Die besten Ölaktien 2020

aktualisiert: 6 Dez 2021

Welche Ölaktien konnten sich im Krisenjahr 2020 behaupten? In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie sich der Ölmarkt entwickelt hat. Wir geben Ihnen außerdem einen kurzen Überblick über die besten Ölaktien 2020, die auch in Zukunft für Investoren interessant sein könnten.

  • Der Ölmarkt war im Krisenjahr 2020 stark in Bewegung, was sich auch auf die Ölaktien ausgewirkt hat.
  • Je nach Ausrichtung eines Ölunternehmens gibt es verschiedene Arten von Ölaktien.
  • Wer in Ölaktien investieren möchte, sollte diese vorab anhand verschiedener Kriterien analysieren.
  • Neben Ölaktien können Anleger alternativ auch ETFs oder Zertifikate auf Öl handeln.
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Warum ist der Ölmarkt aktuell so stark in Bewegung?

Das Investieren in den Ölmarkt war einst ohne Probleme möglich. Heute ist die Situation für die Ölindustrie deutlich unsicherer. Das Überangebot auf der ganzen Welt an Erdöl, unter Berücksichtigung der schwankenden Nachfrage, hat dazu beigetragen, dass sich der Energiesektor in den zurückliegenden Jahren verändert hat.

Zwischen den Jahren 2015 und 2020 gab es große Ölpreisabstürze, die den gesamten Markt beeinflusst haben. Im Gegenzug werden die erneuerbaren Energien immer beliebter und günstiger.

Dennoch kann eine Investition in den Ölmarkt auch heute noch interessant sein. Anlegern, denen bewusst ist, wie die Ölpreise den Markt beeinflussen, können mit ihrer Investition gute Renditen erzielen.

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Die Entwicklung des Ölmarktes

Dafür ist es jedoch wichtig, den Markt zu beobachten. Zu den wesentlichen Merkmalen für die Ölbranche zählt der Rohölpreis. Steigt dieser, wirkt sich das auch auf die Entwicklung der Ölaktien aus.

Als beispielsweise die internationale Nachfrage nach Treibstoffen aufgrund der Krise im Jahr 2020 wegbrach, waren die Aktien davon sehr stark betroffen. Dies lässt sich einfach erklären: Die Kosten, die für die Ölgewinnung, den Transport und die Lagerung des Öls anfallen, sind relativ fest.

Wenn das Rohöl für einen Betrag verkauft werden kann, der über diesen Ausgaben liegt, verdienen die Unternehmen aus der Ölbranche Geld. Wird das Öl jedoch für weniger verkauft, werden einige Ölunternehmen Kapital verlieren.

Ölaktien kaufen

Grundsätzlich ist es ratsam, Ölaktien dann zu kaufen, wenn die Preise niedrig sind, in der Annahme, dass sie bald steigen werden. Es ist nicht empfehlenswert einzusteigen, wenn die Preise schon sehr hoch sind.

Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang aber auch, dass sich der Preis auf die diversen Arten von Aktien entsprechend unterschiedlich auswirkt. Wer sich für eine Investition in Öl interessiert, sollte wissen, wo sich der Ölpreis befand und wohin er sich voraussichtlich entwickeln wird.

Welche Arten von Öl-Unternehmen gibt es?

Dies setzt voraus, dass Anleger die unterschiedlichen Arten von Ölunternehmen kennen. Denn diese sind in diversen Teilen der Ölindustrie tätig. Somit sind auch nicht alle Ölaktien gleich. Unterschieden werden folgende Unternehmen:

„Downstream“-Ölunternehmen Hierzu gehören sowohl Raffineriebetreiber als auch Tankstellenbetreiber. Diese Unternehmen raffinieren Öl zu anderen Produkten wie zum Beispiel Petrochemikalien oder Treibstoff. Daneben verkaufen sie raffinierte Produkte an Endverbraucher.

 

Häufig wirkt sich der Ölpreis nur geringfügig auf die Rendite der Raffinerien aus. Diese verdienen ihr Geld mit dem sogenannten Crack-Spread. Dabei handelt es sich um die Differenz zwischen dem Ölpreis und dem Preis der raffinierten Produkte.

„Midsteam“-Ölunternehmen Diese Unternehmen haben die Aufgabe, Öl durch Pipelines zu transportieren und es in Terminals zu lagern. Dort wartet es auf seine Weiterverarbeitung und den Export in andere Länder.

 

Da diese Unternehmen häufig mit langfristigen Verträgen und festen Preisen arbeiten, sind sie von Ölpreisschwankungen häufig nicht so stark betroffen.

„Upstream“-Ölunternehmen Bekannter sind diese Unternehmen als E&Ps (Explorations- und Produktionsunternehmen). Ihre Aufgabe ist es, weltweit nach Standorten zu suchen und nach Öl zu bohren, um es vom Meeresboden oder vom Boden zu fördern. Diese Unternehmen sind besonders anfällig für Schwankungen am Ölmarkt.
Dienstleistungsunternehmen in der Ölbranche Diese Dienstleister stellen den E&Ps notwendige Ausrüstung und Logistik zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem Druckventile, Bohrer, Unterwasserroboter sowie Off- und Onshore-Bohrplattformen.

 

Wenn die Upstream-Unternehmen aufgrund niedriger Ölpreise ihre Servicekosten senken, wirkt sich dies negativ auf die Dienstleistungsunternehmen aus. Deshalb meiden viele Anleger, insbesondere Einsteiger, diese Unternehmen.

Neben den genannten Arten von Unternehmen gibt es auch jene, die in mehreren Bereichen aktiv sind. Sie werden deshalb auch als „integrierte Majors“ bezeichnet. Zu diesen zumeist großen Konzernen gehören Unternehmen wie Chevron und ExxonMobil.

Wie werden Ölaktien richtig analysiert?

Ölaktien analysieren

Folgende Punkte sollten Anleger bei der Bewertung von Ölaktien berücksichtigen, um eine fundierte Anlageentscheidung treffen zu können:

1. Cashflow

In der Regel haben Unternehmen eine umfangreiche Kostenstruktur. Diese ist notwendig, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und in neue Projekte investieren zu können. Und letztlich wollen auch die Aktionäre nicht gerne auf ihre Dividenden verzichten.

Unter dem Cashflow ist praktisch die Art und Weise zu verstehen, wie die Unternehmen diese Kostenpunkte abdecken, wenn sie Schuldenbildung vermeiden wollen.

2. Kosten

Ein weiterer Punkt sind die Kosten, die für die Förderung des Rohöls anfallen. Niedrige Kosten sind wichtig, vor allem wenn die Ölpreise niedrig sind. Denn in dieser Zeit kann dies darauf hindeuten, dass ein Ölunternehmen entweder profitabel wirtschaftet oder nicht.

3. Preise für Rohöl

Der Preis für Rohöl wirkt sich auf den Preis aus, zu welchem die Ölunternehmen ihre Produkte verkaufen können.

4. Herstellung

Die Menge an Rohöl, die Unternehmen fördern, werden in der Regel in BOE (Barrel Öläquivalent) angegeben.

5. Ressourcen

Die Menge, die an Reserven und Ressourcen zur Verfügung steht, spielt bei der Entscheidung über den Wert eines Unternehmens durchaus eine wichtige Rolle. Dies ist ungefähr gleichzusetzen mit dem Wert des Überbestandes eines Einzelhandelsunternehmens.

Ein Ölunternehmen benötigt ausreichende Reserven und Ressourcen, wenn es am Markt lange bestehen will. Anderenfalls müsste es in neue Projekte investieren oder die Produktion senken.

6. Zukunftsaussichten

Öl Aktien handeln

Neue Ressourcen werden gefunden, in dem die Unternehmen neue aussichtsreiche Gebiete für Rohöl erkunden. Dass dies teuer und riskant ist, ist hinlänglich bekannt. Häufig zahlt es sich auch nicht gar nicht aus, aber ist für die Branche dennoch von großer Bedeutung. Ausschlaggebend ist zudem eine positive Bilanz bei der Durchführung neuer Projekte.

7. Dividendenzahlung

Ölunternehmen sind dafür bekannt, dass sie großzügige Dividenden an ihre Aktionäre auszahlen. Dies ist ein Grund, warum es viele Anleger zu Unternehmen aus dieser Branche zieht.

Wie können Anleger mit wenig Kapital in Ölaktien investieren?

Es gibt sowohl kleine als auch große Unternehmen. Dementsprechend unterschiedlich fallen auch die dazugehörigen Ölaktien und die Aktienkurse der Unternehmen aus. Je nach Unternehmen schwanken die Werte durchaus zwischen 15 und 100 US-Dollar pro Aktie.

Wer sich für eine bestimmte Aktie interessiert, sie jedoch für zu teuer hält, kann sich optional für den Kauf von Bruchteilen dieser Aktie entscheiden. Bevor eine Investition in eine Dividendenaktie in Frage kommt, sollte sich der Anleger jedoch über die Konditionen, die der von ihm ausgewählte Broker in diesem Zusammenhang anbietet, informieren.

Weiterhin ist es wichtig, sich über die Entwicklungen in dieser Branche stetig zu informieren. Nur so ist es möglich, das vollständige Potenzial von Aktien auszuschöpfen.

Die Top Öl Aktien 2020

Bei Ölaktien haben Anleger dann eine große Auswahl – angefangen bei Start-Ups über Unternehmen mittlerer Größe bis hin zu den großen Ölkonzernen. Nachfolgend sollen die größten und erfolgreichsten Ölaktien vorgestellt werden.

ExxonMobil

Der große Ölkonzern ExxonMobil wurde bereits im Jahr 1859 gegründet und zählt heute zu den größten Unternehmen der Welt. Im Jahr 2019 machte neben Gas auch die Ölförderung den Großteil des Unternehmensgewinns aus. Die Aktivitäten und Gesamteinnahmen des Unternehmens im asiatischen Raum sind mit mehr als einem Drittel dabei die größte Einnahmequelle. Gleich darauf folgt Amerika.

In den letzten Jahren hatte ExxonMobil konstant Dividenden an seine Aktionäre ausgezahlt. Das Unternehmen weist in den zurückliegenden 38 Jahren ein starkes Wachstum auf, wobei die jährliche Wachstumsrate im Durchschnitt bei rund sechs Prozent liegt. Auch während der Corona-Krise hat das Unternehmen angekündigt, seine Dividendenzahlungen fortzusetzen.

Aber wie sicher ist die Dividende in Zeiten der Krise? Zuvor konnte das Unternehmen bis zu 40 Milliarden Dollar jährlich an Gewinn verbuchen. Die Dividendenzahlung war somit kein Problem. Bereits im Jahr 2019 war es dem Unternehmen jedoch schon nicht mehr möglich, die Dividende aus dem laufenden Cashflow zu zahlen. Sie wurde aus der Firmensubstanz gezahlt.

Wenn das Unternehmen also sagt, dass es an der Dividendenzahlung festhalten will, stellt sich die Frage, ob es bereit ist, dafür auch künftig Schulden aufzunehmen. Immerhin zahlt ExxonMobil seit vielen Jahren kontinuierlich eine Dividende aus. Dies lässt eigentlich auf eine hohe Zuverlässigkeit schließen.

Eine mögliche Dividendenkürzung hängt natürlich auch davon ab, wie sich die aktuelle Krise weiter entwickelt. Sollte es zu einer weiteren Verschlechterung der Lage kommen, könnte es sein, dass das Unternehmen nicht um eine Dividendenkürzung herumkommt.

Top Ölaktien

Aktiv in über 50 Ländern

In mehr als 50 Ländern ist das Unternehmen heute aktiv. Zu den wichtigsten Bereichen, die ExxonMobil abdeckt, zählen Erdgas, Mineralöl und Petrochemie. Das Unternehmen ist im Down- und Upstream-Geschäft aktiv. Das bedeutet, dass es Erdgas und Erdöl erschließt und fördert sowie auch vermarktet und verkauft. Bekannte Kraftstoffmarken des Unternehmens sind Exxon, Mobil und Esso.

Mit einer derzeitigen Marktkapitalisierung von 133 Milliarden US-Dollar zählt es zu den größten Unternehmen der Branche. Jedoch schwanken die Umsätze wie erwähnt seit Eintreten der Krise stark. Es wird erwartet, dass diese weiterhin rückläufig sind und das Unternehmen im Jahr 2020 mit einem Verlust abschließt.

Im November 2020 stand der Kurs der Aktie bei 38,50 US-Dollar. Der Höchstwert, den das Unternehmen bisher erreichen konnte, lag bei ungefähr 100 US-Dollar. Die Aktionäre des Unternehmens konnten dank der regelmäßigen Dividende trotz ausbleibender Kursgewinne eine Rendite von mehr als 80 Prozent in den zurückliegenden 20 Jahren erzielen.

Ente Nazionale Idrocarburi (ENI)

Bei Ente Nazionale Idrocarburi, kurz: ENI, handelt es sich um einen großen Erdgas- und Ölproduzenten. Das Unternehmen verfügt über Raffinerien und Fördertürme in Südamerika, Australien, Afrika und in Europa. Es zählt zu den weltweit führenden Ölförderungsunternehmen und ist in 85 Ländern aktiv. ENI kauft unter anderem bei externen Produzenten Erdgas und Öl ein, die anschließend zu Petrochemikalien und Treibstoff weiterverarbeitet werden.

Das Unternehmen ist darüber hinaus verantwortlich für die Tankstellengruppe Agip. Damit zählt es in Italien zu den größten Betreibern von Tankstellen. In Deutschland sind ungefähr 470 Agip-Tankstellen vorhanden.

Bei der Entwicklung der ENI Aktie sind die Angaben nicht ganz eindeutig. Theoretisch besteht ein Aufwärtspotenzial von rund 50 Prozent. Jedoch strebt das Unternehmen eine Senkung der Ausgaben für Investitionen um rund 25 Prozent an. Damit plant es, die Betriebsausgaben um gute 400 Millionen Euro zu reduzieren. Auch für das Jahr 2021 hat ENI bereits eine Prognose vorgelegt. In dieser heißt es, dass man die Investitionen gegenüber dem ursprünglichen Plan um weitere 30 Prozent senken will.

Der Aktienrückkaufplan fiel für das Jahr 2020 mit lediglich 400 Millionen Euro vergleichsweise klein aus. Diesen hat das Unternehmen ausgesetzt und dazu ausgesagt, dass es über eine Wiederaufnahme des Rückkaufs nachdenken werde, sobald sich die Preise der Marke Brent wieder holt haben.

Obwohl das Unternehmen für Ölpreisschwankungen sehr anfällig ist, hat es wie schon erwähnt die Dividendenzahlungen fortsetzen können, indem die Verschuldung erhöht wurde. Für 2020 und 2021 wird von einer unveränderten Ausschüttung von 0,86 Euro pro Aktie ausgegangen. Dies entspricht, gemessen am derzeitigen Kurs, einer Dividendenrendite von ungefähr zehn Prozent.

Royal Dutch Shell

Royal Dutch Shell ist an der Londoner Börse gelistet und das größte börsennotierte Gas- und Ölunternehmen. Das Unternehmen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Aus dem einstigen Importunternehmen wurde erst in den 1880er Jahren ein Unternehmen, das in der Gas- und Ölindustrie tätig ist.

Heute teilen sich die Geschäftsbereiche in vier Stationen auf. Dazu zählt jeweils eine vorgelagerte und eine nachgelagerte Firmenabteilung, die sich auf alternative und saubere Energien sowie integriertes Gas konzentrieren. Das bedeutet, dass Royal Dutch Shell stärker auf Flüssiggas setzt als andere große Gasunternehmen.

Öl Trading

Dabei zeigt sich das Unternehmen durchaus innovativ und ist bestrebt, den Übergang zu einer sauberen Energie voranzubringen. In der Zwischenzeit ist nach Aussage des Unternehmens Gas jedoch die wichtigste Energieform, um die Zeit bis zum Übergang zu sauberen Energieformen zu überbrücken.

Dennoch ist der Gasbereich nicht die größte Einnahmequelle des Unternehmens. So machen die nachgelagerten Produktionsabläufe zumeist den Großteil der Unternehmenseinnahmen aus.

Erstmals Dividendenkürzung nach 75 Jahren

Royal Dutch Shell gehört zu den Unternehmen, die ihren Anlegern konstante Dividenden auszahlen. Allerdings sind die Dividenden schon seit Jahren in der Höhe nicht mehr gestiegen. Das Unternehmen nutzte stattdessen Aktienrückkäufe, um die Dividendenzahlungen leisten zu können.

Aufgrund der Corona-Krise im Jahr 2020 konnte dies nicht mehr umgesetzt werden. Das Unternehmen kürzte seine Dividende um zwei Drittel – erstmals nach mehr als 75 Jahren.

Damit war Shell bislang das einzige Unternehmen unter den großen Ölkonzernen, das im Jahr 2020 seine Dividende gekürzt hat. Weiterhin gab das Management bekannt, dass die Betriebsausgaben für das Jahr 2020 um bis zu 4 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden sollten. Dies sollte auch für die Investitionen gelten, die das Unternehmen um 20 Prozent senken wollte.

Mit diesen Maßnahmen wollte sich das Unternehmen einen zusätzlichen Free Cashflow von etwa 9 Milliarden Euro sichern. Vielleicht mag es auf den ersten Blick nicht so scheinen, doch Royal Dutch Shell reagiert in der aktuellen Situation im Vergleich zur Konkurrenz durchaus richtig.

Das Unternehmen passt seine Geschäftstätigkeit den aktuellen Umständen an. So konnte es zum Beispiel in den zurückliegenden drei Jahren insgesamt die beste Erfolgsbilanz vorlegen.

Verständlicherweise will das Unternehmen aktuell Dividenden nicht aus der Firmensubstanz zahlen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Nach der Krise hat es mehr Geld für neue Investitionen zur Verfügung als die Konkurrenz. Nach der Kürzung der Dividende kommen die Anleger nunmehr auf eine Dividendenrendite von etwa vier Prozent.

BP

Auch bei BP handelt es sich um einen sehr großen Gas- und Ölkonzern. Aktuell sind die Geschäftsbereiche des Unternehmens in drei Bereiche aufgeteilt. Diese sind in über 80 Ländern weltweit tätig. Sie teilen sich in die vorgelagerten und nachgelagerten Produktionseinheiten und eine Beteiligung am russischen Unternehmen Rosneft auf. Den größten Umsatz generierte im Vorjahr der nachgelagerten Geschäftsbereich.

Im Vergleich zu den anderen Giganten im Öl- und Gasgeschäft hat BP den wohl ehrgeizigsten Plan für die kommende Zeit. Das Unternehmen will sich zunehmend auf den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf saubere Energien konzentrieren. Es ist davon überzeugt, dass die aktuelle Krise die Entwicklung von nachhaltigen und erneuerbaren Energieformen beschleunigen kann.

Wie der neue CEO des Unternehmens, Bernard Looney, mitteilte, strebt das Unternehmen an, bis zum Jahr 2050 oder früher die schwarze Null zu erreichen. Jedoch sind dies hochgesteckte Ziele und verstärken den finanziellen Druck, den es ohnehin schon aufgrund der Corona-Pandemie gibt.

Bislang hat BP keine Anpassung der Dividende vorgesehen. Um die Firmenbilanz zu stärken, wurden verschiedene Vermögenswerte verkauft. Es gibt jedoch Bedenken, dass das Unternehmen die hochgesteckten Ziele tatsächlich auch leisten kann.

Letztendlich weist der Konzern im Vergleich zu den anderen Öl-Riesen den höchsten Verschuldungsgrad zum Eigenkapital auf. Dieser liegt bei gut 56 Prozent. Das Unternehmen hängt deshalb von der Durchführung der vorgesehenen Anlagenverkäufe ab, um auch weiterhin Dividendenzahlungen an seine Aktionäre leisten zu können.

Anleger sollten ferner wissen, dass die Dividende aktuell nicht vom freien Cashflow gedeckt wird. Das Unternehmen hat sogar Kredite aufnehmen müssen, um die Dividende zahlen zu können. Investoren sollten aufgrund der hohen Dividendenrendite gewarnt sein, dass das Unternehmen zumindest aktuell in Schwierigkeiten steckt. Eigentlich sollten auch hier die Dividenden gekürzt werden, um nach der Krise gestärkt weiterzumachen. Ob das Unternehmen hier noch umdenken wird, bleibt abzuwarten.

Total

Bei Total handelt es sich um einen großen französischen Ölkonzern, der bereits im Jahr 1924 gegründet wurde. Das heutige Unternehmen ist in mehr als 130 Ländern aktiv, Insbesondere in Europa, Afrika und Asien. Zunehmend wird aber auch der US-amerikanische Markt für den Konzern attraktiv.

Total hat sich, ähnlich wie die Konkurrenz, dazu verpflichtet, schnellstmöglich CO2-neutral zu werden – spätestens bis zum Jahr 2050. Zu diesem Zweck tätigt es bereits heute Investitionen in nachhaltige Energieformen. Ein nennenswertes Beispiel ist eine Investition in einen britischen Windpark, der sich in der Nordsee befindet.

Im Jahr 2019 erwirtschaftete die nachgelagerte Unternehmensabteilung etwa die Hälfte des Umsatzes. Die Handelsabteilung des Unternehmens erzielte ungefähr ein Fünftel des Umsatzes, während der Umsatz der vorgelagerten Abteilung lediglich 16 Prozent betrug. Die restlichen Erträge stammen von der integrierten Einheit für erneuerbare Energien und Gas. Letztendlich war es der vorgelagerte Geschäftsbereich, der zum Geschäftsergebnis den größten Teil beigetragen hat.

In Bezug auf die Total Dividende bewegt sich das Unternehmen im Augenblick zwischen seinen amerikanischen und europäischen Konkurrenten. Während der Corona-Krise hat das Unternehmen seine Dividendenauszahlungen beibehalten. Gleichermaßen verpflichtet es sich jedoch auch selbst, sich verstärkt für saubere Energien einzusetzen. Der Rückkauf von Aktien wurde jedoch eingestellt.

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Chevron

Ein weiterer großer Gas- und Ölkonzern aus den USA ist Chevron. Dieses wurde im Jahr 1879 gegründet und betreibt heute ein Geschäftsmodell im vor- und nachgelagerten Produktionsbereich. Beide Bereiche trugen im Geschäftsjahr 2019 gleichermaßen zum Gewinn des Unternehmens bei.

Bereits zum 32. Mal in Folge hat Chevron seine Dividende erhöht. Auch während der aktuellen Krise hat sich das Unternehmen verpflichtet, diese weiterhin an die Anleger auszuzahlen. Damit hebt sich das Unternehmen von seinen amerikanischen und europäischen Konkurrenten ab.

Allerdings ist dies mitunter auch darauf zurückzuführen, dass der Konzern in das Krisenjahr 2020 mit einem deutlich niedrigeren Schuldenberg gegangen ist als viele seiner Konkurrenten. Der Kurs der Ölaktie stand im November 2020 bei 71 Euro.

Welche Besonderheiten weisen Ölaktien auf?

Die Entwicklung der Öl Aktien hängt stark mit der Entwicklung des Goldpreises zusammen. Das heißt: Wenn der Ölpreis steigt, steigen auch die Aktien. Wenn der Ölpreis sinkt, sinken auch die Aktien.

Diese Erklärung wäre natürlich zu einfach. Aber die direkte Korrelation zwischen dem Preis und den Kursen der großen Unternehmen liegt mit einem Wert von 0,5 auf einem sehr hohen Niveau. Dies bedeutet, dass sich rund die Hälfte der Kursveränderungen der jeweiligen Ölkonzerne auf den Ölpreis zurückführen lassen.

Anders als das Edelmetall Gold haben private Investoren kaum eine Möglichkeit, direkt in Öl zu investieren. Jedoch sind die Ölpreise ein guter Indikator dafür, wie die Wirtschaft aufgestellt ist. So konnte der MSCI Energy Index in einem Zeitraum von zehn Jahren durchschnittlich mehr als sechs Prozent pro Jahr zulegen, während der große MSCI World ungefähr doppelt so viel gewann. Dagegen kamen Ölaktien einschließlich Dividenden pro Jahr nur auf rund drei Prozent.

Was Ölaktien für Anleger besonders interessant macht, ist zumeist die überdurchschnittliche Dividendenrendite.

Ein steigender Ölpreis weist tendenziell darauf hin, dass die Wirtschaft stark ist. Allerdings hat es sich im Krisenjahr 2020 anders verhalten. Die Ölpreise sind niedriger denn je. Dementsprechend haben auch die großen Ölkonzerne deutlich an Wert eingebüßt. Unter diesem Aspekt sollten sich Anleger fragen, ob gerade jetzt der passende Zeitpunkt sein könnte, in Ölaktien zu investieren.

Warum kam es zum Verfall des Ölpreises?

Die Nachfrage nach Öl ist aufgrund der Corona-Pandemie stark zurückgegangen. Dagegen hat das Angebot weniger stark abgenommen als es gedacht. Zwar haben die Ölproduzenten Kürzungen vorgenommen. Jedoch haben sich hieraus keine wesentlichen Veränderungen ergeben. Die schwächste Nachfrage gab es im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres – die wohlgemerkt schwächste Nachfrage nach vielen Jahren.

Damit ist sie so niedrig wie im Jahr 1989. Weltweit gingen Experten für 2020 mit dem Rückgang der weltweiten Nachfrage an Öl von rund 7 Millionen Barrel täglich aus. Wie lange es dauert, dass die Wirtschaft wieder hochfährt, kann aus heutiger Sicht noch niemand konkret sagen. Doch für den Ölmarkt hängt genau davon alles ab.

Ölpreis Entwicklung

Letztlich war das Jahr 2020 für keinen der großen Ölkonzerne ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Allerdings sind die Unternehmen aufgrund ihrer finanziellen Situation jeweils unterschiedlich in der Lage, mit einer solchen Situation umzugehen.

Die Ölbranche für Anleger übersichtlich erklärt:

Gas und Öl sind wichtige Bestandteile, um die Weltwirtschaft am Laufen zu halten.

Öl und Gas

ln wird in erster Linie als Treibstoff für Luft-, See- und Straßenverkehr eingesetzt. Aber auch in vielen anderen Bereichen kommt Öl zum Einsatz, wie zum Beispiel bei der Herstellung von Kunststoffen und Petrochemikalien.

Gas wird in aller Regel zum Heizen für den industriellen, gewerblichen und privaten Bereich sowie zur Erzeugung von Strom eingesetzt. Daneben kann es aber ebenfalls zur Herstellung von Kunststoffen sowie weiteren Chemikalien verwendet werden.

Brent und WTI

Sowohl für Gas als auch für Öl gilt, dass sich die Qualität und Eigenschaften stark unterscheiden. Dies hängt davon ab, wie die Rohstoffe zuvor gefördert wurden. Bekannt sind zum Beispiel die beiden Rohstoffe Brent und WTI (West Texas Intermediate). Brent ist etwas süßer und wird in verschiedenen Ländern gewonnen. WTI wird größtenteils in den schieferreichen Regionen Amerikas gewonnen.

Die Geschäftsbereiche

Wie bereits erwähnt, gibt es traditionell bei den meisten Gas- und Öl-Unternehmen zwei Hauptgeschäftsbereiche. Dies sind die vorgelagerten und die nachgelagerten Produktionsabläufe. Vorgelagerte Produktionsabläufe beschäftigen sich mit der Förderung von Gas und Öl. Dagegen kümmern sich die nachgelagerten Produktionsabläufe um die Weiterverarbeitung der Rohstoffe in andere Güter wie zum Beispiel Kerosin, Diesel, Benzin und Erdöl.

Angebot und Nachfrage

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Wie viele andere Bereiche basiert auch die Gas- und Ölindustrie auf Grundlage von Angebot und Nachfrage. Hiervon hängt die Entwicklung der Preise ab. Und jeder ist entscheidend, da er über den Wert der Produktion sowie über das noch nicht geförderte Gas oder Öl entscheidet. Es gilt: Übersteigt das Angebot die Nachfrage, sinken die Preise. Ist die Nachfrage hingegen höher als das Angebot, entstehen in der Regel höhere Preise.

Zunächst geht man davon aus, dass die Gas- und Ölindustrie hohe Preise anstrebt. Allerdings sorgen mehrere Gegensätze dafür, dass dies oftmals nicht eintritt. So treiben viele Länder, in denen die Förderung von Öl sehr preiswert ist, nicht selten die Preise nach unten, mit dem Ziel, die Aktivitäten anderer Länder mit vergleichsweise hohen Kosten unattraktiv zu machen.

Die größten Akteure der Öl-Branche

In der Branche gibt es, geographisch gesehen, drei große Akteure. Die OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder) setzt sich aus Ländern zusammen, die von Saudi-Arabien angeführt werden. Der zweite wichtigste Akteur ist Russland und der dritte im Bunde  istdie USA. Alle drei Akteure haben in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt. Letztlich ist die Branche deutlich geopolitischen Ereignissen ausgesetzt, die sich stark auf die Entwicklung der Preise auswirken können.

Ölbranche ist stark zyklisch

Darüber hinaus ist die Ölbranche stark zyklisch. Das bedeutet, dass es durchaus längere Phasen geben kann, in denen sie sehr gut läuft, nur um dann wieder langanhaltende Abschwünge zu verzeichnen.

Viele Unternehmen durchlaufen seit Jahrzehnten diese Zyklen. Trotzdem lässt sich nach wie vor feststellen, dass viele große Konzerne in gut laufenden Zeiten expandieren und Investitionen tätigen, nur um beim nächsten Absprung festzustellen, dass sie nicht profitabel arbeiten.

Die Ölbranche erwirtschaftet mit der Produktion ihr Geld. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, dass die Unternehmen ihre eigene Zukunft absichern, indem sie neue Projekte entwickeln und neue Quellen erschließen. Denn früher oder später könnte ihnen das Gas oder das Öl ausgehen.

Dann müssen sie nach neuen Gas- und Ölvorkommen suchen und diese zu Ressourcen und Reserven entwickeln, die anschließend gefördert werden können. Die Förderung kann je nach Vorkommen aus dem Ozean oder aus dem Boden erfolgen, sodass es viele verschiedene Arten von Projekten gibt, die sich in ihrem Umfang voneinander unterscheiden.

Sind Öl ETFs eine gute Alternative zu Ölaktien?

ETFs sind börsengehandelte Investmentfonds. ETFs, die sich auf Öl beziehen, bilden die Preisbewegungen an den Märkten nach. Dies kann zum einen Aktien von Unternehmen umfassen, die in das Gas- und Ölgeschäft involviert sind oder das Rohöl selbst. Anleger erhalten mit ETFs die Chance, breit gestreut in Öl zu investieren, ohne dafür einzelne Aktien kaufen zu müssen.

Öl ETFs können dazu genutzt werden, in bestimmte Ölunternehmen zu investieren, sich auf verschiedene Rohstoffe zu beziehen oder auf die Preisbewegungen eines einzelnen Marktes wie Brent oder WTI zu spekulieren. Bei einigen ETFs ist es sogar möglich, Short-Positionen zu einem Bezugsindex einzunehmen. Auch gehebelte Renditen sind denkbar.

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Warum sollten Anleger in Öl ETFs investieren?

Es gibt viele gute Gründe, warum Öl ETFs für Anleger in Frage kommen. Der wahrscheinlich wichtigste Grund ist, dass die Fonds eine besonders einfache Möglichkeit darstellen, von der Entwicklung des Ölpreises zu profitieren.

Ein Großteil des Rohöls wird über sogenannte Futures gehandelt. Nicht nur Raffinerien und Produzenten nutzen die Terminbörsen, sondern auch viele Spekulanten, die von dem Handel mit Öl Futures profitieren wollen, ohne die Ware tatsächlich zu kaufen.

Auf Terminbörsen gibt es strenge Regelungen, wer den Handel dort durchführen darf und wer nicht. Für Privatanleger sind sie in der Regel nicht zugänglich. Selbst wenn jemand am Handel teilnehmen darf, kann dies für ihn sehr riskant sein.

Ein Beispiel: Futures Trader sorgten im April 2020 dafür, dass der Kurs von Öl Futures kurze Zeit ins Minus rutschte, weil sie kurz vor Auslaufen der Futures-Kontrakte noch schnell verkaufen wollten. Ansonsten hätten die Trader eine sehr große Menge Rohöl erhalten.

Der Handel von Öl ETFs ist sehr einfach. Alles, was ein Anleger dafür benötigt, ist ein Handelskonto bei einem Online-Broker. Geeignete Broker finden interessierte Anleger in unserem  übersichtlichen Broker Vergleich.

Stellen CFDs eine gute Alternative zum klassischen Öl-Aktienhandel dar?

Neben ETFs stellen CFDs eine weitere Möglichkeit dar, um in Öl zu investieren. Über die Differenzkontrakte ist es möglich, direkt mit den Preisbewegungen bestimmte Rohstoffe zu handeln, einschließlich Erdgas, WTI und Brent. CFDs bieten Tradern nicht zuletzt auch die Möglichkeit, sich short zu positionieren. In diesem Fall spekulieren sie nicht auf steigende, sondern auf fallende Ölpreise.

Wer mit CFDs handeln möchte, sollte sich im Vorfeld gut mit dieser Handelsmethode beschäftigen. Der CFD-Handel erfordert einen gewisses Maß an Fachwissen. Interessierte Trader finden auf dem Portal zahlreiche Informationen rund um den Handel mit Differenzkontrakten.

Einsteigern sei angeraten, das Trading zunächst in einem Demokonto zu testen. Dieses wird von den meisten CFD Online-Brokern kostenlos und im Idealfall unbefristet zur Verfügung gestellt.

Wie können Anleger über Zertifikate in Öl investieren?

Wer in Rohstoffe bzw. in diesem Fall Öl investieren möchte, hat hierfür also nicht nur eine einzige Möglichkeit. Neben Ölaktien sind auch Investitionen über ETFs, CFDs sowie auch Zertifikate möglich.

Öl Aktien Zertifikate

Ölzertifikate stellen für viele Anleger eine gute Möglichkeit dar, in die steigenden oder auch fallenden Preise für Öl zu investieren. Bei den Öl Zertifikaten unterscheidet man in der Regel hinsichtlich des Basiswertes Rohöl in zwei unterschiedliche Arten.

Zum einen gibt es die Zertifikate, die sich auf den Preis von Heizöl beziehen und zum anderen jene, die sich auf den Preis von Erdöl bzw. Rohöl beziehen. In Bezug auf die Struktur der Zertifikate gibt es keinerlei Unterschiede. Den Unterschied macht lediglich der zugrunde liegende Basiswert. Wie fast alle Zertifikate werden auch Öl Zertifikate an der Börse gehandelt und von unterschiedlichen Gesellschaften mit diversen Ausstattungen und Funktionen ausgegeben.

Im Bereich der Öl Zertifikate gibt es drei Hauptarten, worauf sich die Produkte exakt beziehen. Wie bei anderen Zertifikaten ist es auch bei Ölzertifikaten so, dass sie vom Preis her an den zugrunde liegenden Wert in einem bestimmten Verhältnis gekoppelt ist.

Die drei Arten von Ölzertifikaten unterscheidet man danach, ob sich dieses

  • auf den Preis einer bestimmten Menge Öl (z. B. 1 Barrel),
  • auf eine Ölaktie (also das Papier einer Aktiengesellschaft, die Öl befördert oder auch vertreibt) oder
  • auf einen Öl Index bezieht.

Öl Indizes stellen ebenfalls beliebte Basiswerte von Ölzertifikaten dar. Mit welchen Wertsteigerungen man bei diesen Zertifikaten rechnen kann und wo genau die Chancen und Risiken liegen, hängt wiederum von der Art des Basiswertes ab. Aber auch die Art des Zertifikates spielt eine Rolle. Bei vielen Öl Zertifikaten handelt es sich um Tracker Zertifikate. Das bedeutet, dass sie sich auf einen bestimmten Öl Index beziehen.

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eToro: 68% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld

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Sie können bei eToro über 2.000 Aktien & ETFs an 17 Börsen ohne Ordergebühren handeln, entweder direkt oder als Aktien-CFDs. Die Mindesteinzahlung beträgt 200 Dollar. eToro ist bereits seit 2007 am Markt erfolgreich tätig.

Für Anleger, die eher spekulativ eingestellt sind, eignen sich auch Hebelzertifikate oder Knock-Out-Zertifikate mit einem Bezug auf Öl. Auch hier gilt es wiederum, sich vor einer Investition ausführlich mit der Thematik zu beschäftigen und zu eruieren, um diese Investitionsart zum persönlichen Handelsstil passt.

Fazit: Markt beobachten und die besten Ölaktien handeln

Aktuell lässt sich nur schwer sagen, ob und inwiefern sich eine Investition in den Ölmarkt lohnen kann. Vieles hängt sicherlich davon ab, wie sich die Corona Pandemie weiter entwickeln wird. Sollte es zu einer schnellen Erholung der Konjunktur kommen, würde dies auch den Energieverbrauch auf der ganzen Welt wieder ankurbeln.

Möglich wären dann sogar Kursverdopplungen. Da wie gesagt im Moment aber niemand sagen kann, wann sich die Lage bessert, wäre dies reine Spekulation. Viele Anleger betrachten die derzeit niedrigen Kurse dennoch als eine Chance, auch wenn diese mit gewissen Risiken einhergeht. Im Jahr 2020 hatte die Royal Dutch Shell Aktie das vergleichsweise beste Chancen-Risiko-Verhältnis.

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