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ING Musterdepot: nützliche Funktionen der Watchlist nutzen!

Analyst Team trader
Updated 15 Nov 2022

Ein ING Musterdepot bietet gerade für Einsteiger viele Vorteile. Über dieses können sie den Handel kennenlernen und Strategien ausprobieren. ING bietet das Musterdepot jedoch nicht als klassisches Demokonto an, sondern in Form einer Watchlist. Was sind die Vorteile einer Watchlist? Dieser Frage sind wir auf den Grund gegangen.

In unserem Ratgeber erfahren Sie, wo die Unterschiede zwischen Demokonto und Watchlist liegen. Außerdem führen wir Interessierte step by step durch den Registrierungsprozess und zeigen, wie Basiswerte aus dem Direkt-Depot importiert werden können.

  • Kostenlose Registrierung
  • Keine Verifizierung notwendig
  • Import von Werten aus dem Direkt-Depot
  • Viele Informationen und Analysen zu Wertpapieren

Bevor wir starten, schauen Sie sich bitte unsere anderen Aktien Broker Ratgeber an.


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ING Musterdepot in wenigen Schritten registrieren

In unserem Broker Vergleich möchten wir das Musterdepot von ING näher betrachten. So können wir Interessierten eine Stütze bei der Entscheidung geben, welcher Broker der richtige ist. Bei diesem Depot handelt es sich allerdings nicht um ein ING Demokonto, wie es auch von anderen Brokern bekannt ist. Dies wird bereits beim Besuch der Webpräsenz des Brokers deutlich. Während Demokonten bei der Konkurrenz meist mit all ihren Vorteilen beworben werden und die Registrierung über einen prominent platzierten Button möglich ist, versteckt sich das Musterdepot im Menüpunkt „Investieren“.

Ratgeberbilder Artikel Demokonto

Da es auch dort nicht offensichtlich präsentiert wird, bieten wir in der Folge eine Schritt für Schritt Anleitung. So erstellen Interessierte in kurzer Zeit ihr Musterdepot kostenlos bei ING.

  1. Unterpunkt „Watchlist“ auswählen: Das Musterdepot fungiert in erster Linie als Watchlist für das Depot-Konto bei ING. Aus diesem Grund erfolgen Anmeldung und Registrierung nach Auswahl dieses Menüpunktes.
  2. Watchlist kostenlos eröffnen: Nach einem Klick auf „Jetzt registrieren“ öffnet sich das Registrierungsformular. In dieses müssen nur wenige persönliche Daten eingegeben werden. Das Passwort muss aus mindestens einem Großbuchstaben und zwei Ziffern bestehen.
  3. Persönliche Watchlist erstellen: Der Watchlist können nun Basiswerte hinzugefügt werden. Über die Suchfunktion sind diese mittels Eingabe des Namens oder der Wertpapierkennnummer (WKN oder ISIN) auffindbar.

Der Registrierungsprozess für die Watchlist nimmt kaum eine Minute in Anspruch. Dies liegt vor allem daran, dass lediglich Basisinformationen abgefragt werden (Name, Vorname und E-Mail-Adresse) und keine Verifizierung notwendig ist. Dieser Schritt wäre erst bei der Erstellung eines ING Direktdepots nötig. Wer ein solches bereits besitzt, kann die Depotnummer während dem Registrierungsprozess für die Watchlist angeben.

Den gewünschten Basiswert finden – eine Anleitung

Die Watchlist wird von Anlegern gerne genutzt, um die Bewegungen von Basiswerten auf dem Direktdepot besser im Auge behalten zu können. Um die Werte des Direkt-Depots auch in der Watchlist zur Verfügung zu haben, hat der Anleger mehrere Möglichkeiten.

Entweder er nutzt die Suchfunktion und findet den gewünschten Basiswert über die Eingabe der Wertpapierkennnummer (WKN) oder der Internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN). Dabei handelt es sich um Kombinationen von Zahlen und Buchstaben, über die ein Wertpapier eindeutig identifiziert werden kann. Alternativ ist auch der Eingabe eines Namens möglich. Interessiert er sich beispielsweise für das Unternehmen „Daimler“ so erhält er nach Eingabe dieses Namens eine Auflistung aller zutreffenden Wertpapiere aus folgenden Kategorien:

  • Aktien
  • Fonds
  • Anleihen
  • Zertifikate
  • Hebelprodukte

Ein Klick auf das gewünschte Produkt öffnet nun ein neues Fenster, über welches zum einen die Watchlist ausgewählt werden kann, der der Basiswert hinzugefügt wird. Pro Musterdepot können mehrere Listen erstellt und unterschiedlich benannt werden. Außerdem können Nutzer diverse Beobachtungsdaten definieren. Hier gehören die Anzahl der Basiswerte, der Börsenplatz, der Beobachtungskurs, der Zeitpunkt des Beobachtungskurses sowie etwaige Spesen und Gebühren in EUR.

Anhand dieser Informationen wird der Wert der Watchlist hinzugefügt und bildet daraufhin ein realistisches Bild der Kosten ab, die beim Handel des Wertes auf dem Direkt-Depot anfallen würden.

So geht’s: Depotbestand in die Watchlist importieren

Ein Weg, Werte in die Watchlist einzufügen, wurde bisher beschrieben. Wie dargelegt, muss entweder der Name oder eine der beiden Wertpapierkennnummern in die Suchmaske eingegeben werden. Anschließend kann der Anleger aus einer Liste von Vorschlägen das gesuchte Wertpapier hinzufügen. Neben dieser „manuellen“ Möglichkeit steht allerdings auch eine automatische Variante zur Verfügung. Voraussetzung: der Anleger muss ein Depot bei ING besitzen. Anschließend ist ein Import aller Werte möglich.

Wie das funktioniert, beschreiben wir nachfolgend:

  1. Einloggen in das Internetbanking + Brokerage: Der Anleger muss sich zunächst mit seinen gewählten Anmeldedaten einloggen. Anschließend wählt er das Direkt-Depot aus.
  2. Depotbewertung exportieren: Über die Aktion „Exportieren“ kann die Depotbewertung auf dem eigenen Rechner gespeichert werden. Weder der Name noch der Inhalt der Datei sollten dabei verändert werden.
  3. Watchlist auswählen: Vor dem neuerlichen Upload der Datei muss entweder eine neue Watchlist erstellt oder eine bestehende ausgewählt werden.
  4. In die Watchlist importieren: Über „Depot einfügen“ kann die Datei nun in diese Watchlist importiert werden. Dazu wird die zuvor gespeicherte Datei erneut hochgeladen und alle Werte übertragen.

Im Anschluss an das Importieren der Basiswerte aus dem Direkt-Depot stehen alle Informationen auch in der Watchlist zur Verfügung. So können Anleger ihre Werte beobachten und Anpassungen vornehmen, ohne dass dies Auswirkungen auf die Werte im Direkt-Depot hat. Ing–Depot Kosten entstehen dadurch ebenfalls nicht, auch wenn natürlich reale Gebühren und Kursveränderungen angezeigt werden.

Diese Informationen stellt die Watchlist zur Verfügung

Wie beschrieben handelt es sich bei dem ING Musterdepot nicht um ein klassisches Demokonto, auf dem der Handel unter Realbedingungen nachvollzogen werden kann. Dennoch bietet auch dieses Depot sowohl unerfahrenen als auch erfahrenen Anlegern zahlreiche Vorteile. Um diese beschreiben zu können, bedienen wir uns wieder des oben verwendeten Beispiels und stellen das Musterdepot anhand der Daimler Aktie vor.

Folgende Informationen stellt die ING Watchlist Anlegern zur Verfügung:

  • Name, ISIN: Neben Name und Art des Basiswerts wird außerdem die ISIN angegeben.
  • Anzahl, Datum: Bei Aktien wird die Stückzahl genannt, bei Fonds der Nennwert. Außerdem das Datum des Hinzufügens.
  • Beobachtungskurs, -wert: Beim Hinzufügen des Wertes kann ein Beobachtungskurs festgelegt werden. Er wird in dieser Spalte angezeigt.
  • Preis, akt. Wert: Hier werden der aktuelle Preis einer Einheit des Basiswertes sowie der gesamte Wert der Investition angezeigt.
  • Vortagesveränderung: Anzeige der Veränderung zum Vortag. Angegeben werden die prozentuale Änderung und die Veränderung in EUR.
  • Wertentwicklung: Darstellung der Wertentwicklung im Verhältnis zum Beobachtungskurs. Angabe ebenfalls in Prozent und EUR.
  • Chart: Anzeige einer Chart der Wertentwicklung für folgende Zeiträume wählbar: Tag, Woche, Monat, Jahr.

Die Daten Beobachtungskurs, aktueller Preis, Vortagesveränderung und Wertentwicklung werden außerdem für das gesamte Musterdepot zur Verfügung gestellt. Hierzu werden die Angaben der einzelnen Basiswerte summiert. So erhalten Anleger auf einen Blick eine Information darüber, wie die Entwicklung ihrer Investitionen verläuft.

Welche Aktionen sind in der Watchlist möglich?

Einige der Aktionen, die Anleger in ihrer Watchlist vornehmen können, wurden bereits beschrieben. Dies bezieht sich in erster Linie auf das Hinzufügen von Basiswerten über die Suchfunktion oder mittels Import aus dem Direkt-Depot. Doch sind dies längst nicht alle Möglichkeiten, denn nach dem Hinzufügen stehen Anlegern weitere Aktionen zur Verfügung. Diese wollen wir nun beschreiben, um Interessierten in einem CFD Broker Vergleich ein möglichst umfassendes Bild bieten zu können.

In der Übersicht der Watchlist werden beispielsweise alle relevanten News zu den gewählten Werten angezeigt. So erhalten Interessierte direkten Zugang zu Ereignissen, die möglicherweise Einfluss auf den Kursverlauf des gewählten Wertes haben könnten. Außerdem erfolgt eine Anzeige von wichtigen Unternehmensterminen, die Anleger ebenfalls nicht verpassen sollten. Um bei unserem bisherigen Beispiel zu bleiben: beim Unternehmen Daimler umfasst diese Anzeige unter anderem die Berichte zu den Quartalen und die Bilanzpressekonferenz.

Außerdem erhalten Interessierte mit einem Klick weitergehende Informationen zum Unternehmen. Diese umfassen einen Überblick über die Wertentwicklung der vergangenen Monate und Jahre, eine Anzeige der verfügbaren Handelsplätze und Auskünfte, ob ein Investment als Sparplan möglich ist. Außerdem eine Auflistung von Alternativen zu dieser Aktie und eine Suchfunktion für Zertifikate und Hebelprodukte. Bei Handel mit Hebelprodukten kann, wie beispielsweise auch beim Handel mit CFDs, von fallenden Kursen profitiert werden. Hierzu müssen Anleger bei Knockouts, Turbos oder Optionsscheinen lediglich short gehen.

Beitragsbilder Ratgeber Demo-Account

Können Basiswerte über die Watchlist gekauft oder verkauft werden?

Die Antwort lautet hier kurz und knapp: Nein. Damit sind wir auch beim größten Unterschied zwischen ING Musterdepot und Broker Demokonto angelangt. Bei letzterem ist es in der Regel problemlos möglich, Basiswerte zu kaufen und zu verkaufen. Hierzu stellt der Broker ein virtuelles Kapital zur Verfügung, welches vom Anleger nach Belieben eingesetzt werden kann. Dadurch entsteht keine Gefahr für das eigene Kapital.

Der große Vorteil für Anleger: über das Demokonto können sie den Handel unter Realbedingungen simulieren und unterschiedliche Strategien oder Herangehensweise ausprobieren. Oftmals ist es sogar möglich, mehrere Demokonten gleichzeitig zu betreiben oder die Testphase beliebig oft mit frischem Kapital zu verlängern. Dadurch sind den Möglichkeiten auf dem Testaccount nahezu keine Grenzen gesetzt, was das Angebot sowohl für unerfahrene Trader als auch für Profis interessant macht.

Zur Beantwortung der Frage: „Wer ist bester CFD Broker?“ werden Demokonten ebenfalls gerne genutzt. Denn hier erhalten Trader nicht nur einen Einblick in den Handel mit diesem Finanzprodukt, indem sie das virtuelle Guthaben investieren. Sie lernen außerdem die Handelsplattform mit all ihren Funktionen und Eigenschaften kennen. Meist unterscheidet sich der Handel auf dem Demokonto nur in wenigen Details vom realen Handel, beispielsweise in der Auswahlmöglichkeit zusätzlicher Orderarten.

Über das ING Musterdepot können jedoch keine Werte gekaufte oder verkauft werden. Ein entsprechender Button existiert zwar und kann auf der Depotübersicht eingeblendet werden. Wählt der Trader diesen aus, wird er jedoch umgehend zum Direkt-Depot weitergeleitet. Allerdings ist es möglich, einen Alarm für das Erreichen eines oberen oder unteren Limits zu setzen.

ING Musterdepot: Bei Problemen hilft der Support weiter

Nicht selten dürfte es vorkommen, dass Nutzer auf Probleme beim Umgang mit dem Musterdepot treffen oder Fragen zu Funktionen haben. Davon sind nicht nur Anfänger betroffen, auch erfahrene Trader müssen sich regelmäßig Hilfe holen. Wichtig ist es daher, dass ein Support unterstützend zur Seite steht. Wer den ING Kontakt sucht, findet über folgende Kanäle Hilfe:

  • Telefon
  • Kontaktformular
  • Live-Chat

Beim Live-Chat muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass der Support nicht über einen menschlichen Mitarbeiter erfolgt. Stattdessen wurde ein virtueller Assistent eingerichtet, der unter anderem Fragen zu Girokonto, Service und Musterdepot beantworten kann. Falls der Assistent nicht ausreichend weiterhelfen kann, bietet die telefonische Kontaktaufnahme in den meisten Fällen schnelle Hilfe. Der Broker hat für verschiedene Themengebiete unterschiedliche Hotlines eingerichtet. Diese sind teilweise rund um die Uhr und sogar an den Wochenende erreichbar.

Bei der Kontaktaufnahme via Formular ist mit einer entsprechenden Bearbeitungsdauer zu rechnen. Die Beantwortung findet hier durch einen Mitarbeiter der ING statt, eine automatische Beantwortung der Fragen wie beim Live-Chat gibt es nicht. Außerdem veröffentlicht ING die Postanschrift der Niederlassung in Frankfurt. Die Kontaktaufnahme mit dem Support ist auf diesem Weg zwar theoretisch möglich, allerdings nicht sonderlich praktikabel. Wer schnelle Hilfe benötigt, dürfte mit den drei beschriebenen Wegen deutlich besser bedient sein.

Kein echtes Demokonto, bietet dennoch nützliche Funktionen

Unsere ING Erfahrungen sollen allen weiterhelfen, die momentan auf der Suche nach dem richtigen Broker sind. Lesen Sie daher nicht nur dieses zusammenfassende Fazit, sondern widmen Sie dem gesamten Ratgeber aufmerksam Zeit. Nur so ist es möglich, ein umfassendes Bild über das ING Musterdepot zu gewinnen.

Zum Abschluss möchten wir nochmals einen Überblick über dessen Vor- und Nachteile geben. Zu den Vorteilen gehört ohne Zweifel die schnelle Registrierung. Es müssen lediglich einige Basisinformationen bereitgestellt werden, die in der Folge jedoch nicht überprüft werden. Eine Identitätsprüfung findet erst bei der Erstellung eines Direkt-Depots bei der ING statt. Dadurch nimmt der Vorgang kaum eine Minute in Anspruch und Anleger erhalten schon nach kurzer Zeit Zugriff auf die Watchlist. Dieser können Basiswerte mit wenigen Klicks hinzugefügt werden. Die Suchfunktion kann hierzu ebenso eingesetzt werden wie der Import aus dem Direkt-Depot. Anschließend erhalten Anleger zahlreiche Informationen zu den gewählten Basiswerten. Ein Alarm informiert weiterhin über das Erreichen von Kurszielen.

Damit leiten wir direkt über zu den Nachteilen. Denn über die Watchlist ist eben nur ein Beobachten von Basiswerten möglich. Zwar können diese zum Wunschkurs und unter Berücksichtigung von Gebühren ausgewählt werden, der Kauf oder Verkauf von Werten ist hingegen nicht möglich. Anders als bei Demokonten stellt der Broker kein virtuelles Kapital zur Verfügung. Zum Kauf oder Verkauf muss ein Direkt-Depot erstellt werden.

Abschließend können wir das ING Musterdepot allen empfehlen, die den Broker kennenlernen wollen oder bereits ein Direkt-Depot besitzen. Unter diesen Umständen kann die Watchlist sinnvoll eingesetzt werden.

Das Analystenteam von AskTraders besteht aus Experten für technische und fundamentale Analysen sowie aus Händlern, die auf Aktien, Forex und Kryptowährungen spezialisiert sind.