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Swissquote Gebühren: Was Trader über die Kosten des Brokers wissen sollten

Updated 8 Mrz 2021
Swissquote Erfahrungen

Deutsche Trader können die bei Swissquote angebotenen Finanzprodukte über das britische Tochterunternehmen Swissquote Limited handeln, welches von der als streng und zuverlässig geltenden Finanzaufsichtsbehörde FCA reguliert wird.

Vor einer Kontoeröffnung ist es natürlich wichtig zu wissen, welche Kosten beim  Trading entstehen, um diese mit anderen Anbietern vergleichen zu können.

Wir haben bei unserem Forex Broker Vergleich die Kosten zahlreicher Broker unter die Lupe genommen und uns dabei auch die Swissquote Gebühren näher angeschaut. Die wichtigsten Fakten haben wir im folgenden Artikel zusammengetragen.

  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Handelsgebühren werden als variable Spreads berechnet
  • Trading ab 0,8 Pips
  • Zahlreiche Zusatzleistungen sind kostenfrei

Trading ohne Kommissionen ab 0,8 Pips

Der Market Maker Swissquote berechnet die Handelsgebühren in Form von variablen Spreads. Diese beginnen im Forex-Bereich bereits bei 0,8 Pips. Wie üblich, ist das Trading mit den sogenannten Majors mit geringeren Kosten verbunden, als wenn exotischere Basiswerte gehandelt werden. Auch bei den Minors und Exoten konnten die Swissquote Gebühren aber mit denen anderer Broker mithalten, so dass auch hier sämtliche Strategien gut umgesetzt werden können, ohne dass übermäßig hohe Kosten entstehen.

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Die Gebühren beim Trading mit den bei Swissquote verfügbaren Kryptowährungen werden in Prozent berechnet und es ist auch Möglich bei Swissquote Bitcoin zu handeln. Generell gilt eine Gebühr in Höhe von 1 % des gehandelten Volumens. Bei einem Handelswert von mehr als 10.000 CHF reduziert sich diese Gebühr auf 0,75 %, ab einem gehandelten Volumen von 50.000 CHF betragen die Swissquote Gebühren nur noch 0,5 %.

Ratgeberbilder Artikel Gebuehren

Mit dem Swissquote Demokonto können interessierte Trader sich nicht nur mit den angebotenen Handelsplattformen und den verfügbaren Basiswerten vertraut machen. Auch die Gebühren werden beim Handel mit virtuellem Guthaben berücksichtigt, so dass Trader hier einen realistischen Eindruck gewinnen können. Dadurch lassen sich Handelsstrategien planen und das Trading kann trainiert werden, ohne dass später beim Handel mit dem Live-Konto zusätzliche Kosten entstehen, welche beim Demokonto nicht berücksichtigt wurden.

Wird eine Position über Nacht gehalten, so können zusätzlich Finanzierungskosten anfallen. Diese haben sich als erfreulich gering erwiesen, so dass hier keine große Belastung für die Trader entsteht.

Kostenlose Kontoeröffnung und Kontoführung

Die Kontoeröffnung ist unkompliziert und nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, so dass die Kunden ihr neues Handelskonto schon bald nutzen können. Kosten entstehen bei der Kontoeröffnung nicht, und auch die Kontoführung ist dauerhaft kostenfrei.

Somit fallen keine versteckten Gebühren an, und die Kosten für den Handel bei Swissquote belaufen sich ausschließlich auf die Handelsgebühren. Dadurch sind sie für die Kunden gut zu kalkulieren.

Die zahlreichen bei dem Broker angebotenen Zusatzleistungen sind ebenfalls gebührenfrei. So können die Kunden beispielsweise regelmäßig an Webinaren teilnehmen und ihr Finanzwissen online erweitern. Auf seiner Website stellt Swissquote außerdem zahlreiche Videos, Benutzerhandbücher und Artikel kostenlos zur Verfügung.

Das neu erlernte Wissen kann beim Handel mit virtuellem Guthaben über das Demokonto gefestigt werden. Dadurch haben die Trader die Möglichkeit, intensiv zu trainieren und müssen hierfür kein eigenes Kapital riskieren. Auch zur Entwicklung neuer Strategien und deren Optimierung ist das Demokonto gut geeignet. Das auf dem Demokonto vorhandene virtuelle Guthaben stellt der Broker ebenfalls kostenlos zur Verfügung. Geht es beim Trainieren verloren, so reicht in der Regel eine Anfrage beim Support, um ein erneut kostenlos Guthaben zu erhalten. In jedem Fall lohnt sich ein Musterdepot Vergleich.

Kostenfreie Leistungen bei Swissquote:

  • Artikel und Lehrvideos
  • Webinare und Seminare
  • Demokonto
  • aktuelle Marktanalysen
  • Zugang zu den Handelsplattformen und mobiles Trading

Ein- und Auszahlungen: Keine zusätzlichen Gebühren

Bei einigen Brokern müssen die Trader zusätzliche Kosten bei der Auszahlung einkalkulieren und auch die Kapitalisierung des Handelskontos ist nicht bei allen Anbietern vollständig kostenfrei.

Swissquote dagegen ermöglicht es seinen Kunden, jederzeit ohne zusätzliche Gebühren Geld auf ihr Konto einzuzahlen. Dies kann per Überweisung oder auch mit der Kreditkarte geschehen. Auszahlungen werden grundsätzlich per Überweisung durchgeführt, und auch hier fallen keine Gebühren an. Um eine Auszahlung zu beantragen, müssen die Trader einen Auszahlungsauftrag ausfüllen, welcher nach unseren Swissquote Erfahrungen schnell bearbeitet und dann umgehend ausgeführt wird. Sollte es wider Erwarten einmal zu Verzögerungen kommen, so können sich die Kunden an den kompetenten Support des Brokers wenden, welcher das Problem in der Regel schnell klären und beheben kann.

Spätestens vor der ersten Auszahlung ist, wie bei anderen Brokern auch, eine Verifizierung erforderlich. Diese dient zur eindeutigen Feststellung der Identität des Traders und soll verhindern, dass bei Swissquote Betrug oder Geldwäsche betrieben werden kann.

Unter Umständen kann es dazu kommen, dass die Bank des Kunden Gebühren für den Zahlungsverkehr erhebt. Hierauf hat Swissquote keinen Einfluss, die Kunden sollten sich daher im Vorfeld bei ihrer Bank erkundigen, ob bei Überweisungen oder Geldeingängen Kosten anfallen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein Währungsumtausch erforderlich ist, weil das Handelskonto bei Swissquote in einer anderen Währung als das Girokonto des Traders geführt wird.

Handelsplattformen: Viele Funktionen und keine zusätzlichen Kosten

Kunden von Swissquote können wahlweise über den bewährten MetaTrader 4 oder den neueren MetaTrader 5 handeln. Dadurch stehen den Nutzern zahlreiche Funktionen zur Verfügung, mit welchen sie beispielsweise festlegen können, bei welchem Kursniveau eine Position automatisch eröffnet oder geschlossen werden soll. Die Erweiterung der Plattform mit verschiedenen Tools und das automatisierte Trading sind ebenfalls möglich. Dabei können vorgefertigte Expert Advisors verwendet oder eigene Handelssysteme programmiert werden. Das importieren externer Expert Advisors ist ebenfalls möglich. Diese werden im Internet zum Teil kostenpflichtig angeboten. Hierauf hat Swissquote keinen Einfluss, da es sich um eine externe Leistung handelt.

Für sämtliche Order- und Analysefunktionen werden vom Broker keine Gebühren berechnet. Das Handelsrisiko kann durch die Verwendung von Stopp Loss, Trailing Stopp und anderen Funktionen verringert werden, dennoch besteht natürlich beim Handel mit spekulativen Finanzprodukten immer ein gewisses Verlustrisiko.

Interessenten können sich kostenlos von den Leistungen des Brokers überzeugen und mit den angebotenen Handelsplattformen bei Swissquote Erfahrungen sammeln. Zu diesem Zweck stellt der Broker ein Demokonto inklusive einem virtuellen Guthaben zur Verfügung, mit welchem das Trading unter realistischen Bedingungen simuliert wird.

Sollte es bei der Bedienung der Handelsplattformen zu Fragen oder Problemen kommen, so werden die Trader durch den Swissquote Support unterstützt. Dieser steht ebenfalls kostenfrei zur Verfügung.

Swissquote führt keine automatischen Steuerabgaben an das deutsche Finanzamt ab

Während bei Brokern mit Sitz in Deutschland normalerweise eine automatische Versteuerung der Erträge erfolgt, ist dies bei Swissquote nicht der Fall. Somit müssen die Trader auch keinen Freistellungsauftrag einreichen, denn alle Erträge werden vollständig ausgezahlt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Kunden dadurch bei Swissquote Kosten bei den Steuern einsparen, denn zur ordnungsgemäßen Versteuerung ihrer Kapitalerträge sind die Kunden bei allen Brokern verpflichtet.

Daher müssen erzielte Gewinne bei der jährlichen Steuererklärung angegeben und entsprechende Steuern abgeführt werden. Bei der Gewinnermittlung zählt der erzielte Gesamtbetrag. Es muss daher nicht jede einzelne Position versteuert werden, erlittene Verluste können gegengerechnet werden.

Die Abgeltungssteuer muss für alle Kapitalerträge gezahlt werden, wobei pro Person ein Freibetrag von 801 Euro berücksichtigt wird. Dieser gilt für die Gesamtheit aller Kapitalerträge, unabhängig davon, bei welchem Anbieter diese erzielt wurde.

Unsere Swissquote Erfahrungen haben gezeigt, dass die eigenständige Versteuerung der Kapitalerträge für die Trader finanziell keinen Vor- oder Nachteil darstellt. Im Endeffekt ist es egal, ob der Broker die Aktienhandel Steuern sofort abführt, oder das Geld an den Trader auszahlt, welcher es dann selbstständig abführen muss. Die Kunden sollten die anstehende Versteuerung ihrer Renditen jedoch bei ihrer Finanzplanung berücksichtigen und den hierfür erforderlichen Betrag nicht anderweitig verplanen.

Die Website: Die Swissquote Gebühren werden transparent dargestellt

Kunden, welche sich im Vorfeld über die bei dem Broker anfallenden Gebühren informieren und diese mit den Kosten bei anderen Anbietern vergleichen wollen, können die hierfür erforderlichen Informationen über die Website von Swissquote erhalten.

Wir hätten uns allerdings eine etwas übersichtlichere Kostendarstellung gewünscht, denn nach einigen Angaben mussten wir im Swissquote Test teilweise länger suchen. Dennoch hat sich gezeigt, dass der Broker offen und transparent mit den anfallenden Kosten umgeht und seinen Kunden alle erforderlichen Informationen zur Verfügung stellt. Sollten Unklarheiten vorhanden sein, so können die Trader sich an den Kundenservice wenden, welcher nach unseren Erfahrungen alle Fragen kompetent und gut verständlich beantwortet.

Die aktuellen Spreads sind direkt in der Handelsplattform ersichtlich, so dass die Kunden stets über die anfallenden Kosten informiert sind. Durch Verzögerungen bei der Orderausführung kann es zu Slippage kommen, dies hält sich jedoch in angemessenen Grenzen, denn der Broker führt die vom Kunden in Auftrag gegebenen Trades innerhalb von wenigen Millisekunden aus.

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen können ebenfalls über die Website aufgerufen werden und sollten, wie bei jedem Broker, vor der Registrierung gelesen und bestätigt werden. Hier sind sämtliche Handelsbedingungen und die Grundlagen der Gebührenberechnung noch einmal ausführlich aufgeführt, so dass die Kunden des Brokers sich entsprechend informieren können.

Anbieter vergleichen und Kosten sparen

Ob ein Anbieter bester Forex Broker für einen Trader ist, kann immer nur individuell entschieden werden, denn alle Kunden bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit. Um adäquat vergleichen und den für den einzelnen Kunden am besten geeigneten Broker finden zu können, sollten sich Trader im Vorfeld unter anderem folgende Fragen stellen:

  • Wie viel Kapital kann und möchte ich in den Handel investieren?
  • Welche Strategie möchte ich beim Trading verfolgen?
  • Wie hoch ist das zu erwartende monatliche Handelsvolumen?
  • Wie viel Zeit will ich für das Trading aufbringen?
  • Möchte ich eine bestimmte Handelsplattform verwenden?
  • Lege ich Wert auf ein Bildungsangebot oder ein kostenloses Demokonto?

Wir haben in unseren Reviews nicht nur ausführlich zu den Swissquote Gebühren recherchiert, sondern auch zahlreiche andere Broker getestet. Dadurch möchten wir es unseren Lesern ermöglichen, die wichtigsten Anbieter nach verschiedenen Kriterien miteinander zu vergleichen und dabei den für ihre persönlichen Bedürfnisse am besten geeigneten Broker zu finden.

Da viele Anbieter um die Kunden konkurrieren, kommen laufend neue Broker hinzu und die Konditionen können sich ändern. Einige Broker bieten auch regelmäßig Aktionen an, mit welchen sie neue Kunden zu einer Kontoeröffnung bewegen möchten.

Für die Kunden ist die starke Konkurrenz ein Vorteil, weswegen es sich lohnt, regelmäßig erneut zu vergleichen und den Broker zu wechseln, wenn sich dadurch Kosten einsparen lassen. Da sowohl Kontoeröffnung als auch Kündigung in der Regel online durchgeführt werden können, stellt ein Brokerwechsel keinen allzu großen Zeitaufwand dar.

Beitragsbilder Ratgeber Fees

Nicht nur die Gebühren sind entscheidend

Auf der Suche nach einem geeigneten Broker spielen die Kosten natürlich eine entscheidende Rolle für die Trader, denn sie wirken sich direkt auf die Gesamtbilanz aus. Dennoch ist nicht immer der günstigste Anbieter auch der beste, denn auch andere Faktoren spielen eine Rolle:

Sicherheit:

Günstige Konditionen sind quasi wertlos, wenn ein Broker das Guthaben der Kunden nicht zuverlässig auszahlt und unseriös arbeitet. Daher sollte bei einem Broker stets darauf geachtet werden, dass dieser von einer offiziellen Behörde reguliert wird. Viele erfahrene Trader bevorzugen Anbieter, welche ihren Sitz innerhalb der EU haben, da hier besonders strenge Bedingungen gelten und ein Broker im Fall eines Rechtsstreits besser belangt werden kann.

Handelssoftware:

Für ein komfortables Trading sollte die Plattform benutzerfreundlich aufgebaut sein. Die vom User benötigten Analyse- und Handelsfunktionen sollten vorhanden sein.

Zugelassene Strategien:

Nicht bei allen Brokern ist jede Handelsstrategien erlaubt. So werden beispielsweise Hedging und Scalping bei einigen Anbietern eingeschränkt beziehungsweise unterbunden. Wer die Anwendung einer solchen Strategie plant, sollte sich daher im Vorfeld informieren, bei welchen Brokern diese ausdrücklich erlaubt ist.

Zusatzleistungen:

Wer Wert auf ein Bildungsangebot, ein Demokonto oder Expertenanalysen legt sollte bei der Suche nach einem Broker darauf achten, welche dieser Leistungen angeboten werden.

Kundenservice:

Für die Kunden ist es wichtig, bei Fragen jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner zu finden und Probleme schnell klären zu können. Daher sollte der Kundenservice gut erreichbar und mit kompetenten Mitarbeitern besetzt sein. Ein deutschsprachiger Support ist von Vorteil, da so Verständigungsprobleme vermieden werden können.

Unsere Swissquote Erfahrungen mit den Gebühren in der Zusammenfassung

Die Kosten für den Handel mit den bei Swissquote angebotenen Finanzprodukten lassen sich gut überblicken, denn außer den beim Trading anfallenden Spreads entstehen keine weiteren Gebühren.

Die Kontoführung ist kostenfrei und auch für die Nutzung verschiedener Zusatzleistungen werden den Kunden keine Gebühren in Rechnung gestellt.

Das Trading mit den Majors ist bereits ab 0,8 Pips möglich. Auch bei den seltener gehandelten Währungspaaren und CFDs haben sich die Swissquote Gebühren als konkurrenzfähig erwiesen.

Da der Broker seinen Sitz in England hat und keine automatischen Steuerabgaben an das deutsche Finanzamt abführt, sollten die Trader bei der Auszahlung ihrer Gewinne berücksichtigen, dass sie diese eigenständig versteuern müssen. Somit kann nicht der vollständige Betrag anderweitig verplant werden, sondern es müssen ca. 25 % für die Versteuerung zurückgelegt werden, wenn der jährliche Freibetrag überschritten wird.

Ob Swissquote der beste Broker für einen Trader ist, muss individuell entschieden werden, denn die Bedürfnisse der Anleger unterscheiden sich. Bei unserem Broker Vergleich haben wir auch die Leistungen und Kosten bei anderen Anbietern ausführlich unter die Lupe genommen.