sollte. Forex zählt zu den wichtigsten Anlageklassen. Bei vielen Brokern am Markt gehören Devisen zum Handelsangebot dazu. Der Devisenmarkt hat einige Besonderheiten. Dazu zählen auch die Handelszeiten, die den Forex-Handel werktags fast rund um die Uhr ermöglichen.

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Daneben gibt es am Devisenmarkt viele Teilnehmer, bei denen es sich um Banken, Staaten und Großunternehmen handeln kann. Wer als privater Trader am Forex-Markt teilnehmen möchte, benötigt dazu ein Depot bei einem Broker oder einer Bank. Der Forex-Markt ist liquide und zeigt daher auch viele Handelsmöglichkeiten auf. Beim Handel sollte beachtet werden, dass die handelbaren Währungspaare über mehr oder weniger Liquidität verfügen können. So weist etwa das Major-Paar EUR/USD eine hohe Liquidität auf. Bei besonders liquiden Werten fällt der Spread in der Regel vergleichsweise niedrig aus.

Es gibt viele Faktoren, die einen Devisenkurs beeinflussen können. Um den Kurs zu analysieren und den künftigen Kursverlauf einzuschätzen, können die technische Analyse und/oder die fundamentale Analyse angewendet werden. Welches der beiden genannten Analysewerkzeuge zu den eigenen Ansprüchen passt, muss jeder Trader für sich selbst abwägen.

Majors, Minors oder exotische Währungspaare handeln?

Am Forex-Markt wird der Handel mit Währungspaaren realisiert. Dabei setzt sich ein Währungspaar aus einer Basiswährung und einer Gegenwährung zusammen. Beim Major-Paar EUR/USD nimmt der Euro die Position der Basiswährung ein und der US-Dollar stellt die Gegenwährung dar. Beim Handel mit Devisen wird eine Preisänderung in Pip angegeben. Der Preis wird bei den meisten Devisen mit bis zu vier Nachkommastellen angeführt. Zu den wichtigsten Währungen weltweit zählen:

  • USD
  • EUR
  • JPY
  • GBP

Die genannten Währungen weisen die höchste Liquidität auf. Daneben gibt es noch Minors und exotische Währungspaare. Gerade bei den Exoten kann die Liquidität deutlich geringer ausfallen, was diese Devisen in erster Linie für spezialisierte Trader interessant macht. Die Liquidität von Währungen ist bei der Handelsentscheidung nicht außer Acht zu lassen.

Handel mit Kryptowährungen

Seit wenigen Jahren rücken auch Kryptowährungen in den Fokus von Tradern. Nicht nur der Bitcoin bewies in den vergangenen Jahren seine Fähigkeit zu enormen Kursbewegungen. Digitale Währungen sind mitunter sehr volatil und weisen daher nicht nur Chancen, sondern auch hohe Risiken auf. Bei vielen CFD-Brokern finden sich Kryptowährungen im Handelsangebot. Beim Handel von Bitcoin & Co. via CFDs können Trader an der Wertentwicklung des Basiswerts partizipieren. Um private Trader zu schützen, können Krypto-CFDs nur mit einem maximalen Hebel von 2 gehandelt werden. Der Handel von Kryptowährungen verlangt Tradern eine hohe Risikobereitschaft ab.

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Kursanalyse mit historischen Daten

Der spekulative Handel sollte nicht ohne Plan angegangen werden. Mithilfe der technischen Analyse können sich Trader mit der Kursentwicklung von Devisen und natürlich auch anderen Vermögenswerten befassen. Der Kursverlauf der Vergangenheit kann bequem über einen Chart eingesehen werden. Das gewünschte Zeitintervall kann manuell eingestellt werden, um die Kursentwicklung innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu betrachten. Der Kursverlauf wird grafisch dargestellt, sodass Kurssprünge gut ausgemacht werden können. Die folgenden Charttypen sind über viele Handelsplattformen verfügbar und werden nicht selten von Trader genutzt:

  • Linien
  • Balken
  • Candle-Stick

Die Informationen, die bei der technischen Analyse gewonnen werden, beziehen sich auf den Preis und die Zeit in einem bestimmten Zeitintervall. Im Rahmen der Chartanalyse können Trader auf diverse Indikatoren und Zeichenwerkzeuge zugreifen. Es ist wichtig, sich dabei bewusst zu sein, dass lediglich historische Daten analysiert werden. Durch die Ergebnisse kann keine sichere Prognose über die zukünftige Kursentwicklung getroffen werden. Es bedarf einiger Zeit, um sich auf den Forex-Handel vorzubereiten. Wer hier zu nachlässig ist, geht mitunter ein unnötiges Risiko ein.

Die Selbstdisziplin ist nicht nur bei der Vorbereitung auf den Forex-Handel relevant, sondern auch bei der Umsetzung der eigenen Strategie. Es finden sich komplexe Strategien für den Handel mit Devisen und andere, mit einfacherer Funktionsweise. Für Einsteiger ist es ratsam, nur Ansätze zu verfolgen, bei denen die Funktionsweise sicher nachvollzogen werden kann.

Einen Trend frühzeitig ausmachen

Nicht wenige Strategien beruhen beim Handel mit Devisen auf der Trendfolge. Die Trendfolge präsentiert sich dabei sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Trader interessant. Es kann sich für den Handel günstig erweisen, wenn ein Trend schon frühzeitig ausgemacht werden kann. So kann möglichst lange an einem Trend partizipiert werden. Für Trendfolger ist es zunächst wichtig, einen vorliegenden Trend zu bestätigen. Zudem sollte ein Augenmerk auf die Bestimmung der Trendumkehr gelegt werden. Es kann sich durchaus schwierig gestalten, einen Trend bereits in der Anfangsphase zu erkennen.

Neben Trendfolge-Indikatoren können sich für den Forex-Handel auch verschiedene volumen- oder volatilitätsabhängige Indikatoren nützlich erweisen. Um die Volatilität zu messen, können Indikatoren wie Bollinger Bänder eingesetzt werden. Für die Berechnung des Handelsvolumens werden beim Devisenhandel in der Regel Tick Daten verwendet.

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Welche Trendfolge-Indikatoren gibt es?

Bei den Trendfolge-Indikatoren findet sich eine Auswahl an Möglichkeiten. Dabei gehören die Indikatoren der Moving-Average-Convergence-Divergence (MACD) und der Average Directional Index (ADX) zu den bekannteren Vertretern. Durch den MACD kann ein Aufwärts- oder Abwärtstrend ausgemacht werden. Wobei die Stärke des Trends durch den Abstand zur Nulllinie angezeigt wird. Mit dem ADX können Trader die Stärke eines vorliegenden Trends messen. Es kann sich von Vorteil zeigen, wenn Einstellungen geändert werden können, um den Indikator an die eigene Handelsstrategie anpassen zu können.

Nicht von Emotionen leiten lassen

Die Handelsentscheidungen sollten auf einer sinnvollen Strategie beruhen und nicht auf Emotionen. Der Devisenmarkt bietet viele vielversprechende Chancen. Doch wo hohe Renditen möglich sind, sind zumeist ebenfalls hohe Risiken anzutreffen. Wer das schnelle Geld mit dem Forex-Handel verdienen möchte, geht aus Gier häufig ein zu hohes Risiko ein und muss Verluste hinnehmen. Neben der Gier können auch Angst und Unsicherheit zu falschen Anlageentscheidungen führen. Wer einen Plan für den Handel erarbeitet hat, sollte nicht aufgrund der genannten Emotionen von der Strategie abweichen.

Der Handel mit Devisen ist spekulativ. Durch unvorhersehbare Ereignisse können sich die Kurse anders entwickeln als prognostiziert. Es ist wichtig, sich mit der eigenen Risikobereitschaft auseinanderzusetzen und dies in die Strategie mit einzubringen. Auch beim Devisenhandel sollte nicht das ganze Kapital auf einen Trade gesetzt werden. Es sollte nur Geld investiert werden, das nicht an anderer Stelle benötigt wird. Hohe Verluste sind beim Devisenhandel nicht ausgeschlossen.

Übersicht über offene Positionen nicht verlieren

Nicht alle Einsteiger beginnen den Handel zunächst verhalten, um sich mit den Abläufen vertraut zu machen. Wer gleich zu Beginn viele Positionen eröffnet, kann schnell die Übersicht verlieren. Gerade für kurzfristig orientierte Trader ist es wichtig, die Kursentwicklungen im Auge zu behalten. Bei vielen Forex-Brokern haben Kunden mittlerweile die Möglichkeit, auch über eine Trading App von unterwegs aus, auf das Handelskonto zuzugreifen. Die Trading Apps sind meist für mobile iOS- und Android-Geräte erhältlich.

Forex Trading Tipps

Der richtige Forex-Broker – Konditionen und Leistungen

Am Markt finden sich viele Online-Broker, über die Devisen gehandelt werden können. Wer noch kein Depot bei einem guten Forex-Broker hat, kann passende Anbieter über einen Vergleich ausfindig machen. Im Fokus stehen bei der Brokerwahl sicherlich die Kosten für den Handel. Beim Devisenhandel ist auf möglichst niedrige Spreads zu achten. Der Spread ist die Differenz zwischen Kaufs- und Verkaufskurs und fällt pro Trade an. Je nach Gebührenmodell des Brokers kann eine Kommission beim Forex-Handel anfallen. Bei vielen Online-Brokern werden keine Gebühren für die Konto- und Depotführung berechnet.

Ein weiteres wichtiges Kriterium findet sich im Handelsangebot wieder. Wer mit bestimmten Instrumenten handeln möchte, sollte sicherstellen, dass der Broker diese auch im Handelsangebot führt. Für Kleinanleger sind zudem Aspekte, wie Mindesteinlage und Mindesthandelsgröße von Interesse. Damit auch weniger kapitalstarke Trader am Devisenhandel teilnehmen können, ermöglichen nicht wenige Forex-Broker den Handel mit Micro-Lots.

Orderzusätze für den Forex-Handel nutzen

Ein nicht zu unterschätzendes Hilfsmittel stellen verschiedene Orderarten und Orderzusätzen auch für den Forex-Handel dar. Viele Handelsplattformen bieten eine umfangreiche Auswahl an Orderzusätzen. Durch Orders, die mit garantiertem Stop-Loss versehen sind, können Trader das Risiko begrenzen. Dabei wird der Stop-Kurs unterhalb des aktuellen Kurses gesetzt. Wenn die Position gegen den Trader läuft und der Kurs sinkt, wird eine Verkaufsorder beim Erreichen des Stop-Kurses ausgelöst. Wo der Stop-Kurs platziert wird, entscheidet jeder Trader selbst.

Wissen durch Bildungsangebote erweitern

Um Trader beim Handel am Devisenmarkt zu unterstützen, bieten viele Forex-Broker ein Bildungsangebot an. Gerade für Einsteiger ist es wichtig, sich mit den Besonderheiten des Forex-Marktes auseinanderzusetzen, um sich der Chancen und Risiken bewusst zu sein. Die Lerninhalte können gezielt auf Anfänger zugeschnitten sein, um die nötigsten Kenntnisse zu vermitteln. Es kann sich lohnen, einen Blick in das Bildungsangebot des eigenen Brokers zu werfen. Hier können sich wertvolle Informationen rund um den Devisenhandel finden. Die angebotenen Lerninhalte sind für Kunden meist kostenlos verfügbar. Wobei es natürlich auch Ausnahmen gibt. Nicht selten erfolgt die Weiterbildung über die nachfolgenden Möglichkeiten:

  • Webinare
  • Schulungsvideos
  • eBooks

Neben Wissen zum Forex-Handel enthalten umfangreiche Weiterbildungsangebote mitunter auch Lerninhalte zur Handelsplattform. Die Handelsplattform ist ein wichtiges Instrument. Daher sollten sich Trader mit dem Funktionsumfang auskennen. Die führenden Plattformen stellen diverse Indikatoren, verschiedene Charttypen, Kurse in Echtzeit und vieles mehr bereit.

Demokonto – Erfahrungen sammeln und Strategien testen

Eine gute Möglichkeit, sich mit den Handelsbedingungen vertraut zu machen, findet sich in einem Demokonto. Der Handel über ein Demokonto ist risikofrei. Einsätze erfolgen über ein solches Konto nicht mit echtem Geld, sondern mit virtuellen Beträgen. Wie hoch das virtuelle Guthaben ausfällt, ist abhängig vom jeweiligen Anbieter. Demokonten können sich nicht nur hierbei voneinander unterscheiden. Darüber hinaus finden sich zeitlich begrenzte Demokonten am Markt und solche, die keine Laufzeitbegrenzung aufzeigen. Wer seine Strategie für den Forex-Handel zunächst ausprobieren möchte, kann dies über das Demokonto ohne Risiko tun.

Tipps für den Trading-Alltag nutzen

Eine gute Performance wünscht sich jeder Trader. Doch bewegt sich der Markt nicht immer in die prognostizierte Richtung. Der Devisenmarkt ist komplex und kann von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. Daher ist eine Strategie für den Handel unerlässlich, um Risiken zu reduzieren. Orders können mit einem Stop-Loss bestückt werden, um das Risiko zu begrenzen. Für viele Trader gehört das Setzen von Stop-Loss und anderen Orderzusätzen zum täglichen Trading dazu. Über die Handelsplattform können in der Regel diverse Indikatoren und Charttypen genutzt werden, um Kurse zu analysieren.

Werkzeuge zur Analyse finden sich grob umrissen durch die technische Analyse und die fundamentale Analyse. Trader sollten gerade bei der ausführlichen Fundamentalanalyse einen gewissen Zeitaufwand mit einplanen. Die Trendfolge ist eine beliebte Strategie und das nicht nur bei Einsteigern. Mit Trendfolge-Indikatoren können Trends ermittelt und die Stärke von bestehenden Trends gemessen werden. Wer eine Strategie zunächst risikofrei ausprobieren möchte, kann dies über ein kostenloses Demokonto realisieren.

Beim Forex-Handel liegt es im Interesse des Traders, sich nicht von Emotionen wie Gier und Angst zu falschen Anlageentscheidungen verleiten zu lassen. Ein gutes Money- und Risikomanagement ist zudem wichtig. Der Handel mit Forex kann zu Verlusten führen, sodass nur Kapital eingesetzt werden sollte, dessen Verlust auch zu verschmerzen ist.